140W & 24.000 mAh für 149,99€: Warum die Anker 737 Powerbank nicht zu teuer ist

65W Ladegeräte sind mittlerweile für Notebooks und auch Smartphones fast schon der neue Standard. Inzwischen gibt es auch schon einige 100W Charger. Der neue Schwellenwert scheinen aber 140W zu sein, so auch bei dem MacBook Pro 16″ mit M1 Pro/Max Prozessoren. Damit man z.B. dieses auch unterwegs laden kann, gibt es die Anker 737 Powerbank mit 140W Leistung. Die ist anders als für Anker typisch bisher gar nicht mal so teuer.

Anker 737 Powerbank

Anker 737 Powerbank mit smartem Display

Gerade größere Powerbanks waren schon immer etwas klobiger. Seit Einführung der Galliumnitrid-Technologie, kurz GaN bzw. GaNPrime bei Anker genannt, haben sich die Abmessungen von Ladegeräten und solchen Powerbanks aber verkleinert. So sehr, dass sogar so winzige USB-C Charger wie der Anker Nano möglich sind. Trotz der hohen Kapazität und Leistung ist die Anker 737 PowerCore 24K nicht so groß wie man zunächst vermuten mag, obwohl sie nicht so flach wie gewöhnliche Powerbanks ist. Trotzdem kommt sie auf ein stolzes Gewicht von 630 g bei Abmessungen von 15,6 x 5,5 x 5 cm. Keine Powerbank für die Hosentasche also, eher für den Rucksack.

Anker 737 Powerbank Display

Eine Besonderheit der PowerCore 24K ist das Display auf der Oberseite. Dieses zeigt die Restkapazität der Powerbank in Prozent an sowie den aktuellen Ladestrom, falls ein Gerät angeschlossen ist. An der rechten Seite befindet sich zudem eine Funktionstaste, worüber man weitere Informationen vom Display bekommt. So gibt es auch Auskunft über die Temperatur, Ein- und Ausgangsleistung sowie über die Batteriegesundheit in Prozent. Dreht man die Powerbank, dreht sich das Display automatisch mit.

Lädt es das MacBook ganz?

Die Anker 737 Powerbank bietet eine Kapazität von 24.000 mAh, allerdings nur bei einer Spannung von 3,7 V. Da Hersteller die Kapazität nur bei dieser Spannung angeben (müssen), sollte man es auf Wh umrechnen. Die PowerCore 24K bietet so eine Kapazität von 86,4 Wh, bei 5V Spannung sind das 13.500 mAh. Dafür verbaut man insgesamt sechs 4.000 mAh-Zellen im Inneren, woraus sich der Name „24K“ ableiten lässt. Zum Vergleich: Das aktuelle 16″ MacBook Pro bietet eine 100 Wh Kapazität! Das heißt man kann dieses damit nicht vollständig laden, ein Samsung S22 aber 4,5 mal.

Anker 737 Powerbank Ports

Dafür integriert die Powerbank insgesamt drei Ports, zwei USB-C Ports und einen USB-A Port. Letzterer bietet eine maximale Ausgangsleistung von 18W und ist somit ehre für ältere oder Mittelklasse-Smartphones sowie Kopfhörer, Smartwatches oder andere Gadgets gedacht. Beide USB-C Ports unterstützen eine maximale Ausgangsleistung von 140W, womit man z.B. das Notebook wie ein Dell XPS 13″ laden kann. Nutzt man einen USB-C Port und den USB-A Port, muss man sich mit 100W Leistung zufrieden geben. Bei simultaner Nutzung aller drei Ports teilen sich die beiden Ports 122W Leistung, der USB-A Port bleibt bei 18W Leistung.

Anker 737 Powerbank Laden

Durch den neuen Power Delivery 3.1 Standard lässt sich die Anker 737 Powerbank auch über den USB-C Port mit 140W aufladen. Das sollte dafür sorgen, dass sie in unter einer Stunde wieder vollständig aufgeladen ist, dafür benötigt man aber ein entsprechendes Ladegerät. Zur Temperaturkontrolle verbaut der Hersteller ActiveShield 2.0, welches die Ladetemperatur drei Millionen mal pro Tag misst. Im Lieferumfang liegt immerhin ein USB-C auf USB-C Ladekabel und Anker gewährt 24 Monate Herstellergarantie.

Anker 737 Powerbank kaufen

Powerbanks gibt es en masse. Aufgrund der Leistung und auch irgendwie aufgrund des Designs spricht mich dieses Modell aber an. Ein so leistungsstarkes Modell wie das MacBook Pro 16″ so schnell laden zu können, ist beeindruckend und für Creator sicher ein fast schon essenzielles Gadget. Gerade im Gegensatz zu UGREEN, Baseus oder TOPK ist Anker eigentlich immer etwas teurer, wenn auch die Qualität in der Regel sehr gut ist. Eine ähnliche Leistung bietet aktuell fast nur die Shargeek Storm 2, welche noch teurer und hierzulande kaum zu bekommen ist. Wir sind gespannt, wann die anderen Hersteller nachziehen.

ff872458f2a3485283a15bd3ef175638 Hier geht's zum Gadget
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Thorben

Mir haben es die China-Smartphones von Xiaomi, Huawei & Co angetan. Wenn ich kein Handy teste, pflege ich unseren Instagram-Kanal.

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Kommentare (21)

  • Profilbild von Gast
    # 17.08.22 um 21:08

    Anonymous

    Ja

  • Profilbild von The real Randomblame
    # 17.08.22 um 21:52

    The real Randomblame

    Welche Eingangsspannung benötigt die Powerbank, um sie mit den vollen 140w laden zu können? Der PD3.1 dürfte mit 20V laufen, aber bin mir nicht sicher. Und wie siehts mit Abwärtskompatibilität aus? Werden andere PD Standards unterstützt (9V, 12V, 15V)? Wie siehts aus, wenn man zB. den 65w Charger des OP8T benutzt? Ihr habt doch einen in der Redaktion? Zieht sie damit die vollen 65v oder regelt sie die Ausgangsleistung des Chargers runter und zieht deutlich weniger? Wäre schade, wenn man zwingend einen 140w Charger braucht und nicht mit weniger Power Schnellladen könnte..

    Aber 150€ für sechs 4Ah Zellen als günstig zu bezeichnen, ich weiß ja nich… Selbst wenn ich die teuersten 21700ter nehme kosten mich 6 Zellen keine 60€ und Anker zahlt im Einkauf die Hälfte. Ich finde das Teil ja ganz gut und scheint mit ca. 97% auch schön effizient zu sein, wenn man den Werten glaubt, die man auf einem der Bilder sehen kann (1790Wh rein, 1735 raus), aber 6,25€ pro 1Ah, bzw. 1,75€/Wh ist echt ZU happig.

    • Profilbild von Randomblame
      # 18.08.22 um 04:41

      Randomblame

      Selbst schuld wenn man sich ein OnePlus kauft.

      • Profilbild von The real Randomblame
        # 18.08.22 um 08:41

        The real Randomblame

        das kleine Arschloch… Na, wie geht's …?

        • Profilbild von Ute
          # 18.08.22 um 10:28

          Ute

          Ihr habt doch echt keine Hobbies…

        • Profilbild von Randomblame
          # 18.08.22 um 12:32

          Randomblame

          du bist so ein lappen ne

  • Profilbild von Empty
    # 17.08.22 um 22:46

    Empty

    Jein

  • Profilbild von Aha interessant
    # 18.08.22 um 01:45

    Aha interessant

    puh, 150€ für ne Powerbank ist echt viel, und 24000mah sind jetzt auch nicht gerade soo viel (meine Anker Powerbank für 40€ hat halt 20000mah) Und klar, 140W charging ist nicey aber braucht man das Wirklich ??? Also 65W oder so reichen meiner Meinung nach auch schon aus. Meine 10000mah Powerbank hat nur 18W, mehr Brauch ich aber für mein Handy nicht, und es lädt eigentlich ganz angenehm. Dieses Display verbrennt halt auch einfach sooooo viel Geld, da ist der Vorteil netbso groß, das man da irgendwie 30-40€ Aufpreis oder so zählt. Also für 100€ hätten sie auch 30000mah, 65W Laden und ein paar Status LEDs zum Akkustand bringen können, wenn nicht sogar günstiger.

  • Profilbild von Gast
    # 18.08.22 um 08:36

    Anonymous

    Was ist denn der Referenzpunkt, wenn eine Powerbank mit etwas über 20.000mAh für flotte 150€ 'gar nicht mal so teuer' ist, das aber Mal eben der zehnfache Preis langsamer ladender powerbanks ist?

    • Profilbild von Thorben
      # 19.08.22 um 09:37

      Thorben CG-Team

      @Anonymous: Das ist das Ding, für die Leistung gibts aktuell quasi keinen Referenzpunkt, außer die im Fazit angesprochene Shargeek Storm 2, die wiederum teurer ist.

      • Profilbild von Gast
        # 20.08.22 um 12:57

        Anonymous

        Dann sollte man sich mit Aussagen, die einen Referenzpunkt verlangen vielleicht besser zurückhalten 😉

    • Profilbild von Robert G.
      # 24.08.22 um 18:38

      Robert G.

      Aus dem Weg, Geringverdiener! 150€ lächerlich, wenn man einen eigenen China Blog hat 111elf!!!

  • Profilbild von Kakue
    # 18.08.22 um 17:46

    Kakue

    Mi 50W Power Bank 20000
    kostete bei mi.com 49 EUR minus Rabattgutschein und reicht, um ein Macbook 13" 2017 zu laden.
    Mit dem neuen M2 Macbook Air habe ich es ehrlich gesagt noch nicht probiert.
    das wäre mein "Referenzpunkt"

    https://www.lidl.de/p/tronic-powerstation-69-8-wh-usb-a-usb-c-und-ac-steckdose/p100289606
    hat einen 230Volt Anschluss und war meine Rettung, als bei oben genanntem Macbook der Akku kaputt ging (wurde mittlerweile zusammen mit dem Topcase und der Tastatur kostenlos ausgetauscht)

  • Profilbild von Menkerle
    # 19.08.22 um 07:40

    Menkerle

    anbei

    Kommentarbild von Menkerle
  • Profilbild von Menkerle
    # 19.08.22 um 07:40

    Menkerle

    jetzt schärfer

    Kommentarbild von Menkerle

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