Reolink & Homey: Kameras können ab sofort euer Smart Home steuern!
Wer Reolink-Kameras und das Smart-Home-System Homey nutzt, darf sich freuen. Denn endlich gibt es eine offizielle Integration. Dadurch fungieren Reolink-Kameras nicht mehr nur als passive Beobachter. Sie werden ab sofort zu intelligenten Sensoren für das komplette smarte Zuhause. Das kostenlose Software-Update steht ab sofort im Homey App Store bereit. Falls ihr also Reolink-Kameras und Homey habt (Homey Pro, Homey Mini, Cloud oder Self-Hosted Server auf einem Raspi), probiert es gerne mal aus!
Ihr wollt mehr über Homey wissen oder interessiert euch konkret für Homey-Hardware? Dann schaut euch unseren Ratgeber zu Homey an oder aber werft einen Blick auf unseren Test zum Homey Pro.
Inhalt
Technisches: Das kann die neue Reolink-App
| Feature | Details |
| Unterstützte Geräte | WLAN- & PoE-Kameras, Doorbells, NVRs, Home Hub |
| Nicht unterstützt | reine 4G/LTE-Kameras (Go-Serie) |
| KI-Trigger | Person, Fahrzeug, Haustier |
| Flow-Auslöser | Bewegung, Türklingel, KI-Erkennung |
| Live-Steuerung | PTZ (Schwenken/Neigen), Sirene, Spotlight, Snapshots |
Kameras als smarte Auslöser für Homey Flows
Der größte Mehrwert liegt in den sogenannten Homey Flows. So nennt Homey Automationen im Smart Home. Bisher brauchte man für komplexe Schaltungen oft separate Bewegungsmelder im Außenbereich. Jetzt übernimmt die smarte KI der Reolink-Kameras exakt diese Aufgabe.
Konkret heißt das beispielsweise: Erkennt die Kamera nachts eine Person im Garten, startet ein kompletter Ablauf. Homey schaltet automatisch die Terrassenbeleuchtung ein. Gleichzeitig fahren die Jalousien herunter und die Haustür wird verriegelt. Klingelt der Postbote an der Reolink-Videotürklingel, kann Homey sofort das Paket-Licht einschalten und einen Schnappschuss direkt aufs Smartphone senden.
Volle Kontrolle ohne Community-Plugins & Workarounds
Statt Bastellösungen liefert Reolink nun eine offizielle und zertifizierte Integration. Die Einrichtung ist kinderleicht. Man sucht in der Homey-App nach Reolink und koppelt die Geräte im Netzwerk.
Danach lassen sich nicht nur Automationen erstellen. Man kann die Kameras auch direkt über das Homey-Dashboard steuern. Beispielsweise lässt sich bei Gefahr die Sirene aktivieren oder das Spotlight manuell einschalten. Auch die Steuerung von Schwenk-Neige-Kameras (PTZ) funktioniert nahtlos aus der Homey-Oberfläche heraus. Wer ein großes Reolink NVR-System oder den recht neuen Reolink Hub besitzt, kann diese ebenfalls problemlos als Zentrale einbinden.

Reolink meets Homey: Ein riesiges Upgrade für lau
Diese offizielle Integration ist ein genialer Schritt. Sie verbindet die zuverlässige Reolink-Hardware mit der mächtigen Automatisierung von Homey. Wer beide Systeme besitzt, bekommt hier ein gewaltiges Funktions-Upgrade komplett kostenlos. Eure Sicherheitskameras werden damit zu aktiven Teilnehmern im Smart Home und ersetzen hier unter Umständen teure Zusatz-Sensoren. Einzig Besitzer von reinen 4G-Mobilfunkkameras schauen aufgrund der fehlenden lokalen Anbindung leider in die Röhre.
Für alle Bastler gibt es übrigens noch eine erfreuliche Randnotiz: Das Reolink-Update funktioniert auch auf eurem Einplatinenrechner mit Homey als Self-Hosted-Server. Wer sich also nicht an die fertige Homey Pro Zentrale binden will, kann die Software auch einfach im Abo (4,99€/Monat) oder per Lifetime-Lizenz (149€) auf seinem eigenen Raspberry Pi, NAS oder Proxmox-Server laufen lassen.
Nun zu euch: Nutzt ihr Homey für euer Smart Home? Welche Automationen würdet ihr mit der Personenerkennung eurer Kamera bauen?
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