XPeng L03: Neues Elektro-SUV-Coupé startet ab 35.600 Euro in Deutschland

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Der chinesische Automobilhersteller XPeng baut seine Präsenz auf dem deutschen Markt weiter aus und bringt mit dem XPeng L03 ein neues Elektro-SUV-Coupé auf die Straße. Während die Marke kürzlich mit der kompakteren Fließheck-Limousine Mona M03 auf sich aufmerksam machte, zielt der L03 direkt auf das stark umkämpfte Segment der elektrischen Mittelklasse-SUVs. Mit einem Einstiegspreis von 35.600 Euro positioniert sich das Modell als preislich attraktive Alternative mit umfangreicher Serienausstattung.

Technisches: XPeng L03

Fahrzeug-KlasseSUV-Coupé (4,65 m Länge, 1,92 m Breite, 1,60 m Höhe)
Akku & AntriebLFP-Batterien (58,3 kWh / 71,2 kWh) sowie REEV (37,25 kWh + 1,5L Benziner)
Reichweite (WLTP)440 km bis 520 km (BEV), bis zu 1.000 km (REEV kombiniert)
Max. LadeleistungBis zu 236 kW DC (10 auf 80 % in 20 Min.)
RechenleistungBis zu 2x Turing AI-Chips (750 TOPS)
Marktstart DEBestellbar, Auslieferung ab Q4 2026 (REEV folgt im Herbst)

Wer steckt hinter XPeng?

XPeng gilt in China als eines der führenden Technologie-Unternehmen für Elektrofahrzeuge mit starkem Fokus auf eigenentwickelte Software und Assistenzsysteme. Dass der Hersteller auch in Europa ernst genommen wird, zeigt unter anderem die strategische Partnerschaft mit der Volkswagen Gruppe, die hunderte Millionen Euro in XPeng investierte, um gemeinsam Elektroauto-Plattformen zu entwickeln.

Für den Vertrieb und Service in Deutschland vertraut der Hersteller nicht rein auf den Direktvertrieb, sondern arbeitet mit etablierten Händlergruppen wie Emil Frey zusammen, was Käufern feste Werkstattanlaufstellen bietet.

Konkurrenz für Model Y, Elroq und Ioniq 5

Mit einer Karosserielänge von 4,65 Metern und einem Radstand von 2,85 Metern ordnet sich der L03 genau in das Feld gängiger Mittelklasse-SUVs ein. Preislich setzt XPeng bei der Basisversion RWD Standard Range bei 35.600 Euro an. Im Vergleich dazu startet das Tesla Model Y derzeit bei etwa 39.990 Euro, der Skoda Elroq bei 37.390 Euro und der Hyundai Ioniq 5 schlägt mit mindestens 45.750 Euro zu Buche.

XPeng L03 E Auto 4

Im eigenen Modellportfolio liegt der L03 damit über der kleineren Fließheck-Limousine Mona M03, die für deutlich unter 30.000 Euro erwartet wird, bietet dafür aber mehr Platz, höheren Fahrkomfort und stärkere Antriebe.

Antriebe, Laden und Technik-Ausstattung

Der XPeng L03 steht in fünf unterschiedlichen Konfigurationen zur Auswahl:

  • Die Einstiegsversion RWD Standard Range bietet einen 180 kW (245 PS) starken Heckantrieb, eine 58,3-kWh-LFP-Batterie und eine WLTP-Reichweite von bis zu 445 km.
  • Wer mehr Reichweite sucht, wählt die Variante RWD Long Range ab 38.600 Euro, deren 71,2-kWh-Akku bis zu 520 km ermöglicht.
  • Für sportlichere Ansprüche stehen zwei Allradmodelle bereit: der AWD Performance (41.600 Euro) und das Topmodell AWD Performance Ultra (46.600 Euro). Beide leisten 285 kW (388 PS), beschleunigen in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und kommen auf 440 km Reichweite

Im Ultra-Modell arbeiten zwei hauseigene Turing-AI-Chips mit 750 TOPS Rechenleistung für fortschrittliche Level-2+-Fahrassistenten. Ergänzt wird die Palette um eine REEV-Variante (Range Extender) ab 38.600 Euro, bei der ein 1,5-Liter-Benzinmotor als Generator dient und in Kombination mit der Batterie eine Gesamtreichweite von bis zu 1.000 Kilometern ermöglicht.

XPeng L03 E Auto 2

Trotz einer 400-Volt-Systemarchitektur erreicht das Fahrzeug am Schnelllader Spitzenwerte von bis zu 236 kW, wodurch der Akku unter optimalen Bedingungen in 18 bis 20 Minuten von 10 bzw. 20 auf 80 Prozent geladen wird. Der Innenraum bietet serienmäßig ein 1,31 m² großes Panoramadach, belüftete und beheizbare Vordersitze, eine Wärmepumpe sowie eine Vehicle-to-Load-Funktion mit bis zu 6 kW Abgabeleistung.

Solides Paket mit kleinen Abstrichen beim Stauraum

Ein Schwachpunkt des XPeng L03 liegt beim Gepäckraum: Das normale Kofferraumvolumen fällt mit 367 Litern (maximal 1.131 Liter) für ein Fahrzeug dieser Größenordnung eher bescheiden aus. Konkurrenten wie das Tesla Model Y bieten hier deutlich mehr Ladekapazität.

Ausgeglichen wird dies teilweise durch einen Frunk im Bug (89 Liter beim Hecktriebler, 44 Liter beim Allradler) sowie eine praktische 7-Liter-Schublade unter der Rücksitzbank. Zudem verzichtet XPeng auf eine 800-Volt-Technik, macht die Ladezeiten jedoch durch hohe Peak-Ladeleistungen im 400-Volt-Bereich wett.

Verfügbarkeit in Deutschland

Der XPeng L03 ist ab sofort bestellbar. Die ersten Auslieferungen der rein elektrischen Varianten in Deutschland beginnen im vierten Quartal 2026, während das Range-Extender-Modell im Laufe des Herbstes folgt. Mit seiner Kombination aus guter Reichweite, moderner Software und fairem Einstiegspreis bietet der L03 ein pragmatisches Gesamtpaket, das den Wettbewerb in der Elektro-Mittelklasse spürbar anheizen dürfte.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (11)

  • Profilbild von Michalito
    0 # 23.07.26 um 17:42

    Michalito

    Ab 27.700 in Norwegen… Da werden die Preise wohl schnell purzeln, denke ich

    • Profilbild von floggman
      0 # 24.07.26 um 11:50

      floggman

      In Norwegen gilt für Elektroautos ein Steuerfreibetrag bis zu einem Kaufpreis von 300.000 NOK. Da der XPeng L03 RWD Standard Range mit 299.900 NOK punktgenau unter dieser Grenze liegt, fällt für den Basiskaufpreis 0 % Mehrwertsteuer an. (Der Nettopreis vor sonstigen Abgaben liegt bei ca. 265.900 NOK).

  • Profilbild von L-man2
    0 # 23.07.26 um 22:44

    L-man2

    bei den Chinesen ist nicht das Auto an sich oder die "Zahlen" das Problem. das Problem sind die Systeme die ein EV nutzbar machen. dazu gehören eine Dynamische Ladeplanung und funktionierende Assistenzsysteme. Beides habe ich den den bisher von mir selbst getesteten Chinesen absolut vermisst. zumindest BYD hat es nicht (Seal, Sealion7 und Atto2 habe ich selbst getestet) und auch Polestar auf Geely Basis hat es nicht und das sind die Möchtegern Premiums. wie es bei Xpeng aussieht weiß ich nicht aber ich habe noch niemanden darüber gehört das es dort toll sein soll.

    • Profilbild von G6
      0 # 24.07.26 um 12:04

      G6

      Ich fahre seit April einen G6 – ehrlich gesagt noch keine Strecken die eine Ladeplanung notwendig gemacht hätte ABER – ich fahre die Kiste hier in Österreich mit rund 14,5 kwh (einmal eine reine Autobahnstrecke mit 19kwh). Dh die Reichweite war bei 450km und ganz ehrlich – wie oft fährt der normale Mensch so weit an einem Tag? Und selbst wenn wäre es keine großartige Gedankenleistung irgendwann bei 30% nachzusehen wo der nächste Schnelllader ist.

      Um die Frage zu beantworten – es gibt im Menü natürlich eine Ladeplanung.

      • Profilbild von Tiber88
        0 # 26.07.26 um 13:15

        Tiber88

        Nun, 4-6 mal jährlich fahren wir HB nach Genua . Pro Fahrt 4 Tage hin einzurechnen… Nein Danke !

        • Profilbild von JJ
          0 # 01.08.26 um 19:13

          JJ

          Wieso denn 4 Tage? Grob geschätzt würde ich sagen brauchst du mit dem E-Auto auf der Strecke maximal 2 Stunden länger als mit nem Verbrenner.

          Also das ist jetzt gerechnet mit 4 Ladestops mit jeweils 30 Minuten. In echt brauchst du wahrscheinlich weniger.

    • Profilbild von Geoldoc
      0 # 24.07.26 um 12:11

      Geoldoc

      Ich bin selber lange keinen XPeng mehr gefahren, aber aus den gängigen YouTube Kanäle:

      XPeng hat wohl ein neues Update raus, welches die Assistent len deutlich verbessert hat.

      Bezüglich der Navigation und Laderoutenplanung setzen sie auf GoogleMaps mit jeder Menge Filter und vernünftiger Planung.

      Wobei ich für die meisten Menschen Laderoutenplanung überbewertet finde. Die ich eigentlich nur bei sehr langen und unbekannten Strecken und selbst dann, schaue ich vor der Fahrt einmal, wo meine bevorzugten Anbieter geeignete Ladesäulen haben und fertig. Reichweite kann ich bei meinem Auto inzwischen gut einschätzen.

      Klar kann das Mal praktisch sein, aber für mich kein Dealbraker. Wenn man die ganze Zeit quer durch die Republik fährt, mag das anders sein.

    • Profilbild von SaBe1958
      0 # 25.07.26 um 10:16

      SaBe1958 Gadget-Nerd

      Ich fahre Seal u und klar kann man dyn. planen?!?

    • Profilbild von gastgast
      0 # 26.07.26 um 18:00

      gastgast

      natürlich hat Polestar eine dynamische Ladeplanung!

  • Profilbild von Tiber88
    0 # 26.07.26 um 13:06

    Tiber88

    welches dieser tollen, erschwinglichen EKfz hat welches Drehmoment und kann Mal ne Stunde 240 kmh fahren ohne zu kollabieren ?

  • Profilbild von Maximator
    0 # 26.07.26 um 21:53

    Maximator

    Also ich denke das kann man durchaus machen. Habe aktuell einen recht neuen Audi, für ca. 60k. Aber man merkt an jeder Stelle dass gespart wird und auch die EU Verordnungen schlagen sich negatv im Fahrgefühl wieder. Man merkt dass "unsere" Hersteller nicht mehr das Beste liefern können oder wollen. Jeder der kann sollte auch ausländische Modelle ins Auge fassen, welche oft besser und günstiger sind. Langfristig prophezeie ich uns einen Zustand wie in der GDR, heißt es gibt hier aufgrund von Auflagen nur überteuerten und subventionierten Billigstschrott zu fahren. Während die Welt aussenrum mit neuen Innovationen glänzt.

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