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Tesvor M1 Saugroboter für 205€: 4.000 pa Saugkraft und App

Tesvor hat sich durch starke Amazon-Verkäufe einen Namen in der Haushaltsroboter-Szene machen können. Insbesondere der Tesvor X500, auf den später der T8 folgte, war ein Riesenerfolg. Warum? Tesvor bietet viele Funktionen in ihren Modellen, verlangt dafür aber nur wenig Geld – trotz Amazon-Verkauf. Das neue Modell M1 soll an den Erfolg des X5 anknüpfen, da auch der M1 nur 205€ kostet. Was bringt der neue Roboter außer 4.000 pa Saugkraft (!) noch mit?

Tesvor M1 Saugroboter

Tesvor gehört zur Sunvalley Group, wozu auch VAVA oder TaoTronics gehören. Mehr Infos zu allen Saugroboter-Herstellern findet ihr in unserem Ratgeber zur Thematik.

Technische Daten: Vergleich zum Tesvor X500

 

Tesvor M1

Tesvor X500

Tesvor X500 Saugroboter

Preis ohne Angebot (ca.)~250€~200€
Saugkraft4000 pa1600 pa
NavigationGyrosensor mit V-Slam-AlgorithmusGyrosensor mit V-Slam-Algorithmus
AppWeBack (für AndroidiOSAmazon Skill)WeBack (für AndroidiOSAmazon Skill)
Lautstärke60 dB auf niedrigster Saugstufe, 80 dB auf höchster Stufe60-67 dB
Akku5200 mAh2500 mAh
Staubkammer/Wassertank0,6 l/ nein0,6 l/ nein
Ladezeit5 h4 h
Arbeitszeit150 Min. (auf niedrigster Saugstufe), 80 Min auf höchster Saugstufe90 Min.
Gewicht4,2 kg4,5 kg
Maße33,0 x 33,0 x 7,5 cm33,0 x 33,0 x 7,5 cm
CE-Kennzeichenjaja
Features
  • App-Steuerung
  • Live-Mapping
  • Alexa- und Google-Home-Steuerung
  • Fernbedienung
  • App-Steuerung
  • Live-Mapping
  • Alexa- und Google-Home-Steuerung
  • Fernbedienung

Verpackung und Lieferumfang

Persönlich ist mir die Verpackung immer vollständig egal, aber da wir häufig Nachfragen bekommen, ob wir diesen Punkt nicht mit reinnehmen können, mache ich das selbstverständlich. Nur sehen Saugroboter-Verpackungen eben fast immer gleich aus. Naja, here you go:

Tesvor M1 Saugroboter Verpackung
Wir präsentieren: Den Tesvor M1 in seiner Verpackung!
Hui, da kommt einem doch etwas Plastikgeruch entgegen. Aber alles fein verpackt.

Außer einem leichten Plastikgeruch erwartet einem im Paket außer dem Saugroboter:

  • Ladestation mit EU-Ladekabel
  • vier Bürstenköpfe (zwei anbringen, zwei als Ersatz)
  • Pinsel zum Reinigen der Bürsten
  • zusätzlicher Schaumstofffilter
  • zusätzlicher HEPA-Filter
  • Fernbedienung (ohne zwei AAA-Batterien)
  • Magnetband zum Absperren bestimmter Bereiche
  • Bedienungsanleitung auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch
  • Kurzanleitung für App- und Sprachsteuerung auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch
Der Lieferumfang des Tesvor M1.

Man kann die Bedienungsanleitung auf Deutsch zwar problemlos verstehen, sollte sich davon aber nichts für seinen eigenen Sprachgebrauch abschauen. 😉 Mehr oder weniger Highlights des Lieferumfangs sind das Magnetband, mit dem man in seinen vier Wänden Räumlichkeiten ausgrenzen kann, die der Roboter nicht abfahren soll und die mitgelieferte Fernbedienung.

Magnetband verlegen und schon meidet der Roboter alles, was sich dahinter befindet.

Was mich extrem auf die Palme bringt, ist dieser grüne Hinweisaufkleber auf der Oberseite. Dieser lässt sich nicht einfach abreißen, ohne Spuren dabei zu hinterlassen. Kann man mit etwas Mühe natürlich wegbekommen, ärgert mich aber so sehr (ja, ist kleinkariert, ich weiß), dass ich das jetzt einfach als Strafe so lasse.

Nervig!

Die Fernbedienung macht es möglich, den Roboter auch ohne App zu nutzen. Für diejenigen, die die App (aus Datenschutzgründen oder ähnlichem) nicht nutzen möchten, eine sinnvolle Beilage. Die zwei zur Nutzung notwendigen AAA-Batterien hätte Tesvor aber ruhig auch beilegen können (Grrrr). Schauen wir uns die Fernbedienung doch ausnahmsweise mal als erstes an.

Die Fernbedienung

Quiz-Frage: Bei bisher etwa 30 Roboter-Fernbedienungen in meiner Hand waren davon …

a) 26 schon einmal im Lieferumfang eines anderen Modells dabei

b) 29 in der Optik einer TV-Fernbedienung aus den 90ern designt

c) 15 ohne mitgelieferte Batterien

Richtig! Oder falsch? Ich kann eure Antwort ja nicht nachvollziehen. Richtig sind alle drei Antworten! Es ist praktisch, eine Fernbedienung dabei zu haben, allgemein aber echt ein Trauerspiel…

Tesvor M1 Saugroboter Fernbedienung
Optisch wieder einmal eine TV-Fernbedienung aus den 90ern. Oder noch früher?

Folgendes lässt sich mit der Fernbedienung einstellen und/oder steuern:

  • Roboter An/Aus
  • Starten, stoppen, in vier Richtungen lenken
  • Zigzag-Modus auswählen
  • zurück zur Ladestation schicken
  • zwischen zwei Saugstufen wählen
  • Uhrzeit einstellen
  • Arbeitszeiten einplanen
  • Wall-Modus (fährt gezielt Wände und Ecken außen ab)

Funktioniert auch alles auf einen Abstand von bis zu 8 Metern. So, jetzt aber zur Kurzbewertung von Design und Verarbeitung.

Design und Verarbeitung

Machen wir es hier mal kürzer als sonst, schließlich sind Navigation und App-Steuerung deutlich spannender. Verarbeitung: Okay, gibt hochwertigere Modelle aus hochwertigerem Kunststoff. Design: Wie immer Geschmackssache, aber schon eher 08/15-Saugroboter-Optik. Cool: Die schimmernde Oberfläche mit Mustern.

Die schimmernde Oberfläche mit Mustern gefällt.

CE-Kennzeichen auf der Unterseite: Vorhanden. Maße: 33,0 x 33,0 x 7,5 cm, somit kommt er sehr gut unter Möbelstücke wie etwa die Kommode oder das Bett. Durch die Höhe von 7,5 cm gehört er zu den flachsten Modellen auf dem Markt, das liegt aber auch am fehlenden LDS (Laserdistanzsensor) auf der Oberseite.

Arbeitsweise und Navigation: Kein LDS, aber Mapping

Über den auf der Vorderseite des Tesvor angebrachten Start-Button startet und stoppt man den Saugroboter, angeschaltet wird er an der Seite über einen An-Aus-Knopf. Mit Betätigen des Buttons darunter schickt man ihn zu seiner Ladestation.

Über diese Bedienelemente lässt sich der Roboter manuell steuern.

Witzig: Die Männerstimme des Roboters ist bereits auf Deutsch eingestellt, dadurch weiß man auch immer, was den Roboter gerade beschäftigt. Spoiler: Nach der dritten Testrunde hatte ich darauf keine Lust mehr und schaltete die Stimme aus, was in der App glücklicherweise möglich ist.

Auf der Unterseite arbeiten zwei Bürstenköpfe.
Tesvor M1 Saugroboter Walze
Die Hauptwalze mit Bürstenelementen.

Zwar bringt der M1 mit einem Gyrosensor nicht die präziseste Navigationsmethode mit (das wäre die Laser-Raumvermessung), durch den integrierten V-Slam-Algorithmus ist aber dennoch Live-Mapping möglich. So kann man von unterwegs aus nachvollziehen, wo sich der Roboter befindet und wie lange er noch für die Reinigung benötigt. In der App „WeBack“ (für AndroidiOSAmazon Skill) wird dazu eine Karte in Echtzeit angezeigt (dazu gleich mehr).

Die Laser-Raumvermessung des Ozmo 950 ist etwas detaillierter.

Der Tesvor M1 arbeitet nach dem Zigzag-Prinzip, was bedeutet, dass er die Räumlichkeiten waagerecht von Wand zu Wand in geraden Bahnen abfährt. Dadurch wird sichergestellt, dass der Roboter jeden für ihn erreichbaren Bereich abfährt.

Youtube Video Preview

Natürlich sind auch Infrarotsensoren zum Wiederfinden und Erkennen der Ladestation und Absturzsensoren, die das Herunterfallen von Treppen oder ähnlichem verhindern, verbaut.

Tesvor M1 Saugroboter Ladestation
Die Ladestation findet er selbstständig wieder.
Nach einer Ladezeit von 5 h ist der Roboter startklar für eine Arbeitszeit von starken 2,5 h.

Drei Dinge noch zur Ladestation: Wenn ihr diese und somit den Roboter die meiste Zeit im Schlafzimmer haben solltet, überklebt die Leuchte oben auf der Ladestation. Die stört sonst. Und was definitiv nicht sein sollte, ist, dass die Leuchte nach Ausstecken aus der Steckdose noch 10 Sekunden weiterleuchtet, bevor sie ausgeht. Also die Ladestation ist nicht das Gelbe vom Ei. Doch nur wenn der Roboter sich an dieser befindet, kann man Firmware-Updates durchführen. Dies können nur Bugfixes, aber auch ganz neue Funktionen sein.

Performance: Saugkraft ist (nicht?) alles

Tesvor stellt gute Preis-Leistungsmodelle her, neigt aber auch zu überschwänglicher Werbung. Zitiere: „Diese hohe Saugkraft hat bisher kein einziger Staubsaugerroboter aller existierender Marken und in mittleren und hohen Preissegmenten geschafft“. Nicht ganz korrekt, der Conga 5090 von Cecotec bringt mehr Saugkraft mit. Dennoch: Topmodelle wie der Roborock S6 oder der Mi Robot 1S (beide 2000 pa Saugkraft) kommen nur auf die Hälfte der 4000 pa Saugkraft des Tesvor M1.

Nach getaner Arbeit muss die 0,6 l große Staubkammer entleert werden.

Insgesamt vier Saugstufen bringt der Tesvor M1 mit, dadurch kann sein Besitzer selbstständig entscheiden, wie viel Saugkraft und entsprechend auch Arbeitszeit und Betriebslautstärke der Roboter aufbringen soll. Die vier Saugstufen samt Akkulaufzeit und Lautstärke:

  • Leise: 150 Min. Arbeitszeit, 60 dB Lautstärke
  • Normal: 120 Min. Arbeitszeit, 67 dB Lautstärke
  • Stark: 100 Min. Arbeitszeit, 73 dB Lautstärke
  • Max: 80 Min. Arbeitszeit mit 4.000 pa Saugkraft, 80 dB Lautstärke

Natürlich variieren diese Werte je nach Gegebenheiten und Herausforderungen in den vier Wänden. Zur Einsortierung der Werte: Menschen unterhalten sich in einer durchschnittlichen Lautstärke von 60 dB, entsprechend ist der Roboter bei Verwendung der maximalen Saugstufe nicht gerade leise.

Youtube Video Preview

Im Normalfall sollen Roboter ja arbeiten, während man unterwegs ist, dennoch lässt man ihn erfahrungsgemäß dann doch mal im Beisein fahren. Nebenher ungestört telefonieren oder Fernsehen? Keine Chance.

Hindernisüberwindung

Ein Roboter soll arbeiten, während man selbst unterwegs ist. Entsprechend sollte man ihn von unterwegs einfach starten können (oder Arbeitszeiten im Vorfeld vorgeben) und dann keinen weiteren Gedanken daran verschwenden müssen. Ein Problem kann es aber darstellen, wenn der Roboter beim Anfahren eines neuen Raums auf Türschwellen, Kabelabdeckungen oder ähnliches trifft. Dafür muss eine gute Hindernisüberwindung gegeben sein, diese liegt beim Tesvor M1 leider unter 2 cm maximaler Höhe.

Schafft der Tesvor M1 diese 2 cm hohe Kabelabdeckung?
Er gibt alles, muss aber nach etlichen Versuchen die weiße Fahne hissen.
Es sind nicht die Reifen, es ist das Tempo.

Leider ist bei 1,8 cm hohen Hindernissen Schluss. Somit konnte der M1 ohne mein Zutun oder den Bau einer Rampe das Wohnzimmer nicht erreichen und somit eigenständig nicht alle Räume saugen. Sollte entsprechend in die Kaufentscheidung mit einfließen. Das Gleiche gilt natürlich auch für alle Arten von Teppichen. Wer ein Modell in der gleichen Preisklasse sucht, das derartige Hindernisse meistert, schaut sich den Mi Robot genauer an.

App-Steuerung via „WeBack“

Hachja, die App WeBack (für AndroidiOS). Ein alter Weggefährte, mit dem ich immer wieder auf Kriegsfuß stehe. Nach mehrmaligen Umbenennungen, Software-Überholungen und einer Vielzahl an verschiedenen Modellen, hatte ich schon des Öfteren gehofft, das sei das letzte Aufeinandertreffen gewesen. Nun denn, auf ein Neues. Wir starten mit der Registrierung via Fake-Mail-Adresse (gesendeter Link muss aufrufbar sein) oder Handynummer. Ich glaube nicht, dass ich euch das sagen muss, aber nehmt zum eigenen Schutz nicht die Handynummer-Registrierung.

Die Registrierung erfolgt via Mail oder Handynummer.

Bis jetzt noch alles im grünen Bereich. Dann wollen wir den Roboter ins WLAN einbinden (unterstützt nur 2,4 GHz). Dazu folgt man einfach den Anweisungen auf Deutsch, die die App gibt.

Bis hierhin simpel.

Und wo ich einmal denke, hey, heute läuft mit der App ja mal alles reibungslos, bricht die Verbindung ab und WeBack schlägt vor, einen Barcode auf dem Roboter einzuscannen und so die Verbindung herzustellen. Ist jetzt nicht ungewöhnlich, bedarf aber, dass ich der App erlaube, Bilder und Videos aufzunehmen. Mache ich natürlich erst einmal nicht, schließlich ist auf dem gesamten Modell nirgendwo ein Barcode aufzufinden.

Dann geht es aber erst richtig drunter und drüber. Kaum lehne ich die Berechtigung ab, hängt sich die ganze App auf, der Bildschirm fängt an zu flackern. Sieht dann so aus:

Äh, Hilfe?!

Okay okay, denke ich mir, keine Panik. Erlaubst du halt genervt den Zugriff auf die Kamera in den Smartphone-Einstellungen. Gesagt, getan, jetzt lässt sich logischerweise immer noch kein Barcode auf dem Roboter finden, es klappt aber plötzlich mit der normalen WLAN-Verbindung ohne Scan.

Tesvor M1 Saugroboter WeBack App Firmware-Updates
Rechts zu sehen: Firmware-Updates stehen bereit.

Kleiner Tipp: Ist der Roboter jetzt einmal in das WLAN und die App eingebunden, kann man der App wieder alle nicht existenziellen Berechtigungen entziehen. Der Roboter lässt sich trotzdem uneingeschränkt nutzen. Nichts für ungut, aber nach diesem Test lösche ich meine Erzfeind-App wieder und hoffe, sie nicht nochmal irgendwann neu installieren zu müssen (werde ich aber sicher müssen).

Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen

In der App lassen sich zwei Saugmodi einstellen, die wir von den ILIFE-Modellen kennen: Spot (Roboter dreht sich in größer werdenden Kreisen um sich selbst) und Wall (fährt gezielt Wände ab). Spot eignet sich besonders gut, wenn man an einer Stelle eine größere Ansammlung an Schmutz hat. Weitere Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten:

  • virtuelle Fernbedienung
  • Saugstufe einstellen
  • zurück zur Ladestation schicken
  • starten/stoppen
  • Arbeitszeiten einplanen
  • Firmware-Updates herunterladen
  • Sprache ein- und ausschalten
Die Einstellungen im Überblick links sowie mittig und rechts das Einplanen der Arbeitszeiten.

Das mag auf den ersten Blick viel erscheinen, ist in Wirklichkeit aber nur der Basic-Umfang einer App-Steuerung. Naja, ist eben ein günstiges Einsteigermodell und dafür reichen die Funktionen eben aus. Man darf hier nicht zu viel erwarten.

Das Mapping

Apropos nicht zu viel erwarten: Die Live-Kartendarstellung des Tesvor M1 funktioniert zwar einwandfrei, ist allerdings alles andere als innovativ. Man erkennt hier nicht wirklich seine Wohnungsumrisse und muss seine vier Wände schon sehr gut kennen, um sagen zu können, wo sich der Roboter gerade befindet und was er wohl als nächstes vorhat.

Wer erkennt, wo was ist?

Mit der Karte lässt sich nicht allzu viel anfangen. Virtuelle Wände, No-Zonen oder Raumeinteilung befinden sich nicht im Funktionsumfang. Gut, wir haben es hier auch mit einem 200€-Modell zu tun. Aber der Alfawise V10 Max kann das und kostet das Gleiche. Ich sag es nur. So hat man dann zwar eine Karte, ohne weitere Interaktionsmöglichkeiten mit dieser ist es aber eher Spielerei.

Ich würde die App ehrlich gesagt gar nicht nutzen, auf der mitgelieferten Fernbedienung finden sich fast alle notwendigen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Die App ist nett gedacht und wahrscheinlich gut gemeint, bietet aber einen überschaubaren Mehrwert.

Fazit: Tesvor M1 Saugroboter kaufen?

Für ~205€ bekommt man hier ein Modell, dass zwar keine Laser-Raumvermessung, aber dennoch Mapping, App- und Sprachassistentensteuerung mitbringt. Natürlich gibt es in dem Preissegment seit 2016 einen Alltime-Runner mit LDS, in Persona Mi Robot der ersten Generation. Auch der Alfawise V10 Max ist hier zu nennen, obwohl da das verwendete Material noch etwas billiger als bei Tesvor ist. Den Tesvor M1 sehe ich in der Attraktivität für Haushalte irgendwo dazwischen.

Faktisch überzeugt der Roboter durch seine hohe Saugkraft, die geringe Höhe und den dafür veranschlagten Preis. Lautstärke, App und Hindernisüberwindung sind aber eben genau das, was man von einem Einsteigermodell erwartet: Nicht wirklich zufriedenstellend und ausbaufähig. Der Boden wird sauberer, keine Frage, aber ich würde hier 100€ mehr in die Hand nehmen und mich bei anderen Herstellern umsehen.

Schreibt uns gerne in die Kommentare, was ihr denkt, aber: Tesvor ist definitiv ein interessanter Hersteller, den es im Auge zu behalten gilt. Viele Nutzer des X500 erfreuen sich bis heute an dem Modell, wie wir immer wieder in unserer Saugroboter-Community lesen. Warum also nicht auch an einem noch etwas besseren Modell, das gar nicht mal viel teurer – und allgemein sehr günstig ist? Wir werden den Hersteller und neue Produkte weiterhin im Auge behalten.

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Tim

Mich interessiert Technik, die uns die Arbeit im Haushalt abnimmt - ob beim Staubsaugen oder Fensterputzen. So konnte ich bereits über 90 Saugroboter testen, bei mir dreht privat (unter anderem) der Ozmo 950 seine Runden.

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Kommentare (7)

  • Profilbild von Mr.Max
    16.03.20 um 20:07

    Mr.Max

    Es wäre mal spannend zu wissen was in den neuen Robotern anders gemacht wird, so dass diese so hohe Pa Werte erreichen. Neue Generation von Motor, neue Anbringung von Motor, etc.?

  • Profilbild von Dennis
    18.03.20 um 11:46

    Dennis

    Hallo. Ich habe den Bagotte BG800 im Augenmerk.
    Zu was würdet ihr mir eher raten?

    2 Etagen. Unten Laminat, 2 größere Teppiche (Kurz) und oben Teppich.
    Zudem einen Hund und 2 Kinder.

    Danke.

  • Profilbild von Gast
    28.03.20 um 04:06

    Anonymous

    Ich wünschte mehr Firmen würden sich ein Beispiel an den Saugrobotern von Neato nehmen, wo die Hauptbürste direkt an der Front ist, und nicht am hinteren Ende.

    Kommentarbild von Anonymous
    • Profilbild von Tim
      28.03.20 um 11:08

      Tim CG-Team

      Neato macht vieles richtig, das stimmt. Wo siehst du den Vorteil daran, dass die Hauptbürste vorne direkt verbaut ist?

      • Profilbild von Gast
        29.03.20 um 06:48

        Anonymous

        Aus dem einfachen Grund, dass die Saugleistung näher am Ort des Geschehens ist. Es macht schließlich einen Unterschied ob ich beim Bohren eines Lochs den Staubsauger direkt ans Loch halte oder 10cm entfernt. Wenn der Saugroboter als Beispiel direkt auf eine Wand zufährt saugt ein Neato praktisch direkt an der Wand, wo die meisten anderen noch 10cm entfernt sind.

        Man mag natürlich anmerken das dafür die Seitenbürsten gedacht sind, aber meiner Meinung nach sind die doch eher für gröberen Schmutz wie Flusen, Haare, oder Katzenfutter.

        • Profilbild von Gast
          28.05.20 um 17:12

          Anonymous

          Meiner Erfahrung nach hat eine weit vorn angeordnete Bürste auf Teppichen an der Wand Vorteile, aber eben nur da.

  • Profilbild von Iranmen
    28.03.20 um 21:02

    Iranmen

    Deeboot ist besser

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