Test

Urtopia E-Bike: Dieses Fahrrad wiegt nur 13 Kg! | Jetzt 200€ Rabatt sichern

Wir konnten den Prototypen des Urtopia E-Bikes testen, das Crowdfunding ist inzwischen überstanden. Aktuell bietet der Hersteller Vorbestellern aber einen 200€ Rabatt, wenn man das E-Bike nun für 49€ reserviert bzw. anzahlt. Damit landet man bei einem Endpreis von 2799€, anscheinend gibt es sogar auch gratis Schutzbleche dazu.  

Das Thema Elektromobilität hat spätestens seit dem offiziellen Start der E-Scooter in Deutschland auch bei uns an Fahrt aufgenommen. Gerade E-Bikes sind besonders beliebt, viele denken dabei sicherlich auch an VanMoof, Cowboy oder die Sushi E-Bikes. Konkurrenz kommt nun mit dem Urtopia Carbon E-Bike. Wir durften einen Prototypen des 13 Kg leichten E-Bikes schon einmal antesten. Und sagen wir mal so: Dass das E-Bike erfolgreich sein kann, ist keine U(r)topie.

Urtopia E Bike Design

Wir haben das Urtopia E-Bike zum Kurztest für zwei Tage bekommen, dabei wurde es uns schon fertig aufgebaut gebracht. Den Aufbau muss man nach Kauf natürlich selbst erledigen, das Handbuch in .pdf Form zeigt aber, dass das leicht umsetzbar sein sollte. Bei unserem Testgerät handelt es sich um einen Prototypen, der noch nicht mit der App kompatibel ist und dem so entsprechend einige Funktionen fehlen. Was wir bisher alles testen konnten, haben wir im Artikel erwähnt.

Das Urtopia E-Bike wiegt nur 13 Kg!

Das Urtopia, ein Kofferwort aus „Urban“ und „Utopia„, E-Bike setzt ganz offensichtlich auf ein relativ ungewöhnliches Design. Bei diesem Schnitt verzichtet man auf die Hälfte des eigentlichen Sitzrohrs und führt dieses direkt zur Hinterachse. Dadurch soll der Rahmen eine eigene Federung mit sich bringen, womit man auch mal Kopfsteinpflaster oder anderes unwegsames Gelände angenehm befahren kann. Dieses Design ist aber nicht neu und schon bei Modellen des Herstellers Urwahn zu finden. Trotzdem ist es eher für den Stadtverkehr gedacht, deswegen auch das urban im Namen. Rein optisch gefällt mir das Urtopia deutlich besser als viele andere Modelle. Euch auch?

Urtopia E Bike Fahrrad

Urtopia setzt auf einen Karbon-Rahmen. Dadurch ergibt sich ein Gewicht von gerade einmal 13 Kg (inkl. Akku), womit es gerade für z.B. Pendler oder Bewohner einer höheren Etage interessant ist. Das VanMoof S3 wiegt im Vergleich 21 Kg. Das sind immerhin 8 Kg weniger, die man im Zweifel nicht in die dritte Etage tragen muss. Der Rahmen ist dabei in drei Farben erhältlich: Sirius (Anthrazit mit orangen Akzenten), Lyra (Hellgrau mit weißen Streifen) und Midnight in Paris (Schwarz mit roten und grünen Akzenten). Die Kabel des Urtopia sind dabei im Rahmen verlegt.

Urtopia E Bike Groesse M
Für mich ist Größe M leider etwas zu klein.

Zudem ist das Fahrrad in zwei Größen erhältlich: Größe M für Fahrer von 1,65 m bis 1.80 m Körpergröße und Größe L für Fahrer von 1,75 m bis 1,90 m. Für mich mit 1,87 m Körpergröße ist das Fahrrad in Größe M zu klein, was das Fahren etwas ungemütlich gemacht hat.

Urtopia E Bike Tragen

Das E-Bike ist tatsächlich leicht, ich habe es mir aufgrund der Werbung vielleicht sogar noch etwas leichter vorgestellt. Ich habe es mit minimaler Anstrengung gut eine steile Treppe rauf und runter tragen können und absichtlich mal nicht den Aufzug genommen. Greift man unter dem Sattel, erwischt man relativ gut den Schwerpunkt des Urtopias, wodurch ich es sogar einhändig tragen konnte. Wer mag, kann es auch über der Schulter tragen, dafür braucht ihr aber schon eine relativ breite Treppe. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es immer noch 13 Kg sind, die man auch erstmal stemmen muss.

Urtopia E Bike Tragen 2

Verarbeitung des E-Bikes

Auf den ersten Blick sieht das Urtopia E-Bike wirklich sehr hochwertig aus, trotz oder gerade aufgrund des Karbon-Rahmens aus dem 3D-Drucker. Die Mittelstange ist massiv, genauso wie die Hauptstange für den Akku. Da liegt schon mein erster Kritikpunkt – die Spaltmaße für den Akku sind schon recht groß, so dass dieser klar erkennbar ist. Das hätte man optisch sicher noch schöner hinbekommen und den Akku besser integrieren können. Auch die Gummiabdeckung für den Ladeanschluss ist etwas locker. Dazu kommt, dass das Gehäuse in der Lenkstange für das Display der Smartbar überraschend „hohl“ ist und wohl nur aus Kunststoff besteht. Richtig fehlerhaft ist eigentlich nur, dass vor der Schraube zum Verstellen des Sattels im Rahmen ein Kabel liegt, so dass wir diesen nicht verstellen konnten.

Urtopia E-Bike Rahmen Urtopia Logo

Urtopia E Bike Ladeanschluss

Ansonsten sitzen Reifen, Bremsen und Sattel aber bombenfest und die Verkabelung ist fast komplett in das Gehäuse integriert. Ich wäre damit in Anbetracht des Preises zufrieden, auch wenn es nicht ganz so „aus einem Guss“ wirkt wie z.B. ein VanMoof S3, zumindest auf den Produktbildern und -videos. Hier fehlen mir zugegebenermaßen noch etwas die Erfahrungs- und Vergleichswerte.

Urtopia E-Bike UWW

Wie fährt sich das Urtopia E-Bike?

Der Hersteller setzt auf einen Motor von Mivice in der Hinterradnabe, der insgesamt fünf Fahrmodi in petto hat: Pedale, Eco, Komfort, Sport und Turbo. Der Turbo-Modus ist dabei versteckt und lässt sich durch langes Gedrückthalten des oberen Knopfs aktivieren. Der Hersteller denkt auch an einen Drehmomentsensor verbaut. Das heißt, wenn ihr härter in die Pedalen tretet, erhöht sich auch die Fahrunterstützung durch den Motor – logisch. Wenn ihr die Grenze von 25 km/h überschreitet, schaltet sich der Motor dabei aus, so dass ihr nur noch manuell in die Pedale tretet.

Urtopia E Bike Sattel

Auch wenn der Rahmen für eine „natürliche“ Federung sorgen soll, kann ich das bisher nicht bestätigen. Das Urtopia ist auf jeden Fall ein Stadtfahrrad, ich finde das Fahrgefühl sehr hart. Das liegt zum Teil natürlich auch am Sattel, den man leicht austauschen kann, aber eine sonstige Federung konnte ich nicht feststellen. Im Gegensatz zu meinem 10 Jahre alten Mittelklasse Rabeneick Mittelklasse-Fahrrad fühlt sich das Urtopia fast wie ein Rennrad an, zum Glück mit deutlich dickerer Bereifung.

Urtopia E Bike Reifen

Das liegt zum Großteil aber einfach an der Beschleunigung. Mein lieber Scholli, hat das Spaß gemacht! Schon im Eco-Modus hat mich die Übersetzung von manueller Pedalkraft in elektronische Beschleunigung überrascht. In Nullkommanix auf 20 km/h, wo ich dann in den Komfort-Modus geschaltet habe. Dann einfach mit 25 km/h einen Berg auf – kein Problem. Wer gemütlich fahren möchte, bekommt im Eco-Modus meiner Meinung nach schon genügend Tretunterstützung.

Wer die maximale Geschwindigkeit braucht und selbst fit ist, sollte schon mindestens den Komfort-Modus nutzen, im Sport- oder gar Turbo-Modus ist noch weniger Krafteinsatz notwendig. Als ich mit 38 km/h einen Berg runter gerast bin und die Pedale nur ganz leicht getreten habe, hat der Drehmomentsensor gegriffen, bekam ich sofort wieder einen Schub.

Urtopia E-Bike Bremsen

Da habe ich aber auch bemerkt: „Oh, ich glaube unser Prototyp ist nicht an die StVO angepasst“. Eigentlich sollte genau der Sensor dafür sorgen, dass ihr bei 25 km/h wieder manuell tretet. Das konnte ich bei unserem Prototypen nicht feststellen, weswegen ich auch mal locker 35 km/h gefahren bin. Das macht zwar Spaß, ist aber nicht legal.

Urtopia E-Bike bestellen »

Reichweite

Die Reichweite gibt der Hersteller noch nicht offiziell an, laut ersten Reviews sind aber bis zu 75 km möglich. Die Auskunft von unserem Kontakt waren 100 km Reichweite, wobei das sicherlich von Fahrstil und Gewicht abhängen wird. Da wir das Urtopia auch nur kurz in Benutzung hatten, können wir darüber noch keine Auskunft treffen. Der Akkustand wird allerdings auf dem Piktogramm dauerhaft angezeigt.

Urtopa E Bike Akku
Der Akku wiegt schon über 2 Kg!

Der Akku ist dabei entnehmbar, wofür man den Schlüssel drehen und einen Verschluss öffnen muss. Es handelt sich dabei um einem Phylion Li-On Akku mit 36,5 V Spannung, 10Ah und 365 Wh Kapazität. Der bringt allein schon 2.242 g auf die Waage, was zeigt, wie leicht das Fahrrad eigentlich ist.

Wie bedient man das Urtopa E-Bike?

In dem Lenker ist die Urtopa Smartbar verbaut, ein Display mit Piktogrammanzeige bestehend aus 24 x 24 Pixeln. Darauf bekommt ihr die relevanten Fahrdaten wie die Geschwindigkeit, den Akkustand und den aktuellen Modus angezeigt. Zudem gibt es mehrere Animationen. Wenn ihr z.B. den Turbomodus startet, erscheint eine Rakete und beim Abschließen ein Schloss – sehr cool gemacht!

Urtopia E Bike Smartbar Display
Selbst bei Tageslicht gut ablesbar!

Rechts davon sitzt ein Fingerabdrucksensor, über den man das Fahrrad wohl entsperren und abschließen können soll, was noch nicht funktioniert. Mit einem kurzen Klick „klingelt“ ihr so zudem auch. Das ist je nach ausgewählter Lautstärke auch mal zu leise und sollte meiner Ansicht nach unabhängig von der Lautsprecherlautstärke des Fahrrads immer gleich laut sein.

Urtopa E Bike Fingereabdrucksensor
Wie beim Smartphone: Bald kann man damit auch sein Fahrrad entsperren.

Links von dem Display sitzt das Bedienfeld in Rautenform. Mit einem Klick nach oben und unten könnt ihr zwischen den verschiedenen Fahrmodi wechseln. Langes Gedrückthalten nach oben aktiviert den Turbomodus, langes Gedrückthalten nach unten schaltet das Urtopia E-Bike ein. Mit Links und rechts könnt ihr blinken. Dafür projiziert ein kleines Licht unter dem Rücklicht die Richtungsanzeige auf den Boden, ca. 50 cm vom Rad entfernt. Bei Tageslicht ist das kaum sichtbar, im Dunkeln schon eher. Trotzdem sollte man wohl auf das gute, alte Handzeichen vertrauen. Hält man links lange gedrückt, versetzt man das Urtopia E-Bike in den Schlafmodus.

Urtopia E Bike Bedienfeld links

Dieses Fahrrad lässt sicher per Sprache steuern!

Das verrückteste Feature ist aber definitiv die Sprachsteuerung. Man redet mit seinem Fahrrad! Indem man den Fingerabdrucksensor gedrückt hält, aktiviert man den Sprachassistenten und kann Befehle geben wie z.B: „Licht an!“, wodurch das Fahrrad tatsächlich das Licht einschaltet. Wir haben ja schon viel gesehen, aber das bisher noch nicht. So kann man z.B. auch die Lautstärke der Sounds verändern, blinken, den Modus wechseln oder das Fahrrad abschließen. Das funktioniert draußen bisher je nach Wetterlage nie so gut, die zwei Mikrofone sind bei Wind natürlich sehr anfällig und haben mich nicht immer verstanden. Per Update soll wohl auch noch eine AI-Stimmenerkennung kommen. Das Licht lässt sich übrigens nur per App oder Sprache einschalten, für mich ist das sehr grenzwertig. Das sollte man noch mal überdenken!

Urtopia E Bike Sprachsteuerung

Laut den Werbevideos kann die Spracherkennung wohl aber noch mehr. Eine Art smarter Assistent kann wohl auch rudimentäre Befehle wie das Datum oder Wetter beantworten. Dafür verbaut der Hersteller eine eSIM mit LTE, es sind aber auch Bluetooth und WiFi verbaut, so dass man auch OTA-Updates installieren kann.

Smarte Features des Urtopia E-Bikes

Für die Sicherheit sind sowohl vorne als auch hinten entsprechende Lichter befestigt. Zudem setzt Urtopia auf hydraulische Bremsen – so weit, so bekannt. Interessant ist aber das integrierte mmWave Radar, was wohl dafür sorgen soll, dass einen das Fahrrad bei nahendem Verkehr durch eine Vibration im Lenker warnen soll. Wie gut das funktioniert, konnten wir mit dem Prototypen noch nicht testen. Das sollen auch nur dann aktiviert sein, wenn man den Blinker benutzt und die linke oder rechte Taste gedrückt hält. Jedes Fahrzeug, welches sich dann von links oder rechts innerhalb 3 m sowie von hinten mit 20 m Abstand nähert, löst eine Vibration im Lenker aus.

Urtopia E-Bike Licht

Das „E“ in „E-Bike“ kommt nicht von ungefähr, auch das Urtopia Karbon E-Bike erhält eine eigene Smartphone-App. Die ist besonders hilfreich, wenn man sein Fahrrad orten möchte. Das Urtopia ist mit einem GPS-Sensor ausgestattet, der wohl auch bei Nichtbenutzung aktiv ist. Auch dank dem integrierten Gyrosensor könnt ihr so eine Benachrichtigung auf das Smartphone bekommen, wenn dieses bewegt wird. Während VanMoof bei ihrem S3 auf den Kickstand mit Schloss setzt, sperrt man das Urtopia wohl einfach mit dem Fingerabdrucksensor wie beim Smartphone. Die App konnten wir bisher noch nicht testen, da es sich bei unserem Testfahrrad um einen Prototypen handelt.

Urtopia E Bike Thorben

Neben den Animationen ist das Urtopia auch mit einem Lautsprecher ausgestattet. Das heißt, dass z.B. Blinken ein entsprechendes „Blinkgeräusch“ wie im Auto macht. Das gleiche gilt leider auch, wenn man das Urtopia einschaltet oder abschließt. Es ist beim ersten Mal vielleicht ziemlich cool, im Alltag stelle ich es mir aber etwas nervig und weird vor. Hoffentlich kann man die Sounds in der App dann auch deaktivieren.

Zubehör zum Urtopia E-Bike

Bestellt man sich ein Urtopia E-Bike über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo vor, kann man noch Extras bzw. Zubehör mitbestellen. Es gibt einen Extra-Akku, der mit ca. 315€ zu Buche schlägt und sich wohl gerade für Vielfahrer lohnt. Zudem gibt es die 1-Jahr-eSIM-Karte, die aktuell für 26€ zu haben ist, 1-Jahr scheint aber schon im Preis mit inbegriffen zu sein. Zudem könnt ihr noch einen Ständer, einen bequemeren Sattel und Schutzbleche bestellen. Dieses Zubehör kann man sicher auch aus einer anderen Quelle beziehen und anbauen, Schutzbleche würde ich aber wirklich empfehlen!

Urtopia E Bike Zubehoer

Einschätzung: Urtopia E-Bike kaufen?

Erst einmal ein Dankeschön an Urtopia, dafür, dass wir einen Prototypen vor Release antesten durften. Es gab wenig Tests, die mehr Spaß gemacht haben! Die starke Beschleunigung, das Design und der Carbon-Rahmen gefallen mir auf Anhieb und sorgen einfach für eine richtig spaßige und schnelle Fahrt. Ob man alle der smarten Features nun unbedingt braucht, sei dahingestellt, GPS und das mmWave Radar sind aber sicherlich sinnvoll. Der größte Vorteil ist aber wohl das Gewicht von 13 Kg, je nach eigener Lebenssituation. Wer in der Stadt wohnt, wird früher oder später einer Treppe begegnen und happy sein, dass Fahrrad eben tragen zu können. Da aber noch ein Teil der Funktionen, die endgültige Reichweite und einfach mehr Fahrzeit fehlen, können wir nur dieses positive Vorabfazit liefern. Wir freuen uns sehr auf die finale Version!

Das Urtopia E-Bike hat uns aufgrund des Designs, dem Karbonrahmen und den smarten Features sofort angesprochen. Ich persönlich habe schon länger einen Blick auf ein VanMoof geworfen, noch kann ich mir den Kauf aber nicht rechtfertigen. Genau mit diesem möchte Urtopia wohl konkurrieren, mit einem Preis von $1999 ist es auf Augenhöhe mit dem aktuellen S3. Die EU-Version kostet bei Indiegogo im Crowdfunding aktuell 2.071€. Darin enthalten sind zwei Jahre Garantie und ein Jahr Prepaid eSIM-Karte.

Falls ihr Erfahrungen mit E-Bikes oder vllt sogar einem VanMoof habt, schreibt es gerne in die Kommentare!

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Thorben

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Kommentare (68)

  • Profilbild von Martin
    # 25.12.21 um 16:56

    Martin

    Design geht vor Nutzwert … wie bei VanMoof.
    Ein fest verbauter Akku ist Murks für alle, die nicht in Steckdosennähe abstellen können.
    Schutzbleche, Gepäckträger and und Ständer wären für den Stadtverkehr schon mal mindestens noch wichtig.
    Und da man an der Geometrie durch den nicht variablen Vorbau nichts ändern kann, wird es wohl vielen nicht gut passen.

    • Profilbild von Berein
      # 25.12.21 um 17:25

      Berein

      Der Akku ist herausnehmbar. Warum sollte man die restlichen erwähnten Gegenstände nicht montieren können?

      • Profilbild von Martin
        # 25.12.21 um 19:35

        Martin

        Sorry, das hatte ich überlesen, Pluspunkt für das Rad. Wobei das ja Standard ist/sein sollte.

    • Profilbild von Gast
      # 25.12.21 um 18:26

      Anonymous

      Nix für ungut, aber was ist das denn für ein Kommentar? Fest verbauter Akku? "Der Akku ist dabei aber entnehmbar." Bei Schutzblechen für den Alltag gehe ich mit. Der Rest ist aber auch schon sehr optional… Nicht jeder mag die fummelei mit taschen und unzuverlässigen, oder schweren Ständern. Gerade bei einem Bike, was leicht tragbar sein soll, ist gepäckträger, ständer + evtl taschen ziemlich kontraproduktiv fürs gewicht. Dafür gibts schon mehr als genug e-bikes.

      • Profilbild von RobertB
        # 26.12.21 um 09:19

        RobertB

        Schutzblech, Ständer ….. als Zubehör passend dazu …. Erst lesen, dann meckern. Siehe Verkaufslink

    • Profilbild von RobertB
      # 26.12.21 um 09:21

      RobertB

      Schutzbleche, Ständer …. als Zubehör passend dazzu, wer will…, Akku herausnehmbar. Erst lesen, dann meckern

  • Profilbild von WTF
    # 25.12.21 um 18:33

    WTF

    Wenn ich 70 bin diskutabel, bis dahin sind's einfach Hipster-Rollatoren für Faule.

    • Profilbild von Gast
      # 25.12.21 um 20:48

      Anonymous

      Könnte dich gerade feiern 😂
      Stimme voll und ganz zu.
      Nur schade, dass man heute ja nicht mehr alles so sagen darf wie es wirklich Tatsache ist, faul ist nicht alles.
      Man kennt es doch, du kommst an nem Edeka oder nem Kiosk vorbei und da kommt so ein richtig fetter Junge raus, RedBull-Dose am Schlund und nun besteigt er natürlich noch einen E-Scooter um ja keine Kalorien zu verbrennen. 🐽

      • Profilbild von Anonymous
        # 26.12.21 um 10:14

        Anonymous

        @Anonymous: Könnte dich gerade feiern 😂
        Stimme voll und ganz zu.
        Nur schade, dass man heute ja nicht mehr alles so sagen darf wie es wirklich Tatsache ist, faul ist nicht alles.
        Man kennt es doch, du kommst an nem Edeka oder nem Kiosk vorbei und da kommt so ein richtig fetter Junge raus, RedBull-Dose am Schlund und nun besteigt er natürlich noch einen E-Scooter um ja keine Kalorien zu verbrennen. 🐽

        Du darfst es doch sagen. Oder ist dein Kommentar nicht sichtbar? Dass dein Kommentar Rückschlüsse auf deine emotionale und kognitive Intelligenz zulässt steht auf einem anderen Blatt

    • Profilbild von Max
      # 26.12.21 um 16:44

      Max

      Ich bin 25, Student und fahre seit 2 Jahren bei Wind, Regen und Schnee ein gebrauchtes Vanmoof. Klasse E-bike günstig in Anschaffung (relativ zu ein Auto), günstig in Unterhalt (zahle nichts fürs Strom) und super praktisch (Kicklock). Ich würde es nie gegen ein normales Fahrrad tauschen auch wenn ich das Geld fürs Auto habe. Ich bin mir relativ sicher dass ihr beide ein Auto besitzt und nur in Sommer radelt.

      @WTF: Wenn ich 70 bin diskutabel, bis dahin sind's einfach Hipster-Rollatoren für Faule.

      • Profilbild von Gast
        # 27.12.21 um 02:04

        Anonymous

        Wow. Beeindruckend.
        Das ist natürlich nur mit einem E-Bike zu schaffen. Alle Studenten vor dir sind immer mit dem Taxi zur Uni gefahren.
        Wir man sich auf so einen Müll auch noch was einbildet und es als große Errungenschaft und nachhaltige Errettung unseres Planeten darstellen möchte ist dann noch das lustigste daran…

        • Profilbild von befree68
          # 04.01.22 um 17:24

          befree68

          Nein, geht natürlich auch mit einem normalen Rad.
          Genauso wie man auch einfach mal die Klappe halten kann, anstatt solche intelligenzbefreiten Beiträge wie deinen zu posten.
          Wenn jeder solche beschränkten Ansichten hätte, wäre das Thema E-Bike schon längst erledigt – ist es aber nicht!
          Merkst du was, oder muss dir das auch noch jemand erklären…? 😉

  • Profilbild von Moepper
    # 25.12.21 um 21:14

    Moepper

    Der Preis ist heiß ! Das Design weniger.
    Dann doch lieber ein van Moof oder ein Cowboy !

  • Profilbild von Dibe
    # 25.12.21 um 22:43

    Dibe

    Link anklicken, dann meckern, nach unten scrollen, da gibts auch Schutzbleche dazu….

  • Profilbild von Robert
    # 25.12.21 um 22:45

    Robert

    Ständer auch..

  • Profilbild von Gast
    # 26.12.21 um 10:48

    Anonymous

    Bei 13kg gehe ich mal davon aus das der Akku bestimmt sehr klein ist und die Reviews zu den 75 km bestimmt nur bergab waren. Mein altes Freeride Mountainbike kommt auf ein ähnliches Gewicht, ganz ohne Motor oder Akku

  • Profilbild von Gast
    # 26.12.21 um 18:06

    Anonymous

    Als wenn die junge Frau auf dem Bild ein E-Bike fahren würde. Wenn man krank oder alt ist okay aber jeder halbwegs fitte Mensch braucht doch kein E-Bike. Peinlich

    • Profilbild von Gast
      # 27.12.21 um 02:01

      Anonymous

      Korrekt.

    • Profilbild von Flow
      # 27.12.21 um 10:32

      Flow

      wie weit hinter dem Mond lebst du denn noch….. was hat denn ein E-Bike mit alt sein zu tun?
      Ich fahre seit 9 Jahren E-Bike und bin 40 Jahre alt…. dafür brauche ich kein Auto.

      • Profilbild von Gast
        # 27.12.21 um 11:02

        Anonymous

        Dafür braucht man auch kein e-Bike. Hat man nie gebraucht. Sei nicht stolz drauf 😉

      • Profilbild von Konsolero
        # 28.12.21 um 00:32

        Konsolero

        @Flow: wie weit hinter dem Mond lebst du denn noch….. was hat denn ein E-Bike mit alt sein zu tun?
        Ich fahre seit 9 Jahren E-Bike und bin 40 Jahre alt…. dafür brauche ich kein Auto.

        Verstehe auch nicht wofür man als halbwegs fitter Mensch ein E-Bike braucht. Fahre jeden Tag 15km zur Arbeit bei jedem Wetter mit meinem 10 Jahre altem normalen Fahrrad.
        Wäre mir auch viel zu anstrengend den Akku laufend zu laden und hätte auch Angst das Fahrrad länger bei Witterung draußen stehen zu lassen. Zudem habe ich große Zweifel, das man dafür in 5 oder 6 Jahren noch Ersatzteile bekommt. Was dem ganzen am Ende auch noch den Umweltaspekt nimmt.

        • Profilbild von damnit
          # 28.12.21 um 18:05

          damnit

          Was “man(n)” braucht darf doch bitte jedem/r selbst überlassen sein. Wenn kein E-Bike gewünscht ist, lasst es einfach. Ich bin 29 und liebe diese Art der Fortbewegung und lasse dafür öfter das Auto stehen.
          Du “brauchst” auch keine Wohnung oder Haus. Ein Zelt würde reichen. Eine sehr sinnlose Diskussion.

  • Profilbild von Ricochet
    # 27.12.21 um 11:08

    Ricochet

    Habe mein Pedelec mit Boschmotor und Kette schnell wieder verkauft: Zu schwerfällig, zu langsam und zu lauter. Ich bin jetzt mit einem schnellen Breezer Beltway 11+ glücklich und genieße den leisen Riemenantrieb und die innere Nabenschaltung. Dies mit dem Elektroantrieb zu kombinieren, dachte ich mir als traumhaft. Die Nachteile der Kettenschaltung nervten und das laute Knallen bei Anfahren und Schalten waren schlimm. Die Entscheidung zwischen Mittel- oder Heckmotor ist sicher noch nicht gefallen.

    • Profilbild von Gast
      # 28.12.21 um 14:46

      Anonymous

      @Ricochet: Zu schwerfällig, zu langsam und zu lauter …..Die Nachteile der Kettenschaltung nervten und das laute Knallen bei Anfahren und Schalten waren schlimm..

      Du bist dir sicher das du keinen "Hühnerschreck" gefahren bist? die jüngeren müssten das googlen.
      Das würde ich der umwelt zuliebe jedes E-Fahrrad vorziehen 🙂 kein schädlicher Akku und geringer verbrauch

  • Profilbild von Peter Schrottner
    # 30.12.21 um 02:06

    Peter Schrottner

    Ich fahre seit April das VanMoof S3 und bin schwer begeistert. Turbo Button, Alarm, Kicklock und die MyFind Ortungsmöglichkeit sind einfach nur genial. Alles funktioniert wie es soll und ich kann die in einigen Foren beschriebene Unzuverlässigkeit nicht nachvollziehen. Es ist technisch nahezu perfekt und Designmäßig ein echter Hingucker. Die automatische Schaltung sollte man allerdings auf manuell umstellen.

    Das beschriebene Urtopia sieht auch genial aus, allerdings ohne Schutzbleche wäre es für mich ein No-Go. Schon mal durch eine Pfütze oder gar bei Regen ohne Schutzblech gefahren?

    • Profilbild von Thorben
      # 07.02.22 um 13:56

      Thorben CG-Team

      @Peter Schrottner: Hört sich geil an, bin ein bisschen neidisch! 😀

  • Profilbild von Bernardo
    # 04.01.22 um 17:21

    Bernardo

    Bei den meisten Kommentatoren hier trinkt sich ein Verdacht auf: Hauptsache ein Bike ist hässlich und funktional. Aber nicht jeder will einen Gepäckträger, Schutzbleche und so weiter an seinem Fahrrad haben. Bei einem Auto will auch nicht jeder einen SUV mit Anhängerkupplung. Und wer auf einem Berg wohnt wie ich, ist froh um eine elektrische Unterstützung. Ansonsten fahre ich weiter mit dem Auto…

  • Profilbild von muscapee
    # 04.01.22 um 17:29

    muscapee

    Wie peinlich hier teilweise die Kommentare sind. Zum fremdschämen.
    Ich bin auch der Meinung dass die meisten Leute ein ebike wirklich nicht brauchen. Aber wer bin ich um diese Leute zu urteilen? Klar ist normal Radfahren gesünder und Ressourcenschonender. Aber für ein kleinen Anteil ist das ebike ne tatsächliche Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Wenn auch verschwindend gering würde ich meinen.
    Aber sei es drum, lasst die Leute doch ebike fahren auch wenn normales Rad fahren ihnen besser tun würde. Euer genörgel stimmt doch niemanden um

  • Profilbild von Anton Berg
    # 04.01.22 um 17:32

    Anton Berg

    Entkoppelt der Motor ohne Widerstand ab 25km/h? Bei älteren ebikes muss man sonst immer den Innenwiderstand des Motors "mittreten".

  • Profilbild von Hightower 77
    # 04.01.22 um 17:58

    Hightower 77

    hier zu dem Thema zu schreiben ist sinnlos. Treten muss man trotzdem. Ich fahre E-Bike auch ohne Unterstützung vom Motor und das weite und anspruchsvolle Strecken. Fahrt was ihr wollt,und habt Spaß dabei.

  • Profilbild von oli1969a
    # 04.01.22 um 18:02

    oli1969a

    Wenn ich den Fahrbericht lese wird mir schlecht. Keine Ahnung und trotzdem testen. Weiter fehlt, ob das Rad so in D gefahren werden darf. Warum macht ihr solche laienhaften Berichte?

    • Profilbild von Thorben
      # 07.02.22 um 13:58

      Thorben CG-Team

      @oli1969a: Naja also man muss halt auch mal anfangen, die zu testen, damit man Expertise aufbauen kann. Wenn du konstruktive Kritik hast, gerne raus damit. Hör mir das sehr gern an und möchte lernen. Ich hab hier lediglich meine Eindrücke nach Zeit x geliefert 😉

  • Profilbild von stryke
    # 04.01.22 um 18:13

    stryke

    Mir gefällt das Design tatsächlich ganz gut.

    Was mir nicht so gefällt ist die reine Sprach-/Appsteuerung für Licht und was dem Ordnungsamt nicht so gefallen wird ist die Klingel rein über Lautsprecher (meine, das wäre nicht StVO konform…)

    • Profilbild von Thorben
      # 07.02.22 um 13:57

      Thorben CG-Team

      @stryke: Ja, Ich hoffe dass die das noch ändern, wäre ein absolutes No Go.

  • Profilbild von schwoob
    # 04.01.22 um 18:19

    schwoob

    Hat das Ding wirklich gar keine Schaltung. Dann bin ich raus. Bei uns in der Gegend sind 3 km lange Steigungen mit 15% normal. Da hilft nur Schaltung und Mittelmotor.

  • Profilbild von unsUwe66
    # 04.01.22 um 18:49

    unsUwe66

    Ich war auch hin-und hergerissen. Letztlich habe ich mich wegen einer Rabattaktion (200 €) und dem Risiko bei einer Crowdfunding Kampagne bei Indigogo nun doch für ein Vanmoof S3 dark entschieden.
    Wenn alles klappt sitze ich übermorgen drauf. Mich stört zudem, daß das. Urtopia Bike (noch) keinen Servicepartner/zertifiziertes Werkstattnetz bietet.
    Man sollte immer in Betracht ziehen, daß es mal Probleme geben könnte, besonders mit der Elektronik/Software.
    Ein Freund von mir hat bei einer Indigogo Kampagne viel Geld verloren und keine Ware gesehen !

    • Profilbild von Timie
      # 04.01.22 um 19:42

      Timie

      @unsUwe66:
      Mich stört zudem, daß das. Urtopia Bike (noch) keinen Servicepartner/zertifiziertes Werkstattnetz bietet.

      Naja, genau wegen dieser Befürchtung bei einer noch neuen Marke garantieren sie dir ja, dass du innerhalb der ersten zwei Jahre bei jeglichem Defekt dein Fahrrad komplett ohne jegliche Kosten für Versand/Umtausch/Reparatur ersetzt oder repariert bekommst. Darüberhinaus wird es in jedem Land, in dem das Fahrrad verkauft wird, ein Vertriebs- und Reparaturnetz geben. Klar könnte man diese Aussage jetzt auch einfach anzweifeln und sagen, vielleicht Lügen sie, aber mit dem Argument dürfte man sich ja dann gar nichts Neues mehr kaufen und müsste nur bei den eingefahrenen Marken bleiben. Auf mich macht die Firma jedenfalls einen sehr seriösen Eindruck und das ist längst nicht bei allen Projekten auf Crowdfounding Seiten so.

      @Anton: Entkoppelt der Motor ohne Widerstand ab 25km/h? Bei älteren ebikes muss man sonst immer den Innenwiderstand des Motors "mittreten".

      Ja, genau das tut er. Der Motor wird komplett verzögerungsfrei/unmerklich entkoppeln, so dass du dann bei 13 kg Gewicht quasi ein ganz normales Fahrrad fährst, was für mich auch nochmal ein riesen Pluspunkt ist, denn ab und an möchte ich einfach selbst treten und mich auch mal ein bisschen anstrengen und manchmal möchte ich einfach nur schnellstmöglich und unverschwitzt zur Arbeit und von dieser neuen Generation von leichten Ebikes verspreche ich mir, dass genau diese beiden Bedürfnisse abgedeckt werden.

      Ich bin überzeugt von dem Fahrrad und habe wenig Befürchtungen bezüglich des Crowdfounding-Aspekts, denn bei Urtopia gibt es ständig neue Updates, zeitnahes Feedback und fahrbare Prototypen, nicht wie z.B. bei Superstrata, wo nach zwei Jahren immer noch nicht klar ist, ob es überhaupt je ein Fahrrad geben wird.

      Falls ihr euch auch noch vor Ablauf der Kampagne entscheiden solltet, euch ein Urtopia zu bestellen, wäre ich super dankbar, wenn ihr das über meinen Link tun würdet. Ihr habt dadurch keinerlei Nachteile und würdet mir aber tatsäc
      hlich was Gutes tun und einen kleinen Bonus bescheren. Falls dem so sein sollte – vielen Dank!

      https://www.indiegogo.com/projects/urtopia-carbon-electric-bike-new-urban-utopia--2/x/15141277#/

  • Profilbild von Peter Zwegat
    # 04.01.22 um 19:52

    Peter Zwegat

    ihr solltet die seite langsam mal umbenennen. weder china noch gadgets sind hier zu finden.
    nur fett markierte ref links und ein wenig text drum herum.
    hofft ihr echt das jemand hier das ding kauft? 2000€ dafür kommt man ja immer hier her lol

  • Profilbild von Gast
    # 04.01.22 um 21:13

    Anonymous

    Das bike isr cool. Wie aber der Autor schon bemängelt hat ist es für viele Menschen leider zu klein. Dr Autor hat mit etwas über 185 cm Grösse das M Bike getestet. Das L bike lässt sich nur 4 cm höher als das M bike einstellen. Sitzhöhe max 102 cm bei L. Damit sind meines Erachtens alle über 185 cm raus. Sattelstange und
    Vorbau lassen sich auch nicht tauschen, weil „systemrelevant“.

  • Profilbild von Gast
    # 04.01.22 um 23:16

    Anonymous

    Ich nehme mir das Recht, zu behaupten mich mit E-Bikes gut auszukennen. Ich habe 6 Räder, von denen zwei motorisiert sind. Das macht einen Heidenspaß!
    Die Features sind ganz nett. Interessant ist gerade bei einem Stadtrad, ob man über das Display auch navigieren kann. Der Riemen schont die Hose, weil er kein Öl braucht. Toll ist, dass man an den Ständer gedacht hat. Der lässt sich sonst bei einem Carbon Rahmen nicht einfach so nachrüsten. Der entnehmbare Akku macht es erst interessant für Städter, weil nicht jeder sein Rad in den dritten Stock in die viel zu kleine Wohnung schleppen will. Der Akku ist zwar klein, aber 50-70km maximal auf Eco sollten drin sein.
    Leider wird nicht darauf eingegangen, welche Bremsen verbaut wurden. Das ist nicht unerheblich bei den Geschwindigkeiten. Wir reden hier nicht von einem Hollandrad, das max. 20 Km/h fährt. Die Bereifung halte ich ebenfalls für unterdimemsioniert. Da sollte man wechseln. Welche Narbenschaltung wurde verbaut? 7-8 Gänge sollte sie schon haben. Wichtig ist auch, wie agil der Motor funktioniert. Das Motorverhalten ist wichtiger als man denkt.
    Für den Preis kann man wenig falsch machen. Sollte passen.
    Aber:
    – Bei einem Import fallen Zoll + Umsatzsteuer an, was den Preis signifikant erhöht! Also +25% —> 2500€. Das sollte man vor dem Kauf beachten.
    – Bei Kabel 1 gibts die Sendung „Achtung Abzocke“ und eine Folge widmet sich E-Bikes. Sollte etwas mit dem Rad sein, hat man keine Chance sein Geld zurück zu bekommen.
    – Ich erinnere mich noch an die Kampagne von Timekettle. Hat hat gut ein 3/4 Jahr länger gedauert, bis man sein Produkt bekommen hat. Wir reden hier von 2000€, die man vorschießt.
    – Kein Fahrradhändler wird es dir jemals reparieren oder gar anfassen. Selbst bei Haibike und Canyon gibt es gezicke, obwohl dies gängige Räder in Deutschland sind. Deswegen habe ich mittlerweile viel Werkzeug im Keller und viele Stunden mit Schrauben verbracht…
    – Das Rad hat kein CE Zeichen und wird am Zoll wahrscheinlich abgefangen.
    – Das Rad ist noch StVO zugelassen, da es über 25 km/h fährt. Das wird aber eh nie kontrolliert. Darüber sollte man sich aber trotzdem bewusst sein, wegen der Bremsen und im Falle eine Unfalls trägt man immer mindestens eine Teilschuld. Was aber auch egal ist, weil bei Unfällen über 25 km/h man eher nicht überlebt bzw. man arbeitsunfähig wird. Da gibts dann nichts mehr zu holen bei einem…

    Fazit: interessantes Rad, aber ich empfehle auf ein Serienreifes Produkt zu warten, dass in der EU zu kaufen ist. Bei einem E-Bike kann viel schief gehen und das trübt den Spaß ungemein. Außerdem sehe ich gravierende Sicherheitsmängel

    • Profilbild von Gast
      # 04.01.22 um 23:39

      Anonymous

      Ich merke grade es kommt aus China. Finger weg. Ich habe Videos bei YouTube gesehen, bei denen sich Leute ihre Bikes aus Chinateilen zusammen gebaut haben. Das ganze endete mit einem Rahmenbruch und fiesesten Verletzungen.
      Klar lassen andere Hersteller auch in China bauen, aber da sind die Rahmen erstens auf unser Gewicht abgestimmt und erfüllen die TÜV Normen. Das ist mir zu heiß. Ich bin raus und rate ausdrücklichst von dem Rad ab, bevor es nicht ausführlich professionell getestet wurde!!!! Körperliche Unversehrtheit geht vor sparen!

      • Profilbild von HaJo
        # 05.01.22 um 18:55

        HaJo

        Welche "TÜV Normen" sind gemeint?

        • Profilbild von Gast
          # 08.01.22 um 23:38

          Anonymous

          Belastbarkeit des Rahmens, Beleuchtung und Ausstattung gemäß StVO

    • Profilbild von Thorben
      # 07.02.22 um 13:59

      Thorben CG-Team

      @Anonymous: Geil, danke für die ganzen Informationen! Bin noch neu in der Welt der E-Bikes, deswegen hilft mir sowas ungemein. Danke dir!

    • Profilbild von Masterbrain
      # 07.03.22 um 16:06

      Masterbrain

      Bei Unfällen über 25 Km/h sollte man nicht gleich sterben vorrausgesetzt man fährt nicht frontal gegen eine Wand oder gegen ein anderes Fahrzeug mit ebenfalls hoher Geschwindigkeit. Ich habe damals mit meinem Mountainbike auch Unfälle mit 35-40Km/h gehabt und bin weder tot noch arbeitsunfähig

      • Profilbild von steffend
        # 08.03.22 um 14:02

        steffend

        also am Mainradweg und am Bodensee habe ich schon gezielte Kontrollen von ebikes erlebt.

    • Profilbild von Moepper
      # 06.06.22 um 18:20

      Moepper

      Wieso schon der Riemen die Hose ?

  • Profilbild von Sir Didimus
    # 07.01.22 um 20:27

    Sir Didimus

    Weiß denn jemand ab wann das Bike offiziell in Deutschland zu kaufen ist, wie es dann zu beziehen ist und was es regulär kosten wird?

  • Profilbild von Honka
    # 31.01.22 um 17:55

    Honka

    "Größe M für Fahrer von 1,65 m bis 1.80 m Körpergröße und Größe L für Fahrer von 1,75 m bis 1,90 m."
    Und ab wann gibts das für Erwachsene?

    • Profilbild von Masterbrain
      # 07.03.22 um 15:59

      Masterbrain

      Für Bohnenstangen wohl weniger geeignet. Erwachsene sollten aber problemlos damit fahren können.

  • Profilbild von Master
    # 05.02.22 um 18:05

    Master

    zu teuer

  • Profilbild von Master
    # 07.03.22 um 15:44

    Master

    Lächerlich. Der Preis lag mal bei €1900

  • Profilbild von Gast
    # 07.03.22 um 17:58

    Anonymous

    Der Vorbau mit dem eingebauten Display: einfach nur widerlich. (SUBJEKTIV)

  • Profilbild von sakadragon
    # 07.03.22 um 18:20

    sakadragon

    Muss jeder für sich entscheiden. Aber ich fahre lieber richtig Fahrrad. Diese life style Bikes sind sowieso überteuert.

    • Profilbild von Max M.
      # 08.03.22 um 07:50

      Max M.

      Für den Preis bekomme ich auch ein straßentaugliches Rennrad samt Carbonrahmen, Nabendynamo und Smartphone-Lademöglichkeit. Richtig, aber wenn ich Wert auf ein Lifestylebike lege, dann ist mir das Carbonrennrad nicht chic genug, am Berg zu mühsam und außerdem kann ich bei Starbucks nicht von meinem neuen E-Bike schwärmen. Ergo: jedem das seine.

    • Profilbild von Aha interessant
      # 06.06.22 um 16:21

      Aha interessant

      Ich fahre auch am liebsten einfach so Fahrrad, aber für ältere Leute ist ja eine E Bike vielleicht nicht schlecht

  • Profilbild von Slip742617
    # 08.03.22 um 05:04

    Slip742617

    Weiß jemand wie es da mit Ersatzteilen aussieht? Falls Mal was kaputt geht. Einschicken zum Hersteller?

    • Profilbild von Thorben
      # 08.03.22 um 10:43

      Thorben CG-Team

      @Slip742716: Schau mal hier: https://newurtopia.com/pages/faq

      "After-sales service will be provided at our support centers at local warehouses in North America and Europe. The Urtopia carbon e-bike is designed with modularity in mind, meaning that most components, especially the IoT parts such as the Smartbar and ARES are made and replaceable as a whole. A customer can order a replacement part and change it at home for most scenarios. "

      Soll man also alles selbst reparieren können.

  • Profilbild von egal;)
    # 08.03.22 um 07:59

    egal;)

    3K? Nö

  • Profilbild von steffend
    # 08.03.22 um 14:17

    steffend

    der Antidumpingzoll für Ebikes aus China liegt bei 62,5% darauf kommen dann nochmal 19% Eust. Das gibt dann knapp 4.000€. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32019R0073&from=DE

    • Profilbild von Thorben
      # 09.03.22 um 09:49

      Thorben CG-Team

      @steffend: Hi Steffen, haben bei Urtopia nachgefragt. Urtopia wälzt den Antidumpingzoll nicht auf den Kunden ab, sondern bezahlt ihn selbst. Darum muss man sich also wohl keine Sorgen machen:
      "People don't need to worry about it because this fee is charged by ourself, we don's ask the customer to pay for it."

      LG

  • Profilbild von Markus X
    # 15.03.22 um 10:41

    Markus X

    Und wieder nur die billigsten Komponenten verbaut! Was bringt mir ein E-Bike wenn man mindestens einmal jährlich den gesamten Antrieb (Kette,Ritzel Schaltung etc) austauschen muss? Rechnet man das zusammen, ist man beim Wert eines kleinen Gebrauchtwagen.

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