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Xiaomi Mijia Portable Coffee Machine: Eine Akkuladung – 400 Tassen Espresso!?

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400 Tassen Espresso mit nur einer einzigen Akkuladung? Was im ersten Moment wie ein völlig absurdes Werbeversprechen klingt, soll laut Xiaomi jetzt tatsächlich wahr werden. Wer unterwegs beim Campen oder auf langen Autofahrten Lust auf Espresso hat (bitte nicht 400 Stück), kann zumindest in China nun die Xiaomi Mijia Portable Coffee Machine im Rahmen einer YouPin-Kampagne vorbestellen. Doch was genau hat der mobile Barista auf dem Kasten?

Technisches: Kompakt & druckvoll?

HerstellerMijia Portable Coffee Machine (CMP001-W/B)
Abmessungen24,5 x 7,15 x 7,15 cm
Gewichtnicht spezifiziert (vermutlich ca. 600-800g)
Pumpendruck20 Bar (elektromagnetische Pumpe)
KompatibilitätNespresso-Kapseln & gemahlener Kaffee
Wassertemperatur92°C (Keramik-Heizelement mit PID-Regelung)
Akku7.500 mAh (3x 2.500 mAh) bei 12V
Ladeleistung45W via USB-C (20% auf 80% in 30 Min.)
Brühdauerca. 45 Sekunden
WasserschutzIP55 (staub- und spritzwassergeschützt)

Thermoskannen-Format: Viel Technik auf engstem Raum

Mit einer Höhe von knapp 24 Zentimetern passt die Mijia Portable Coffee Machine locker in den Getränkehalter im Auto oder in das Seitenfach eures Rucksacks. Das Design ist typisch für Xiaomi sehr minimalistisch gehalten. Im Inneren arbeitet eine elektromagnetische Pumpe, die stolze 20 Bar Druck aufbaut. Das ist mehr als ausreichend, um eine vernünftige Crema zu erzeugen. Interessant für den Sommer: Neben klassisch heißem Kaffee unterstützt das System auch die kalte Extraktion für Cold-Brew-Getränke.

Xiaomi Portable espresso machine Features

Richtig praktisch ist die duale Brühkammer. Ihr müsst euch hier nicht vorab festlegen, ob ihr Pulver oder Kapseln nutzen wollt. Das System schluckt sowohl klassisches Kaffeepulver als auch Standard-Kapseln im Nespresso-Format. Die Brühkammer lässt sich nach der Nutzung komplett abnehmen und einfach unter fließendem Wasser ausspülen. Dank der IP55-Zertifizierung macht dem Gehäuse auch ein leichter Regenschauer beim Campen nichts aus.

Xiaomi Portable espresso machine Extraction

400 Tassen oder doch nur 3? Der Haken beim Akku-Betrieb

Die Stromversorgung läuft über drei verbundene Zellen mit insgesamt 7.500 mAh Kapazität. Geladen wird zeitgemäß über einen USB-C-Port mit bis zu 45 Watt. Innerhalb von 30 Minuten ist die Xiaomi Mijia Portable Coffee Machine von 20 auf 80 Prozent geladen, eine komplette Ladung dauert rund 80 Minuten. Ihr könnt das Gerät im Notfall sogar direkt über eine Powerbank betreiben.

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Kommen wir aber zum spannendsten Punkt, der Akkulaufzeit. Xiaomi bewirbt die Maschine offensiv mit bis zu 400 Tassen pro Ladung. Das ist nicht gelogen, aber an eine klare Bedingung geknüpft. Diese gigantische Zahl erreicht ihr nämlich nur, wenn ihr bereits kochendes Wasser aus einer externen Thermoskanne in die Maschine füllt. Das Gerät benötigt den Strom dann ausschließlich für den Betrieb der 20-Bar-Pumpe.

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Nutzt ihr stattdessen normales Wasser in Raumtemperatur, muss das interne Keramik-Heizelement ran. Ein PID-Algorithmus regelt die Temperatur dann auf konstante 92 Grad Celsius hoch. Dieser Heizvorgang frisst enorm viel Energie. Verlasst ihr euch auf diese Funktion, reicht eine volle Akkuladung gerade einmal für etwa drei Tassen Espresso. Das solltet ihr beim Packen für den Wochenend-Trip definitiv im Hinterkopf behalten.Xiaomi Portable espresso machine on tour

Vom Standfuß bis zum Thermobecher: Reichlich Zubehör

Xiaomi liefert die Maschine nicht nackt aus, sondern packt ein ordentliches Zubehör-Set in den Karton. Neben einer Tragetasche findet ihr einen Standfuß aus Aluminiumlegierung, einen Kaffeefilterkorb aus Metall und den obligatorischen Messlöffel. Besonders clever: Ein doppelwandiger Edelstahl-Thermobecher ist direkt dabei und dient gleichzeitig als unterer Abschluss der Maschine.

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Einschätzung: Hoffentlich besser als unser letztes Test-Desaster

Die Mijia Portable Coffee Machine liest sich zumindest erstmal wie ein guter Begleiter für Espresso unterwegs. Die 45W-Schnellladung über USB-C, die Cold-Brew-Option und der Einsatz von handelsüblichen Nespresso-Kapseln machen sie flexibel. Dass der Akku beim aktiven Aufheizen von kaltem Wasser massiv in die Knie geht, ist reine Physik und bei kompakten Heizspiralen kaum anders machbar.

In China bietet Xiaomi die neue portable Maschine im Rahmen einer Youpin-Kampagne für 559 RMB (ca. 82€) an. Der reguläre Preis soll dann später bei 799 RMB (ca. 118€) liegen. Ausgeliefert wird in China ab dem 24.06.2026.

Wir hoffen, dass Xiaomi das Gerät bald auch global auf den Markt bringt. Wir würden die Maschine gerne ins Testlabor holen. Erstens, um den Geschmack und die Crema in der Realität zu beurteilen. Und zweitens, um das Trauma unseres letzten Tests in diesem Bereich zu verarbeiten. Wir hatten vor einer Weile die HiBREW H4B Akku-Espressomaschine hier. Die war eine absolute Enttäuschung, tröpfelte nur müde vor sich hin und der Akku war nicht einmal fürs Aufheizen gedacht.

Und was sagen die Espresso-Unterwegs-Trinker unter euch? Wäre so ein Akku-Barista etwas für euren nächsten Camping-Trip oder das Büro, oder vertraut ihr unterwegs lieber auf den Tankstellen-Espresso? Schreibt es uns in die Kommentare!

Quelle(n):

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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Kommentare (15)

  • Profilbild von TarikL
    0 # 13.06.26 um 20:07

    TarikL

    Hi Tommy, danke für den Tipp. In den Sommerferien geht's nachh Vietnam wenn's dort die Kaffeekanne gibt schlage ich zu und noch den Nasentrimmer.😁😁😁

  • Profilbild von Ben 123
    0 # 13.06.26 um 22:14

    Ben 123

    klingt super!
    ich bin dafür, dass ihr es testet 😊

  • Profilbild von Chuwi
    0 # 13.06.26 um 23:30

    Chuwi Gadget-Nerd

    genau das Richtige. Suche schon lange danach..

  • Profilbild von AndreaHH
    0 # 14.06.26 um 08:20

    AndreaHH

    Also bei OutIn gibt es das schon sehr viel länger wenn auch etwas teurer. Meine ist wohl schon im 5. Jahr

  • Profilbild von Hans-Dieter
    0 # 14.06.26 um 09:35

    Hans-Dieter

    Das Rad muss man nicht neu erfinden.
    Outdoor achtet man auf jedes unnötige Gramm Gewicht, was man nicht mit sich herum schleppen muss.
    Und da man in heutigen Zeiten überall einen Akku drin hat, braucht man auch eine Powerbank die den Spagat zwischen so klein/leicht wie möglich und so viele Kapazität wie nötig hinbekommt.

    Zuhause benötigt man keine Akku-Kaffeemaschine, ebenso wenig, wenn ich mit dem Auto/Camper unterwegs bin, da habe ich meine 250V~ oder 12V= für alles mögliche.

    Hier wird ein Gerät angeboten, was mit einer Akkuladung lediglich 3 Tassen Kaffee aus kaltem Wasser erzeugen kann. Danach sind aus meiner Powerbank 7500mAh fällig… (also ca. eine iPhone Ladung). Also ist der Kaltwasserbetrieb schonmal für den Popo.

    Aber ich kann 400 Tassen erzeugen wenn ich kochende Wasser verwende?
    Ich frag mal für einen Freund: Wo bekomme ich kochendes Wasser in der Natur her (ausgenommen ich mache Pause neben einem Geysir)?

    Richtig Antwort: du musst "nur" Wasser zum Kochen bringen.
    Gegenfrage hierauf: Womit bringe ich mein Wasser zum Kochen?
    Ahhh mit einem handelsüblichen Benzin- oder Gas-Kocher für den Outdoor-Abenteuer….

    Und an dem Punkt kommt der böse Hans-Dieter und fragt: Du kaufst ne Akku-Espresso-Möhre für 80-110€, mit der man gerade mal 3 Tassen machen kann, außer du kochst vorher selbst dein Wasser und schüttest es dann in die Möhre rein, dann kannst auch 400 Tassen machen…… achso und diese total Umwelt verschmutzenden Alu-Kaffeekabseln sind für Outdoor auch die beste Wahl, wenn man auch noch seinen eigenen Mini-Racycling-Hof dabei haben möchte…..
    BTW: Stelle folgende Frage an die KI/AI deiner Wahl: "Was weißt du über Aluminium Hitze und Lebensmittel?"

    Aber zurück zum Akku-Kaffeekocher.
    Wenn ich Outdoor bin, egal ob per Fuß oder Motorrad, ist jedes Gramm entscheidend. Wenn ich, sowieso schon einen Benzin-Kocher dabei habe und unterwegs nicht auf meinen Espresso verzichten möchte, dann nehme ich einen meiner Espresso-Kocher (Mocca-Kocher) in der passenden Größe und die ungefähre Menge an Kaffee-Pulver (Lavazza Rosso) mit. Das spart Ressourcen, Gewicht und schont meine Gesundheit und die Umwelt.

    Kommentarbild von Hans-Dieter
    • Profilbild von Harald Kanig
      0 # 15.06.26 um 11:18

      Harald Kanig

      Wenn der Geschmack keine so große Rolle spielt, kann es mit der Bialetti gehen. Ich nutze, da ich einen „echten“ Espresso haben möchte eine Handpresso in Kombi mit einem Gaskocher.
      Die macht so guten Espresso, der schmeckt sogar zu Hause!

      https://www.handpresso.com/de/handpresso-pump-black-351.html

    • Profilbild von Foodlovers
      0 # 15.06.26 um 15:36

      Foodlovers

      Danke für den schlauen Kommentar, aber genau diese kännchen sind doch aus Aluminium, oder?

      • Profilbild von Crispie
        0 # 17.06.26 um 18:19

        Crispie

        Aluminium ist per se nicht schädlich. Wurde für Bialettis schon überprüft. Nur bei starken Säuren löst sich das Aluminium. Beispiel : Beim Grillem oder wenn ich säurehaltige Getränke in Aluflaschen fülle.

  • Profilbild von Marix
    0 # 14.06.26 um 09:59

    Marix

    Physikalisch unmöglich.

    Wenn ein Espresso 30ml hat braucht es für das Erhitzen von 20° auf 100°C schon 2,79 Wh

    Akku Kapazität bei 3S wären dann ca 83 Wh
    Das würde für maximal 29 Erhitzungen reichen ohne Hochdruckpumpe und Ventile.
    Geschätzt wären das dann maximal 15 Tassen.

    Oder die gehen generell davon aus das man immer kochendes Wasser einfüllt und dieses nur auf Temperatur gehalten wird.

  • Profilbild von Preacher
    0 # 14.06.26 um 11:57

    Preacher Gadget-Nerd

    Wenn der Preis unter 50€ liegt, hole ich mir das Teil sicher.
    Gerade nachgerechnet, der Akku reicht für 0,3l Wasser, d.h wie Du schreibst für 3 Tassen oder eine Frühstückstasse. Aber gut, Wasser einfach mit Gas erhitzen und gut ist.

  • Profilbild von Gruselnix
    0 # 14.06.26 um 12:33

    Gruselnix Gadget-Nerd

    Wenn ich für mehrere Tassen sowieso kochendes Wasser benötige, reicht mir doch ein Kaffeefilter und eine Tasse. Wozu dann noch das Gerät?

    • Profilbild von Gruselnix
      0 # 14.06.26 um 12:36

      Gruselnix Gadget-Nerd

      Dann spare ich mir lieber das Geld und bleib bei Kaffee. Und warum kann ich hier meinen eigenen Text nicht bearbeiten?

  • Profilbild von Buchiarmin
    0 # 14.06.26 um 18:28

    Buchiarmin

    Ich würde mir die sofort holen. Gibt es einen link?

  • Profilbild von CSt
    0 # 15.06.26 um 04:29

    CSt

    Diese benutze ich schon länger erfolgreich (in meinem Fall mit Kapseln)

    https://www.handpresso.com/en/handpresso-e-presso-plus-403.html

    e-presso

    Mir Aufheizen des Wassers reicht der Aku für 2 Doppios

  • Profilbild von Torben Bernhard
    0 # 27.06.26 um 13:40

    Torben Bernhard

    Auch ich habe bereits verschiedene Lösungen ausprobiert. Espresso-Kocher müssen nicht zwangsläufig aus Aluminium sein, es gibt sie auch aus Edelstahl. Aber prinzipbedingt gibt es dabei keine Crema. Auch die Bialetti mit Cremaventil war eine Enttäuschung und ging zurück.

    Die HandPresso hat zwar akzeptablen Espresso erzeugt, aber wenn ich hier erst Wasser erhitzen muß, wird's mir einfach zu umständlich.

    Mein Fazit für mich ganz persönlich: Unterwegs verzichte ich auf sebstgemachten Espresso und begnüge mich mit einem Milchkaffee aus der FrenchPress.

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