Studiomikrofon Aukey GD-G1 mit Zubeh√∂r f√ľr 38,99‚ā¨ im Test

Eine sehr √§hnliche Variante gibt es von¬†Neewer f√ľr 32,99‚ā¨ (mit Prime Versand).

Let’s Plays sind in aller Munde und da¬†m√∂chte man vielleicht auch selber mal streamen. Was f√ľr gute Qualit√§t unerl√§sslich ist, ist ein hochwertiges Mikrofon, doch muss das immer teuer sein? Die Preise bei namenhaften Herstellern sind z.T. exorbitant. Wir haben das g√ľnstige Aukey GD-G1 getestet und sind positiv √ľberrascht!

Youtube Video Preview

Technische Daten: Aukey GD-G1

Wandlerprinzip Kondensatormikrofon
Richtcharakteristik Niere
Frequenzbereich 20 Hz bis 20 kHz
Empfindlichkeit -32 dB ¬Ī 3 dB
Nennimpedanz 100 ő©
Nennlastimpedanz 1000 ő©
√Ąquivalenter Rauschpegel 20 dB
Grenzschalldruckpegel 130 dB (THD ‚ȧ1,0% bei 1 KHz)
48 V Phantomspeisung nicht benötigt, aber empfohlen
Abmessungen 16 x 4,7 x 5,8 cm
Gewicht 212,3 g
Lieferumfang Aukey GD-G1; Mikrofonspinne; Tisch-Mikrofonarm; Doppelmembran Popschutz mit Schwanenhals; Windschutz; 3,5 mm Klinke auf XLR Kabel (2,5 m lang); 3,5 mm Klinke Y-Kabel f√ľr Headsets; Bedienungsanleitung; Garantiekarte

Verpackung & Lieferumfang

Das Aukey GD-G1 kommt gut gepolstert in einem braunen Pappkarton an. Mitgeliefert werden neben dem Mikrofon¬†eine¬†Mikrofonspinne, ein¬†Tisch-Mikrofonarm, ein¬†Doppelmembran Popschutz mit Schwanenhals, ein¬†Windschutz, ein 3,5 mm Klinke auf XLR Kabel (2,5 m lang) und ein 3,5 mm Klinke Y-Kabel f√ľr Headsets. Zudem liegen die Bedienungsanleitung und eine (extrem stylische) Garantiekarte bei. Das ist reichlich Zubeh√∂r und man ist direkt startklar!

Aukey GD-G1 Verpackung
Schlicht verpackt, daf√ľr sehr gut gepolstert.
Aukey GD-G1 Lieferumfang
Das Zubeh√∂r f√§llt √ľberaus √ľppig aus.

Design & Verarbeitung

Ob man nun das gold/schwarze Design des Mikrofons mag oder nicht, ist wohl Geschmackssache. Zur Verarbeitung l√§sst sich sagen, dass das GD-G1 weder besonders hochwertig, noch besonders billig r√ľber kommt. Mit¬†16 x 4,7 x 5,8 cm hat es durchschnittliche Ma√üe, ist dabei aber mit nur¬†212,3 g¬†sehr leicht.¬†Ich vermute zwar, dass es durchaus einen leichten Sturz verkraften kann, dennoch w√§re es sch√∂n gewesen, wenn das Mikrofon etwas robuster gebaut worden w√§re.

Aukey GD-G1 liegt auf der Seite
Das gold/schwarze Design mag vielleicht nicht jeder, daf√ľr √ľberzeugt der Sound!

Wer sich nicht bereits mit Audioequipment beschäftigt hat, wird intuitiv vielleicht in die Oberseite des Mikrofons sprechen wollen. Hier möchte ich euch aber den Hinweis geben, dass das Mikrofon von vorne (Seite mit Aukey Schriftzug) abnimmt. Richtet das GD-G1 also entsprechend aus, um den besten Sound zu bekommen.

Konnektivität

Das GD-G1 verf√ľgt √ľber einen XLR Anschluss und auch an eine Aussparung, damit das Kabel einrasten kann, wurde gedacht. Besonders cool finde ich, dass das Mikrofon √ľber ein M20x1 Au√üengewinde verf√ľgt, damit kann es auf¬†viele¬†Mikrofonhalterungen aufgeschraubt werden. In die mitgelieferte Spinne wird es n√§mlich nur eingesteckt.

Aukey GD-G1 XLR Anschluss und M20x1 Außengewinde
Das GD-G1 verf√ľgt sogar √ľber ein M20x1 Au√üengewinde.

Phantomspeisung? Brauche ich das?

An dieser Stelle sollte unbedingt erw√§hnt werden, dass es sich empfiehlt das GD-G1 mit einer 48 V Phantomspeisung zu betreiben. Dabei handelt es sich um eine Art der Spannungsversorgung, auf die das Mikrofon angewiesen ist, um √ľberhaupt zu funktionieren (zumindest in der Theorie). F√ľr die Versorgung k√∂nnt ihr¬†ein¬†Audio Interface bzw. Mischpult oder ein Phantomspeiseadapter¬†nutzen.¬†Praktisch kann das GD-G1 aber auch¬†√ľber das mitgelieferte Kabel direkt am Computer angeschlossen werden. Doch hier kommt der Haken: Die meisten Soundkarten liefern zwar eine ausreichende Spannung, um das Mikrofon zum Laufen zu bringen, es hat jedoch nicht gen√ľgend Saft. Dadurch ist der¬†Eingangspegel ziemlich gering – sprich das Mikrofon ist recht leise. Hier kann ggf. am PC das Signal verst√§rkt werden, wodurch aber auch das Eigenrauschen verst√§rkt wird. Mit Phantomspeisung knallt das Mikrofon hingegen ordentlich. Hier sollte darauf geachtet werden, dass das GD-G1 ggf. etwas weiter von der Ger√§uschquelle entfernt platziert wird.

M√∂chtest du auf unserer Seite mehr √ľber Mikrofone lesen?

Klangbild

Von einem so g√ľnstigen Mikrofon darf man keine Studioqualit√§t erwarten, der Klang des Mikrofons ist aber dennoch¬†sehr klar. Im direkten Vergleich zum AKG Perception 820 Tube merkt man einen deutlichen Unterschied, das ist aber auch kein Wunder, da knapp 400‚ā¨ zwischen den beiden Mikrofonen liegen. Hier wird auch deutlich, dass dem Aukey GD-G1 ein wenig die Tiefen und Mitten fehlen¬†– es ist also etwas h√∂henlastig. Daf√ľr punktet es insbesondere damit, dass es sehr rauscharm ist und allgemein gut klingt.

Fazit

Das Aukey GD-G1 muss sich nicht verstecken! Mit viel Zubeh√∂r und einem zwar etwas h√∂henlastigem, aber klaren, rauscharmen Klangbild liefert es eine allgemein gute Qualit√§t. Es eignet sich hervorragend f√ľr¬†verschiedene Anwendungsbereiche wie z.B. Let’s Plays, Skype oder Demoaufnahmen aller Art. Der einzige wirkliche Wermutstropfen ist, dass das Mikrofon ohne 48 V Phantomspeisung recht leise ist, es kann aber durchaus auch direkt √ľber das mitgelieferte XLR auf 3,5 mm Kabel am Computer genutzt werden. Overall feier ich das Mikrofon aber schon ein wenig, da die Preis/Leistung wirklich sehr sehr gut ist!

 

  • Klangbild
  • Lieferumfang
  • Preis
  • 48 V Phantomspeisung empfohlen
  • Verarbeitung

Julian

Audiovisuelle Medien sind meine Leidenschaft! Ich besch√§ftige mich begeistert mit Filmequipment aller Art und k√ľmmere mich hinter den Kulissen mit viel Herz um den CG YouTube Kanal.

Psst! Hey du! Wir finanzieren die Gadgettests hauptsächlich durch Werbeeinnahmen.

Wir haben nur sehr wenig Werbung verbaut, um deinen Aufenthalt bei uns so schön wie möglich zu gestalten.

Wir w√ľrden uns freuen, wenn du deinen Werbeblocker auf unseren Seiten deaktivieren w√ľrdest - so k√∂nnen wir NOCH mehr testen :-).

Dein CG-Team!

29 Kommentare

  1. Profilbild von JanPB

    Leider f√ľr Mac-User nicht nutzbar ūüôĀ

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.
  2. Profilbild von OHA

    Wie speise ich g√ľnstig die 48V ?

    • Profilbild von Anonym

      Mit 2 x 22,5V- (Photobereich, Neumann-Mikrofon U 87) oder 3 x 15V-(Conrad)Batterien. 45V reichen vollkommen aus. Den Plus √ľber jeweils 1 x 6,8KOhm-Widerstand an die Tonadern a + b. Den Minus an den Schirm. Die Widerst√§nde sind im XLR-Stecker leicht unterzubringen. XLR 1 + 3 sind die Tonadern a + b (neben der Nut), 2 ist der Schirm (Mitte, gegen√ľber der Nut). Am Besten Schrumpfschlauch dr√ľber ziehen.

    • Profilbild von Julian
      Julian (CG-Team)

      F√ľr ~20‚ā¨ kriegst du bei Amazon eine Phantomspeisung mit Prime Versand: https://www.amazon.de/gp/product/B00NSMP4SU/

  3. Profilbild von JanPB

    Bei einem Mac ist der 3.5 mm Port nur f√ľr Ausgabe gedacht

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.
    • Profilbild von 747

      √Ąhm, nein ? nutze an meinem MacBook so wie iMac headsets und Mikrofone √ľber klinke

    • Profilbild von dummy

      Das ist je nach Mac-Modell verschieden. Meine Macs haben z.B. jeweils noch getrennten Kopfh√∂rer- und Line-In-Anschluss; letzterer liefert allerdings keine Mikrofon-Spannung, auch nicht f√ľr Headsets. Am Kopfh√∂rerausgang l√§sst sich je nach Mac-Modell per Adapter auf vierpolige Klinke auch ein „PC-Mikrofon“ anschlie√üen. Apple hat dieses Feature leider sehr schlampig bzw. gar nicht dokumentiert. Dies ist wieder eine dieser Stellen, an denen das Handbuch (auch wenn Apple das abstreitet) bei einigen Modellen falsch ist. Leider funktioniert dies nicht mit jedem Mikrofon, weil … Apple halt. F√ľr „PC-Mikrofone“ empfehle ich eine der √ľblichen kleinen USB-Soundkarten.

  4. Profilbild von Max_Schuetz

    F√ľr alle unsere Kollegen ohne Phantomspeisung am Mikrofonausgang gibt es passende Zusatzger√§te bei zB Amazon. Nur um eine Variante zu nennen: IMG STAGELINE EMA-20 Phantomspeiseadapter schwarz https://www.amazon.de/dp/B000WL4D3M/

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.
  5. Profilbild von Nom@n

    In der neuen App wieder kein Text…

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.
  6. Profilbild von Nom@n

    Android 7.1.2

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.
  7. Profilbild von Soksok

    Das Teil d√ľrfte ohne Speisespannung praktisch gar nicht funktionieren. Was nur kaum einer mehr wei√ü, ist, dass Headsets und andere Computermikrofone eh auch aktive (Elektret-)Mikrofone sind. Die brauchen wie die Kondensatormikrofone eine Speisespannung, aber wesentlich geringer, ich denke ab 1,5 V.

    Deswegen hatten schon vor Jahrzehnten alle nenneswerten Computersoundkarten auf dem Mikrofoneingang eine Speisespannung von ein paar Volt (4,8?). Und da die billigen Elektret-Mikrofone immer noch in all den Headsets funktionieren, hat sich daran wohl auch beim Übergang auf Handys nichts geändert.

    Die paar Volt reichen zwar nicht aus, um ein Kondensatormikrofon ad√§quat zu verst√§rken, aber f√ľr einen leisen Pegel mag es ausreichen.

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.
  8. Profilbild von WeeBoo

    Das Teil steht seit ca einem Jahr (dem Amazon Ostersale von 2016) bei mir, Kaufgrund war eher die Befestingsmöglichkeit als das Mic an sich.

    Habe es eine Zeit lang ohne Phantomspeisung benutzt, aber das funktioniert eher schlecht – der Pegel muss so hochgeschraubt werden, dass man kaum noch von „rauscharm“ sprechen kann. Mit Phantomeinspeisung dtl. besser, ich w√ľrde sogar sagen gut.
    Das Mikro ist absolut in Ordnung, benutze es hauts√§chlich f√ľr Kommunikation, seltener mal um Videos zu vertonen o√Ą. Den Cut-Off w√ľrde ich ganz klar beim Musikmachen setzen, wer das nicht vor hat, ist wunderbar damit bedient.

    Der Ständer ist stabil, knarzt aber etwas beim Verstellen (also nicht geeignet, um ihn während einer Aufnahme zu verstellen), den Popschutz kann man getrost vergessen (die Niete zwischen Schwanenhals und Zwinge ist zu locker, so dass er sich ständig wegdreht). Positiv zu erwähnen sind die Mikrofonspinne und die stabile (Schraub-)Befestigung an der Tischplatte.

    Das Kabel ist angenehm lang und stabil, ich als paranoider Internetbenutzer freue mich au√üerdem √ľber die M√∂glichkeit, das Mic hardwareseitig komfortabel und unkompliziert diskonnektieren zu k√∂nnen.

    Die Optik ist schon fast etwas großspurig, Gästen muss ich immer wieder erklären, dass ich weder Singe noch irgendwas mit hochqualitativer Audiobearbeitung mache.

    Und, wer noch nie so ein Mikrofon genutzt hat (so wie ich) dem sei gesagt, dass die Seite mit der Aufschrift (oder die Gegenseite) der Teil ist, in den man reinspricht – nicht die „Spitze“, nicht die seitlichen B√ľgel.

    • Profilbild von WeeBoo

      Aber ein gro√ües Lob an CG f√ľr den Test incl. Video, mMn vernachl√§ssigt ihr das Audiothema etwas (ihr hattet hier einmal einen Preamp) – ich meine Hey, Elektronik ist die St√§rke der Chinesen und es haben garantiert viele Leute Interesse daran.

    • Profilbild von Julian
      Julian (CG-Team)

      Danke f√ľr deinen ausf√ľhrlichen Erfahrungsbericht! Ich erweitere den Artikel mal ein wenig mit deinem Input ūüôā

  9. Profilbild von DSLR

    „Overall feier ich das Mikrofon aber schon ein wenig, da die Preis/Leistung wirklich sehr sehr gut ist!“

    Gibt es da auch eine √úbersetzung Schulkinderdeutsch->Deutsch? ūüėČ

  10. Profilbild von Udo

    @DSLR: Die Leistungen (Lieferumfang, Qualit√§t, …) findet Julian bei einem solchen Preis sehr gut. Ergo „feiert“ er diesen Umstand. Kann ihm da nur zustimmen ‚úĆ

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.
  11. Profilbild von eric1687

    Ein √§hnliches Mic habe ich vor gut einem Jahr bei Gearbest gekauft. Das BM-800 h√§ngt bei mir an einem Scarlett Solo und verrichtet dort hervorragende Dienste f√ľr Podcasts. Ich hatte auch schon das billigerw Tbone vom thomann und konnte quasi keinen Unterschied erkennen. Ich habe um 15‚ā¨ bezahlt. F√ľr den Preis top!

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.
  12. Profilbild von Janine

    Guten Morgen, da ich keine Ahnung habe diesbez√ľglich und davon recht viel, w√ľrde ich gerne wissen, woran schlie√üe ich das Mikrofon an. Ich w√ľrde gerne f√ľr den Hausgebrauch ein bisschen was aufnehmen. Mein Laptop ? Der ist alt und muckt schon ein bisschen rum. Von Programmen habe ich auch keine Ahnung. Mischpult f√ľr kleinere Effekte w√§re auch irgendwie ganz nett, aber da kann ich mich selber schlau machen, in erster Linie gehts darun, woran ich das Mikro anschliesse, wo Ton rauskommt/ich auch aufnehmen kann ūüėÄ
    W√ľrde mich freuen wenn jemand behilflich ist. Danke und liebe Gr√ľ√üe

    • Profilbild von Julian
      Julian (CG-Team)

      Das Mikrofon hat an der Unterseite einen m√§nnlichen XLR Anschluss, den haben i.d.R. alle (professionellen) Mikrofone. Da schlie√üt du dann, wenn du ein Mischpult/Audio Interface nutzt, ein XLR Kabel an und verbindest beides. Das Mischpult/Audio Interface verbindest du dann mit deinem PC und den Rest regelst du letztendlich √ľber Software. Als Freeware gibt es da z.B. Presonus Studio One Free oder Audacity. Wenn du Geld investieren m√∂chtest k√∂nntest du bspw. auch Cubase oder Pro Tools nutzen. Wie die einzelnen Programme funktionieren ist z.T. sehr umfangreich, dazu gibt es aber bestimmt viele Tutorials bei YouTube ūüôā

  13. Profilbild von Johann

    Der Gutschein ist mittlerweile ung√ľltig? Schade :/

  14. Profilbild von Becay

    Gibt es das nur bei Amazon?

    Ver√∂ffentlicht mit der China Gadgets-App f√ľr Android.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bild zum Kommentar hinzuf√ľgen (JPG, PNG)