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Xiaomi Mijia Tischventilator mit Akku in China vorgestellt

Xiaomi macht viel für ein smartes Raumklima, in den hitzigen Sommermonaten denkt man da vor allem an die Vielzahl an smarten Ventilatoren. Mit dem Xiaomi Mijia Tischventilator bekommt das Portfolio Zuwachs, wobei dieser Fan ausnahmsweise mal nicht smart ist.

Xiaomi Mijia Tischventilator

Xiaomi Mijia Tischventilator ohne App?

Während einige der smarten Standventilatoren wie der Mi Fan 2 in der Höhe verstellbar sind und so auch durchaus als (großer) Tischventilator durchgehen könnten, besticht der Xiaomi Mijia Tischventilator mit einer Höhe von 25 cm. Auf dem Boden würde er so seinen Zweck also nicht erfüllen, der 17 cm breite Ventilator sollte auf dem Tisch platziert werden. Wie die anderen Geräte des Herstellers ist er ganz in Weiß gehalten und das Mijia-Logo ziert die Frontseite. Im Sockel befindet sich die rote Funktionstaste, mit der man die verschiedenen Geschwindigkeitsstufen einstellen kann. Darüber befinden sich Status-LEDs. Die Bedienung erfolgt lediglich über den um 360° drehbaren Knopf, eine Einbindung in die Xiaomi Home App ist nicht möglich.

Xiaomi Mijia Tischventilator Neigung

Der Ventilatorkopf besteht aus einem Schutzgitter und dem Rotorblatt mit sieben Klingen, das in vier verschiedenen Geschwindigkeitsstufen rotiert. Dafür integriert der Hersteller auch hier einen DC-Brushless-Motor, also einen Gleichstrom-Motor, der eine Lautstärke von 34 dB auf geringster Stufe und 48 dB auf maximaler Stufe bietet. Damit bewegt man sich im Bereich der Flüsterlautstärke, genau wie bei dem Xiaomi Mi Fan Pro. Den Ventilatorkopf kann man dabei sowohl um 90° neigen als auch um 90° in der Horizontalen schwenken, so dass man einen relativ großen Bereich abdeckt.

Xiaomi Miijia Tischventilator Design 2

Interessant ist, dass in dem aus ABS bestehenden Gehäuse ein 4.000 mAh großer Akku steckt. Der ist damit 1.200 mAh größer als im Xiaomi Mi Fan Pro, bietet aber ebenfalls genug Kapazität für 18 Stunden Benutzung. Sollte der Akku zu Neige gehen oder man plant den Ventilator eh nur stationär zu gebrauchen, lässt er sich über ein USB-C Kabel laden und betreiben. Dafür ist eine Eingangsleistung von 10W nötig.

Einschätzung

Natürlich muss nicht alles smart sein, „unsmarte“ Xiaomi Produkte wie das Nachtlicht erfreuen sich auch so großer Beliebtheit. Auch ein Tischventilator muss nicht zwingend smart sein, der wechselt im Alltag wahrscheinlich öfter seinen Platz und die direkte Bedienung geht da schneller von der Hand als die App zu öffnen. Allerdings wäre eine smarte Variante davon einfach eine günstigere Alternative zu dem bereits günstigen Xiaomi Mi Fan 2 Lite. Auf dem Nachttisch oder der Kommode platziert könnte er so auch im Dauerbetrieb als Alternative zu den Standventilatoren durchgehen. Das wäre aber für den in China verlangten Preis von umgerechnet gerade einmal 15€ (109 Yuan) auch etwas viel verlangt. Aber auch bei Amazon bekommt man ähnliche Tischventilatoren für unter 20€.

Wer sich für einen smarten Ventilator interessiert findet in der Xiaomi-Ventilator-Übersicht alle Modelle und ihre Unterschiede.

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Thorben

Mir haben es die China-Smartphones von Xiaomi, Huawei & Co angetan. Wenn ich kein Handy teste, pflege ich unseren Instagram-Kanal.

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Kommentare (4)

  • Profilbild von Randomblame
    # 17.05.22 um 09:26

    Randomblame

    Wieder so ein Teil mit unnutzem Akku… Bei der Größe wird man den sicher nicht draussen mit rum schleppen. Maximal vielleicht in den Garten mitnehmen oder auf den Balkon. Nutzt man ihn stationär, also mit permanent angestecktem Ladekabel und nimmt den Akku nicht raus (geht wohl auch gar nicht), wird der Akku über kurz oder lang kaputt gehen.
    Lithium-Akku's leiden am meisten, wenn man sie voll läd und sie in diesem Zustand belässt. Das hat sicher schon bei Millionen von stationär betriebenen Laptops die Akku's beschädigt. Lithium Akku's dauerhaft voll geladen zu halten, ist so ziemlich das schlimmste, was man seinem Akku an tun kann.
    Warum?
    Bei Spannungen über 3,9v altert ein Lithium-Zelle durch Oxidation des Elektrolyts, bei niedrigen Spannungen durch Oberflächenpassivierung der Kohlenstoff Anode. Desto höher/niedriger die Spannung, umso stärker die Alterung.
    Deshalb werden Lithium-Zellen immer halb voll geladen gelagert oder versandt.
    Wenn man vor hat, so ein Gerät wie das hier stationär zu betreiben, sollte man den Akku auf 3,6-3,7v aufladen, raus nehmen und an einem kühlen, trockenen Ort lagern(15-20°). Dann reicht es theoretisch aus ihn 1x jährl. 5-10 Min. nachzuladen und er wird selbst nach Jahren der Lagerung noch einwandfrei funktionieren ohne großen Kapazitätsverlust (~3-5%/Jahr)
    Lagert man einen voll geladenen Akku ein, verliert er in einem Jahr bis zu 30% (wenn er überhaupt noch funktioniert) und seine Spannung bricht unterhalb von 3,6v wahrscheinlich so stark ein, dass das damit betriebene Gerät vorzeitig abschaltet.
    Läd man einen Lithium Akku nur bis 4,1v/90% auf, kann man die Lebenszeit verdoppeln. Läd man nur bis 4,0v/80% kann man sie sogar vervierfachen. In Auto's verbaute Zellen werden grundsätzlich nur bis 4,1/4,15v geladen und die Hersteller emphehlen alle, die Akku's nur zu 80% zu laden.
    Selbst Schnell-laden bis 80% schadet dem Akku weniger, als langsames Aufladen bis 100%.

  • Profilbild von EinUser203
    # 16.05.22 um 19:01

    EinUser203

    tauscht das oder schaut das Mi Logo da drauf aus wie das von rhinoshield

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