Endlich genug Strom im Auto! Vierfacher Verteiler-Cup von CHGeek für 13,49€

Dashcam, Navi, ein Handy, eine Reisekühlbox. Das ist nur ein kleiner Auszug der Geräte, die auf einer mehrstündigen Autofahrt manchmal geladen werden müssen – und das am liebsten auf einmal. Aber wie? Vielleicht habt ihr neben dem Zigarettenanzünder ja noch einen USB-Port – aber das war es in den meisten Fällen ja leider schon. Abhilfe könnte dieses Gadget schaffen:

Der CHGeek Verteiler Cup

Das Auto Ladegerät von CHGeek bietet euch 4 Steckplätze zum Laden eurer Geräte; 2 Bordspannungssteckdosen, sowie zwei USB-Ports, mit insgesamt bis zu 80W Leistung. Die zwei Bordsteckdosen sind jeweils separat ansteuerbar und funktionieren mit den gleichen Anschlüssen, die auch in den Zigarettenanzünder passen. Abgerundet wird das Design der Dose mit einer Anzeige, welche wie ein Voltmeter anzeigt, wie viel Autospannung euch zur Verfügung steht – in der Theorie verändert sich diese Anzeige mit jedem angeschlossenen Gerät. Wirklichen Sinn macht diese Anzeige aber eigentlich vor allem durch ein weiteres kleines Feature – sollten eurer Batterie weniger als 12W zur Verfügung stehen, so blinkt die Voltmeter-Anzeige und warnt euch davor, dass eurer Autobatterie zu wenig Spannung zur Verfügung steht. Dies kann im Ernstfall auf eine alte oder defekte Batterie hindeuten.

Maße 7,6 x 6,1 x 9,4 cm
Kabellänge ca. 70cm
Input 12V – 24V
Output insgesamt 80W
Output Bordstromsteckdosen  zusammen bis 80W
Output USB-Ports  zusammen bis 5V/3,1A (15,5W)
 Besonderheiten Schutz vor Überhitzung & Überladung
Warnung vor zu niedriger Bordspannung
LED-Anzeige mit verfügbarer Spannung

Soweit erstmal zur Theorie. Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen, das Gadget einmal für euch zu testen. Hält es was es verspricht?

Angeschlossen wurde das Gadget an einen Suzuki Swift – kein besonders großes oder leistungsstarkes Auto, aber das hat im Normalfall ja keinen großen Einfluss auf die normale 12V Batterie oder die Lichtmaschine. Betrieben werden kann das Gerät mit Bordspannungen von 12V bis 24V, so zum Beispiel bei zwei in Reihe geschalteten Starterbatterien bei manchen LKW.

Das erste Anschließen hätte nicht simpler sein können: Abdeckung des Zigarettenanzünders auf, Bordspannungsstecker des Geräts rein – fertig. Keine wirkliche Zauberei, zumal das Kabel sowohl fest mit dem Gerät selbst, als auch mit dem Stecker verbunden ist und dadurch kein Verbinden einzelner Teile notwendig ist.

Insgesamt haben alle Stecker einen festen Halt und sollten auch halten, wenn ihr mal gegen ein Kabel kommt. Auch der Becher selbst hatte genügend Platz und stand gut in der Bechervorrichtung meines Autos. Diese ist zwar quadratisch, aber auch in die runde Vorrichtung im Auto einer Kollegin hat er perfekt gepasst, da er nach unten hin konisch schmaler wird. Eine Gummierung am Boden oder dem untersten Teil wäre zwar eine gute Idee gewesen, doch der Becher steht auch so ganz gut. Ein großes Manko am Design ist allerdings – meiner Meinung nach – das Hochglanz-Finish der Oberfläche und des Steckers. Hier sieht man leider wirklich jeden kleinsten Staubpartikel, was die Optik – vor allem auf Fotos – durchaus einschränkt.

Ihr könnt das Gerät auch unbesorgt über Nacht angeschlossen lassen, da bei ausgeschaltetem Motor im Normalfall keine Stromversorgung der Bordsteckdose gegeben ist. Ob der Cup-Verteiler Strom hat, könnt ihr ganz einfach sehen: zieht sich das Gerät Strom, so leuchtet der kleine “Charger”-Schriftzug auf dem Bordstecker des Geräts. Wenn mindestens eine der Steckdosen im Gerät selbst angeschaltet ist, so leuchtet auch die jeweilige Steckdose selbst, sowie die LED-Anzeige.

Hier liegt auch ein weiterer Clou des Geräts: Während die USB-Ports bei angeschlossener Stromversorgung dauerhaft Strom abgeben, so kann man die zwei Bordsteckdosen des Geräts separat an- und ausschalten. Das ist vor allem dann praktisch, wenn ein Gerät regelmäßig genutzt wird – zum Beispiel ein Navigationssystem oder eine Dashcam – und ihr nicht jedes Mal den Stecker rein und wieder raus stecken und trotzdem den Akku schonen wollt. Diesen Luxus bieten euch die USB-Ports leider nicht.

Ich habe in meinem Test  insgesamt drei Geräte geladen: Neben meinem Xiaomi Mi 6  per USB, habe ich die Xiaomi Dashcam über den Bordstecker und die Ladestation meiner K2 Bluetooth Kopfhörer über USB geladen.

Beim Laden kamen mir allerdings die ersten Bedenken bezüglich der LED-Anzeige. Während sie tatsächlich geblinkt hat wenn die Bordspannung unter 12V lag (so zum Beispiel beim Betrieb in der ACC-Stellung des Zündschlosses) so hat sie sich erst verändert, als ich mein Smartphone angeschlossen habe. Egal ob ich zusätzlich die Dashcam oder die Ladestation meiner Kopfhörer zugeschaltet habe; die Anzeige hat sich so gut wie nicht verändert. Sie ist lediglich ein paar mal zwischen Werten gesprungen, hat sich dann aber meist auf 1.1A eingependelt.

Waren nur Cam & Ladestation angeschlossen, so ist die Anzeige zurück auf die Spannung gesprungen. Geladen haben zwar alle Geräte, nur kann ich mir nicht vorstellen, dass die Dashcam und die Ladestation mit so wenig Ampere geladen werden, dass dies nicht vom Gerät selbst registriert wird. Aber solange alles gleichmäßig mit Strom versorgt wird, soll mir die ungenaue Anzeige recht sein. Leider unterstützt der Cup-Verteiler auch kein Quickcharge, was aber zumindest auf längeren Fahrten nicht weiter schlimm sein sollte. Nimmt man alle Geräte vom Strom, so schaltet sich die Anzeige automatisch zurück auf die durch Batterie und Lichtmaschine verfügbare Spannung, ohne, dass man sich durch irgendetwas durchklicken müsste. 

Fazit

Mit dem CHGeek Verteiler-Becher habe ich nun vor allem mein Smartphone einige Male auf längeren und kürzeren Autofahrten aufgeladen. Zwar unterstützt der Becher kein Quickcharge, aber die Ladung dauert nicht signifikant länger als beim normalen Aufladen über die Steckdose. Ein weiterer Pluspunkt ist in meinen Augen, dass mir mein Smartphone kein einziges Mal die Meldung anzeigte, nur langsam zu laden, so, wie es meistens passiert, wenn ich es über den USB-Port meines Autoradios laden will.

Auch die Xiaomi Dashcam wurde ein paar Mal über den Verteiler in Betrieb genommen und drohte kein einziges Mal mit dem Abschalten, was für eine gleichmäßige und ausreichende Stromzufuhr spricht. Insgesamt war ich vor allem in Situationen, in denen ich beide Geräte gleichzeitig laden wollte, wirklich froh, das Gadget im Auto zu haben – spätestens bei der nächsten Fahrt ans Meer wird er mir wohl wieder gute Dienste leisten; vor allem, wenn das Auto voll ist und plötzlich jeder gleichzeitig Strom braucht.

 

  • separate Zuschaltung der Bordstromsteckdosen
  • platzsparendes Design
  • Warnung vor Niederspannung
  • Schutz vor Überhitzung und Überladung
  • LED-Anzeige scheint ungenau
  • keine Möglichkeit zur Aufladung via Quickcharge
  • insgesamt sehr anfällig für Schmutz & Staub

Gina

Seit April '17 im CG-Team, interessieren mich vor allem Smart-Home Produkte - und alles, was das Leben einfacher, schöner und smarter macht.

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10 Kommentare

  1. Profilbild von Marty

    „- sollten eurer Batterie weniger als 12W zur Verfügung stehen, so blinkt die Voltmeter-Anzeige“

    Weniger als 12 Volt oder wirklich Watt?

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  2. Profilbild von Starc

    3,1A für 4 Geräte? Ernsthaft? Dann hilft das Teil also dabei, dass sich Navi, Smartphone und Co etwas langsamer entladen…wennder Zigarettenanzünder älterer Autos das überhaupt schafft.

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  3. Profilbild von 123Pyrofire

    Was bringt der Schutz vor Überladung?

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  4. Profilbild von Starc

    @123pyrofire: ggf dass Dein Akku nicht explodiert 😉

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  5. Profilbild von Starc

    Ich denke so ein einfaches USB-Ladeteil für den Zigarettenanzünder tut’s da auch, spart noch mehr Platz und kostet nur 2-3 Euro.

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  6. Profilbild von Otto

    12 Watt Autospannung 🙂 Bestimmt ein neuer RTL 20:15 Sonntags Film.

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  7. Profilbild von Marty

    @Vollhonkhasser:
    Das Smartphone als Navi, gleichzeitig BlitzerApp und co zwingen so maches Smartphone bei 750mA nach einiger Zeit in die Knie.
    Abgesehen davon unterstützen viele der Smartphones heute 2,1 Ampere Ladestrom.

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  8. Profilbild von lox

    Volt, Watt, Spannung, Leistung.. Alles eins für den Schreiberling von heute…

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  9. Profilbild von 123Pyrofire

    @Starc: Ich kenne aber kein Akku den ich direkt über USB laden kann der keine eigene Schutzschaltung hat.

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