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Dyson 360 Heurist Saugroboter: Klein, hoch, 1.000€ wert? | Video

Wir haben eine Video-Review zum Dyson 360 Heurist aufgenommen, in der wir euch die Frage beantworten, warum Dysons Saugroboter überraschend schwach ist. Viel Spaß beim Anschauen!

Der britische Staubsaugerhersteller Dyson hat sich im Laufe der Jahrzehnte seit der Gründung 1991 durch James Dyson zur angesagtesten Marke in ihrem Geschäftsbereich entwickelt. Viele Menschen setzen die Produktgattung „Akkustaubsauger“ synonym mit „einem Dyson“. Da sollte man doch meinen, der Konzern könnte auch herausragende Saugroboter herstellen. Schließlich hält Dyson mehr als 3.000 Patente für über 500 Erfindungen.

Doch das erste Modell, der 360 Eye, sollte keinen großen Markt erobern – aufgrund mangelhafter Navigation und einem viel zu hoch angesetzten Preis. Der Nachfolger 360 Heurist ist nicht günstiger, soll dafür aber deutlich besser sein als sein Vorgänger. Wir haben getestet, ob der kleine, aber sehr hoch gebaute Roboter knapp 1.000€ wert ist.

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Warum heißt der Roboter „Heurist“? Heuristik bezeichnet die Kunst, mit begrenztem Wissen und wenig Zeit dennoch zu wahrscheinlichen Aussagen oder praktikablen Lösungen zu kommen. Es bezeichnet ein analytisches Vorgehen, bei dem mit begrenztem Wissen über ein System mit Hilfe mutmaßender Schlussfolgerungen Aussagen über das System getroffen werden.

Technische Daten: Vergleich zum Deebot Ozmo 950

Dyson 360 Heurist

Dyson 360 Heurist Saugroboter Produktbild

Ecovacs Deebot Ozmo 950

Ecovacs Deebot Ozmo 950 Saugroboter Produktbild

Preis ohne Angebot (ca.)~999€~450€
Saugkraft2000 pa1500 pa
NavigationKamera-NavigationLaser-Raumvermessung mit Smart Navi 3.0 Technologie
AppDyson Link (Android, iOS)Ecovacs Home (Android, iOS)
Lautstärke72 dB (recht laut)45-66 dB  (je nach Saugstufe)
Arbeitszeit75 Min.200 Min.
Ladezeit2,5 h5 h
Staubkammer0,33 l0,4 l
Wassertankkeine Wischfunktion0,2 l
Hindernisüberwindungbis zu 1,7 cmbis zu 2 cm
Maße23,0 x 23,0 x 12,0 cm (sehr schmal, aber auch sehr hoch)35,0 x 35,0 x 9,3 cm
Gewicht2,5 kg4,5 kg
CE-Kennzeichenjaja
Features
  • Mapping mit Kartenspeicherung einer Etage
  • No-Go-Zonen und Zoned Cleanup
  • App-Steuerung
  • Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Home
  • Mapping mit Kartenspeicherung mehrerer Etagen
  • selektive Raumeinteilung
  • No-Go-Zonen und Zoned Cleanup
  • App-Steuerung
  • Wischfunktion mit einstellbarer Wassermenge
  • Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Home
  • Teppicherkennung (auch bei Wischfunktion)

Mini-Verpackung und Lieferumfang

Normalerweise kann jeder meiner Arbeitskollegen innerhalb weniger Sekunden erkennen, welche im Büro ankommenden Pakete für mich sind. Groß, viereckig, Plastiktrageschlaufe? Das ist ein Saugroboter oder Akkustaubsauger für Tim, ganz klar.

Als Kristian nach warmen Empfang des Paketboten aber mit diesem Paket hier im Büro erschien, schaute ich nach einem kurzen Blick nicht mehr richtig hin. Ich dachte, das Paket beinhalte ein Smartphone für Thorben oder einen Kopfhörer für den anderen Tim in der Redaktion. Aber nein, es ist der Saugroboter, den ich seit vielen Wochen testen möchte.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Größe Verpackung Vergleich Kopfhörer
Kopfhörer? Nein, aber ähnliche Form.
Dyson 360 Heurist Saugroboter Verpackung Maße
Wischroboter? Nein, zu hoch.
Dyson 360 Heurist Saugroboter V11 Absolute Verpackung
Akkusauger? Nein, nicht lang genug.
Dyson 360 Heurist Saugroboter Design Verpackung
Es ist ein kleiner süßer 360 Heurist! Kuckuck!

Wen erinnert er auch einen Marienkäfer? Hm, vielleicht weil ich dieses Bild hier noch im Kopf habe von dem Saugroboter-Sticker:

Dyson 360 Heurist Saugroboter Sticker Aufkleber
Brumm brumm.

Wie dem auch sei, in dem wirklich kleinen Paket findet sich dann doch noch mehr, als man von dem kleinen Päckchen erwartet. Und zwar:

  • die vielleicht dünnste Ladestation der Welt mit EU-Ladekabel
  • drei Bedienungsanleitungen in versch. Sprachen (auch Deutsch)
Dyson 360 Heurist Saugroboter Lieferumfang
Der Lieferumfang ist jetzt nicht unbedingt kolossal.

Ja, das ist für ein Modell dieser Preisklasse natürlich nicht das, was man erwartet. Eine Ersatzwalze oder ein Wechselfilter wäre nett gewesen, aber gut. Dafür finde ich die Ladestation aber umso faszinierender. Werfen wir da zuerst einen genaueren Blick drauf.

Ladestation und Arbeitszeit

Keine Sorge, den Punkt halten wir kurz. Nach einer Arbeitszeit von unterirdischen 75 Min. muss der Roboter wieder für 2,5 h zurück an die Ladestation. Die Arbeitszeit reicht zwar für eine 80m²-Zwei-Zimmer-Wohnung, aber für mehr? Puh. Selbst Saugroboter unter 300€ bringen heutzutage knackige 3 h Arbeitszeit mit.

Gefälschte Stellungnahme von Dyson dazu: „Ja mag ja sein, ist bissl kurz mit der Arbeitszeit, aber hey, das Aufladen des Akkus an der Ladestation schaut schon fancy aus, gell?!„.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Ladestation Design Maße
Die schmalste Ladestation der Welt? Die Station des 360 Heurist hat die Maße eines Schneidebretts.
Dyson 360 Heurist Saugroboter Ladestation
So kann man sie simpel an jede Wand stellen.
Dyson 360 Heurist Saugroboter Ladekabel
Das EU-Ladekabel lässt sich oben am Adapter aufrollen, sodass das Kabel nicht im Weg liegt.
Dyson 360 Heurist Saugroboter an Ladestation
So sieht der Roboter an seiner Ladestation aus.

Ich muss schon sagen, die Ladestation gefällt mir richtig gut. Dieses schmale Design hätte ich auch gerne bei anderen Saugrobotern. Allerdings stellt sich da die Frage nach der technischen Umsetzbarkeit, schließlich ist der Akku des Dyson 360 Heurist auch deutlich kleiner als der anderer Modelle.

Design und Verarbeitung

So einen Saugroboter habe ich noch nie gesehen! Mit den Maßen 23,0 x 23,0 x 12,0 cm ist er deutlich schmaler, aber auch deutlich höher als die meisten anderen runden Haushaltshelfer.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Vergleich Banane Maße
Banana for scale.

Durchschnittliche Roboter sind 33 cm breit und 9,5 cm hoch. Es ist aber nicht nur, dass der Roboter anders gebaut ist, er ist auch anders aufgebaut.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Maße
Mit einer Breite von 23 cm kommt er besser zwischen Möbelstücken durch als andere Modelle.

Als Farbe wird Nickel/Blau angegeben, eine typische Dyson-Farbe. Auf der Oberseite haben wir ein Kameraauge, worüber der Roboter navigiert. Dazu gleich mehr. Am hinteren Ende des 360 Heurist findet sich die 0,33 l kleine Staubkammer. Durchschnittliche Kammern haben eine potenzielle Füllmenge oberhalb der 0,4 l, entsprechend bietet die des Dyson doch überschaubar viel Platz für Dreck und Staub. Je nachdem, wie dreckig der Boden ist, ist die Kammer dann schlicht zu klein und der Roboter hört auf, Inhalte aufzunehmen.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Staubkammer
Die Staubkammer findet sich hinten.

Wer den Roboter nicht per App steuern möchte, findet auf der Oberseite ein Bedienelement, über das man den Dyson starten und stoppen kann. Um den Button herum finden sich einige mit LED-Leuchten ausgestattete Symbole, die den Nutzer darüber informieren, was den Roboter gerade so umtreibt. Das Walzen-Symbol leuchtet beispielsweise auf, wenn diese gereinigt werden soll. So auch das Ladestation-Symbol, wenn der Roboter die Station autonom sucht.

Dyson 360 Heurist Saugroboter LED-Elemente
Ein Bedienelement und viele leuchtende LEDs.

Der Dyson ist ein Kettenfahrzeug

Und dieses Kettensymbol? Steht für die Kettenräder auf der Unterseite des Saugroboters, die er zur Fortbewegung nutzt. Damit soll er Hindernisse wie Türschwellen oder Kabelabdeckungen leichter überwinden können. In der Theorie gut gedacht, schließlich stoßen die Reifen vieler Hersteller oberhalb der 2 cm an ihre Grenzen. Der Dyson aber schon unterhalb der 2 cm. Hm.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Kettenreifen
Der 360 Heurist ist ein Kettenfahrzeug.

Die Rückseite des kleinen Helfers sieht allgemein aus, als hätte sich James Dyson in einem Wochenendprojekt an einem DIY-Roboter probiert. Persönlich finde ich das ziemlich cool, wird aber nicht den Geschmack jedes Menschen treffen. Ist eben etwas nerdy.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Unterseite
Die Unterseite des Roboters sieht DIY-mäßig aus.

In Sachen Verarbeitung gibt es nichts zu meckern, alles ist sauber miteinander verarbeitet und zumindest die Oberfläche ist aus hochwertigem Material. Aber gut, das sollte man bei einem 1.000€-Modell auch erwarten können. Dyson wirbt auch mit der „extrabreiten Bürstenwalze“, diese ist aber im Vergleich zu „normalgroßen“ Robotern eher klein. Immerhin erstreckt sie sich über die gesamte Breite des schmalen Geräts.

Navigation und Arbeitsweise des Dyson 360 Heurist

Im Inneren des Roboters arbeitet der patentierte Digitalmotor namens Dyson V2, der mit 78.000 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Das ist durchaus ein beachtlicher Wert wenn man bedenkt, dass der Motor des Akkustaubsauger-Topmodells Dyson V11 Absolute mit 125.000 Umdrehungen arbeitet – und Akkusauger nochmal deutlich mehr Power und Einzugskraft haben als Saugroboter.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Saugkraft Navigation
Die Saugkraft kann sich sehen lassen.

In Kombination mit dem SLAM-Navigationsmodul (Simultaneous Localization And Mapping) ist es dem 360 Heurist möglich, trotz Kamera-Navigation und fehlendem Laser-Turm eine visuelle Karte der Räumlichkeiten zu erstellen. Diese wird dann in der App dargestellt. Die Linse auf der Oberseite nimmt keine Fotos oder Videos auf (was aus der Perspektive auch Quatsch wäre), sondern scannt die Decke. Dies tut der Roboter, da er davon ausgeht, dass die Decke den gleichen Umriss hat wie der Boden.

Dyson 360 Heurist Saugroboter optische Linse
Das allsehende Auge?

Nachteile der Kamera-Navigation: Dachschrägen sorgen für Verwirrung, da der Boden ja nicht schräg ist und der Roboter die Umrisse dann nicht richtig versteht. Außerdem können Roboter bei dieser Art der Navigation nicht im Dunkeln arbeiten. Bei einer Betriebslautstärke oberhalb der 70 dB möchte man den Dyson 360 Heurist aber auch nicht nachts arbeiten lassen.

Dennoch hat Dyson hierfür eine Lösung und hat um die Kamera rum acht LEDs verbaut, sodass der Roboter auch bei schlechten Lichtverhältnissen arbeiten können soll. Konnte er im Test auch, aber nicht bei vollständiger Dunkelheit. Abenddämmerung und ein, zwei Lichter, dann läuft er noch einigermaßen rund. Betonung liegt auf einigermaßen.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Navigation im Dunkeln
Im Dunkeln möchte der Roboter nicht so richtig navigieren.

Er reinigt in einer geraden Linie, dreht sich auf der Stelle, überwindet Hindernisse und bewältigt unterschiedliche Bodenoberflächen. Während der Reinigung soll er laut Dyson auch Allergene aufnehmen können und eine reinere Ausblasluft als die bestehende Raumluft wieder abgeben können. Dabei entfernt er laut dem britischen Hersteller Partikel mit einer Größe bis zu 0,3 Mikron.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Filter Entnahme
Die Klappe ist abnehmbar und der Filter entnehmbar. So kann man ihn gezielt reinigen.

Das lässt sich ohne Testlabor schwer nachprüfen, einem in Sachen Staubsaugern so erfolgreichen Hersteller darf man das aus meiner Sicht aber auch mal glauben. Die dahinterstehende Radial Root Cyclone Technologie wird auch in den Akkustaubsaugern verbaut.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Filter

Die erste Fahrt

Normalerweise schickt man seinen Saugroboter bei der allerersten Fahrt im neuen Zuhause einfach los und dieser bahnt sich seinen Weg saugend durch die einzelnen Räume. Anders der Dyson 360 Heurist. Seine Jungfernfahrt sieht noch kein Saugen vor. Sondern reines Vermessen. Sieht merkwürdig aus, funktioniert aber – einigermaßen. Seht selbst:

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Nach der ersten Fahrt steht uns dann die virtuelle Karte in der App zur Verfügung. Währenddessen noch nicht. Der Saugroboter muss die Reinigung komplett autonom abgeschlossen haben, damit wir eine adjustierbare, virtuelle Karte erhalten. Ergo kein Live-Mapping wie bei anderen Modellen.

Dyson 360 Heurist Saugroboter App Kartenerstellung

Extrem nervig: Die Erstellung der Karte dauert eine halbe Ewigkeit, wenn man sich dabei im Raum befindet und sich etwas an der Umgebung des Roboters verändert. Für die Kartenerstellung meines 25-m²-Wohnzimmers hat er geschlagene 45 Minuten gebraucht.

Dyson 360 Heurist Saugroboter App Mapping Kartenerstellung
Und die Uhr tickt und tickt und tickt und …

Was sehr bedauernswert ist und sich während mehrerer Reinigungsdurchläufe bemerkbar macht: Der 360 Heurist lässt hin und wieder ganze Räume aus, kleine Änderungen (anders stehende Möbel bspw.) verwirren ihn, er dockt auch viele Möbel gerne mal etwas rustikaler an und ist – nicht nur dabei – störend laut.

Immerhin: Auf Teppichen ist er mit seiner starken Saugkraft und guten Einzugstechnologie durchaus zu gebrauchen. Aber nur dafür über 900€ ausgeben? Hm. Schauen wir uns die App mal noch an.

App-Steuerung via Dyson Link

Die zum 360 Heurist zugehörige App Dyson Link (Android, iOS) ermöglicht eine schnelle Registrierung via (Wegwerf-)Mailadresse. Ein, zwei Angaben und schon kann man mit der Roboter-Einbindung ins WLAN beginnen. Als eins von wenigen Modellen lässt sich der 360 Heurist sowohl mit 2,4-, als auch 5 GHz Netzwerken verbinden.

Dyson 360 Heurist Saugroboter App Registrierung
Das App-Interface beginnt sehr dunkel.

WLAN, Bluetooth und Ortung am Smartphone einschalten. Darauf wird das Gerät automatisch gefunden. Dann hält man noch kurz das Smartphone über den Roboter, damit dieser das mit seiner Kamera erkennen kann. An-/Aus-Schalter drücken und die WLAN-Einbindung startet.

Dyson 360 Heurist Saugroboter App Einbindung WLAN
Ein, zwei ungewöhnliche Handgriffe und die WLAN-Einbindung startet.

Dann noch einige Sekunden warten und dabei Informationsgrafiken anschauen, schon ist der Roboter eingebunden.

Dyson 360 Heurist Saugroboter App Einbindung WLAN Steuerung

Die WLAN-Einbindung geht flott vonstatten. Was mir aber noch besser gefällt: Nachdem man seinem Roboter einen Namen gegeben hat, fragt die App auch noch ab, wann man den Saugroboter gekauft hat. So informiert einen die App über verschiedene Wege (u. a. Mail) darüber, wann die Garantie abläuft. Praktisch.

Dyson 360 Heurist Saugroboter App Einbindung WLAN Vorbereitung
Mittig zu sehen: Dyson informiert darüber, wann die Garantie abläuft.

Bis hierhin hat man das Gefühl, hier eine richtig gute und solide App zu haben. Hat man auch im weiteren Verlauf! Vergleicht man aber den Funktionsumfang des 360 Heurist innerhalb der App mit dem anderer Modelle … nun ja, hier ist nicht so viel los.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Arbeitszeiten einplanen
Das Einplanen von Reinigungszeiten ist möglich.

Grob gesagt bietet die App nur vier Funktionen:

  • Zonen erstellen,
  • Reinigungen planen,
  • Reinigungsberichte überprüfen
  • und Firmware-Updates.

Ich teste das Gerät nun mehrere Wochen und bin weiterhin der Meinung, dass dieser Saugroboter einige Updates vertragen könnte, allein schon funktionell. Aber von Firmware-Updates weiterhin keine Spur, ich glaube auch nicht mehr wirklich, dass da noch was kommt.

Die „Diagnose-Funktion“ gefällt mir da deutlich besser, da sie den Besitzer per Push-Benachrichtigung darüber informiert, wenn der Roboter in einer Situation Schwierigkeiten haben sollte. Oder wenn der Roboter einen Software- oder Hardware-Fehler hat.

Dyson 360 Heurist Saugroboter App Einstellungen
Die möglichen vornehmbaren Einstellungen in der App sind überschaubar.

Die Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant ist ebenso möglich.

Dyson 360 Heurist Saugroboter Amazon Alexa Skill
Der Dyson-Skill von Alexa heißt – Überraschung – „Dyson“.

Fazit: Dyson 360 Heurist kaufen?

Was der Dyson 360 Heurist durch Saugkraft gewinnt, verliert er spätestens, wenn man sich die Funktionen anschaut. An sich ist aber auch die Art der Navigation in dieser Preisklasse bereits ein Ausschlusskriterium. Und das ewig lange Mapping vor der ersten Reinigung … sowas haben wir auch noch nicht gesehen.

Für mich überraschend, für euch vielleicht auch: Dyson muss noch einige Nachhilfestunden im Saugroboter-Bereich nehmen, um in den Dunstkreis der starken Konkurrenz aus China zu kommen. Merkwürdig, wo die Akkustaubsauger des Herstellers doch so stark sind. Wer sich hier auf ein Qualitätsprodukt für knapp 1.000€ freut, wird bitter enttäuscht – vorausgesetzt, derjenige hat einen Vergleichswert.

Wer von euch hat ein Dyson-Gerät zuhause?

  • hohe Saugkraft
  • schmal gebaut
  • zu wenig App-Funktionen
  • Preis-Leistung stimmt absolut nicht
  • sehr hoch gebaut
  • kein Live-Mapping
  • hohe Betriebslautstärke
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Tim

Mich interessiert Technik, die uns die Arbeit im Haushalt abnimmt - ob beim Staubsaugen oder Fensterputzen. So konnte ich bereits über 100 Saugroboter testen, bei mir dreht privat (unter anderem) der Ozmo 950 seine Runden.

Sortierung: Neueste | Älteste

Kommentare (23)

  • Profilbild von Justus
    # 18.09.20 um 08:05

    Justus

    Ich lese zum Ecovacs Deebot Ozmo 950 immer "Kartenspeicherung mehrerer Etagen" da sollte man vielleicht mal dazu sagen das es genau 2 sind die das Teil speichern kann. Für mich schon eine Enttäuschung ich bräuchte mehr!

    • Profilbild von Tim
      # 22.09.20 um 09:55

      Tim CG-Team

      Hi Justus, da hast du recht, das werde ich korrigieren. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Johannes66
    # 17.09.20 um 23:14

    Johannes66

    Hey, man merkt ihr habt was mit den Tabellen gemacht. Nur jetzt kann ich sie leider gar nicht mehr verschieben ☹ Die Vergleichsmodelle sind so nicht mehr zu sehen. Mein Testfazit: Da müsst ihr nochmal ran 😉

    • Profilbild von Tim
      # 22.09.20 um 09:53

      Tim CG-Team

      Ja das killt meine Vibes auch komplett, gebe ich weiter ..:(

  • Profilbild von canbiz
    # 17.09.20 um 17:44

    canbiz

    Die haben scheinbar auch langsam gier gefressen, oder wurden die von Apple übernommen ?

  • Profilbild von Mr. X
    # 17.09.20 um 17:20

    Mr. X

    Also eher kein Gadget, dann kann man Ihn mit in die "Apple Schublade" stecken. 🚮

  • Profilbild von Senf
    # 25.08.20 um 08:34

    Senf

    Wird mal Zeit, dass eine Community Open Vac Firmware entwickelt und Portierungen auf die unterschiedlichen Plattformen gemacht werden.

    • Profilbild von Tim
      # 25.08.20 um 09:07

      Tim CG-Team

      Hi Senf, das würde ich begrüßen, glaube aber, dass das bei dem Modell den meisten wohl zu viel Arbeit wäre 😉

  • Profilbild von Satsang
    # 24.08.20 um 10:11

    Satsang

    Ich muss sagen, der Test des neuen Dyson enttäuscht mich vom Gerät her. Ich nutze aktiv den Vorgänger 360eye und Dyson scheint zwischen den beiden Geräten nichts dazu gelernt zu haben. Verglichen mit dem Xiaomi Vakuum ist der Dyson echt ein dummer Roboter. Er bleibt bei Kleinigkeiten hängen, bleibt des Öfteren einfach mal stehen und überlegt bis der Akku leer ist und schafft es nicht mal da rechtzeitig zur Station zu fahren. Er saugt wenn er saugt echt super aber nun ja übrigens mag der alte Roboter keine Glastische und keine schwarzen Bettrahmen. Bei diesen knallt er mit voller Wucht dagegen, beim Glastisch will er mit voller Gewalt durch das Tischbein durch….

    • Profilbild von Tim
      # 24.08.20 um 12:11

      Tim CG-Team

      Hi Satsang, danke für deinen Bericht zum Vorgänger – ja, es hat sich wirklich nichts geändert! Ich verstehe es absolut nicht, aber so ist es komischerweise. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Senf
    # 24.08.20 um 09:05

    Senf

    Also ich kenne Menschen, für die ist ein Sauger nur dann brauchbar, wenn er viel Krach macht. Viel Krach = hohe Saugleistung, was kümmern uns schon Zahlen? Dass die EU die elektrische Leistung begrenzt hat, ist aus Sicht dieser Leute ein großer Fehler. Hier würde der Dyson punkten.

    Und dann ist es so, finde ich, dass tatsächlich die Saugleistung eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Eigenschaft eines Saugers ist. Da hätte ich lieber einen Sauger, der lange braucht, aber nichts liegen lässt, als einen, der Ruck-Zuck fertig ist, bei dem ich dann aber hinterher noch mal von Hand ran muss. Wenn er hier gut ist, kann ich über eine live-Map oder eine Kartenerstellung während der Dämmerung hinwegsehen.

    1000 Euro sind natürlich ein ziemlicher Klopfer, das muss ich sagen.

    • Profilbild von Senf
      # 24.08.20 um 09:39

      Senf

      Mich würde auch interessieren, ob Dyson Link eine direkte Verbindung zum Sauger herstellt oder ob es sich um eine unnötige Cloud-Lösung handelt.

      • Profilbild von Tim
        # 24.08.20 um 12:10

        Tim CG-Team

        Hi Senf, danke für deine Einschätzung zu dem Gerät! Ich glaube es ist eine Cloud-Lösung, habe ich zugegebenermaßen aber auch nicht richtig drauf geachtet. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Hans
    # 23.08.20 um 23:43

    Hans

    Manchmal fragt man sich, was im Produkt Management so eines Unternehmens so läuft. Bevor ich ein neues Produkt auf den Markt werfe, schaut man sich doch Preis und Ausstattung der Konkurrenz an.
    Klar, es gibt sicher Dyson Fans, die mehr Geld als eigentlich notwendig für diese Zauberdigitalmotoren ausgeben. Aber so verblendet kann doch niemand sein.
    Für 1000 EUR darf man in keiner Disziplin großartige Patzer zeigen. Aber das Ding hier ausm Test ist ein kleiner klobiger Panzer, der Krach macht und nicht mal unter mein Sofa kommt.

    • Profilbild von Tim
      # 24.08.20 um 12:08

      Tim CG-Team

      Hi Hans, genau das habe ich während der Testphase auch gedacht! Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von whity.t.whiteman
    # 23.08.20 um 19:52

    whity.t.whiteman

    Man muss eigentlich schon vor dem Test wissen, dass heute kein Saugroboter mehr knapp 1000 € wert sein kann. Außer er leert sich selbst, wischt und führt den Hund noch gassi.

    • Profilbild von Animatrix1986
      # 23.08.20 um 23:37

      Animatrix1986

      Sehe ich auch so alles über 500€ ist schon zu viel für ein high-end Gerät

  • Profilbild von Max Mustermann
    # 23.08.20 um 19:07

    Max Mustermann

    China… "Dyson ist ein weltweit tätiges Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Malmesbury."

    ähm, okay, aber danke für den Test… – Hat Dealdoktor für sowas nicht Platz? Oder seid ihr auch Organisatorisch getrennt?

    • Profilbild von Taboe
      # 23.08.20 um 20:19

      Taboe

      Ich finds gut, dass Vergleichsmodelle rangezogen werden, wurde in den Kommentaren auch oft genug von allen gefordert! Dann kommen die Vergleiche und schon ist das auch wieder nicht recht …

    • Profilbild von Gast
      # 23.08.20 um 20:02

      Anonymous

      Man muss China-Produkte immer mit anderen Marken vergleichen. Sonst ist ein Test ziemlich sinnlos, da Vergleichswerte fehlen.

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