Wie Trump versuchte, einen Smartphone-Giganten zu zerstören

2019 sollte eigentlich das Jahr von Huawei werden. Der chinesische Tech-Gigant war auf dem absoluten Höhenflug: Apple war bei den Verkaufszahlen bereits überholt, Samsung in direkter Schlagdistanz und das P30 Pro wurde weltweit als eines der besten Kamera-Smartphones gefeiert. Doch dann zog US-Präsident Donald Trump den Stecker.

Auf einen Schlag war fast alles weg

Mit dem Eintrag auf die amerikanische „Entity List“ verlor Huawei über Nacht alles, was ein modernes Tech-Unternehmen zum Überleben braucht: Den Zugang zum Google Play Store, zu US-Patenten und vor allem zu überlebenswichtigen Hochleistungschips. Die Folge war ein beispielloser Absturz. Der Umsatz brach massiv ein, die beliebte Tochtermarke Honor musste notverkauft werden und langjährige Partner wie Leica wandten sich ab. Ohne Google-Dienste und 5G-Modems waren die Geräte für den globalen Markt praktisch wertlos. Experten und Konkurrenten waren sich einig: Das ist das Ende von Huawei im Smartphone-Markt.

So schockte man die Tech-Welt

Doch fast sieben Jahre später reibt sich die Tech-Welt verwundert die Augen. Huawei ist nicht verschwunden. Im Gegenteil: Plötzlich tauchen mit der Mate-60-Serie wieder 5G-Chips auf, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Mit dem Mate XT präsentierte der Konzern das erste dreifach faltbare Smartphone der Welt – Monate vor der Konkurrenz. Und mit HarmonyOS Next wagt man nun sogar den kompletten Bruch mit Android.

Wie Trump versuchte, einen Smartphone-Giganten zu zerstören

Wie ist das möglich? Haben die harten Sanktionen ihr Ziel verfehlt? In unserem neuen Video werfen wir einen Blick hinter die Kulissen dieses Wirtschaftskrimis. Wir analysieren, warum die USA Huawei wirklich ins Visier nahmen – von Spionagevorwürfen bis zur Angst um die Vorherrschaft im 5G-Netz. Vor allem aber klären wir, wie Huawei die technologische Blockade umgehen konnte und ob der Versuch, das Unternehmen zu isolieren, am Ende nach hinten losging und einen völlig unabhängigen Konkurrenten geschaffen hat.

Hier geht es zum Video »

Vom tiefen Fall bis zur unerwarteten Auferstehung: Das ist die Geschichte von Huawei nach dem Embargo.

Hier geht's zum Gadget

Wenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, erhalten wir oftmals eine kleine Provision als Vergütung. Für dich entstehen dabei keinerlei Mehrkosten und dir bleibt frei wo du bestellst. Diese Provisionen haben in keinem Fall Auswirkung auf unsere Beiträge. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem eBay und das Amazon PartnerNet. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Profilbild von Fabian

Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

Sortierung: Neueste | Älteste

Kommentare (2)

  • Profilbild von Humorist
    # 19.01.26 um 20:09

    Humorist

    joa wie "gut" es nach hinten los ging sehen wir ja in den Verkaufszahlen von Deutschland gell 😜

  • Profilbild von keimax
    # 19.01.26 um 18:57

    keimax

    Joa, ich will halt auch kein China owned OS.
    Ich möchte eigentlich kein China und kein US phone mehr 😀
    Daher Samsung oder Sony.

    AI:
    Samsung (Südkorea): Das bekannteste Beispiel. Die Galaxy S-Serie (Flagships) wird hauptsächlich in Südkorea entwickelt und designt, die Produktion findet aber oft in Vietnam und Indien statt.

    Sony (Japan): Die Xperia-Serie wird in Japan entwickelt, die Herstellung erfolgt ebenfalls hauptsächlich in Asien (z.B. Thailand).

Kommentar schreiben

Name
E-Mail
Diese E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

Mit Absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen. Halte dich für ein wertschätzendes Miteinander an unsere Community-Guidelines.