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Sharp bringt eigenen Smartring „Karada Mate“ auf den Markt

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Sharp steigt in den Wearable-Markt ein und bringt unter anderem einen Smartring auf den Markt, der den etablierten Herstellern wie Oura Konkurrenz machen soll.

Der Smartring aus Japan

Obwohl ein „Hype“ um die Smartringe nicht wirklich erkennbar ist, wächst der Markt doch und es kommen immer wieder neue Modelle auf den Markt. Mit Sharp steigt nun auch ein japanischer Elektronikkonzern ein, den man bisher eher von Fernsehern und Haushaltsgeräten kannte. Nun nimmt man den Wearable-Markt ins Visier, denn gleichzeitig hat man auch eine erste eigene Smartwatch angekündigt.

Der Ring mit der Modellnummer MH-R01 und dem Namen „Karada Mate“ (からだメイト) verfügt über einen Beschleunigungssensor, einen optischen Herzfrequenzsensor, einen Infrarotsensor und einen Hauttemperatursensor. Damit ist er ausgestattet, um eine große Anzahl an Körperfunktionen zu überwachen, auch wenn hier nichts verbaut ist, was andere Ringe nicht auch machen.

So werden Puls und Sauerstoffgehalt im Blut gemessen, Schritte gezählt und der Schlaf überwacht. Alles wird in der Karada-Mate-App aufbereitet, sodass man einen Überblick über die Vitaldaten im Tages- und Wochenverlauf erhält. Das sieht auf den bisher veröffentlichten Screenshots alles ziemlich gewöhnlich aus – vieles davon ist bei Smartringen eben bereits Standard.

Sharp Karada Mate Smartring MH R01 4

Interessant: Es wird ein Abo-Modell geben, bei dem man für etwas 3 Euro monatlich (600 Yen in Japan) eine zusätzliche Beratung entweder durch Experten oder eine KI erhält, die sich auf die Themen Ernährung, Schlaf, Bewegung und Allgemeinbefinden konzentriert.

Unauffälliges Design – Starker Akku

Beim Design hat man ebenfalls nicht viele Möglichkeiten, sich von existierenden Ringen abzuheben. Mit einem Gewicht zwischen 2,1 und 3,1 Gramm (je nach Ringgröße) ist der Karada Mate Ring vergleichsweise leicht. Die Breite wird mit 6,7 mm, die Dicke mit 2,8 mm angegeben.

Sharp Karada Mate Smartring MH R01 5

Interessanter klingt das schon das Akkuversprechen. Bis zu 14 Tage soll der Ring mit einer Akkuladung nutzbar sein. Ein ähnliches Versprechen macht bisher nur Ringconn mit dem Gen 3, während die Laufzeit selbst bei Branchengigant Oura mit maximal eine Woche (für den Oura 5) angegeben wird. Geladen wird auf einem zugehörigen Charger.

Der Ring besteht außen aus Titan (üblich bei den meisten Smartringen) und ist nach IP68 vor Staub und Wasser geschützt. Bis zu einer Tiefe von 100 Metern soll man mit dem Ring tauchen können. Es wird zwei Farbvarianten geben; glänzendes Gold und mattes Silber.

Die passende Ringgröße kann man entweder aus 10 Größen auswählen oder man lässt sich ein Set zum Messen der Größe zuschicken, wofür dann nochmal ca. 5 Euro fällig werden.

Kommt er nach Europa?

Der Ring startet am 9. Juli in Japan in den Verkauf. Einen Preis hat man in der eigenen Ankündigung nicht angegeben, in verschiedenen japanischen Online-Stores wird der Ring aber für 41.800 Yen gelistet – umgerechnet etwa 225 Euro.

Ob Sharp vorhat, den Ring auch außerhalb Japans anzubieten, ist nicht bekannt. Es bleibt auch abzuwarten, wie gut das Produkt auf dem heimischen Markt ankommt. Ein Import ist grundsätzlich denkbar, allerdings gibt es auf den ersten Blick nichts, was den Karada Mate von anderen Ringen so sehr abhebt, dass der Aufwand überhaupt gerechtfertigt wäre.

Quellen:

e8e9201ba09f415ea03a4b8724b8bd85 Hier geht's zum Gadget

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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