Meinung

Blitzer-Warner sind zurecht verboten – dass sie trotzdem so beliebt sind, ist traurig!

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Im Jahr 2024 verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt 2,4 Millionen registrierte Geschwindigkeitsverstöße. Dabei handelt es sich nur um diejenigen, die auch einen Punkt in der Flensburger Kartei nach sich zogen. Hochrechnungen gehen insgesamt von etwa 10 Millionen Strafen wegen erhöhter Geschwindigkeit im Jahr aus. Deutsche Autofahrer haben allem Anschein nach ein Problem mit Tempolimits.

Nun könnte man sagen: Gut, dass es die Kontrollen gibt. Würde es nicht wenigstens hier und da mal im Portemonnaie wehtun, würden viele sicher noch häufiger zu schnell fahren. Und genau da kommt ein ganz perfides Gadget ins Spiel, mit denen sich viele der Strafe zu entziehen versuchen: Sogenannte “Blitzer-Warner”. Diese gibt es in unterschiedlicher Form und Funktionsweise, und in jeder davon ist die Nutzung zur Warnung vor Kontrollen während der Fahrt gesetzlich verboten.

Trotzdem weisen die Geräte hohe Verkaufszahlen auf; entsprechende Apps haben Download-Zahlen in Millionenhöhe und in einer Umfrage gibt sogar knapp ein Drittel der Befragten an, entsprechende Blitzer-Warner zu benutzen. Eine rechtliche Sonderstellung genießen die Warnungen vor mobilen Geschwindigkeitskontrollen, die viele Radiostationen herausgeben. Was ist da los? Warum haben anscheinend Millionen von Autofahrern beschlossen, dass bestimmte Regeln und Gesetze für sie nicht gelten?

Um es kurz zu machen: Die Geräte und Apps gehören geächtet, sie sind zurecht verboten und kein Autofahrer sollte sie benutzen. Moralisch am schwersten wiegt bei der Nutzung nicht einmal die Geschwindigkeitsübertretung selbst, sondern die Fülle an Ausreden, die sich Raser ausdenken, um zu rechtfertigen, warum sie selbstverständlich ein solches Gerät nutzen dürfen.

Die tödlichen Folgen zu schnellen Fahrens

Im Jahr 2024 kamen in Deutschland im Straßenverkehr 2.780 Menschen ums Leben. 363.000 Menschen wurden verletzt, etwa 50.300 davon schwer. Erhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle; Schätzungen gehen davon aus, dass 25-30% aller Unfälle zu hohe Geschwindigkeit als Ursache haben. Das sind mehrere hundert Tote und über zehntausend Schwerverletzte jedes Jahr, denen dieses Schicksal erspart bleiben könnte, würden sich mehr Menschen an Tempolimits halten.

Trotzdem gilt zu schnelles Fahren immer noch als Kavaliersdelikt. Die registrierten Strafen machen nur einen Bruchteil der Fälle aus, die tatsächlichen Verstöße gegen das Tempolimit sind um ein Vielfaches häufiger. Nur geschätzt jeder 500. bis 1000. Verstoß wird wirklich geahndet. Denn auch mit 60 durch die 50er-Zone zu rollen, während das um einen herum alle anderen ebenso tun, ist genau genommen natürlich ein Verstoß.

Zu schnell fahren ist eine Sache – sich der Strafe zu entziehen eine andere

Ich will hier direkt mal verbal auf die Bremse treten und klarstellen: Deshalb sind nicht alle diese Autofahrer schlechte Menschen. Während man sich natürlich jederzeit so verhalten sollte, dass einem ein hypothetischer, auf dem Rücksitz mitfahrender Prüfer wieder den Führerschein ausstellen würde, sieht die Realität nun mal so aus, dass man ein Schild auch mal übersieht. Fehler und Unachtsamkeiten passieren. Darum geht es nicht.

Es geht nicht einmal darum, dass es oft auch gar keine “Fehler” sind, sondern ein bewusstes Ignorieren der Höchstgeschwindigkeit. Auch darüber könnte man eine Diskussion führen. Die durchschnittliche Geschwindigkeit in vielen Tempo-30-Zonen liegt deutlich über dieser Marke. Aber wisst ihr was? Macht selbst das, wenn ihr der Meinung seid, ihr hättet die volle Kontrolle über euer Fahrzeug und die 10 km/h würden schon keinen Unterschied machen, wenn dann mal wirklich ein Ball auf die Straße rollt. Schlimm genug, aber ein anderes Thema, um das es ebenfalls nicht geht.

Saphe T Verkehrswarner im Autop
So klein sind die meisten Geräte auf dem Armaturenbrett – oder man nutzt direkt eine App.

Worum es geht und was mich wirklich stört, ist die schiere Arroganz, die damit einhergeht, ein Warnsystem für Geschwindigkeitskontrollen zu nutzen. Denn das sagt nicht: “Ich mache ab und an mal Fehler und übersehe ein Verkehrszeichen.” Es sagt auch nicht “Ich fahre auch schnell noch sicher; die meisten Tempolimits sind eh zu streng.”

Sich einen Blitzer-Warner ans Armaturenbrett zu klemmen bedeutet, der Meinung zu sein, dass man für das Vergehen, ob bewusst oder unbewusst, nicht belangt werden darf. Dass man über dem Gesetz steht. Der Fehler ist nicht die Geschwindigkeitsübertretung, sondern die Kontrolle. Die Schuld wird abgewälzt, vom Täter auf denjenigen, der die Tat beobachtet.

Und noch viel verwerflicher wird es bei Warnsystemen mit Community-Funktion. Hier entziehe ich mich nicht nur selbst der Verantwortung, ich helfe sogar Tausenden anderen, ohne Angst vor Konsequenzen rasen zu können. Lässt es sich wirklich damit leben, zu wissen, dass der Verursacher eines Unfalls mit Todesfolge womöglich die gleiche App nutzt wie man selbst? In der man am Tag zuvor sogar selbst noch vor einer Kontrolle gewarnt hat? Wie fühlt sich das an?

Bei welcher anderen Ordnungswidrigkeit oder Straftat (ja, zu schnelles Fahren ist unter bestimmten Voraussetzungen auch das) würden wir diese Menge an Gehirnakrobatik, Verdrehung der Realität und Verschiebung von Schuld akzeptieren?

Es gibt keine Argumente für einen Blitzer-Warner – aber viele dagegen

Und damit fallen auch alle Argumente der Befürworter von Blitzer-Warnern in sich zusammen. „Manchmal macht man nun mal Fehler; ich will dich mal sehen, wie du jeden Tag perfekt jede Regel einhältst”, las ich erst kürzlich. Stimmt, jeder macht mal Fehler.
Aber wie gering ist die Wahrscheinlichkeit, ausgerechnet in diesem einen Moment des Fehlers auch geblitzt zu werden? Fast Null. Es sei denn, es geht gar nicht um gelegentliche Fehler, sondern es passieren auf jeder Fahrt ganz schön viele. Oder noch wahrscheinlicher, es sind keine Fehler, sondern bewusstes Zu-Schnell-Fahren.

Überhaupt sehe ich dieses „Man macht mal Fehler”-Argument kritisch. Darf auch ein Busfahrer Fehler machen? Der, der eure Kinder zur Schule fährt? Darf ein Pilot Fehler machen? Oder nur ein einfacher Autofahrer? Was, wenn der noch vier Beifahrer mit dabei hat?
Ja, Fehler zu machen ist menschlich und sie lassen sich nie ganz vermeiden. Aber wer mit diesem Argument einen Blitzer-Warner nutzt, versucht das ja gar nicht mehr. Die Verantwortung für den Fehler bzw. das zu schnelle Fahren wird abgegeben und als höhere Gewalt abgetan, der man ausgeliefert sei. Wem nicht kontrolliert zu werden wichtiger ist als sicheres Fahren, der sollte überhaupt kein Fahrzeug mehr bedienen dürfen.

„Die wollen uns doch nur abzocken, sonst würden sie hier ja nicht blitzen.” Ah, das Wutbürger-Argument. Klingt ungefähr so, wie sich über den Ladendetektiv aufzuregen, der einen gerade beim Klauen erwischt hat. „Letzte Woche war der noch nicht da. Woher soll ich denn wissen, dass der hinter der nächsten Ecke auf mich wartet?”

„50 ist an dieser Stelle total unnötig. Ich fahre die Strecke andauernd und 70 ist hier wirklich nicht gefährlich!” Wer entscheidet das? Schön, wenn man das selbst so sieht. Dann fahr halt 70. Aber beschwer dich doch nicht, wenn du dann erwischt wirst.
Ich laufe auch mal über eine rote Ampel, wenn ich der Meinung bin, „hier kommt eh kein Auto“. Im Kern ist das das gleiche Verhalten und daher kann ich mich moralisch überhaupt nicht über andere erheben. Manchmal meint man halt, man wüsste es besser. Aber deshalb komme ich doch nicht auf die Idee, die Strafen für Über-Rot-Gehen abzuschaffen. Ich kann bewusst gegen eine Regel verstoßen, aber muss dann eben akzeptieren, wenn ich dafür zur Rechenschaft gezogen werde. Wenn gar nichts mehr geahndet wird, können die Regeln ja alle weg.

Alle diese Argumente sind vorgeschoben. Es gibt genau ein ehrliches Argument für einen Blitzer-Warner im Auto: “Ich will machen können, was ich will, und verhindern, dass mich dabei jemand erwischt.”

Es gibt eine passende Bezeichnung für Menschen mit dieser Einstellung, die mir da in den Sinn kommt. Die spare ich mir an dieser Stelle, aber ich bin froh, dass nicht jeder in unserer Gesellschaft jederzeit so denkt.

Blitzer-Warner sind asozial im wahrsten Sinne des Wortes

Wird dieser Text irgendjemanden überzeugen? Vermutlich nicht. Wenn ich mir die Kommentarspalten ansehe, sehe ich verhärtete Fronten zwischen denen, die gerne zu schnell fahren und über Blitzer schimpfen und jenen, die dem entgegnen, man solle sich halt einfach ans Tempolimit halten (was zugegeben aber auch ein verdammt guter Tipp ist). Sich einzugestehen, dass man auf der falschen Seite steht und den Blitzer-Warner in den Müll zu schmeißen, erfordert Größe.

Wir Deutschen lieben unsere Autos. Wir räumen ihnen den Großteil der Flächen in unseren Städten und Autofahrern viele Rechte und Freiheiten ein. Aber in Städten leben Menschen und Tempolimits sorgen für Sicherheit. Das ist erwiesen und das sehen ja sogar die meisten Menschen mit Blitzer-Warner im Auto irgendwo ein. Warum dann die Ausreden?

Wir können gerne über Bußgelder diskutieren. Sind sie zu hoch oder noch zu niedrig? Vielleicht ist auch nicht jedes Tempolimit angemessen. Viele Strecken lassen höhere Geschwindigkeiten als 50 zu, während manche 30er-Zone besser eine Spielstraße wäre. Um all das geht es in diesem Text nicht.
Solange wir uns alle den öffentlichen Raum, unsere Fuß- und Radwege und Straßen teilen, brauchen wir hierfür Regeln. Auf die müssen wir uns als Gesellschaft gemeinsam einigen. Und solange diese Regeln gelten, ist ein Blitzer-Warner, der sie bewusst umgeht, nach jeder Definition des Wortes asozial.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (213)

  • Profilbild von Patrick F.
    1 # 13.07.26 um 09:24

    Patrick F.

    Erstmal der Artikel ist grundlegend in Ordnung, es fällt unter eigener Meinung wie es im Artikel steht – soweit fein.
    Ich persönlich kann einige Punkte nachvollziehen, allerdings fehlt mir der Kontext zum Gesamten.

    Je nachdem wo man im Ausland ist, hat man grundgelend feste Geschwindigkeiten,
    – Hauptstraße im Ort 50 km/h
    – Nebenstraße im Ort 30 km/h
    – Landstraße 80/90 km/h
    – Schnellstraße 100 km/h
    – Autobahn 100 – 140 km/h je nach Land

    Fahre ich auf dem Rückweg egal über welche Grenze zurück nach Deutschland habe ich auf einer Streecke von 10 km teilweise 100 verschiedene Geschwindigkeiten, die teilweise Sinn machen und teilweise nciht. Landstraße typisches Beispiel 100 km/h – 70 km/h – 100 km/h – 80 km/h und so weiter.
    Selbst die Schildererkennung im Auto läuft oft nicht sauber und bin mittlerweile froh, wenn ich 1 km vor einem Blizer gewarnt werde und acjhte sehr penibel auf Schilder, kurzer Spoiler, ja es kommt ein Schild.

    • Profilbild von Jens
      0 # 13.07.26 um 09:42

      Jens CG-Team

      Danke für den Kommentar. Ich hätte vielleicht noch mehr darauf eingehen können, dass ich die sonstigen Warnsysteme vor Staus und Baustellen oder die Erinnerung an das Tempolimit für sehr gute Funktionen halte. Dass man bei häufig wechselnden Tempolimits hier neben der Beschilderung auch noch mal akustisch erinnert wird, ist ja total hilfreich.

  • Profilbild von ritchi
    1 # 13.07.26 um 09:25

    ritchi

    Mit diesem teilweise absurden Schilderwald in Deutschland und der Weigerung Tempo 130 einzuführen muß man kein Raser sein, um in eine Radar Falle zu kommen. Gibt einerseits Sinnvolle Überwachung, andererseits auch Blitzer die nach Abzocke aussehen. Ich bin definitiv kein Raser aber froh per Navi oder Blitzerwarner immer mal wieder eine Erinnerung zu bekommen. Wenn man alle 100m die zulässige Höchstgeschwindigkeit ändert verliert man definitiv irgendwann den Überblick

  • Profilbild von Frank Freimann
    0 # 13.07.26 um 10:06

    Frank Freimann

    Für diesen Artikel ziehe ich auf jeden Fall die gelbe Karte.
    Ihr seid eine Seite für technische Geräte und alles drumherum.
    Ihr seid nicht die Moralpolizei und eure moralisch/politische Gesinnung interessiert nicht.
    Es gibt schon genug Besserwisser und Moralapostel da draussen, die jedem erzählen wollen, wie er zu leben hat und was er tun und lassen soll.
    Da brauch ich nicht noch mehr dieser Art hier auf der Seite.
    Sollte sowas nochmal kommen, bin ich definitiv hier für immer weg und werde nichts mehr über die Affiliate Links kaufen – was ich in der Vergangenheit des Öfteren getan habe.

    • Profilbild von derlinzer
      0 # 13.07.26 um 12:45

      derlinzer

      Ist das dein Tech-Outlet? Nein? Wie kommst du dann auf die verrückte Idee, den Betreibern vorschreiben zu wollen, was hier veröffentlicht wird und was nicht?

      • Profilbild von Frank Freimann
        0 # 13.07.26 um 19:58

        Frank Freimann

        "ist das ein Tech-Outlet" Ja, ist es.
        Und ich schreibe niemanden vor, was veröffentlicht wird. wie soll das auch gehen?
        ich kann lediglich kritisieren, dass hier Dinge veröffentlicht werden, die hier nicht hingehören.
        Und in Konsequenz kann ich auch nur damit "drohen", dass ich solchen Content nicht mehr zukünftig unterstützen werde.

    • Profilbild von CK81
      0 # 13.07.26 um 12:50

      CK81

      Jupp sehe ich auch so….ist hier schon fast wie beim Fußball. Da steht der Sport auch nicht mehr im Vordergrund…😥

    • Profilbild von AlfredGoslar
      0 # 13.07.26 um 18:04

      AlfredGoslar Gadget-Nerd

      Das erinnert mich ein wenig an die Drukos unter YT-Videos von Abonnenten mit anderer Meinung: "Ich deabonniere!" Mimimi. Tschüss 👋

    • Profilbild von gastgast
      0 # 13.07.26 um 18:45

      gastgast

      Bro, fahr doch nicht so harte Geschütze auf. Ich denke du wirst in den nächsten Tagen noch eine schriftliche Entschuldigung bekommen, nur damit du hier bleibst. die Seite geht ohne dich unter!

  • Profilbild von Remy
    0 # 13.07.26 um 10:07

    Remy

    Habt ihr nicht schon mehrmals Werbung für Oono und andere Blitzer-Warner gemacht? Sogar gerade vor einer Woche noch mit Amazon-Affiliate Link. Ihr verdient also daran, dass Leute sowas kaufen, macht Werbung dafür.

    Das ist das Heuchlerischste was ich JE gesehen habe 😅

    • Profilbild von Jens
      0 # 13.07.26 um 10:16

      Jens CG-Team

      Den Vorwurf muss ich mir gefallen lassen.

      Ginge es nach mir, würden wie die hier tatsächlich nicht mehr verlinken, aber nochmal, der Artikel ist nur meine persönliche Meinung und ich wollte damit mal zum Nachdenken über das Thema anregen. Ich spreche damit nicht für das ganze Team.

      • Profilbild von ranjid_ger
        0 # 13.07.26 um 12:47

        ranjid_ger

        "Sich einen Blitzer-Warner ans Armaturenbrett zu klemmen bedeutet, der Meinung zu sein, dass man für das Vergehen, ob bewusst oder unbewusst, nicht belangt werden darf. Dass man über dem Gesetz steht."
        Weitergesponnen: Ich nutze VPN, außereuropäische SIM-Karte und eine Fake-ID, um der Chatkontrolle zu entgehen. Pöhser User, du musst dem Staat aber erlauben selbst in deine verschlüsselte Kommunikation zu schauen, hast ja bestimmt nichts zu verbergen.
        Govern me harder, daddy! Persönliche Freiheit, Souveränität und Eigenverantwortung stirbt eben häppchenweise….

        • Profilbild von Jens
          1 # 13.07.26 um 12:55

          Jens CG-Team

          Das eine betrifft Lizenzrechte der Privatwirtschaft und Anonymität im Internet, das andere die Sicherheit im öffentlichen Raum. Da mag es Parallelen geben, aber das sind doch grundverschiedene Dinge.

          Darf ich dich so verstehen, dass du Tempolimits als Eingriff in die persönliche Freiheit ablehnst? Wenn nicht, wie würdest du deren Einhaltung kontrollieren?

  • Profilbild von xgeier
    0 # 13.07.26 um 10:47

    xgeier

    Ich finde auch, dass das auf dieser Webseite nichts zu suchen hat. Das erinnert mich an Golem.de, wo fast täglich politische Beiträge gepostet werden, die überhaupt nichts mehr oder nur noch im entferntesten Sinne mit Technik zu tun haben. Hauptsächlich geht es natürlich gegen Tesla und alles andere, was nicht links ist. Damit ernten sie Hunderte von Kommentaren und dementsprechend auch große Werbeeinnahmen.

  • Profilbild von tiser
    0 # 13.07.26 um 10:57

    tiser Gadget-Nerd

    Wo ist der Downvote Button?
    Bitte solche Artikel nicht mehr schreiben, danke!

    • Profilbild von derlinzer
      1 # 13.07.26 um 12:42

      derlinzer

      Ganz im Gegenteil: Bitte mehr diskussionswürde Meinungen veröffentlichen, danke!

  • Profilbild von EspressoJunkie
    2 # 13.07.26 um 11:00

    EspressoJunkie Hobby-Bastler

    Der Autor hat Recht

  • Profilbild von derlinzer
    6 # 13.07.26 um 11:21

    derlinzer

    Nach dem Lesen vieler Kommentare komme ich zu folgenden Schlüssen:

    1) Viele halten zu schnell fahren für völlig ok und meinen selbst die Regeln machen zu können. Wenn sie dabei erwischt werden, weil sie bewusst gegen Regeln verstossen und dafür bestraft werden, ist das "Abzocke".

    2) Viele meinen, dass ein Autor eines Online-Magazins seine Meinung nicht veröffentlichen darf, wenn diese der eigenen widerspricht.

    3) Viele verstehen noch nicht mal, dass die Meinung eines Autors nicht die der Redaktion sein muss, sondern durchaus Kontrast dazu sein kann.

    4) Nirgends hat der Autor zu irgendetwas aufgefordert, oder schreibt jemandem etwas vor. Genau das wird ihm aber vorgeworfen.

    5) Dass sich der Autor für seine Meinung rechtfertigen muss, weil viele sich davon persönlich angegriffen fühlen, ist einfach nur ein Trauerspiel.

  • Profilbild von Jonny112
    4 # 13.07.26 um 11:39

    Jonny112

    Volle Soli und Zustimmung, krass wie viel hier gepöbelt wird, fühlen sich wohl viele ertappt? 😉

    • Profilbild von derlinzer
      2 # 13.07.26 um 12:41

      derlinzer

      6) Es wird gefordert, dass man den Autor für das Veröffentlichen seiner Meinung vor die Türe setzen möge und als Konsequenzen kein weiterer Besuch der Webseite, bzw. kein Kauf über Affiliate-Links angedroht.

      Was für ein Kindergarten.

  • Profilbild von CK81
    0 # 13.07.26 um 12:43

    CK81

    politisch motivierte Artikel haben meiner Meinung nach hier nichts zu suchen.

    • Profilbild von derlinzer
      1 # 13.07.26 um 12:56

      derlinzer

      Es soll also deine Meinung, dass die Meinung eines Autors nicht veröffentlicht werden soll, respektiert werden.

      Alles klar. Merkste selber, nicht?

      • Profilbild von CK81
        0 # 13.07.26 um 18:00

        CK81

        Das sollte nicht der Kern meiner Aussage sein. Ich hätte mir einen anderen Stil zur Darstellung des Sachverhaltes gewünscht,nicht das der Autor seine Meinung nicht darstellen darf.

        • Profilbild von derlinzer
          0 # 14.07.26 um 10:18

          derlinzer

          > Ich hätte mir einen anderen Stil zur Darstellung des Sachverhaltes gewünscht

          es ist die Meinung des Autors. Wie er diese von sich gibt, ist seine Sache und nicht Wunschprogramm der Leserschaft. Meinung kann/soll/muss auch polarisieren, um sich damit kontstruktiv auseinanderzusetzen.

          und hier widersprichst dir selbst und merkst es noch nicht mal:

          > politisch motivierte Artikel haben meiner Meinung nach hier nichts zu suchen.
          > nicht das der Autor seine Meinung nicht darstellen darf

          ohne zu verstehen, oder verstehen zu wollen, dass Meinung subjektiv ist und natürlich politisch motiviert sein kann, weil es eben MEINUNG ist.

        • Profilbild von CK81
          0 # 15.07.26 um 22:06

          CK81

          OK alles klar…in Ordnung.

    • Profilbild von gastgast
      0 # 13.07.26 um 15:57

      gastgast

      LÜGENPRESSE, jetzt auch bei CG!!11!!1

      Kleiner Tipp, hier handelt es sich mal um eine Meinung! Ihr seid doch so für Meinungsfreiheit!

      • Profilbild von kaeptnplanet
        0 # 13.07.26 um 16:36

        kaeptnplanet Gadget-Nerd

        Wieso wird CK81 denn hier in die Lügenpresse-Ecke gestellt, wer ist dem Zusammenhang "ihr" und wie kommst du darauf deinen Vorredner nach einem Satz einordnen zu können? Das nimmt hier Formen an…

        • Profilbild von gastgast
          0 # 13.07.26 um 18:39

          gastgast

          sorry, aber von „politisch motivierter Artikel“ den Bogen zu „Lügenpresse“ zu spannen ist jetzt nicht so abwegig!
          Das „ihr“ darfst du gerne behalten und es darf sich jeder mit nem Aluhut angesprochen fühlen, der diese (Enzel-) Meinung, als „politisch motiviert“ einordnet….

      • Profilbild von CK81
        0 # 13.07.26 um 17:56

        CK81

        Lügenpresse? Nicht wirklich!! Der Kern des Artikels ist grundlegend nicht als falsch bezeichnet worden. Man hätte es anders darstellen können. Die Art und Weise hat mich gestört.

      • Profilbild von Jens
        0 # 13.07.26 um 19:04

        Jens CG-Team

        Der Punkt wurde gemacht und erklärt. Ich glaube die Lügenpresse-Diskussion ist damit hier auch durch. Nur, bevor das jetzt hier zu sehr abdriftet. 🙂

        • Profilbild von CK81
          0 # 15.07.26 um 22:08

          CK81

          Danke 🤟🏻

  • Profilbild von Sunshinerene
    0 # 13.07.26 um 12:54

    Sunshinerene

    Ich hab den ooono, aber nicht weil ich zwangsläufig Rasen will. Nur auf der sicheren Seite weil oft unterwegs bin. Bin aber dabei, dass genau die Leut die Auto nur als Ersatz für irgendwelche Komplexe brauchen und Papa das ganze finanziert, erstmal fahren lernen sollten. Aber für mutwillige Raser, gehört nicht ein Warn dingensVerboten. Sondern der Führerschein gehört entzogen.

  • Profilbild von Meine Meinung
    0 # 13.07.26 um 13:35

    Meine Meinung

    An den Autor: Tust du wirklich nie und ich meine wirklich nie etwas, was man nicht tun sollte bzw. strafbar wäre? Wirklich nie?

    Dann wäre der Artikel mit eigener Meinung noch ok. Falls nicht, sollte man sich in Zukunft nur auf die technischen Feinheiten konzentrieren und die Moralkeule lieber stecken lassen.

    Ich finde es immer schlimm, wenn Autoren meinen, sich als Moralapostel aufzustellen.

    Ich vermute mal, viele der Moralapostel hier sind die, die auf der Autobahn ständig links fahren und bei 3 Spuren in der Mitte. Wäre übrigens nach Straßenverkehrsordnung auch regelwidrig!

    • Profilbild von Jens
      0 # 13.07.26 um 14:04

      Jens CG-Team

      Hast du den Artikel gelesen? Ich sage dort wortwörtlich, dass auch ich mich nicht immer an Regeln halte und ich es absolut menschlich finde, dass man ab und zu mal der Meinung ist, man wüsste es besser und gegen eine Vorschrift verstößt.
      Ich bin aber auch der Meinung, dass man dann dafür die Konsequenzen akzeptieren sollte, falls man eben mal erwischt wird. Wer einen Blitzer-Warner nutzt, tut das eben nicht, sondern versucht sich hier aus der Verantwortung für sein eigenes Fehlverhalten zu stehlen.

    • Profilbild von gastgast
      1 # 13.07.26 um 15:55

      gastgast

      Ich brauch nur das von dir lesen:

      „Ich vermute mal, viele der Moralapostel hier sind die, die auf der Autobahn ständig links fahren und bei 3 Spuren in der Mitte.“

      … und weiß jetzt schon, was für ein Geselle du im Straßenverkehr bist!

      Alle die gegen Blitzerapps sind, sind natürlich Schleicher und Mittelspurfahrer… boah Junge, wie simpel!

    • Profilbild von AlfredGoslar
      0 # 13.07.26 um 18:10

      AlfredGoslar Gadget-Nerd

      @Meine: … und bei 3 Spuren in der Mitte. Wäre übrigens nach Straßenverkehrsordnung auch regelwidrig!

      Darf man nicht? Dafür wird die aber rege genutzt! PS: Bevor du dich in deinem Boliden. eim nächstes Mal schwarz ärgerst, google mal nach 20-Sekunden-Regel. 😘

  • Profilbild von Zauberelch
    3 # 13.07.26 um 13:37

    Zauberelch Gadget-Nerd

    Ich habe mich nie mit Blitzer Apps beschäftigt, aber der Artikel ordnet sich sehr gut in dem ein, was ich als Verkehrsteilnehmer oft erlebe: Es passieren riskante Situationen, beispielsweise ein Überholmanöver, das den Gegenverkehr gefährdet und die Person schafft es gerade so, sich wieder einzuordnen. Dann denkt diese Person: "Puh, das ging nochmal gut." Es war gefährlich, aber es fühlt sich wie eine Bestätigung an, weil ja nichts passiert ist.

    So stelle ich mir die "negative Lernspirale" bei den Apps vor. Man fährt schnell, die App warnt einen, man bremst ab und denkt: "Die App hat mich gerettet, weiter gehts." – und man fährt erneut zu schnell bis zur nächsten Warnung.

    Am Ende sollte man sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, weil sie der Sicherheit dienen – nicht nur dort, wo gerade kontrolliert wird.

  • Profilbild von topherchris
    0 # 13.07.26 um 14:20

    topherchris

    Sehr einseitiges Schwarz-Weiß-Denken… und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was dieser Artikel hier auf der Seite soll. Die Meinung zu dem Thema ist zwar legitim, aber nicht jeder Nutzer ist ein Raser.

    Es gibt viele Vielfahrer, die ständig auf fremden Straßen unterwegs sind. Nicht jede Tempo-30-Zone ist sofort erkennbar – da reicht ein LKW, der die Sicht versperrt, oder ein zugewachsener Baum. Das Verbot der Warner basiert letztlich auf dem Misstrauen des Staates gegenüber dem Autofahrer: Der Gesetzgeber geht pauschal vom „Raser“ aus, der das System austricksen will, statt vom aufmerksamen Fahrer, der im unübersichtlichen Schilderdschungel einfach nur fehlerfrei bleiben möchte.

    Aus meiner Sicht sollten lieber die Strafen bei echten, massiven Verstößen („Rasern“) deutlich angehoben oder am Einkommen gestaffelt werden, so wie es in anderen Ländern (z. B. der Schweiz oder Finnland) schon lange erfolgreich gemacht wird. Das würde die Sicherheit wirklich erhöhen, statt ehrliche Autofahrer zu kriminalisieren.

    • Profilbild von Jens
      1 # 13.07.26 um 14:51

      Jens CG-Team

      Finde ich in Teilen vernünftig. Bußgelder ans Einkommen koppeln; ab 21 km/h drüber die Strafen rauf und dafür kann man über Verstöße bis 10 km/h vielleicht nochmal reden.

      Was ich an dem Argument mit dem LKW, der die Sicht aufs Schild versperrt, so schwach finde: Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet da dann geblitzt wird? Um andauernd geblitzt zu werden, muss man schon sehr häufig "mal" ein Schild übersehen.
      Kann ich von jemandem, der ein Fahrzeug führt, nicht erwarten, dass er sich im "Schilderdschungel" zurecht findet und im Zweifelsfall einfach mal langsamer fährt, wenn er sich unsicher ist?

      Für die Führerscheinprüfung klappts ja auch, warum danach auf einmal nicht mehr? Das ist keine Provokation, sondern eine ernst gemeinte Frage.

      Ich verstehe und teile den Wunsch nach klarer Beschilderung; es darf nicht Unklarheit darüber herrschen, wie schnell man gerade fahren darf. Aber warum wird so getan, als sei es quasi gar nicht möglich, sich immer ans Tempolimit zu halten?

      • Profilbild von topherchris
        1 # 13.07.26 um 23:36

        topherchris

        Mein großes Problem mit dem Artikel ist der absolute Generalverdacht und dieser pauschalisierende Satz „Blitzer-Warner sind asozial im wahrsten Sinne des Wortes“. Das schert alle Nutzer über einen Kamm und ignoriert die Realität völlig.

        Für mich und viele Vielfahrer ist das System nämlich kein Werkzeug zum Rasen, sondern ein aktiver Geschwindigkeits-Assistent:

        Viele Apps und moderne Autos warnen aktiv, sobald man das Limit überschreitet. Nach stundenlanger Fahrt auf fremden Straßen lässt die Konzentration biologisch bedingt nach – eine 45-minütige Fahrprüfung unter Volladrenalin ist damit nicht vergleichbar. Der Warner fängt hier menschliche Fehler ab, bevor sie passieren – wie ein Spurhalteassistent.

        „Im Zweifel langsamer fahren“ ist gefährlich: Wer auf freier, gut ausgebauter Strecke ohne ersichtlichen Grund abrupt abbremst, weil er unsicher ist, wird schnell zum Verkehrshindernis und gefährdet den nachfolgenden Verkehr.

        Mobile Kontrollen stehen leider oft genau an den Stellen, an denen sich das Tempo abrupt ändert und Schilder leicht übersehen werden (z. B. direkt hinter dem Ortsschild auf gut ausgebauter Straße). Da wird dann oft dort geblitzt, wo es am lukrativsten ist und am meisten „Geld“ in die Kassen spült – und nicht zwingend an echten Gefahrenstellen, wo es der Sicherheit dienen würde.

        Und hier kommen wir zu einem völlig absurden Paradoxon:
        Bei jedem großen „Blitzmarathon“ veröffentlicht die Polizei die genauen Messstellen vorab im Internet, und im Radio laufen die Blitzer-Meldungen im Minutentakt rauf und runter. Die offizielle Begründung der Behörden: „Präventive Verkehrserziehung – wir wollen, dass die Leute langsamer fahren, nicht abkassieren.“

        Wenn mich nun aber ein GPS-Gerät im Auto auf den Meter genau vor derselben Stelle warnt und ich abbremse, ist das plötzlich illegal und „asozial“ – obwohl der Effekt für die Verkehrssicherheit an genau dieser Stelle exakt derselbe ist: Der Fuß geht vom Gas.

        Wenn mich das System also rechtzeitig warnt, dass ich unbewusst zu schnell bin, und ich daraufhin sofort mein Tempo anpasse, sorgt es für genau das, was wir alle wollen: Sicherheit und das Einhalten der Regeln. Nutzer dafür pauschal als „asozial“ abzustempeln, ist mir einfach zu billig und geht an der Realität vorbei.

        • Profilbild von Jens
          0 # 14.07.26 um 07:55

          Jens CG-Team

          Danke für den ausführlichen Kommentar erstmal.

          Sich nicht an die Regeln der Gemeinschaft zu halten (und das Umgehen von Kontrollen würde ich gleichsetzen mit dem Brechen der kontrollierten Regeln) ist eine der Definitionen des Wortes "asozial". Es klingt hart, aber das soll es ja auch; das Ende ist bewusst zugespitzt formuliert. Das muss man nicht mögen, aber es ist meiner Meinung nach legitim für diese Art Kommentar.

          Du setzt "im Zweifel langsamer fahren" mit "abrupt abbremsen" gleich; das sind deine Worte, nicht meine. Offensichtlich geht es mir doch darum, dass man so fährt, dass man sich und andere nicht gefährdet.

          Und gegen Geschwindigkeits-Assistenten habe ich doch gar nichts. Erinnerungen an das geltende Tempolimit finde ich super. Das gleiche gilt für Hinweise auf Baustellen und Staus.
          Aber warum brauche ich dann ein Gerät, dass mich "auf den Meter genau" vor dem Blitzer warnt – wenn es mich doch einfach auf das Tempolimit hinweise könnte? Warum braucht es erst die Androhung von Strafe, damit der Fuß vom Gas geht?

          Ja, die Blitzer-Marathons mit Ankündigung haben einen verkehrsberuhigenden Effekt. Aber warum braucht es "Verkehrserziehung" durch Polizei und Radio, wenn alle Autofahrer mal eine Prüfung abgelegt haben, in der sie nachweisen mussten, dass sie die Verkehrszeichen lesen und sich ans geltende Tempolimit halten können?
          Abgesehen von "manchmal ist ein Schild hinter einem Baum" habe ich hier noch kein Argument gelesen, das erklärt, warum man nicht einfach die erlaubte Geschwindigkeit fährt – VOR ALLEM, wenn man zusätzlich durch die Technik auf die geltende Höchstgeschwindigkeit hingewiesen wird.

  • Profilbild von Klar, dass die hohlen Bleifuß-Dieters hier wieder kotzen 😁
    2 # 13.07.26 um 14:45

    Klar, dass die hohlen Bleifuß-Dieters hier wieder kotzen 😁

    Guter Artikel. Die Sabbler hier sollten besser ihre Hauptschulabschlüsse nachholen 👌😁

  • Profilbild von eric1687
    2 # 13.07.26 um 15:13

    eric1687

    ich verstehe das geflame nicht. wieso sollte so etwas auf cg nicht erscheinen dürfen? hier wird (sicher nicht immer perfekt) redaktionell gearbeitet und der autor sollte in einem Kommentar seine meinung kund tun dürfen. das hat er mit dem titel "meinung" klar gekennzeichnet.

    letztlich hat er sich dafür sogar ein interessantes timing ausgesucht mit dem post von oono vor ein paar tagen. hier geht es schon lange nicht mehr "nur" um gadgets und technik kram aus fernost.
    die Tatsache dass er hier in den kommentaren weiterhin für seine meining eintritt finde ich richtig stark!
    danke jens! weiter so…

  • Profilbild von taka74
    0 # 13.07.26 um 15:49

    taka74 Gadget-Nerd

    verbieten bringt nichts. Das ist so typisch deutsch. als ob es was bringen würden.
    Soll doch jeder nutzen was er will.

  • Profilbild von Troll
    0 # 13.07.26 um 15:54

    Troll

    Ich orientiere mich stets am Handeln unserer Volksvertreter. Auch im Straßenverkehr. Sie machen fast alles richtig, ich auch. Oder etwa nicht?

  • Profilbild von Kaograman
    0 # 13.07.26 um 16:01

    Kaograman Gadget-Nerd

    Nur um auch mal den Senf dazu zu geben….

    fast 1500! Wörter um eine Aussage: "Alle die zu schnell fahren haben unrecht und sind asozial!" immer und immer wieder zu wiederholen ist ganz schön unergiebig und eine ebenso große Zeitverschwendung, wie sich falsche Argumente auszudenken und dann sogar noch nicht mal argumentativ darauf einzugehen….
    Auf 3 Din A4 Seiten reines bashing einer Seite zu betreiben und dann in den Kommentaren zu schreiben das man diskutieren will ist journalistisches Bild-niveau Nicht das ich hier viel erwartet hätte……
    Ich weiß, dass Objektivität nichts mit ner Meinung zu tun hat, aber wenn der Autor das nächste mal an ner Zeitung, die auf ner Parkbank liegt, vorbeikommt, sollte er mal schauen, warum in richtigen Zeitungen die Meinungskolumnen immer nur einen Absatz lang sind……Ein Argument immer und immer wieder zu wiederholen steigert nicht das Intelligenz Empfinden.

    P.S.: Nur um den vorzugreifen….. ich werd alle 2 Jahre mal geblitzt, hab kein Warner und die ganze Diskusion hier geht mir total am Allerwer…. vorbei….

    • Profilbild von Jens
      0 # 13.07.26 um 16:17

      Jens CG-Team

      Selbst 1500 Wörter haben ja anscheinend nicht gereicht. (Oder du hast sie nicht gelesen.) Vielleicht muss ich da beim nächsten mal ausführlicher sein. Ich kritisiere hier NICHT per se zu schnelles Fahren. Das habe ich MEHRFACH im Text erwähnt. Ich kritisiere Blitzer-Warner, die aus meiner Sicht sinnbildlich dafür stehen, sich der Verantwortung für das eigene Zu-Schnell-Fahren zu entziehen.

      Anstatt mir Bild-Niveau zu unterstellen hättest du ja deine drei Absätze nutzen können, Gegenargumente aufzuzeigen und mein "einziges Argument, das ich immer und immer wieder wiederhole" zu entkräften.

      Vielleicht möchtest du das ja noch tun?

      • Profilbild von Frieder
        1 # 14.07.26 um 07:27

        Frieder

        wenn ich ihm beiseite springen darf: er hat ja gar nicht deine Argumentation angegriffen, sondern deinen Schreibstil. Ich glaube, die Antwort war etwas voreilig, ohne den Kommentar richtig gelesen zu haben.
        Ich gebe ihm Recht: inhaltlich stimme ich zu, der Artikel hätte etwas eingedampft werden können.

        • Profilbild von Jens
          0 # 14.07.26 um 08:06

          Jens CG-Team

          "Falsche Argumente ausdenken", "journalistisches Bild-Niveau" und dass nur ein einziges Argument wiederholt werden würde, verstehe ich aber durchaus auch als inhaltliche Kritik. Hier hätte ich mir eine Begründung gewünscht, wo denn meine Argumentation seiner Meinung nach Schwächen hat.

          Den Artikel zu lang oder aufgebläht zu finden ist hingegen vollkommen legitime Kritik, die ich mir anhören muss. Die Meinung steht euch selbstverständlich zu.

      • Profilbild von Kaograman
        1 # 14.07.26 um 14:51

        Kaograman Gadget-Nerd

        Danke, für die persönliche Antwort….aber am Inhalt sollten wir noch arbeiten. Da ich grad nicht viel auf der Arbeit zu tun habe….versuchen wir das mal auseinander zu nehmen.
        Schön, dass du auf meine Kritik (wenn du sie überhaupt gelesen hast :P), der Artikel ist viel zu lang und besteht aus unnötigen Wiederholungen des gleichen Arguments, damit reagierst, dass du vll ich noch mehr schreiben solltest. Der Satz: „Vielleicht muss ich da beim nächsten mal ausführlicher sein.“ Ist eine willkommene Selbstkritik an einem faktisch schlecht dargelegten Argument, wobei ich dir unterstelle, dass du das so nicht gemeint hast.
        Du hast hier deine Meinung vertreten, was ich gut finde, (um den ganzen „das gehört hier nicht her“ Leuten entgegenzuwirken) und, sagen wir mal vorsichtig, zur Diskussion gestellt; aber durch die Formulierung und falsch dargestellte Fakten dafür gesorgt, dass der Artikel, sagen wir mal vorsichtig, doppelt so lang wurde, wie er eigentlich hätte sein müssen/sollen. Stilistisch hat man das Gefühl, dass du nicht nur versuchst den Gegenargumenten zuvorzukommen, indem du alle schon vorher „behandelst“, sondern durch dauerndes Wiederholen die Validität deiner Meinung zu bestätigen; was ein rhetorisches Mittel ist, was meist nur von Meinungsmachern verfolgt wird, die Gegenfragen scheuen; Siehe die in meiner Originalantwort erwähnte Argumente der Gegenseite und eigene Meinung Gegenüberstellung. So eine Gegenüberstellung macht nur Sinn wenn man auch wirklich auf diese Argumente eingeht, sonst ist es verschenkte Zeit und bietet anderen Argumentatoren nur Futter. Und das alles führt dann, eine spätere Diskussion Bereitschaft ad absurdum.
        Und Nein, ich werde dir keine Gegenargumente für deine Meinung liefern, auch wenn ich des Teufels Advokat spielen könnte, weil ich kein Pferd in diesem Rennen hab. Es ist mir egal ob die Warner existieren oder nicht. Ich brauch sie nicht und da ich die Kennzahlen kenne und anders interpretiere, hab ich auch keine Angst, das mein nicht existentes Kleinkind von einem fremden Nutzer überfahren wird.
        Ich kritisiere hier den Stil!
        Stell deine Meinung zur Diskussion, aber dann reichen auch 150 Worte, oder Stell deine Meinung in allen Facetten dar, dann muss es aber mit vernünftigen Argumenten untermauert sein…..
        An konstruktiver Kritik kann man wachsen, an destruktiver Kritik sein Aggressions Potential ausloten und meine liegt halt irgendwo in der Mitte 😉

        • Profilbild von Jens
          0 # 14.07.26 um 15:45

          Jens CG-Team

          Danke für die sachliche Antwort. Da ich zwar schon noch zu tun habe, aber das hier unter Arbeit verbuchen kann, versuche ich mich daran auch mal. 🙂

          Das "vielleicht muss ich da ausführlicher sein" war durchaus mit einem Augenzwinkern gemeint; ich habe deine Kritik da schon verstanden. 😉

          Den Punkt, dass man das Ganze auch kürzer hätte halten können, nehme ich an und dem stimme ich sogar bedingt zu. Aber die Argumente der Gegenseite sind keine ausgedachten, sondern solche, die ich regelmäßig lese – unter anderem in den Kommentarspalten unter den entsprechenden Geräten. Durch diese Argumente wollte ich mich eben durcharbeiten, weil sie in der Debatte sowieso aufkommen, was dieser Kommentarbereich ja auch beweist.

          Und du kritisierst eben nicht NUR den Stil. Du sprichst von "falsch dargestellten Fakten" und davon, dass "vernünftige Argumente" fehlen und stellst das einfach so in den Raum.
          Ich kann komplett verstehen, dass du dich auf keine ausufernde Diskussion einlassen und für mich jetzt Zahlen recherchieren willst. Das erwarte ich auch nicht. (Und ich bin auch langsam müde, weiter zu diskutieren. 😀 ) Aber einfach nur zu sagen "das ist falsch", ohne den Fehler zu benennen, ist als Kritik nichts wert. Daran kann man auch nicht wachsen oder daraus lernen.

          Ich mag in meiner Haltung bei diesem Thema ziemlich festgefahren sein, aber dass ich Gegenfragen nicht scheue und Kritik annehme, zeigt hoffentlich meine Diskussionsbereitschaft hier in den Kommentaren.

  • Profilbild von WeeBoo
    3 # 13.07.26 um 16:02

    WeeBoo

    Als langjähriger Notarzt und Vater:

    Top Artikel. Nix hinzuzufügen, außer dass du leider sehr defensiv formulierst.

    • Profilbild von AlfredGoslar
      0 # 13.07.26 um 18:14

      AlfredGoslar Gadget-Nerd

      "defensiv" 🤭 YMMD 😅 Das sehen viele hier scheinbar anders. Freiheit und so…. 🤢

      • Profilbild von WeeBoo
        2 # 13.07.26 um 18:47

        WeeBoo

        Jau, Freiheit.

        Zum Beispiel die Freiheit, nicht Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden.

        Und ja, mir zu defensiv.

  • Profilbild von miha
    0 # 13.07.26 um 17:11

    miha

    "Ich laufe auch mal über eine rote Ampel, wenn ich der Meinung bin, „hier kommt eh kein Auto“. Im Kern ist das das gleiche Verhalten und daher kann ich mich moralisch überhaupt nicht über andere erheben. Manchmal meint man halt, man wüsste es besser. Aber deshalb komme ich doch nicht auf die Idee, die Strafen für Über-Rot-Gehen abzuschaffen. Ich kann bewusst gegen eine Regel verstoßen, aber muss dann eben akzeptieren, wenn ich dafür zur Rechenschaft gezogen werde."

    Na dann hoffe ich du machst das auch wenn in der Nähe die Polizei steht. Nicht das du dich durch deine Aufmerksamkeit der möglichen Strafe entziehst. Falls du nicht gehst wenn in der Nähe die Polizei steht bitte sofort aufhören zu moralisieren.

  • Profilbild von Wilhelm
    1 # 13.07.26 um 18:03

    Wilhelm

    Wenn Blitzerwagen von Kommunen nur angeschafft werden um Einnahmen zu generieren und dann an Hotspots stehen, wo es sich besonders "lohnt" aber eben nicht vor Schulen oder Kindergärten, da dort der Verstoss weniger teuer ist weil dort meist die Geschwindigkeit nur leicht überschritten wird, dann bin ich sehr wohl der Meinung, das die Warner ihre Daseinberechtigung haben. Geblitzt wird hier in der Gegend sehr gerne auf Bundesstraßen, wo Teilstücke wegen z. B. Einfahrten zur Mülldeponie mit 70 begrenzt sind oder gerade am Anfang von Bauarbeiten auf Autobahnen. Aber wirklich ganz am Anfang. Es wird genau geschaut wo es sich lohnt und nicht wo es sinnvill ist….

    • Profilbild von AlfredGoslar
      1 # 13.07.26 um 18:18

      AlfredGoslar Gadget-Nerd

      Zur Erinnerung: Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten AB dem und BIS zum Schild. Kann ja nicht so schwer sein. 🤷 Und wer sich als Fahrzeugführer anmaßt zu beurteilen, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung berechtigt ist oder nicht, hat mMn nichts im Straßenverkehr zu suchen.

      • Profilbild von gastgast
        0 # 13.07.26 um 18:30

        gastgast

        Wahnsinn, oder? was hier für Kommentare kommen!
        Ich werde ab morgen auch einen Teil meiner Toilette auf der Straße ausleeren, weil ich der Meinung(!) bin, ist nicht sooo schlimm bzw. Geldmacherei.

  • Profilbild von Johnny1337
    1 # 13.07.26 um 22:47

    Johnny1337

    Ist dieser Artikel überhaupt abgestimmt mit der Führungsetage? Diese "Meinung" ist schwer schädigend für diese Webseite, denn für persönliche Meinungen gibt es passendere Formate als einen Technikblog. Noch so ein Käseartikel und ich bin weg. Sowas darf hier nichts zu suchen haben!

    • Profilbild von WeeBoo
      0 # 14.07.26 um 09:08

      WeeBoo

      Noch so ein Artikel und ich lade 2 Leute ein, sich die Seite als Startseite einzurichten!

    • Profilbild von derlinzer
      0 # 14.07.26 um 09:59

      derlinzer

      > Ist dieser Artikel überhaupt abgestimmt mit der Führungsetage?

      Frag doch einfach direkt in der "Führungsetage" nach?

      > Diese "Meinung" ist schwer schädigend für diese Webseite

      auf eine Handvoll Dauerempörte, die ggf. nichts mehr über Affiliate-Links kaufen oder die mit Werbeblocker – digitale Notwehr und so – nicht mehr besuchen, kann man bestimmt getrost verzichten. Ein Schaden würde entstehen, kindischen Schreihälsen nachzugeben und Meinung eines Autors zu unterdrücken.

      > denn für persönliche Meinungen gibt es passendere Formate als einen Technikblog.

      z.B.? Das stimme Kämmerlein, wo sich du und deinesgleichen nicht durch Meinung anderer belästigt fühlen? Na, ganz bestimmt aber auch. Ganz im Gegenteil, bitte mehr Meinung und nicht weniger.

      > Noch so ein Käseartikel und ich bin weg. Sowas darf hier nichts zu suchen haben!

      Tschüs!

    • Profilbild von derlinzer
      0 # 14.07.26 um 10:41

      derlinzer

      > Ist dieser Artikel überhaupt abgestimmt mit der Führungsetage?

      Da es offenbar zu viel verlangt ist, die Kommentare zu lesen, bevor man sich mit dieser Frage der Lächerlichkeit preisgibt, helfe ich dir gerne weiter:

      > Wir haben schon seit geraumer Zeit hier Meinungsartikel (die meisten von Jens :D) und wir finden, dass sehr wohl auf die Seite gehört: https://www.china-gadgets.de/kategorie/meinung/
      (https://www.china-gadgets.de/blitzer-warner-sind-zurecht-verboten-dass-sie-trotzdem-so-beliebt-sind-ist-traurig/comment-page-2/?c_order=desc#comment-1253219)

      bzw.

      > Wir haben aber auch schon seit einiger Zeit eben die Möglichkeit so eine Meinungsartikel zu formulieren – der als solcher gekennzeichnet ist – und finden das für den Austausch auch total interessant.

      (https://www.china-gadgets.de/blitzer-warner-sind-zurecht-verboten-dass-sie-trotzdem-so-beliebt-sind-ist-traurig/?c_order=asc#comment-1253212)

      schreibt Thorben vom CG-Team am 13.07.2026 um 08:18 & 07:55 – also lange bevor du deine Frage stellst, die zu diesem Zeitpunkt schon lange beantwortet ist.

  • Profilbild von WeeBoo
    1 # 13.07.26 um 23:06

    WeeBoo

    Hab mir jetzt mal die "Mühe" gemacht und nachgelesen. Das hier ist das der beste Quantifizierung aber auch, den ich finden konnte: ~15% weniger Unfälle an Orten, an denen geblitzt wird.

    Mir egal, ob die Kommunen da was dran verdienen. 15% weniger Unfälle durch einen popeligen Blitzer ist so unfassbar effizient, selbst Sicherheitsgurte dürften mit ihren 50% weniger Toten ein schlechteres Preis/Leistungsverhältnis haben.

  • Profilbild von Owo29
    1 # 13.07.26 um 23:29

    Owo29

    Bleibt mal lieber bei dem was ihr könnt. Gadgets testen.

    Ich fahre jährlich beruflich 50.000km und da sieht man nicht immer jedes Schild, was auch gerne mal hinter verwachsenen Blättern versteckt ist. Zwei mal hats mich erwischt, nicht weil ich gerast bin, sondern unaufmerksam war.
    Abstandskontrollen, wenn der Vordermann plötzlich zu dir rüber zieht – ganz toll, Baustellen, Pannen, Stau – wird alles angezeigt und das werde ich nicht missen wollen. Wer wirklich rast, wird erwischt und sanktioniert. Da hilft auch so eine App nicht.
    Grundsätzlich sind aber die Strafen einfach viel zu gering. Durch das viele Fahren erlebe ich natürlich wirklich absurde Fahrer. Meistens Rasen sie nicht, sondern missachten sonst alles andere und verhalten sich absolut rücksichtslos

    • Profilbild von WeeBoo
      0 # 14.07.26 um 09:11

      WeeBoo

      Ernst gemeinter Vorschlag: Restriktive ISA, dafür keine Strafzettel mehr wegen Geschwindigkeitsübertretung.

      Win-Win.

    • Profilbild von derlinzer
      0 # 14.07.26 um 10:04

      derlinzer

      > Bleibt mal lieber bei dem was ihr könnt. Gadgets testen.

      In welcher Position siehst du dich, das vom Herausgeber zu verlangen?

  • Profilbild von Maximilian Blubberspatz
    1 # 14.07.26 um 02:41

    Maximilian Blubberspatz

    Sowohl der Beitrag als auch die Kommentare fallen mal wieder unter die Kategorie "typisch Deutsch". In der Schweiz stehen überall Blitzer und wer da auch nur 1kmh drüber ist, wird richtig zur Kasse gebeten. Das Ergebnis: (Fast) keiner fährt zu schnell, weil es einfach wirklich weh tut. Die Eidgenossen lachen sich kaputt über die kleinen Preise in Deutschland. Ebenso verhält es sich in vielen anderen (westlichn) Ländern, in denen ich schon gelebt habe. Regeln müssen überwacht werden, sonst hält sich einfach keiner dran.

    Warum schauen wir uns in Deutschland nicht einfach ab, wo Dinge besser funktionieren? Stellt überall Blitzer hin und alle fahren vernünftiger. Tempolimit auch auf Autobahnen, wie im rest der Welt. Schwupps, haben wir weniger Raser, weniger Drängler, weniger Tote. Ich denke es wäre einen Versuch wert. 😉

    PS: Die Blitzerwarner helfen sowieso nur bei fest installierten Blitzern. Mobile Blitzer und die Autobahnpolizei, werden damit nicht (oder nicht so schnell) erfasst. Man sllte sich also nicht zu sehr in Sicherheit wiegen.

    • Profilbild von Tarinos
      0 # 14.07.26 um 10:30

      Tarinos Hobby-Bastler

      Ich weiß nicht wie es in der Schweiz ist, aber in DE stehen 60% aller Blitzer an Stellen, wo eine starke Geschwindigkeitsbegrenzung nicht verständlich ist. Man hat an vielen Stellen nur den Gedanken, es sei eine Gelddruckmaschine und nicht zur Sicherheit des Verkehrs aufgestellt. D.h. es wäre bei deinem Vorschlag wichtig zu klären, wer definiert, wo man wie schnell fahren darf, denn meine Stadt ist seit 3-4 Jahren zu einer 30-er Zone mutiert, auch breite, weit einsehbare Straßen, die davor alle 50 waren.

      • Profilbild von WeeBoo
        1 # 14.07.26 um 10:56

        WeeBoo

        Die 30erzonen entstehen, weil man festgestellt hat, dass bei Tempo 30 in den überwiegenden Fällen mehr Autos / Stunde durchkommen als bei Tempo 50.

        Es gibt noch ein paar Nebeneffekte wie Luftreinhaltung, weniger Lärm und eben auch weniger Unfälle.

        Aber Blitzer dienen eben nicht NUR der Unfallverhütung, sondern auch der Verkehrsflussregelung.

  • Profilbild von Herbert2026
    1 # 14.07.26 um 09:00

    Herbert2026

    Die Doppelmoral dieses Artikels ist faszinierend… erstmal sollte er als Meinung gekennzeichnet werden…

    … zweitens ist bewundernswert, dass CG vor 2 Wochen noch einen Artikel rausgebracht hat mit dem Titel "Stark: OOONO CO-DRIVER NO2 für 49,95€: Der Blitzerwarner fürs Auto" … und dann dieser Artikel? Ernsthaft… macht Produkttests und keine Meinung… den Dreck hören wir schon genug in allen anderen Medien…

    https://www.china-gadgets.de/ooono-co-driver-no2/

    • Profilbild von Jens
      0 # 14.07.26 um 09:07

      Jens CG-Team

      Warum ist meine Meinung Dreck? 🙁

      (Die Kennzeichnung steht übrigens im Titel. GaLiGrü)

    • Profilbild von derlinzer
      0 # 14.07.26 um 09:50

      derlinzer

      > erstmal sollte er als Meinung gekennzeichnet

      er IST als Meinung gekennzeichnet

      > macht Produkttests und keine Meinung

      Meinung macht man nicht, Meinung hat man. Niemand zwingt dich, als Meinung gekennzeichnete Meinung zu lesen

      > den Dreck hören wir schon genug in allen anderen Medien…

      welchen "Dreck" meinst du genau? jenen, dass man sich als Geschwindigkeitsbegrenzungen halten soll? Dann wird es aber eng für dich, wenn "alle anderen Medien" das auch so sehen

  • Profilbild von DanielN
    2 # 14.07.26 um 13:45

    DanielN

    Ganz schwierig das ganze…
    Ein Artikel auf einem Portal spiegelt in der Regel das ganze Portal wieder.
    Dass es sich hier um eine Meinung des Autos handelt sollte besser gekennzeichnet werden.
    Oftmals steht ja sowas bei wie "Eine Meinung von Name", hier steht es einfach nur im Titel.

    Dann das Thema, das man nicht geblitzt werden darf, weil man einen Warner nutzt. Stimmt nicht, man stellt sich natürlich über das Gesetz und die anderen. Aber man kann nie ganz verhindern, dass man mal vor die Linse kommt. Man gibt auch nicht die Verantwortung ab. Hier wird viel zu viel verallgemeinert.

    Eine Meinung kann hart sein, es liest sich teilweise aber so, als wenn jeder Nutzer ein potentieller Mörder ist und mit 200 durch die Stadt rast (anstatt mit 50-58 wie ich).

    Also zusammenfassend: Mehr Differenzierung vom Portal und Autor, weniger Verallgemeinerung und wenn man solche Geräte bewirbt und eine Meinung dazu hat, vielleicht beides in einen Kontext bringen und es im Bewerben nicht "Blitzerwarner" sondern "Verkehrswarner" oder so nennen.

    Gruß, Daniel
    (Der die damalig einmaligen 5€ für blitzer.de Premium immer noch als eine der besten Investitionen in sein Handy sieht).

    • Profilbild von Jens
      0 # 14.07.26 um 14:16

      Jens CG-Team

      Hi Daniel, danke für das Feedback.

      "Aber man kann nie ganz verhindern, dass man mal vor die Linse kommt. Man gibt auch nicht die Verantwortung ab."

      Genau das tust du aber hier doch, direkt im Satz vorher. Wenn es wirklich nicht möglich ist, zu verhindern, geblitzt zu werden, muss ja jemand anders Schuld sein.
      "Ich kann nichts dagegen machen, geblitzt zu werden" heißt doch, man sieht sich selbst nicht in der Verantwortung. Man schiebt sie jemand anderem zu.

      Das gleiche tut man, wenn man den Blitzer-Warner benutzt, weil man die Kontrollen damit pauschal als etwas ansieht, was man vermeiden muss, um nicht geblitzt zu werden. Man geht quasi schon davon aus, hier und da mal zu schnell zu fahren – sonst würde man den Warner ja nicht brauchen. Verantwortung zu übernehmen würde bedeuten, stattdessen selbst alles zu tun, um nicht geblitzt zu werden, indem man unter dem Tempolimit bleibt. Dafür kann man ja gerne einen entsprechenden Warner benutzen, der einen an die geltende Höchstgeschwindigkeit erinnert.
      Ich halte "Verkehrswarner" auch für die treffendere Bezeichnung, weil die Teile ja in der Regel mehr machen, als nur auf Blitzer hinzuweisen (nur ist das eben die "kritische" Funktion).

      Ich hoffe damit ist klar, was ich meine. Ich will nicht sagen, dass jeder, der mal 5 km/h drüber ist, ein Verbrecher ist (und so liest sich der Text mMn auch nicht).

      Was den Punkt der Kennzeichnung angeht stimme ich dir zumindest teilweise zu. Ich denke, der Artikel ist ausreichend gekennzeichnet, aber ein konkreter Hinweis, dass es sich um eine Einzelmeinung handelt, wäre vielleicht nicht verkehrt.

      • Profilbild von DanielN
        0 # 15.07.26 um 13:31

        DanielN

        Kam vielleicht falsch rüber, ja ich nutze die App. Ja ich hoffe dadurch nicht vor die Linse zu kommen.
        Trotzdem kann es passieren, weil auch nicht jedes "Verkehrsereignis" sofort in der App steht, sondern erst nach X Meldungen im Zeitraum Y, etc.
        Das heißt aber nicht, dass ich die Verantwortung abgebe. Wenn ich zu schnell fahre, bin ich auch Schuld, wenn ich ein teures Foto bekomme. Wobei ich mit der Meinung "Nutzen, aber sich dann nur über mich selber ärgern, weil ich am Steuer bin" glaube ich recht alleine da stehe.

        Im übrigen hat mir die App auch schonmal den Hintern gerettet, weil vor einer Unfallstelle hinter einer Kurve gewarnt wurde (120er Zone, zweispurige Autobahn, vielleicht 5kmh drüber gewesen).

    • Profilbild von WeeBoo
      0 # 14.07.26 um 15:05

      WeeBoo

      Blitzer dienen nicht nur der Unfallprävention, sondern eben auch der Verkehrsflussregelung, Luftreinhaltung, Lärmschutz usw.

      Schön, dass du 58 fährst und selten geblitzt wirst, rücksichtsvoll ist das Verhalten aber nicht.

  • Profilbild von Simplicitas
    0 # 14.07.26 um 22:27

    Simplicitas

    Ich möchte daran erinnern, dass auch das zu langsam fahren ohne triftigen Grund eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Und ebenso unter Umständen sogar eine Straftat darstellen kann. Obgleich es viel zu selten geahndet wird. Weshalb viele Verkehrsteilnehmer offenkundig noch nichtmal wissen, dass es eine Ordnungswidrigkeit darstellt.
    Also, bitte nicht zu schnell fahren. Und bitte auch nicht ohne triftigen Grund zu langsam fahren. Und nein, mangelnde Ortskenntnis, Unsicherheit, Angst, das Suchen einer Adresse, gemütlich fahren wollen etc. sind alles keine triftigen Gründe. Good luck.

  • Profilbild von KBEPZ1
    0 # 15.07.26 um 07:22

    KBEPZ1

    Da zeigen sich in den Kommentaren genau die Leute die nicht in der Lage sind sich an Regeln zu halten und dann etwas faseln vom bösen Staat. Selbst schuld Leute! Gönne jedem der bewusst Limits überschreitet jedes Ticket.

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