Test CIGA Design T-Series: neumodisch mechanische Uhr für 88€

Auf der Suche nach einer leichten und außergewöhnlichen Uhr? Die CIGA Design T-Series ist eine moderne Uhr – so sagt es zumindest der Hersteller. Unser Test sagt dir, ob sie neben ihrem Aussehen auch richtig tickt.

CIGA Design T Series am Arm.

Allgemeine Daten

NameCIGA Design T Series
UhrenspiegelCNC gefrästes Kunststoff
GehäuseLegierung
Zifferblattgröße4,4 cm
Armbandgröße20 x 2 x 1,3 cm
Umfang20 cm
Wasserbeständigkeit3ATM
VerschlussartDornschließe
Größe25 x 8 x 2,20 cm
Gewicht39 g

Material & Verarbeitung

Die Uhr besteht aus weichem Kunststoff und ist dafür leichter im Vergleich zu normalen Uhrengläsern, die aus Kunststoffglas oder Saphirglas besteht. Das Armband besteht aus Silikon.

Auf den ersten Blick ist die Uhr gut verarbeitet. Auch den Transport hat sie ohne Schaden überstanden. Kein Spaltmaß ist unterschiedlich groß, alles sitzt an seinem Platz. Trotzdem fühlt sich die Uhr nicht dem Preis entsprechend an und sieht eher aus, wie eine billige Kinderuhr aus.

CIGA Design T Series individuelle Passform.
Leicht, angenehm zu tragen aber ein komisches Design. Wem gefällt das?

Die Uhr

Laut Hersteller hat die T Series eine Ziffernblattgröße von 4,4 cm. Beim Nachmessen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass das Ziffernblatt einen Durchmesser von 4,35 cm hat. Hier machen wir dem Hersteller keine Vorwürfe, dass er diese Angabe aufrundet. Das Gewicht der Uhr ist auf ein Milligramm genau. Wie auch in der Beschreibung wiegt auch unsere T Series 0,039 kg, also 39 Gramm.

Meiner Meinung nach ist die Auswahl der Materialien bei dieser Uhr nach hinten losgegangen. Zwar ist sie leicht und man spürt sie kaum am Handgelenk, aber die Uhr macht immer mehr den Eindruck eine Kinderuhr, bzw. einer Uhr, die man aus dem Kaugummi-Automaten bekommen hat. Bei anderen Modellen hat CIGA auf Metall gesetzt, was besser zum sichtbaren Uhrwerk passt und sie hochwertiger und seriöser aussehen lässt.

CIGA Design T Series Kunststoff Gehäuse.
Das Gehäuse der T Series ist aus CNC-gefrästem Kunststoff.

Das Armband

Viele der bekannteren Marken nutzen Gummi- bzw. Silikonarmbänder, was die Uhr für den Gebrauch im Sport attraktiv macht. Dadurch ist sie flexibler und angenehmer zu tragen, da sie besser am Handgelenk sitzt als ein Lederarmband, das weniger flexibel ist. Auch spielt natürlich der Preis der Materialien eine Rolle, was ich aber zunächst nicht schlimm finde. Ein weiterer wichtiger Punkt für ein solches Armband ist, der nicht vorhandene Schweißgeruch, der bei Lederarmbändern, vor allem im Sommer, auftreten kann. Die integrierte Dornschließe sorgt dafür, dass das Armband fest verschlossen bleibt. Beim Anziehen merkt man, dass die Dornschließe mit dem eingravierten CIGA-Design-Logo aus Metall ist, was den Verschluss wertig macht.

Leider merkt man beim anziehen, dass das Silikon-Armband sehr dünn ist. Weiter kann man sagen das ein zu dünnes Armband dazu führen kann, dass das Band irgendwann reißt. Wahrscheinlich auch schneller, als bei den Top-Herstellern. Da kann sich negativ auf einen möglichen Kauf der Uhr auswirken.

CIGA Design T Series breites Armband.

CIGA Design T Series Metallverschluss.

Das Uhrwerk

Das eingebaute Uhrwerk der T Series ist ein mechanisches Uhrwerk. Was das für den Nutzer heißt? Man muss am Pin auf der rechten Seite im Uhrzeigersinn drehen, damit die Uhr weiter läuft. Dreht man lange genug, hat die T Series eine Energie-Reserve von 40 Stunden. Schade, denn damit hält die Uhr keine ganzen zwei Tage. Während der Testphase hat man natürlich die Uhr (in meinem Fall täglich) an. So ist es kein Problem, die Uhr neu aufzuziehen, damit diese weiterläuft. Wenn sie doch einmal stehen bleibt, kann man sie neu aufziehen und die Uhrzeit muss neu eingestellt werden.

Dafür zieht man den Pin leicht heraus und dreht ihn nach Belieben mit oder gegen den Uhrzeigersinn, um die richtige Uhrzeit einzustellen. Danach müsst ihr den Pin einfach nur wieder hineindrücken und die Uhr läuft mit der richtigen Uhrzeit bis zum Ende der 40 Stunden.

CIGA Design T Series Einzelteile.
Das Uhrwerk besteht aus 94 Einzelteilen.

Wasserbeständigkeit der T Series

Der Hersteller beschreibt die Uhr damit, dass sie an einem verregneten Tag keine Probleme bekommt. Aber macht sie das nun wasserdicht oder nicht? Ob eine Uhr wasserdicht ist, erkennt man an der Bezeichnung, die die Wasserbeständigkeit beschreibt. Das Kürzel „ATM“ beschreibt den Schutz, den die Uhr vor Feuchtigkeit oder Wasser hat. Der Test hat ergeben, dass die Uhr unter fliesendem Wasser, aus dem Hahn, keine Probleme hat. Hier hat der Hersteller sein Wort gehalten. Im Vergleich haben wir eine Bip Lite die auch mit 3 ATM eingestuft ist. Mit dieser Uhr kann man ohne Probleme duschen gehen. Hier kann man also auch die T Series als 3 ATM einstufen.

CIGA Design T Series im Eis.
Ob die Uhr auch im Eis überlebt, ist wirklich fraglich.

Fazit zur T Series

Die T Series ist eine funktionierende mechanische Uhr. Leider sieht sie aus wie eine billige Spielzeug-Uhr, bzw. eine Kinderuhr aus, obwohl sie vernünftig verarbeitet ist. Das liegt überwiegend an ihrer Größe und dem Material, das verwendet wurde. Auch der Preis ist zu hoch, was einen Kauf der Uhr, meiner Meinung nach, ausschließt. Für diesen Preis sollte man erwarten können, dass andere Materialien verwendet werden.

Im Vergleich gibt es gleichwertige mechanische Uhren, die wesentlich weniger kosten. Der Kauf ist meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.

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Lukas

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Kommentare (21)

  • Profilbild von Eminem! at the disco
    26.09.19 um 19:15

    Eminem! at the disco

    Schon alleine dass sie T-series heisst ist definitiv ein nicht-kaufgrund xD….

  • Profilbild von JoffelLP
    26.09.19 um 19:17

    JoffelLP

    *Kinderuhr ~aus~ ✌?

  • Profilbild von Lupus
    26.09.19 um 19:20

    Lupus

    sTopSERIES

    Sub to PewDiePie

    ??

  • Profilbild von ChrisG77
    26.09.19 um 19:22

    ChrisG77

    Das Design ist wirklich keine Augenweide und daher für ein seriöses Auftreten eher ungeeignet.

    Dennoch ist die Uhr für eine mechanische Uhr nicht zu teuer, denn hier bestimmt das mechanische Uhrwerk in der Hauptsache den Preis. Und brauchbare Werke die ganggenau sind und auch eine entsprechende Reserve haben gibt es nunmal nicht für'n Fuffi oder so.

    Insgesamt halte ich die Uhr aber für eine sinnlose Materialverschwendung.

  • Profilbild von T U
    26.09.19 um 19:22

    T U

    Ist das ne Automatikuhr?

  • Profilbild von nolame360
    26.09.19 um 19:32

    nolame360

    Mal ganz abgesehen dass hier anscheinend Blödsinn steht, ist die Uhr an Anlehnung der ersten Swatch’s gestaltet. Es muss einem
    Ja nicht gefallen. Die Idee ist aber gut.
    Zum Blödsinn, also entweder es ist ein Aufziehwerk mit 40 Stunden Gangreserve oder, wie in dem Video und in der Wxplosionszeichnung ersichtlich, eine mechanische Automatik Uhr. Beim letzten hat das Werk, sollte es durch das Tragen optimal aufgezogen worden sein (Automatik) beim ablegen eine Gangreserve von 40 Stunden.
    Also kurz. Einmal stellen, einmal aufziehen, Tragen und nix weiter.
    Schade dass durch diesen Elektromüll soviel schönes unbekannt scheint.

  • Profilbild von matze
    26.09.19 um 19:34

    matze

    Tja, leider hässlich. Sonst aber super 😀

  • Profilbild von Egon kowalski
    26.09.19 um 20:35

    Egon kowalski

    Designtechnisch sieht sie ja, sagen wir mal so sehr bescheiden aus^^

  • Profilbild von okolyta
    26.09.19 um 20:53

    okolyta

    Es gibt soviel schöne Uhren bei Ali und ihr holt so ein hässliches Stück aus der Versenkung

  • Profilbild von Alexander78
    26.09.19 um 21:27

    Alexander78

    Ein Plastikring, mit Zeug drin und einer Schraube! COOOOOL!

  • Profilbild von Dirk
    26.09.19 um 22:24

    Dirk

    In dem Explosionsbild sieht man das 5 oder 7 Rubine als Lagersteine verbaut sind und das es ein Automatik Uhrwerk ist. Bewegt man den Arm zieht sich die Uhr selbst auf. Den Preis für so ein Uhrwerk halte ich für angemessen, doch das Gehäuse ist nicht so der Hit, da gibt es besseres.

  • Profilbild von gag-get
    26.09.19 um 22:25

    gag-get

    @Eminem! at the disco: dachte ich auch direkt ??

  • Profilbild von Naich
    27.09.19 um 01:43

    Naich

    Nicht mal wenn ich 80€ bekommen würde dafür würde ich sowas tragen. Sieht ja nicht nur extrem billig aus, sondern auch extrem hässlich…

    Sozusagen der Dacia unter den Uhren ?

  • Profilbild von Müllman
    27.09.19 um 07:25

    Müllman

    So so. Das Deck"glas" aus weichem Plastik. Wie schnell dürfte das so verkratzt sein, dass man die Uhrzeit nicht mehr ablesen kann?
    => Plastikmüll

  • Profilbild von mw
    27.09.19 um 10:05

    mw

    Also ich weiß nicht:
    man findet in China mechanische Armbanduhren (mit Handaufzug) ab ca 7Euro, mit Automatikwerk um 15Euro, und die sehen meist viel besser aus als diese sehr einfach konzipierte Micky-Maus-Uhr aus Plastik.
    Für den hier geforderten Preis gibt es bei Ali sogar ein 'Semi-Tourbillon' (12-Stunden-Karussell, d.h. das ganze Uhrwerk dreht sich um die eigene Achse) von Nesun. Das Werk stammt von PTS.
    Ich habe ca. 40 mechanische Armbanduhren, viele aus China von Carnival, GuanQin, Cadisen, Nesun etc.
    Die kosteten mich zwischen 10(!) und 85 Euro, im Mittel um 25Euro. Sie haben richtige Komplikationen wie Vollkalender, Gangreserve, retrograde Anzeigen, Stabwerk, Voll-Lagerung mit mehr als 25 Steinen, Karussell usw. Die hier gezeigte Uhr ist dagegen recht erbärmlich anzusehen.

    China-Uhren sind weniger problematisch als man allgemein denkt, laufen recht ordentlich, auch über lange Zeit: ich trage meine Nesun 9081 seit Februar jeden Tag, und habe die Krone nicht ein einziges Mal anfassen müssen zum Aufziehen bzw. Stellen der Zeit. Für Schlauberger: die Sommerzeit im März musste ich nicht einstellen, denn das Werk hat sogar eine zweite Zeitzonen-Anzeige, die ich am Anfang auf DST gesetzt hatte!
    Nach eigener Justierung der Unruhe läuft diese Uhr seit nunmehr ACHT Monaten minutengenau – das schafft KEINE meiner Schweizer, Russen oder Japaner…

    Mein Fazit: China-Ticker sind ihr geringes Geld meistens wert; die oben gezeigte Langeweiler-Uhr m.E. aber nicht.

    Hier eine Auswahl an Beispielen; ein großer Teil (3,4,5,6,8,9,10,11,12,13,14,19-24) dieser Federwerk-Uhren sind aus chinesischer Produktion, laufen alle klaglos.

    Kommentarbild von mw
  • Profilbild von NtR
    27.09.19 um 12:21

    NtR

    Ich besitze selber viele Chinaböller. Allerdings ist mein Fazit nicht all zu positiv (entgegen mw) . Explizit ausgenommen Parnis. Von denen besitze ich 4. Panerai und ETA Clone. Die sind absolut Top. Allerdings die hier ist für den Preis ein Witz. Optisch unterirdisch und auch das Werk ist die niedrigste Komplexität einer Automatik laut Explosionszeichnung.

    Für die 80€ bekommst du top Ware wie oben beschrieben und nicht so en Schrott!

    Macht doch mal wider ein erst zu nehmendes Analoguhr Spezial wie vor einigen Jahren oder gibt es bei euch niemanden mehr, der das einschätzen und entsprechend recherchieren kann? Sonst lässt es lieber – nicht böse gemeint!

    Grüße
    NtR

  • Profilbild von Senf
    27.09.19 um 13:36

    Senf

    @Lukas: Du solltest das nicht Test nennen. Das ist maximal eine Produktvorstellung. Bei einem Test hätte ich schon erwartet, dass du schreibst, ob und welche Ungenauigkeit nach 7 oder 14 Tagen auftritt, ob sie wirklich so wasserdicht ist, wie der Hersteller verspricht, ob die Automatik so gut funktioniert, dass man bei normaler Aktivität ohne Aufziehen aus kommt, wie kratzfest das Gehäuse im Alltag ist und sowas.

  • Profilbild von GEEnius
    28.09.19 um 14:45

    GEEnius

    Warum wird soetwas überhaupt vorgestellt??!?!?

    Sieht echt scheisse aus, kann überhaupt nichts, sau teuer, hat 0,0% was mit china gadgets zum tun.
    Sie leuchtet nicht einmal 😀

    Kommt jz mehr von solchen teuren nutzlosen -keiner haben will- dingen?!?!?!? zb Tischkalender aus Karton um 65euro?!?

  • Profilbild von Aaaah meine Augen
    29.09.19 um 11:40

    Aaaah meine Augen

    Das Design ist weder neumodisch noch ungewöhnlich. Transparente Uhrengehäuse gibts immer mal wieder seit x-Jahren.
    Sie sieht aus, wie ne billige Kinderuhr aus nem Kaugummiautomaten. 88€ ist lächerlich utopisch viel. Ich wäre nicht einmal bereit 8€ für das schäußliche Ding zu zahlen.
    BTW ist das Silikonarmband der letzte Nicht-Kaufgrund. Denn anders als bei allen anderen Armbändern riecht man dann den ständigen Schweißgeruch!
    Der Hersteller hat also alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

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