Ausprobiert: Tronsmart Studio Bluetooth Lautsprecher für 49,99€ aus DE

Mit dem Tronsmart Studio startet heute ein neuer Bluetooth Lautsprecher auf dem Markt! Dessen Design unweigerlich an die Bose SoundLink Mini II erinnert. Aber kann der günstigere Lautsprecher auch klanglich ähnliches leisten?

Tronsmart Studio in Hand seitlich

Technische Daten

NameTronsmart Studio
Treiber2 x 5 Watt, 2 x 20 Watt
Frequenzbereich200-20.000Hz
Impedanz
KonnektivitätBluetooth 5, AUX, MicroSD
Akkukapazität5200 mAh
Gewicht960 g
Maße206,5 x 70 x 58 mm
IP Schutzklasse
Audio-CodecSBC

Verpackung und Lieferumfang

Der Tronsmart Studio Bluetooth Lautsprecher kommt in einem gut gepolstertem Karton, sodass er den Import aus China gut überstanden hat.

Tronsmart Studio Lieferumfang

Neben dem Speaker selbst finden sich im Zubehör ein USB-C Ladekabel, ein AUX-Kabel, sowie eine mehrsprachige Bedienungsanleitung.

Design eine Hommage an Bose

Das Design des Tronsmart Studio wurde ziemlich offensichtlich von Bose inspiriert, zwar ist der Tronsmart Lautsprecher etwas größer, als das Pendant von Bose, die grundsätzliche Form ist jedoch sehr ähnlich.

Tronsmart Studio in Hand

Der Speaker ist dabei vollständig in Schwarz gehalten. Auf der Vorder- und Rückseite verwendet man ein feinmaschiges Lautsprecher-Gitter, die Seiten sind hingegen mit einem Metallmantel ausgestattet.

So wirkt der Tronsmart Studio insgesamt hochwertig. Mit einem Gewicht von knapp unter einem Kilo ist er aber auch nicht gerade der leichteste.

Tronsmart Logo

In Sachen Verarbeitung habe ich an dem Lautsprecher nichts auszusetzen. Er ist sauber verklebt und weist keine Material- oder sonstige Mängel auf.

Im Vergleich zu vielen anderen Lautsprechern fehlt ihm jedoch eine IP-Zertifizierung, somit ist er nicht mal gegen Spritzwasser geschützt, was wohl auch an den offenliegenden Anschlüssen auf der Rückseite liegt.

Sound des Tronsmart Studio Lautsprechers

Zumindest auf dem Papier ist der Tronsmart Studio Bluetooth Speaker mit ordentlich „Wumms“ ausgestattet. Gleich drei Lautsprecher und vier Passivstrahler spielen hier die Musik. So soll das System insgesamt über 30 Watt Leistung verfügen, in welcher Zusammensetzung diese auf die beiden Hochtöner und den Mitteltöner verteilt sind, verrät Tronsmart jedoch nicht.

Im Test liefert der Tronsmart Studio einen soliden Klang, der für mein Empfinden etwas Mitteltonlastig ausfällt. Im Hochton macht der Lautsprecher einen ganz guten Job, im Tiefton klingt er leider etwas dünner und gibt sehr tiefe Frequenzen leider etwas blechernd wieder.

Gut gefällt mir der SoundPulse Mode, der via Knopf auf der Oberseite aktiviert werden kann. So bekommt der Lautsprecher einen räumlicheren Klang und bietet eine größere Bühne. Ähnliches kennen eingefleischte China-Gadgets Fans auch schon vom JKR KR-1000. Dieser bietet im direkten Vergleich aber immer noch etwas mehr Tiefgang, also einen satteren Bass.

Zudem bin ich mir nicht sicher, ob man den von Tronsmart angepriesenen 30 Watt wirklich Glauben schenken kann. Klar, der Klang ist nicht schlecht, verglichen mit dem Soundcore Motion Boom (Auch 30 Watt lt. Hersteller) kann er aber bei weitem nicht mithalten.

Anschlüsse und Bedienung

Während viele Bluetooth-Lautsprecher-Hersteller bei ihren aktuellen Modellen auf einen SD-Slot verzichten und auch ein 3,5 mm AUX-Anschluss nicht mehr zum Standard gehört, bietet der Tronsmart Studio weiterhin beide Optionen – sehr gut!

Tronsmart Studio Anschluesse

In Sachen drahtloser Verbindung kommt hier ein Bluetooth 5 Modul zu Einsatz, welches allerdings nur den SBC-Codec unterstützt – schade. Immerhin können zwei gleiche Lautsprecher untereinander als Stereo-Paar gekoppelt werden.

Für die Bedienung des Bluetooth Speakers hat Tronsmart gleich sieben gummierte Knöpfe auf der Oberseite verbaut. Dabei sind einige Knöpfe durch doppelte Funktionen belegt.

Tronsmart Studio Bedienknoepfe

Durch ein langes Tippen auf den Lauter- bzw. Leiser-Knopf kann der nächste beziehungsweise vorherige Titel ausgewählt werden, durch weitere Kombinationen können zudem Telefonate angenommen/beendet werden.

Laufzeit und Ladezeit

Im Inneren des Tronsmart Studio sind zwei Akkuzellen mit jeweils 2600 mAh, also insgesamt 5200 mAh verbaut. Mit diesem soll eine Laufleistung von bis zu 15 Stunden bei mittlerer Lautstärke möglich sein.

Der Ladevorgang des Lautsprechers via USB-C Kabel findet allerdings nur bei 5 Watt statt, sodass der Lautsprecher eine Ladezeit von knapp 3-3,5 Stunden benötigt – etwas lang für mein Empfinden.

Einschätzung

Der Tronsmart Studio Lautsprecher bietet nach dem JKR KR-1000 als erster Lautsprecher einen ähnlichen Raumklang-Modus. Kann im direkten Vergleich aber leider nur ein etwas kleineres Frequenzspektrum wiedergeben.

Auch wenn das Design ähnlich ist, kann der Speaker der Bose Soundlink Mini II nicht das Wasser reichen. Schick ist der Tronsmart Studio meiner Meinung nach aber trotzdem und auch die verwendeten Materialien und die Verarbeitung passen.

Positiv sind außerdem die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten hervorzuheben, die mittlerweile nicht mehr zum Standard gehören!

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Gadget-Nerd bei China-Gadgets seit 2015 und immer auf der Suche nach günstigen, hochwertigen Audio-Alternativen.

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Kommentare (7)

  • Profilbild von Freddy1983
    # 14.09.21 um 15:16

    Freddy1983

    dafür kann man ihn mit 99 gleichen koppeln… ich denke dann ist der Klang auch anders. und habt ihr die App dazu versucht? meine Thronsmart unterstützen die App leider nicht… aber im stereo sind meine Mega und Max echt genial. hätte ich das Kleingeld würde ich sofort 4 von den Studios Koppeln und für mein Heimkino benutzen 😉

  • Profilbild von Honka
    # 14.09.21 um 21:09

    Honka

    JKR KR-1000 – scheints immer noch DIE Referenz!
    Eine Neuauflage mit ein paar Modernisierungen wäre garantiert ein Millionenseller.
    Ich nähme gleich drei bis vier…

    • Profilbild von Gast im September
      # 15.09.21 um 00:27

      Gast im September

      dem stimme ich zu

    • Profilbild von Hoerbi
      # 15.09.21 um 04:32

      Hoerbi

      @Freddy99: ….. "dann ist der Klang auch anders ….".

      Das ist leider nicht der Fall. Wenn man mehrere, ich sage mal "mittelmäßig" klingenden Lautsprecher gleichzeitig betreibt, wird der KLANG auch nicht besser – er bleibt "mittelmäßig. Der Effekt ist eine bessere "Raum-Beschallung" , allerdings mit weiterhin mittelmäßigem Klang. Daher würde ich immer mein zur Verfügung stehendes Geld anstatt in zwei oder mehrere "mittelmäßige" klingende Lautsprecher besser in EINEN (evtl. zwei) gut klingenden Lautsprecher investieren, der im besten Fall auch dann MEHR Schalldruck aufbauen kann und somit den Raum ebenso mit Klang fluten kann, allerdings mit BESSEREM Klang 😉.

    • Profilbild von Tim
      # 20.09.21 um 09:31

      Tim CG-Team

      Was den Raumklang angeht, war er wirklich gut. Er übersteuert mir bei hoher Lautstärke zu leicht und die Akkulaufzeit vom JKR war schon immer eine Katastrophe. Insgesamt aber immer noch ein guter, kleiner Lautsprecher! Für rund 30 € immer noch das Beste was man bekommen konnte.

      Glaube auch der Lautsprecher ist "zufällig" oder "aus Versehen" so gut geworden, alles was danach von JKR kam war im Gegensatz zum KR 1000 kompletter Müll.

  • Profilbild von mile38
    # 15.09.21 um 10:49

    mile38

    ich kann die Jkr Begeisterung nicht teilen…der Mitteltonbereich fällt viel zu schwach aus ..da ist zb. der Tribut max Sound plus entschiden besser …einzig der Bass ist echt super beim Jkr

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