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SwitchBot Lock Ultra Max auf der IFA: 1,1s-Entriegelung, die ihren Preis hat

SwitchBot-IFA

Gerade erst haben wir über den federleichten AI MindClip berichtet, nun legt SwitchBot auf der IFA 2026 in Berlin direkt an der Haustür nach. Mit der neuen SwitchBot Lock Ultra Max Vision Pro Combo bringt der Hersteller eine überarbeitete Nachrüstlösung auf den Markt, die euren bestehenden Schließzylinder unangetastet lässt. Wir haben das neue Schloss-Bündel bereits bei uns in der Redaktion liegen und werden es zeitnah testen.

Preisübersicht: SwitchBot Lock Ultra Max Combo

(Hinweis: Vorbestellungen starten ab sofort. Im Launch-Zeitraum ist die einjährige Garantieverlängerung „Max Service“ kostenlos enthalten. Stand: September 2026)

Technische Daten: Die Lock Ultra Max Combo im Detail

FeatureSwitchBot Lock Ultra Max Combo
LieferumfangLock Ultra Max, Keypad Vision Pro, Hub Mini (Matter)
MotorleistungBürstenloser UltraDrive-Motor mit 160 U/min (>9 kg Drehkraft)
Entriegelungszeit1,1 Sekunden (im Max Mode) / leiser Quiet Mode
Entsperr-MethodenBis zu 19 Wege (3D-Gesicht, Handvene, Fingerprint, PIN, NFC etc.)
Biometrie-Sensorik3D-Gesichtsscan (>30.000 IR-Punkte) & Nah-Infrarot-Handvenenerkennung
Stromversorgung Schloss4.200 mAh Hauptakku (ca. 9 Monate) + CR123A-Notbatterie
Notfall-SystemMicro-Power Unlock (Restenergie für 5 Notöffnungen)
Stromversorgung Keypad5.000 mAh Akku (bis zu 12 Monate Laufzeit)
Smart Home & FunkMatter over Bridge (via Hub Mini), Apple Home, Home Assistant
Zylinder-Kompatibilität99 % europäischer Schlösser (Europrofil, Schweizer Rund, UK-Oval)

Motor-Upgrade: 160 U/min für blitzschnelle Reaktionen

Die auffälligste technische Neuerung betrifft den Motor im Inneren des Schlosses. SwitchBot verbaut im Lock Ultra Max einen bürstenlosen „UltraDrive“-Motor, der mit 160 Umdrehungen pro Minute die 3,2-fache Drehzahl des regulären von uns getesteten SwitchBot Lock Ultra erreicht.

Im sogenannten „Max Mode“ soll die Tür damit in gerade einmal 1,1 Sekunden aufgesperrt sein. Gleichzeitig stemmt der Motor eine Drehkraft von über 9 kg. Das ist besonders für schwere europäische Mehrfachverriegelungen wichtig, an denen schwächere Nachrüst-Motoren gerne mal hängenbleiben. Wer spät nachts nach Hause kommt, kann alternativ in den „Quiet Mode“ wechseln, der den Schlüssel deutlich langsamer, dafür aber leise dreht.

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Der Design-Kontrast: Edles Weiß innen trifft auf klobiges Schwarz außen

Optisch vollzieht SwitchBot einen bemerkenswerten Schritt nach vorn, der sich bereits beim AI MindClip (hier im Hands-On) andeutete. Das Gehäuse des Lock Ultra Max auf der Türinnenseite besteht aus einer edlen Aluminiumlegierung mit gebürsteten Edelstahldetails und dem neuen „Fluted Light“-Strukturdesign. Das Schloss wirkt deutlich hochwertiger und schmiegt sich enger an das Türblatt an.

SwitchBot IFA

Der Design-Haken liegt unserer Meinung nach allerdings auf der Außenseite: Das im Paket enthaltene Keypad Vision Pro hat leider keine optische Runderneuerung spendiert bekommen. Anstatt eines passenden, edlen Gehäuses klebt an der Haustür weiterhin der bekannte, recht klobige schwarze Kasten. Wer Wert auf ein einheitliches Design legt, muss mit diesem Kontrast zwischen innen und außen leben.

3D-Gesichtsscan & Bart-Problem?
Mit bis zu 19 verschiedenen Entriegelungswegen setzt SwitchBot Maßstäbe bei der Flexibilität. Neben dem klassischen Zifferncode und Fingerabdruckscanner projiziert das Keypad über 30.000 Infrarotpunkte für eine 3D-Gesichtserkennung ins Gesicht.

In unserem Test des Vorgängers stießen wir hier auf ein „Bart-Problem“: Ausgeprägte dunkle Bärte brachten die Gesichtserkennung (und uns) zur Verzweiflung. Für solche Fälle ist glücklicherweise die kontaktlose Handvenenerkennung an Bord. Der Nahinfrarotsensor liest das einzigartige Venenmuster der Handfläche aus – ideal für Kinder, Senioren oder schmutzige Hände nach der Gartenarbeit. Biometrische Daten werden laut Hersteller rein lokal im Keypad verschlüsselt gespeichert.

Key Visual   SwitchBot Lock Ultra Vision Pro Combo

Triple-Power-System: Keine Angst vor leeren Energiespeichern

Ein ständiges Schreckgespenst bei smarten Schlössern ist die Angst, vor verschlossener Tür zu stehen, wenn der Strom zur Neige geht. SwitchBot baut hier ein dreistufiges Sicherheitsnetz auf: Zuerst ist da der Hauptakku. Der wiederaufladbare 4.200-mAh-Akku hält laut Hersteller rund neun Monate durch. Dann gibt es eine Backup-Zelle. Wird der Hauptakku zum Laden entnommen, springt eine integrierte CR123A-Lithiumbatterie für rund 500 Schließvorgänge ein. Selbst wenn beide Quellen komplett leer sind, sammelt das System dank „Micro-Power Unlock“ rund 30 Sekunden lang letzte Restenergie aus den Kondensatoren, um noch bis zu fünf Notentriegelungen zu ermöglichen.

Smart Home: Matter über den beiliegenden Hub!

Da der Schließzylinder erhalten bleibt (Retrofit), ist die Montage an 99 Prozent aller europäischen Türen ohne Bohren in wenigen Minuten erledigt. Um das Schloss ins heimische WLAN zu bringen, legt SwitchBot der Combo direkt den Hub Mini (Matter Enabled) bei. Nur dann habt ihr Matter an Bord. Über Matter over Bridge bindet ihr das System nahtlos in Apple Home, Home Assistant oder Amazon Alexa ein.

SwitchBot Lock Ultra Max: Ein starkes Upgrade zum Luxuspreis

Das SwitchBot Lock Ultra Max liefert auf dem Datenblatt ein rundes Paket ab. Der 3,2-fach schnellere Motor löst das Problem von zähen Schließvorgängen bei Mehrfachverriegelungen und das dreistufige Strom-Sicherheitsnetz nimmt jegliche Panik vor leeren Akkus.

Der größte Knackpunkt ist jedoch der Preis. Mit einer UVP von 339,99 Euro für das Combo-Paket verlangt SwitchBot eine echte Stange Geld. Zum Vergleich: Das bisherige Lock Ultra mit Keypad Vision ist im Handel mittlerweile oft unter 200€ zu haben. Ob die deutlich höhere Drehzahl, das edlere weiße Innengehäuse und kleine Detailverbesserungen einen Aufpreis von über 140€ rechtfertigen, werden wir in den kommenden Tagen für euch im ausführlichen Testbericht klären.

Wie seht ihr den Preissprung? Reicht euch ein bewährtes Smart Lock für unter 200 Euro, oder sind euch 1,1 Sekunden Schließzeit und das neue Design den satten Aufpreis wert? Schreibt es uns in die Kommentare!

Quellen:

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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Kommentare (1)

  • Profilbild von Hotsky
    0 # 03.09.26 um 21:04

    Hotsky Gadget-Nerd

    Der Preis ist in meinen Augen nicht konkurrenzfähig! Wer soll sich dieses teure Ding anschaffen!

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