Eleglide M1 PLUS E-Bike/Pedelec für 809,99€

Das Eleglide M1 Plus ist ein elektrisches Mountainbike, das dank Downgrade zum Pedelec auch in Deutschland gefahren werden darf. 25 km/h Tretunterstützung, 100 Kilometer Reichweite und große 27,5 Zoll-Reifen gehören zu den wichtigsten Features. Wer in Zeiten steigender Spritpreise darüber nachdenkt, mal auf das E-Bike zu wechseln, kann sich das M1 Plus zumindest mal anschauen.

Eleglide M1 Pro E Bike 1

ModellEleglide M1 Plus
Reifen Größe27,5 Zoll
Maximale Geschwindigkeit25 km/h
Reichweitemax. 100 km
BremssystemScheibenbremsen vorn & hinten
Motorleistung250 W
Akku11,6 Ah, 36V Li-Ion
Ladezeit7 Stunden
Größe187 x 68 x 104,1 cm
Gewicht21,7 kg

Straßenzulassung: ja oder nein?

Ein Elektrofahrrad gilt als „E-Bike“, wenn es selbstständig auch ohne Tretunterstützung fahren kann, andernfalls gilt es als Pedelec. Ein Pedelec kann, sofern die Tretunterstützung es nicht auf über 25 km/h beschleunigt, auch ohne Versicherungskennzeichen und Führerschein ganz normal (und legal) gefahren werden. Das Eleglide M1 Plus fällt irgendwo dazwischen, denn der Gashebel für die selbstständige Beschleunigung, ist optional und kann bei der Montage des Rads auch weggelassen werden. Da das Rad dann nicht in der Lage ist, vollelektronisch zu fahren, bleibt es auch auf deutschen Straßen erlaubt.

Die meisten chinesischen E-Bikes sind nicht legal in Deutschland im Straßenverkehr fahrbar; das umgeht man beim Eleglide M1 Plus aber durch das Downgrade zum Pedelec.

Geschwindigkeit und Gänge, Tempomat

Hier muss man also noch selbst in die Pedale treten, allerdings greift einem der Elektromotor unter die Arme (bzw. Beine). Es gibt insgesamt fünf verschiedene Modi für die Tretunterstützung, die jeweils bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 12, 16, 20, 23 und 25 km/h funktionieren. Schön, dass man hier eine große Auswahl hat, aber ganz ehrlich, 12, 20 und 25 km/h hätten es wohl auch getan.

Eleglide M1 Pro E Bike Datenblatt

Ein „Push-Modus“ lässt das Rad auf etwa 6 km/h beschleunigen und soll wohl das Schieben des Rads erleichtern. Das entspricht in etwa Schrittgeschwindigkeit. Es gibt außerdem eine Gangschaltung mit 21 Gängen von Shimano. Zur weiteren Ausstattung zählen zwei Scheibenbremsen und (in der Upgraded Version) ein Display, über das alle relevanten Informationen während der Fahrt angezeigt werden und Einstellungen vorgenommen werden können. Es gibt vorne ein LED-Licht, leider fehlt aber ein Rücklicht, das muss man selbstständig nachrüsten. Wollen wir ganz genau sein, dann braucht es auch in jedem Rad zwei Katzenaugen, hier ist nur jeweils eines vorhanden.

Der verbaute Akku hat eine Kapazität von 12,5 Ah und soll euch im Assist Mode, also mit Tretunterstützung, bis zu 100 Kilometer weit bringen. Im voll elektrischen Modus würde die Reichweite immer noch 50 Kilometer, das sei der Vollständigkeit halber noch erwähnt.

Größe und Gewicht

Das Eleglide M1 Plus zählt definitiv zu den größeren E-Bikes. Bei vielen Modellen handelt es sich um Klappräder mit ca. 20 Zoll großen Reifen. Die Räder hier sind 27,5 Zoll groß. Damit ist es nicht nur für die Fahrt in der Stadt geeignet, sondern wird auch ausdrücklich als Mountainbike beworben.

Eleglide M1 Pro E Bike 3

Entsprechend groß ist das M1 Plus, in voller Länger misst es 179 cm. Die Sattelhöhe ist zwischen 85 und 105 Zentimetern, der Lenker ist 68 cm breit. Die maximale Traglast beträgt 100 kg.

Einschätzung

Auf dem Papier liest sich das schon vielversprechend. Ein E-Mountainbike, das als Pedelec auch in Deutschland gefahren werden kann, gefällt uns erst mal gut. Beschränkungen sind die Sattelhöhe und das erlaubte Maximalgewicht von 100 kg, sodass das Rad für besonders große und schwere Personen nicht geeignet ist. Außerdem muss man bei der Beleuchtung selbst noch nachrüsten. Davon abgesehen kann man mit dem Eleglide M1 Plus aber ein vergleichsweise günstiges E-Mountainbike bekommen.

Eleglide wird in Kürze auch ein weiteres Trekking-E-Bike herausbringen. Das Eleglide T1 Step-Thru wird ab dem 17. Mai in den Verkauf gehen.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (21)

  • Profilbild von oldshat
    # 10.05.22 um 19:13

    oldshat

    Entscheidend ist, ob das Teil die EN 15194 Zulassung hat… alles andere wie Downgrade durch weglassen eines Hebels ist unrelevant…

    • Profilbild von HaJo
      # 10.05.22 um 22:28

      HaJo

      Es gibt keine EN 15194 Zulassung. EN steht für Norm, nicht Gesetz oder Verordnung. Der Hersteller oder Importeur muss die Konformität mit den relevanten technischen Standards erklären, um das Produkt in Europa vertreiben zu können.

      Dies hat er offensichtlich getan:
      Declaration Of Conformity https://cdn.shopify.com/s/files/1/0579/5581/1533/files/Declaration_of_Conformity_-_Eleglide_E-Bike_F1_M1_M1_PLUS.pdf

      Es gibt kein solches beschriebenes Downgrade. Das Bike ist von der Fabrik aus „gedrosselt“. Es besteht aber die technische Möglichkeit, dies aufzuheben. Ob dies zulässig ist, richtet sich nach den örtlichen gesetzlichen Bestimmungen.

  • Profilbild von racecat
    # 10.05.22 um 19:24

    racecat

    dafür bekommt man garantiert keine Ersatz Teile 🤪😂👎

  • Profilbild von Gast
    # 10.05.22 um 21:58

    Anonymous

  • Profilbild von Alexander
    # 11.05.22 um 09:43

    Alexander

    Wir haben ebenfalls das 749€ Angebot genutzt sind ebenfalls voll zufrieden.

    Schutzbleche, Gepäckträger, Rücklicht (inklusive Reflektor), Speicher-Reflektoren und fertig ist es.

    Klar ist Qualität nicht mit einem 3000€ Bike vergleichbar, dafür muss ich es aber auch nicht zu den überteuerten Werkstätten bringen.

    Fährt sich super. Auch die Gangschaltung macht was sie soll.

    Sollte das Rad in 3 Jahren defekt sein, gibt es einfach ein neues.

  • Profilbild von NoBBi
    # 11.05.22 um 10:46

    NoBBi

    Scheibenbremsen mit Seilzug? Geht ja überhaupt nicht

  • Profilbild von Ichi
    # 11.05.22 um 10:58

    Ichi

    Für mich sicherlich zu klein, sonst würde ich schwach werden können. Die Lösung zum Antrieb find ich richtig geil. Mal eben aus einem Pedelec ein E-Bike machen? Für 750-800€? Her damit!

    • Profilbild von benG
      # 11.05.22 um 12:12

      benG

      Einfach den Knopf weglassen ist keine legale Lösung.
      Es muss Manipuliersicher sein. da reicht diese Lösung nicht aus. Somit ist es immernoch ein Ebike. wie stark das kontrolliert wird weis ich nicht.

  • Profilbild von Christian
    # 11.05.22 um 11:59

    Christian

    Die maximal 100 kg schränken den Nutzer Kreis natürlich erheblich ein.

  • Profilbild von Randomblame
    # 11.05.22 um 13:16

    Randomblame

    Für Lebensmüde sicherlich eine gute Wahl. Der Rahmen sieht schon auf den Bildern nicht gerade vertrauenerweckend aus und wenn der Hersteller die Zuladung schon derart begrenzt(Rad +20kg, Fahrer <80kg), heißt das nichts Gutes. Der Controller ist außerdem ein sog. Speed-Controller. Das heißt, er unterstützt immer volle Pulle bis zum eingestellten Speed-Limit und der Motor läuft im square-wave Modus, was ihn spürbar lauter macht. Oft sind in diesen Bike KT-Systeme verbaut(Kunteng), so dass man den Controller leicht gegen einen Dual-Mode Controller tauschen kann(ca. 50€, SVP = Sine-wave Controllerl, ZWS = Square-wave Controller). Vorausgesetzt der Motor ist mit Hallsensoren ausgestatten(8 oder 9 Pin Connector) ist es damit möglich einen Sinuswellen Antrieb zu simulieren und den Controller/Motor im Torque-Modus laufen zu lassen. Im Torque-Mode hat man dann ebenfalls 5 Stufen, aber mit unterschiedlich viel Kraft, jedoch hat man in jedem Gang Unterstützung bis 25kmh. Damit kann man quasi den "Rückenwind" in 5 Stufen regeln und selber mit treten und sich mehr oder weniger stark helfen lassen. Der Speed-Controller kann nur mit voller Kraft unterstützen und die unteren 2 Stufen sind praktisch nutzlos, weil zu langsam.
    Ich würde jedem, der bereits ein gutes Fahrrad besitzt, ein Umbau-Kit empfehlen. Für 800€ bekommt ihr einen eingespeichten Bafang Hubmotor (G040 BMP hat am meisten Dampf), einen 9-Mosfet-Sinuswellen Controller und einen Akku mit 800-1000Wh, der für echte 100km reicht. Bei 450Wh werdet ihr den Akku bereits nach 50km laden, weil er bereits auf 20% entladen ist. Normalerweise kann man bei 100-120kg Gesamtgewicht von 8-10Wh/km Verbrauch ausgehen, abhängig von der Effizienz der Gesamt-Systems. Mit 35mm schmalen 700C Rädern rollt es sich einfach besser als mit 60mm breiten 26" MTB Schlappen. Mehr beschleunigte Masse, bla-bla!
    Noch sind diese Kits legal und man kann damit an einem Nachmittag sein Rad in ein Pedalec verwandeln. Positver Nebeneffekt: Der Controller ist frei programmierbar. Wenn man abseits befestigter Wege unterwegs ist, kann man das Tempo-Limit leicht hoch setzen und auch den Gashebel frei schalten.
    Thumb-Throttle aka Daumen-Gas darf bei einem Pedalec nur funktionieren, wenn auf 6kmh begrenzt (Anfahr-/Schiebe-Hilfe). Ansonsten darf sie nur funktionieren, wenn man mit tritt. Wenn man in Stufe 2 den Berg nicht hoch kommt, kann man mit dem Dauengas sie maximalen Ampere frei geben, um mehr Kraft zu haben. Das hilft auch beim schnelleren Beschleunigen. Der Daumen-Gas Hebel darf ohne Mittreten also auf 6kmh beschleunigen und wenn man mit tritt, maximal bis 25kmh. Richtig ist: Daumen-Gas oder auch Dred-Griffe sind nicht per se untersagt, sie dürfen über 6kmh nur nicht ohne Pedalbewegung funktionieren.

  • Profilbild von Moepper
    # 11.05.22 um 15:17

    Moepper

    Der Rahmen gefällt mir überhaupt nicht ! 😝

  • Profilbild von Gast
    # 12.05.22 um 09:31

    Anonymous

    Ich habe das Fahrrad seit einiger Zeit in Gebrauch,ich war wirklich überrascht von der Qualität,bin sehr zufrieden damit,es lässt sich sehr gut fahren.
    Der Motor ist sehr leise,die Bremsen funktionieren Top.
    Für das Geld ist das es wirklich eine Empfehlung.
    Akku hält bei mir 110km.
    Das einzige wo ich etwas nachbessern musste ist die Kabel Verlegung am Lenker,das war mit ein paar Handgriffen schnell erledigt.

  • Profilbild von Gast
    # 12.05.22 um 16:46

    Anonymous

    Bin gelernter Zweiradmechaniker inkl Meister. Bitte lasst solche scheiße nicht auf den europäischen Markt! Wir ärgern uns schon genug mit solchen Baumarkträdern.

    • Profilbild von plagiator67
      # 18.05.22 um 21:53

      plagiator67

      Du musst diese Schei.. ja nicht in deinen Laden lassen oder reparieren. Aber es gibt heutzutage viele Menschen die nicht in der Lage sind 2000€ für ein E-BIKE zu bezahlen und solange man Ersatzteile dafür bekommt ist zumindest für Geringverdiener eine Alternative.
      Du würdest wahrscheinlich auch keinen Dacia oder SSangyong kaufen.

    • Profilbild von plagiator67
      # 18.05.22 um 21:59

      plagiator67

      P.S.: Siehe Antwort von Alexander (Gast)

  • Profilbild von Adrian
    # 16.05.22 um 18:46

    Adrian

    Das Bike macht was es soll, habe damit jetzt 500KM gefahren bist auf die Kabel die noch Ordentlich verlegt werden müssen ist es OK. Die Bremsen machen auch das was sie sollen nämlich Bremsen ,ab und zu Quitscht die Bremse vorn. Und wenn es auch nur 2 Saison hält hat es sich rentiert 🙂

  • Profilbild von Gast
    # 22.05.22 um 19:08

    Anonymous

    Muss ich den Gashebel montieren?

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