Test Im Test: Handventilator ohne Rotorblätter für 8,63€

Der ein oder andere wird es gemerkt haben: Es war in den letzten Wochen ganz schön warm in Deutschland. Wir haben in unseren Redaktionsbüros geschwitzt und uns einen Ventilator nach dem anderen bestellt. Dieses Modell ohne Rotorblätter ist dabei noch etwas besonderes. Aber bläst es uns um, oder ist die Idee nur heiße Luft?

Handventilator ohne Fluegel (2)

Andere Modelle, wie der Handventilator von TaoTronics oder auch die Xiaomi-Version hatten unsere hitzegeplagten Herzen im Sturm erobert. Groß war also die Begeisterung, als wir auch dieses Modell auspacken durften. Die Idee des „Bladeless Fan“ ist nicht neu, vor einer Weile hatte Dyson mit dem Konzept für viel Wirbel gesorgt. Hier hat ein koreanischer Hersteller das Konzept zügig aufgegriffen und in einen Handventilator gepackt. Ein chinesischer Shop verkauft den jetzt.

Design und Verarbeitung des Ventilators

Das Design ist erst mal nicht ungewöhnlich, es gibt einen Griff mit dem eigentlichen Ventilator am oben Ende. Gut, über die Farbe unseres Testmodells kann man sicher streiten, es gibt aber immerhin auch andere Farbvarianten. Die Verarbeitung ist „ok“, mehr aber auch nicht; alles fühlt sich etwas zu sehr nach billigem Plastik an. Dabei liegt der Ventilator gut in der Hand, das Gewicht von 122 Gramm ist nicht zu schwer und nicht zu leicht.

Handventilator ohne Fluegel (4)

Hinter dem einzigen Knopf sitzt eine blaue LED, die leuchtet, sobald man den Ventilator einschaltet. Links befindet sich der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Gadgets. Der Akku sitzt entsprechend im unteren Teil des Griffs.

Er pustete und prustete…

Es gibt drei Stufen unterschiedlicher Windstärke, und die Meinungen gehen auch bei uns etwas auseinander, ob diese stark genug sind oder nicht. Wo wir uns einig sind: Die Stufen unterscheiden sich nur minimal voneinander, und der deutlichste Unterschied ist die Lautstärke. Die ist schon auf Stufe 1 so laut wie der Taotronics auf Stufe 4. Auf Stufe 2 und 3 wird der Ventilator einfach nur laut, mit einer gefühlten Zunahme des Windzugs um 10%. Und wirklich nervig ist dabei, dass er dabei nicht wie ein Ventilator, sondern mehr wie ein Haartrockner oder Staubsauger klingt. Das wird binnen Sekunden unangenehm für die Ohren.

Handventilator ohne Fluegel (6)

Positiv fällt der Akku ins Gewicht, dem soll (auf der niedrigsten Stufe) erst nach 8 Stunden die Puste ausgehen. Testen konnten wir das nicht, da wir uns das Geräusch des Geräts einfach keine 8 Stunden geben konnten.

Fazit: Nur ein laues Lüftchen

Maximal mittelmäßige Verarbeitung, abgekupfertes Design und ein Klang, der ihn als Handventilator fast unbrauchbar macht. Ihr merkt schon, woher hier der Wind weht: Man hat hier offensichtlich gehofft, an einem innovativen Konzept auch mal schnell mitverdienen zu können. Das gelingt hier aber nicht, und mit anderen, auch nicht teureren Modellen ist man wohl besser beraten. Zum Beispiel dem von Xiaomi. 😉

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (4)

  • 12.08.18 um 21:52

    Prov94

    Das Problem hierbei ist, das der Zustrom für die Luft einfach zu klein ist, um mehr Luft ansaugen zu können, muss der Lüfter lauten werden/stärker ansaugen. In großen teilen funktioniert das ganz gut, aber die kleinen teile funktionieren nicht.

  • 13.08.18 um 08:28

    SokSok

    Ohne Rotorblätter gehts halt nicht. Soll man sie nicht sehen, sind sie halt im Gerätesockel versteckt. Und da müssen sie bei diesem Modell sehr klein sein. Und dann sind die Strömungsverhältnisse noch ungünstig, die Mechanik aus Billigplastik…

  • 13.08.18 um 13:19

    guest

    Sieht iwie aus wie ein dyson haarföhn.

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