CHUWI LarkBook Notebook mit 13,3 Zoll Display für 368,34€

Dieser China-Gadgets-Artikel ist schon über ein halbes Jahr alt. Es kann sein, dass der Preis inzwischen anders oder das Gadget ausverkauft ist. Hole dir unsere App für Android oder iOS, um kein Gadget mehr zu verpassen.

Nach der LarkBox, einem Mini-PC des Herstellers, geht die Lark-Serie von CHUWI in die nächste Runde. Mit dem CHUWI LarkBook möchte man ein sehr portables Notebook mit 13,3 Zoll Display bieten. Aber wie unterscheidet es sich von den anderen Modellen?

CHUWI LarkBook Notebook

Technische Daten

ModellCHUWI LarkBook
ProzessorIntel Celeron N4120 Quad Core bis zu 2,4 GHz
GrafikkarteIntel UHD Graphics 600
Arbeitsspeicher8 GB LPDDR4 RAM
Interner Speicher256 GB SSD / freier M.2 Slot
AnschlüsseDual WiFi 2,4 GHz/5,0 GHz 802.11b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, 1 x USB-A 3.0, 1x USB-A 2.0, 1x USB-C, Kopfhöreranschluss, DC-Stromanschluss, microSD-Slot
Akku34,8 Wh (7,7V/4.250 mAh)
Abmessungen307 x 200,8 x 12,3 mm
Gewicht1,2 Kg
BetriebssystemWindows 10 Home

CHUWI LarkBook nur 1,2 Kg schwer

CHUWI setzt hier wie eingangs erwähnt auf ein 13,3 Zoll Display, welches den Formfaktor des Laptops bestimmt. Bei dem Bildschirm handelt es sich um ein 13,3 Zoll IPS-Panel mit einer Auflösung von 1920 x 1080p, was in Anbetracht des Preises vertretbar ist. Nichtsdestotrotz hätten wir uns wie im Gemibook Pro ein hochauflösenderes Display gewünscht. Die maximale Helligkeit fällt mit 220 nit aber relativ gering aus. Zwar gelingt es CHUWI an den Seiten zwar dünne Bildschirmränder zu implementieren, oben war aber anscheinend nicht genug Platz für die Frontkamera. An der Stelle verbreitert CHUWI den Rand. In meinen Augen trübt das den Gesamteindruck der Optik etwas.

CHUWI LarkBook Notebook Display

Denn sonst kann sich das CHUWI LarkBook aufgrund seines dunkelgrauen Chassis durchaus mit modernen Notebooks anderer Hersteller messen. Die QWERTY-Tastatur arbeitet mit schwarzen Tasten, das Trackpad ist recht groß und das Gehäuse wird „ganz“ unten etwas flacher, ähnlich wie bei dem Macbook Air. An den Seiten ist Platz für die Lautsprecher, insgesamt vier an der Zahl, die zudem auch DTS Sound unterstützen. Außerdem sind zwei Mikrofone integriert.

Chuwi LarkBook Notebook Gewicht

Das Motto des CHUWI LarkBooks ist „Travel light“, was auf das geringe Gewicht von 1,2 Kg zurückzuführen ist. Trotzdem ist der Laptop aus einem Aluminium-Gehäuse gefertigt und misst 11,9 mm in der Dicke. So dürfte es einfach fallen den Laptop mit im Rucksack zu tragen.

Mit 256 GB SSD

Wir würden gerne viel öfter China-Notebooks empfehlen, doch häufig hapert es an immer derselben Komponente: dem Prozessor. Auch hier lächelt uns der Intel Celeron N4120 Prozessor der Gemini Lake-Architektur auf dem Datenblatt an, der aus vier Kernen besteht und im Turbo eine Taktfrequenz von bis zu 2,4 GHz bietet. Die CPU ist zwar erst gut ein Jahr alt, basiert aber im Grunde auf dem N4100, der schon in etlichen China-Notebooks zum Einsatz kam. Dazu kommt eine integrierte UHD Graphics 600 Onboard-Grafikkarte, die auch weiterhin nur für das Mindeste ausreicht und nicht für größere Spiele oder aufwändige Bild- und Videobearbeitung gedacht ist.

Immerhin kompensiert CHUWI das etwas mit 8 GB LPDDR4 Arbeitsspeicher und einer 256 GB SSD. Das LarkBook bietet zudem die Möglichkeit einer Speichererweiterung per M.2 SSD-Slot. Der Akku bietet eine Kapazität von gerade einmal 4250 mAh. Aufgeladen wird er entweder über einen Hohlstecker-Stromkabel oder per Power-Delivery über einen USB-C Port, allerdings verschweigt CHUWI die Laufzeit.

CHUWI LarkBook Anschluesse

Natürlich ist Windows 10 Home direkt auf dem CHUWI LarkBook vorinstalliert, erfahrungsgemäß handelt es sich dabei auch um eine Originalversion auf Deutsch. An der linken Seite sitzt der DC-Stromanschluss, ein USB-A 3.0 Port, ein USB-C Port und ein Mini HDMI-Port, an der rechten Seite findet man einen USB-A 2.0 Port, einen microSD-Slot und einen Kopfhöreranschluss. Darüber hinaus ist der CHUWI LarkBook Laptop mit Dual Band ac-WiFi und Bluetooth 4.2 ausgestattet.

Einschätzung

Eigentlich hört sich das CHUWI LarkBook wie ein souveränes Notebook für leichte Anwendungen wie Surfen oder Office-Programme an. Immerhin gibt es genügend Anschlüsse, eine 256 GB SSD und anscheinend vielversprechende Lautsprecher. Die Prozessorwahl limitiert den Anwendungsbereich aber auch leider und das Design ist – nun ja – auch Geschmacksache. Bei CHUWI selbst bekommt ihr das LarkBook für aktuell 368,34€, also umgerechnet $429 Dollar. Hättet ihr Alternativen in dem Preisbereich? Ansonsten können wir in dem Preisbereich auch das Lenovo IdeaPad Duet Chromebook empfehlen, welches zwar einen anderen Ansatz verfolgt, aber gerade für leichtes Webbrowsing und Office Anwendungen gedacht ist.

Hier geht's zum Gadget
Wenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, werden wir oft mit einer kleinen Provision beteiligt. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.
Danke für deine Unterstützung.

Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
Profilbild von Thorben

Thorben

Mir haben es die China-Smartphones von Xiaomi, Huawei & Co angetan. Wenn ich kein Handy teste, pflege ich unseren Instagram-Kanal.

Sortierung: Neueste | Älteste

Kommentare (5)

  • Profilbild von Noice
    # 24.12.20 um 11:17

    Noice

    Ich bin bei 329 und kostenlosen Versand

    Kommentarbild von Noice
  • Profilbild von hfri
    # 24.12.20 um 11:20

    hfri

    Die Alternative ist ja keine, weil ein Chromebook ja kein Windows hat.
    Mich würde ein Windowspad interessieren

  • Profilbild von Preacher
    # 24.12.20 um 11:21

    Preacher

    Habe vor 2 Jahren das 14" Lapbook Air gekauft. Hatte Freude damit, denn sieht gut aus. Unterm Strich taugt es aber nur als bessere Schreibmaschine. Für kurzfristige Nutzung kaum zu gebrauchen, da Windows nach dem Start die Kiste gute 10 Minuten komplett blockiert, man kaum was machen kann. Bei längerer Nutzung íst es ganz OK.
    In den Home-Office Zeiten mit Video- und Bildschirmübertragung ist das Notebook aber komplett überfordert, Bildschirmaktualisierung im Sekundentakt nervt.
    Habe deswegen im Frühjahr ein Asus Zenbook mit i7G10 gekauft, damit kann man arbeiten.

  • Profilbild von tekace2
    # 24.12.20 um 13:26

    tekace2

    Da gerade bei leichten, kleinen Notebooks, die man viel und Herren mobil benutzt, eine andere Lademöglichkeit als USB-C wenig bis keinen Sinn macht, muss hier m.E. darauf geachtet werden, ob in hier der USB-C-Anschluss auch tatsächlich für die Stromzufuhr geeignet ist. Oder ob es so ist wie beim CHUWI UBook, bei dem das auch als Feature angepriesen wurde, aber nie zur Verfügung stand.

  • Profilbild von canbiz
    # 08.01.21 um 23:02

    canbiz

    Wie sieht's mit QWERTZ aus? Wäre ideal für meine Freundin für Onlineschulungen.

Kommentar schreiben

Name
E-Mail
Diese E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

Mit Absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen.