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Yarbo M Mähroboter für alle Jahreszeiten räumt sogar Schnee und Laub

Mit Yarbo M erscheint demnächst eine Reihe von Mährobotern, die dank verschiedener Module nicht nur den Rasen mähen, sondern auch Laub sammeln, Schnee räumen und auch unter extremen Gelände- und Wetterbedingungen eingesetzt werden können.

Yarbo M Series Maehroboter 2

Nie mehr selbst Schnee schippen?

Nachdem auch Deutschland Anfang Januar 2026 mal wieder die Erfahrung machen durfte, mehr als nur ein paar Flocken Schneefall zu erleben, werden sich sicher viele genau so ein Modell gewünscht haben. Unter dem Namen Snowbot hat der Hersteller bereits seit 2017 Roboter zur Schneeräumung entwickelt, bis 2022 die Umbenennung zu Yarbo erfolgte. Der Yarbo M ist nun das Resultat dieser jahrelangen Entwicklung und soll den Rasen mähen und im Winter auch von Schnee befreien, ohne das man selbst schippen muss.

Dazu (und zum Sammeln von Laub) braucht es aber spezielle Module. Der eigentliche Kern des Yarbo schiebt diese mit seinem Kettenantrieb vor sich her. Um den Rasen oder die Einfahrt von Schnee zu befreien, tauscht man das Modul mit den Klingen zum Rasenmähen durch eine Schneeschaufel aus. Diese ist 65 cm breit und kann zu beiden Seiten um 25° geschwenkt werden.

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Der Roboter soll schon dann mit dem Räumen anfangen, wenn es gerade erst anfängt zu schneien. Damit soll es erst gar nicht so weit kommen, dass der Schnee zu hoch liegt. Dennoch soll der Yarbo M auch verschneite Flächen bearbeiten können – bis zu welcher Höhe, dazu gibt es keine genaue Angabe. Im Zweifelsfall ist die Höhe der Schaufel das Limit.

Es gibt übrigens eine IPX6-Zertifizierung; Nässe ist also grundsätzlich kein Problem. Der Roboter kann bei Temperaturen bis -25°C arbeiten, was bedeutet, dass es in dieser Hinsicht in Mitteleuropa ebenfalls keine Probleme geben sollte.

Laubfreier Rasen im Herbst

Eine weitere Besonderheit ist ein Modul zum Sammeln von Laub. Einen solchen Sammelbehälter kennen wir schon von anderen Mährobotern. Während Laud natürlich auch beim Mähen einfach zerkleinert werden kann, ist der Sinn hier, es gezielt einzusammeln und an einer festgelegten Stelle zu sammeln, um es nicht einfach auf dem Rasen zu verteilen.

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Der Roboter ist hier nicht nur auf das Sammeln von Laub beschränkt sondern soll auch in der Lage sein, kleine Äste und Unrat aufzunehmen.

Kantenschnitt-Modul

Zum Schneiden von Ecken und Kanten gibt es ebenfalls einen eigenen Aufsatz. Dieser wird „Yarbo Trimmer“ genannt, wird hinten an den Roboter gesteckt und ermöglicht einen effektiven Kantenschnitt an Stellen, die ein Mähroboter durch seinen Umfang sonst nicht erreichen kann.

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Die Schnitthöhe kann hier zwischen 5 und 10,2 cm eingestellt werden. Dabei handelt es sich um den Rand; der Rasen selbst wird auch kürzer geschnitten.

Immer noch ein Mähroboter

Neben alldem kann der Yarbo M auch den Rasen mähen, was angesichts der Zusatzfunktionen fast schon „gewöhnlich“ wirkt. Zur Einrichtung sind kein Draht oder Signalbaken erforderlich, der Roboter muss lediglich einmal manuell um den Garten geführt werden, um ihn zu kartografieren. Ab dann arbeitet er selbstständig und kann über die App programmiert werden. Da er Steigungen von bis zu 70%/35° bewältigen kann, ist er auch für unwegsame Gärten geeignet.

Yarbo M Series Maehroboter Eigenschaften

Der Roboter kommt in drei verschiedenen Ausführungen, die sich in einigen Punkten unterscheiden. So sind die Modelle M10 und M20 mit einer Kamera zur Hinderniserkennung ausgestattet. Der M10i hingegen verfügt über LiDAR, das auch im Dunkeln eine präzise Navigation ermöglichen soll. Auch bei der Akkukapazität gibt es Unterschiede; so hat der M10 nur einen 10 Ah großen Akku, während es bei M20 und M20i 20 Ah gibt. M20 und M20i haben außerdem stärkere Motoren und bessere Klingen.

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Finanzierung via Kickstarter

Grundsätzlich ist die Idee nicht verkehrt. Einerseits muss man dann weniger oft bei Minusgraden raus, um die Einfahrt freizuräumen und zusätzlich hat der Mähroboter dann auch im Winter mal was zu tun. Schön wäre noch, wenn er die Module auch selbstständig wechseln könnte, da man ihn so natürlich immer noch manuell für die neue Aufgabe umrüsten muss.

Viele Fragen sind aber noch offen. Zumindest auf der Webseite gibt es etwa keine Informationen zur Schnitthöhe oder Details zu den Karten. No-Go-Zonen lassen sich einrichten, mehr ist aber nicht bekannt und wie gut die Navigation funktioniert, bleibt abzuwarten. Auch wird keine Obergrenze für die zu bearbeitende Fläche genannt.

Bevor der Yarbo M auf den Markt kommt, wird es zunächst eine Kickstarter-Kampagne geben. Dazu gehören die Üblichen Eigenarten und Risiken des Crowdfunding, so kann es etwa immer mal zu Verzögerungen kommen. Ein Termin für den Kampagnenstart oder gar den offiziellen Marktstart gibt es ebenso wie einen Preis noch nicht. Wer das Projekt aber spannend findet, kann sich über die Webseite per Email benachrichtigen lassen, sobald es mehr Infos gibt und die Kampagne startet.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (2)

  • Profilbild von Honka
    # 14.01.26 um 13:53

    Honka

    "…räumt sogar Schnee…"
    So wie im ersten Bild 2-3 cm traue ich dem Kleinen ohne Probleme eine Bahn zu, aber darüber hinaus wie weiter unten gezeigt wird er schon aus Mangel an Gewicht (Raupenantrieb hin oder her) keinen Hering vom Teller ziehen bzw. keine Schneewehe vom Asphalt schieben.

    • Profilbild von steffend
      # 14.01.26 um 18:07

      steffend

      der Trick wird hier auch sein, den Roboter bei der ersten Schneeflocke loszuschicken. klar irgendwann ist er dann auch am Ende und überall ist das auch keine Lösung.

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