SwitchBot K11+ Test: Der kleinste Saugroboter der Welt jetzt mit doppelter Power?
SwitchBot hat einen neuen Saugroboter aus dem Mini-Segment. Der SwitchBot K11+ erhöht die Saugleistung drastisch, schrumpft die Absaugstation und ist mit dem Smart-Home-Standard Matter kompatibel. Ein kleines Kraftpaket?
- SwitchBot K11+
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Inhalt
Technische Daten des SwitchBot K11+
| Kategorie | SwitchBot K11+ |
| Saugkraft | 6.000 pa |
| Navigation | LiDAR-Laserturm + Seitensensor (keine zusätzliche Objekterkennung) |
| Akku & Laufzeit | 3.200 mAh (bis zu 160 Minuten im Standard-Modus / ca. 130 m²) |
| Staubbeutel (Station) | 4 l |
| Wischfunktion | Passives Einwegtuch |
| Maße (Roboter) | 24,8 x 24,8 x 9,2 cm |
| Maße (Station) | 24 x 18 x 25 cm |
| Lautstärke | 45 dB (im Leise-Modus) |
| Besonderheiten | Sehr kompakte Bauweise, Matter-Unterstützung, V-förmige Seitenbürste, Station mit Holzakzent |
| Lieferumfang | 2x Staubbeutel, 1x Einwegwischtücher, 1x Filter |
| App & Smarthome | SwitchBot App (Matter, Apple Home, Home Assistant, Alexa, Google, Siri) |
| Preis | UVP 399,99€ |
Vor- und Nachteile des SwitchBot K11+
- extrem kompakte Bauweise (Roboter & Station), ideal für Engstellen
- deutlich gesteigerte Saugkraft (6.000 Pa)
- unterstützt den Smart-Home-Standard Matter
- gute Akkulaufzeit (bis zu 160 Min.) trotz kleiner Größe
- zuverlässige LiDAR-Navigation
- V-förmige Bürste verbessert Haaraufnahme
- sehr leiser Betrieb im Leise-Modus (45 dB)
- Wischfunktion nur rudimentär (Einwegtuch)
- keine intelligente Objekterkennung für kleine Hindernisse
- kleiner interner Staubbehälter begrenzt Kapazität bei viel Schmutz
- keine aktive Anti-Haar-Technik (manuelle Reinigung nötig)
SwitchBot K11+ weiterhin super klein
Eine Besonderheit des SwitchBot K11+ ist wie bei den Vorgängern die Größe. Mit 24,8 x 24,8 x 9,2 cm ist der Roboter deutlich kompakter als herkömmliche Modelle, welche eher bei etwa 35 cm liegen. Dadurch kann er besser durch Engstellen manövrieren und hat auch durchaus einen gewissen Niedlichkeitsfaktor.
Lediglich bei der Höhe ähnelt er den Anderen durch den Laserturm. Dieser ist mit LiDAR ausgestattet und erlaubt eine sichere Navigation durch eure Wohnung. Ein weiterer Sensor sitzt an der Seite und soll Kanten erkennen, was die Wegfindung nochmal verbessert. Nicht vorhanden ist eine zusätzliche Objekterkennung, weswegen er kleinere Objekte und schwerer zu erkennende Gegenstände übersieht. Auffälligkeiten beim Navigieren hatten wir bei Überhängen und glänzenden Tischbeinen, die er nur durch die Kontaktsensoren erkennt.
Saugkraft wächst gewaltig an! Lohnt sich das in der Praxis?
Zu seinen Vorgängern steigert man die Saugkraft von 3.000 pa auf 6.000 pa. Ein gewaltiger Sprung, der ihm nochmal ein besseres Saugergebnis erlaubt. In unserem Härtetest schafft er es von einem Teppich, welcher mit 100 g Tierstreu und Sand verunreinigt wurde, insgesamt 75 g aufzusaugen.
Kein schlechter Wert, wenn auch einige gewöhnliche Saugroboter auch in dem Preissegment mehr schaffen. Im Vergleich zum Vorgänger schafft man aber nochmal 7 g mehr. Dabei ist auch hier die Limitierung des Vorgängers zu spüren, denn nach dem Test ist der Staubbehälter rappelvoll und begrenzt hier die Möglichkeiten.
In der Praxis, wo er weniger oft bei einer einzelnen Reinigung auf solche Mengen trifft, löst die Absaugstation beim Laden dann das Problem. Dennoch eine Limitierung, die man im Kopf haben sollte, wenn man oft einen sehr verschmutzten Boden hat.
Die Seitenbürste ist jetzt V-förmig, was die Resistenz gegen Haarverwicklung erhöht. Auch die Walze ist grundsätzlich etwas resistenter gegen die Haarverwicklung, jedoch hat man hier keine zusätzlichen Kämme, Klingen oder andere Hilfsmittel, um das Problem anzugehen. Daher muss man hier regelmäßig an der Aufhängung längere Haare und Fell entfernen.
Bei der Wischfunktion macht man keine Fortschritte, hier befestigt man wieder ein Einwegtuch hinten am Roboter. Diese Methode ist mehr ein „Mal-eben-Durchwischen“, kann aber nicht wirklich eine gründliche Reinigung ersetzen.
SwitchBot K11+ Station schrumpft auf Mini-Größe
Das Plus steht hier auch wieder für die Absaugstation, auch wenn es bisher keine Informationen zu einem Basismodell gibt. Die Station ist auch nochmal geschrumpft und ist nun 24 x 18 x 25 cm groß (26,1 x 21 x 32,3 beim K10+ Pro).
Auch hat man die Oberseite jetzt mit einem Holzakzent verziert, was ein wenig an den Luftfilter des Unternehmens erinnert. In der Station befindet sich weiterhin ein 4l Staubbeutel, den man dann anschließend einfach wegwirft. Bis auf das Laden übernimmt die Station keine weiteren Aufgaben.
Hat er genügend Akku?
Wie auch schon beim Vorgänger gibt es lediglich einen 3.200-mAh-Akku, wo wir in Bezug auf die gesteigerte Leistung erst Befürchtungen bei der Akkulaufzeit hatten. Im Test revidiert sich aber diese Befürchtung. Auf der Standard-Saugstufe schafft er bei uns 160 Minuten, womit er auch durchaus größere Flächen von bis zu 130 m² schaffen kann.
Die hohe Saugstufe kann die Laufzeit dann zwar halbieren, der K11 kann aber auf Teppichen die Saugstufe automatisch erhöhen, sodass auf weniger anspruchsvollen Hartböden die Leistung niedriger sein kann. Die Teppiche müssen dafür aber manuell in der Karte eingezeichnet werden.
Matter direkt mit dabei!
Als einer der wenigen Hersteller unterstützt man Matter, wodurch man den Saugroboter neben der SwitchBot App auch mit kompatiblen Systemen wie Apple Home oder Home Asistent nutzen kann. Die Möglichkeiten sind zwar noch begrenzt, die grundlegenden Funktionen wie etwa „Reinigung starten“ sind aber möglich.
Für den vollen Funktionsumfang muss man die SwitchBot App dann nutzen, dort sieht man die Karte ein und kann diese mit Sperrzonen und Co. bearbeiten. In vier Stufen kann die Saugleistung angepasst werden und im Leise-Modus soll der K11+ nur 45 dB laut werden. Man kann auch wieder die Sprachassistenten von Google, Amazon und Apple nutzen.
SwitchBot K11+ ein gelungenes Upgrade?
Die K-Modellreihe von SwitchBot ist recht charmant und war zu Beginn auch sehr einzigartig. Mittlerweile hat aber auch Ecovacs ein kleineres Modell, welches aber auch noch nicht so winzig ist wie der K11. Mit der verbesserten Saugleistung geht man schon einmal einen guten Weg und erlaubt so eine gründlichere Teppichreinigung. Ich hätte mir persönlich aber noch eine umfangreichere Objekterkennung gewünscht, damit hätte man hier nochmal einen großen Mehrwert. Jedoch werden sich sicherlich auch einige über die verkleinerte Station freuen, die in der Wohnung weniger Platz wegnimmt.
Erschienen ist er für eine UVP von 399,99€. Aufgerufen wird der Preis aber nicht mehr, aktuell ist er regelmäßig unter 300€ erhältlich, was der deutlich fairere Preis ist. Weiterhin macht man natürlich Kompromisse z.B. bei der Wischfunktion, bekommt aber auch durchaus einen einzigartigen Saugroboter.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum SwitchBot K11+
Wie kompakt ist der SwitchBot K11+ im Vergleich zu anderen Saugrobotern?
Mit Abmessungen von 24,8 x 24,8 x 9,2 cm ist der SwitchBot K11+ deutlich kleiner als herkömmliche Modelle, die meist einen Durchmesser von etwa 35 cm haben. Dadurch kann er besser durch Engstellen manövrieren. Aufgrund des LiDAR-Laserturms ist die Bauhöhe jedoch ähnlich wie bei Standard-Robotern.
Ist der SwitchBot K11+ mit dem Smart-Home-Standard Matter kompatibel?
Ja, der SwitchBot K11+ unterstützt Matter. Dadurch lässt er sich problemlos in Systeme wie Apple Home oder Home Assistant integrieren und steuern (z. B. Reinigung starten). Für den vollen Funktionsumfang wie Kartenbearbeitung und Sperrzonen wird jedoch weiterhin die SwitchBot App benötigt.
Reicht die Akkulaufzeit des SwitchBot K11+ für große Wohnungen?
Trotz des kleinen 3.200-mAh-Akkus schafft der Roboter auf der Standard-Saugstufe eine Laufzeit von bis zu 160 Minuten. Das reicht aus, um Flächen von bis zu 130 m² zu reinigen. Auf Teppichen kann er die Saugkraft automatisch erhöhen.
Hat der SwitchBot K11+ Probleme mit Tierhaaren?
Die neue V-förmige Seitenbürste und die Hauptwalze sind resistenter gegen Verwicklungen als beim Vorgänger. Da der Roboter jedoch keine Schneidvorrichtung oder Kämme besitzt, müssen längere Haare und Fell regelmäßig manuell von der Aufhängung der Walze entfernt werden.
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