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Sony PS-LX3BT & PS-LX5BT: Bluetooth-Plattenspieler für den modernen Vinyl-Fan

Sony bringt mit dem PS-LX3BT und PS-LX5BT zwei neue Plattenspieler auf den Markt, die in den andauernden Vinyl-Trend stechen. Vollautomatik und kabellose Übertragung sollen die analoge Scheibe so einfach machen wie eine Spotify-Playlist. Wo liegen die Unterschiede der beiden Modelle und lohnt sich der Aufpreis?

Sony PS LX5BT auf Sideboard
Sony PS-LX5BT

Vergleich: Sony PS-LX3BT vs. PS-LX5BT

KategorieSony PS-LX3BTSony PS-LX5BT
AntriebsartRiemenantriebRiemenantrieb
BedienungVollautomatik (Start per Knopfdruck)Vollautomatik (Start per Knopfdruck)
Geschwindigkeiten33 1/3 & 45 U/min (für 12″ und 7″ Platten)33 1/3 & 45 U/min (für 12″ und 7″ Platten)
Drahtlose VerbindungBluetooth (Hi-Res Wireless Audio zertifiziert)Bluetooth (Hi-Res Wireless Audio zertifiziert)
Bluetooth-CodecsaptX, aptX-Adaptive (kein LDAC)aptX, aptX-Adaptive (kein LDAC)
VorverstärkerIntegrierter Phono-EntzerrerIntegrierter Phono-Entzerrer
Audio-Ausgang (Kabel)Fest installiertes Cinch-KabelVergoldete Audiobuchsen (Kabel austauschbar)
TonabnehmerStandardHochwertigerer Tonabnehmer
Preis (UVP)299€399€

Moderne Technik trifft auf analoges Erbe

Auf den ersten Blick wirken beide Modelle wie klassische Turntables, doch unter der Haube steckt einiges an moderner Konnektivität. Das Haupt-Feature ist ganz klar die kabellose Übertragung. Sony verbaut hier nicht irgendeinen billigen Bluetooth-Standard, sondern unterstützt aptX, aptX-Adaptive und ist damit auch Hi-Res Wireless Audio zertifiziert. Etwas ungewöhnlich für Sony: Den eigenen LDAC-Codec gibt es wohl nicht.

Sony PS-LX3BT von oben
Sony PS-LX3BT

Die Bedienung ist dabei komplett auf Komfort ausgelegt. Beide Geräte bieten eine Vollautomatik, was bedeutet: Ein Knopfdruck reicht, und der Tonarm bewegt sich selbstständig zur Platte. Für Einsteiger ist das ein Segen, da man keine Angst haben muss, die Nadel oder das teure Vinyl zu zerkratzen. Abgespielt werden die üblichen Geschwindigkeiten von 33 1/3 und 45 U/min und auch die üblichen Größen von 12-inch-Platten und 7-inch-Platten wird unterstützt. Zudem ist ein Phono-Entzerrer (Vorverstärker) direkt integriert, ihr könnt die Spieler also auch per Kabel direkt an jeden beliebigen Aktiv-Lautsprecher hängen. Beide Modelle werden dabei von einem Riemen angetrieben.

Sony PS-LX5BT vollautomatisch
Sony PS-LX5BT

PS-LX3BT vs. PS-LX5BT: Der Teufel steckt im Kabel

Ich hatte bereits die Gelegenheit, mir beide Modelle auf einem Presseevent anzuschauen. Rein optisch machen sie einen hochwertigen Eindruck und das minimalistische Design passt eigentlich in jedes Wohnzimmer. Auch das Koppeln mit Bluetooth-Kopfhörern funktionierte im ersten Hands-On schnell und zuverlässig. Aber wo liegen die Unterschiede?

Der PS-LX3BT startet mit einer UVP von 299€. Der PS-LX5BT kostet mit 399€ glatte hundert Euro mehr. Dafür bekommt ihr einen hochwertigeren Tonabnehmer und das Gehäuse/Matte sollen noch mal mehr Premium-Feeling verbreiten. Während der LX5BT über vergoldete Audiobuchsen verfügt, an die ihr eure eigenen Cinch-Kabel anschließen könnt, hat der LX3BT ein fest installiertes Kabel. Geht das Kabel beim günstigen Modell kaputt oder ist es zu kurz, habt ihr ein Problem. Beim 5BT tauscht ihr es einfach aus.

Komfort hat seinen Preis

Mit dem PS-LX3BT und PS-LX5BT liefert Sony ein spannendes Update für alle, die Vinyl lieben, aber keine Lust auf Kabelsalat und komplizierte Justierungen haben. Die Integration von aptX-Adaptive zeigt, dass man das Thema Bluetooth-Audio ernst nimmt, das Fehlen vom eigenen LDAC-Codec verwundert mich aber ein wenig.

Der PS-LX3BT ist für 299€ sicher der richtige für alle, die einfach nur mal eben eine Platte auflegen wollen. Die Möglichkeit beim PS-LX5BT für 399€, das Kabel zu tauschen, ist aber sicher neben den weiteren Vorteilen vielen der Aufpreis wert. Es bleibt auch abzuwarten wie sich der Preis entwickelt.

Ich sammle seit einer Weile auch Schallplatten und überlege jetzt schon eine Weile mal den Billig-Denon-Spieler, den ich mir zum Einstieg gekauft habe, upzugraden. Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr dem digitalen Streaming abgeschworen und sammelt fleißig Vinyl, oder ist euch das alles zu umständlich? Und wäre so ein Bluetooth-Player für euch eine Option oder muss es dann klassisch per Kabel an die Hi-Fi-Anlage?

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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Kommentare (8)

  • Profilbild von Steve
    0 # 25.01.26 um 06:46

    Steve

    Die Plattenspieler sind Kindergarten. Da kann man auch gleich YouTube hören. Gut, manchen reicht das auch. Ist OK. Richtiges HiFi ist eine ganz andere Nummer. Viele werden den Unterschied vermutlich nie erleben. Wer noch nie die Erfahrung gemacht hat, vermisst auch nichts.

    Ich finde den Planar3 ganz gut. Fyne Audio Boxen und den Rega Elex. Vernünftige Kabel und Netzfilter.
    Ab da fängt es an das man die Qualität der Platten auch hört.
    Ja, Platte klingt besser als CD. Sofern man ne gescheite Anlage hat die das auch darstellt.

    Aber wie geschrieben…..viele werden es nie erleben. Glauben es vielleicht auch nicht. Passt schon.

    • Profilbild von Bobo
      0 # 28.01.26 um 08:45

      Bobo

      Oha, da kommen sie wieder aus den Ecken gekrochen! Die ganzen arroganten "Audiophilen" Kenner, die anderen vorhalten wie toll doch was zu klingen hat!

    • Profilbild von Tobias
      0 # 25.01.26 um 21:25

      Tobias

      Platte klingt besser gilt nur in sehr bestimmten Konstekllationen und mit sehr hochwertigem Equipment… Kabel dürften (wenn es kein Klingeldraht ist) aber keinen realen Effekt ausmachen… und Platten haben auch ihre Schwächen, z.B. bei der Kanaltrennung… oder eben der Haltbarkeit.

      Konstellationen wo (bei gleichem Mastering) Platten wirlklich besser klingen als CDs oder gar HiRes dürften eher selten sein… die Haptik, Optik… das bewusste Entscheiden für ein Album… das sind für mich Gründe weiter Platten zu kaufen.

    • Profilbild von paradonym
      0 # 25.01.26 um 09:35

      paradonym

      Ist halt die Frage ob Tidal Hifi streaming ausreicht oder man den Besitz eines physischen Datenträgers dem stetigen Kauf von Nutzungsrechten bevorzugt

  • Profilbild von paradonym
    0 # 24.01.26 um 23:40

    paradonym

    Den könnte man ja auch bequem mit Bluetooth Lautsprechern koppeln und damit jeden Vinyl-Liebhaber verärgern…

    • Profilbild von Tobias
      0 # 25.01.26 um 06:45

      Tobias

      Das fände ich schon ok… Ich habe einen Thorens TD145 MK2 komplett analog… an Vorverstärker und Verstärker im Vollformat… das Setup nimmt schon massig Platz weg und sollte davon mal irgendwas hops gehen müsste man sich schon ernsthaft überlegen ob man das Setup nochmal ähnlich aufbaut.

      Ob jetzt Bluetoothboxen die richtige Alternative wäre, sei mal dahingestellt, aber Platten und moderne Techniken schließen sich für mich nicht aus.

      zu den Geräten… ohne Kenntnis wie viel besser die Gehäusequalität ist (und wie wichtig einem das ist) und was für Tonabnehmer tatsächlich verbaut sind kann man schwer bewerten ob der Aufpreis gerechtfertigt ist…schick clean sind sie – Vollautomatisch ist nett, aber das man andere nur mit sorge darum Nadel oder Vinyl zu zerkratzen finde ich dann auch übertrieben

  • Profilbild von Kakue
    0 # 24.01.26 um 22:59

    Kakue

    Leider wurde mir die Nutzung des häuslichen Plattenspielers verboten.
    Wir waren damals aber eine der ersten Familien mit CD-Player. Ich verfüge immer noch über eine stattliche Sammlung von CDs und stehe zu meinem BT-CD Playern und Discmen.

    Da mein Neffe aber nun Vinyl sammelt könnte ich mir vorstellen, einen solchen Spieler als Zweitgerät anzuschaffen. Er hat den familiären Plattenspieler geerbt. Das Teil ist hochwertig aber leider nun auch schon 40 Jahre alt.

  • Profilbild von Preacher
    0 # 24.01.26 um 20:48

    Preacher

    Habe zum 30 Jahre alten Sony einen Yamaha Vinyl 500 gekauft.
    Damit geht es puristisch direkt an den Vollsverstärker oder per LAN an die anderen Yamaha MusicCast Geräte, in dem Fall alles verkabelt.
    Kopfhörer per Verstärker ebenso direkt verkabelt, obwohl es Bluetooth gäbe.
    Vinyl mit verlustbehafteten Cidecs zu streamen sehe ich als widersinnig an, das geht mit Echo Link und LDAC fähigem Sender in besserer Qualität und unkomplizierter.

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