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Samsung Galaxy Watch Ultra 2: Samsungs 749€-Titan-Monster mit großem Akku

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Mit der Galaxy Watch Ultra 2 bringt Samsung sein absolutes Top-Modell für Outdoor-Fans und Extrem-Sportler auf den Markt. Das wuchtige Titangehäuse, satte 800 mAh Akkukapazität und ein extrem helles Display sollen die Smartwatch zur ultimativen Begleitung abseits befestigter Wege machen.

Technische Daten der Samsung Galaxy Watch Ultra 2

KategorieSamsung Galaxy Watch Ultra 2
Größe47,4 mm Durchmesser
Display1,5 Zoll Super AMOLED, Saphirglas, bis zu 5.000 Nits Spitzenhelligkeit
ProzessorQualcomm Snapdragon Wear Elite SW6100 (Penta-Core, 3 nm), bis zu 2,1 GHz
Arbeitsspeicher2 GB RAM
Interner Speicher64 GB (davon ca. 49,3 GB frei verfügbar)
Akku800 mAh
AkkulaufzeitBis zu 80 Stunden (bei deaktiviertem Always-On-Display)
SensorenVerbesserter BioActive Sensor (Herzfrequenz, EKG, BIA-Analyse), Infrarot-Temperatursensor, Barometer, geomagnetischer Sensor (Kompass)
Smarte FeaturesKI-Auswertung mit Schlaf-Apnoe-Erkennung und Fitnessindex, Warnfunktion bei lauten Umgebungsgeräuschen, Tauchcomputer-Funktion (Mares-App), Trail-Run-Funktion, Trinkalarm
KonnektivitätBluetooth 6.0, WLAN 2,4 + 5 GHz, NFC, LTE (standardmäßig), Dual-GPS (L1+L5)
SchutzartIP69K, 10 ATM, DIN EN 13319-Zertifizierung, MIL-STD-810H
BetriebssystemWear OS 7.0 mit One UI 9.0 Watch
Abmessungen / Gewicht47,4 mm Durchmesser / 61,5 g (ohne Armband, Gehäuse 12 % schlanker als Vorgänger)
FarbenTitanium Silver, Titanium Gray
Preis (UVP)749 Euro

Snapdragon Wear Elite bringt enorme Leistung ans Handgelenk

Im Inneren des Premium-Modells steckt der brandneue Snapdragon Wear Elite SW6100, welcher im hochmodernen 3-nm-Verfahren gefertigt wird. Dabei taktet der Penta-Core-Prozessor mit bis zu 2,1 GHz und dürfte in Kombination mit den 2 GB Arbeitsspeicher für eine reibungslose Bedienung unter Wear OS 7.0 sorgen. Als Oberfläche nutzt man natürlich weiterhin die hauseigene One UI 9.0 Watch.

Samsung Galaxy Watch Ultra 2 am Handgelenk

Samsung spendiert der Smartwatch die doppelte Menge gegenüber der Watch 9 mit 64 GB (wovon rund 49,3 GB frei verfügbar sind), was ihr für Offline-Karten und Spotify-Playlists auf längeren Touren nutzen könnt. An Funkstandards stehen Bluetooth 6.0, WLAN im 2,4 und 5 GHz Netz, NFC für kontaktloses Bezahlen und standardmäßig auch LTE für Smartphone-Unabhängigkeit zur Verfügung. Ein präzises Dual-GPS (L1+L5) ist bei einer echten Outdoor-Uhr eigentlich der Standard und glücklicherweise auch hier an Bord.

Samsung Galaxy Watch Ultra 2 Schritte

5.000 Nits Helligkeit treffen auf satten 800-mAh-Akku

Äußerlich macht die Galaxy Watch Ultra 2 keine halben Sachen. Man verlässt sich auf ein extrem stoßfestes Gehäuse aus Titan, welches wahlweise in Titanium Silver oder Titanium Gray erhältlich ist. Mit einem Durchmesser von 47,4 mm und einem Gewicht von 61,5 Gramm (ohne Armband) ist das schon ein ziemlicher Klopper am Handgelenk. Durch eine Neukonstruktion im Inneren konnte man das Gehäuse im Vergleich zum Vorgänger aber immerhin um 12 Prozent schlanker machen.

Das 1,5 Zoll große Super AMOLED-Display wird von Saphirglas geschützt und brennt sich mit absurden 5.000 Nits Spitzenhelligkeit förmlich in die Netzhaut. Selbst in gleißendem Sonnenlicht in den Bergen dürfte die Ablesbarkeit hier grandios ausfallen. Das eigentliche Highlight ist aber der Akku. Mit 800 mAh bietet man hier 35 Prozent mehr Kapazität als beim Vorgänger und erreicht laut Hersteller bis zu 80 Stunden Laufzeit (bei deaktiviertem Always-On-Display). Das ist schon ordentlich und macht das Modell für mehrtägige Einsätze durchaus sinnvoll.

Exklusive Features für Taucher und Trail-Runner

Wer so viel Geld in die Hand nimmt, erwartet natürlich auch spezielle Features für seine Abenteuer. Die Smartwatch ist dank IP69K und 10 ATM nicht nur stark gegen Staub und Wasser geschützt, sondern erfüllt sogar die DIN EN 13319-Zertifizierung und den militärischen MIL-STD-810H Standard.

Samsung Galaxy Watch Ultra 2 Seite

Damit lässt sich die Uhr als waschechter Tauchcomputer nutzen. Beim Eintauchen ins Wasser erfasst sie automatisch Echtzeitdaten wie Tiefe und Wassertemperatur, was über die exklusive Mares-App direkt am Handgelenk ablesbar ist. Bis auf Basisfunktionen ist die Mares-App aber ein zusätzlicher kostenpflichtiger Service. Für Läufer im Gelände integriert Samsung zudem eine spezielle Trail-Run-Funktion zur Erfassung von Höhendaten und einen neuen Trinkalarm, der anhand des geschätzten Flüssigkeitsverlustes rechtzeitig ans Trinken erinnert.

Künstliche Intelligenz wertet umfangreiche Sensordaten aus

Der verbesserte BioActive Sensor kümmert sich um die Herzfrequenz und erstellt ein EKG, während die BIA-Analyse eure Körperzusammensetzung misst. Ein Infrarot-Temperatursensor, ein Barometer und ein geomagnetischer Sensor für den Kompass runden das Hardware-Setup ab.

Samsung Galaxy Watch Ultra 2 Unterseite

Die gewonnenen Daten werden durch neue AI-Modelle ausgewertet, was praktische Insights für den Alltag liefern soll. So kann die Software Anzeichen für Schlaf-Apnoe erkennen oder einen Fitnessindex zur täglichen Ausdauerbelastung berechnen, was euch bei der Einschätzung eures Erholungsbedarfs hilft. Sogar eine Warnfunktion für zu laute Umgebungsgeräusche ist mit an Bord. Getragen wird das Ganze wahlweise mit speziell für die Ultra entwickelten Armbändern wie dem robusten Marine Band, dem hybriden PeakForm Band oder dem atmungsaktiven Trail Band.

Samsung Galaxy Watch Ultra 2 Bänder

Ein Spec-Monster für eine spitze Zielgruppe

Die Samsung Galaxy Watch Ultra 2 ist auf dem Papier schon echt gut ausgestattet. Das unglaublich helle Display, das robuste Titangehäuse und die spezialisierten Funktionen für Taucher und Trail-Runner machen sie zu einem Modell für Extremeinsätze. Auch wenn es sich weiterhin um eine WearOS-Uhr handelt, die eben deutlich schlechtere Akkulaufzeiten liefern, hat man hier dennoch einiges an Laufzeit mit dem 800 mAh Akku.

Mit einer UVP von 749 Euro ist die Uhr sicherlich kein Schnäppchen und bewegt sich preislich in einer Liga, in der man sich den Kauf schon zweimal überlegen muss. Für den durchschnittlichen Jogger ist das vermutlich völlig überdimensioniert, für den ambitionierten Outdoor-Fan aber vielleicht ein rundes Gesamtpaket.

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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