HOVERAir Versa – 2-in-1-Pocket-Kamera und Selfie-Drohne startet ins Crowdfunding
Die spannende 2-in-1-Kamera, die Pocket-Gimbal und Mini-Drohne zugleich ist, ist nun ins Crowdfunding gestartet. Über die Plattform Indiegogo kann man das Projekt unterstützen und sich eine HOVERAir Versa für rund 520€ sichern.
Wir haben den Artikel um die zusätzlich bekannt gewordenen Informationen ergänzt.
Pocket-Kameras, die in einer Hand gehalten werden, sind beliebt nicht nur bei Influencern und Content-Erstellern. Nur sind sie eben für VLOG- und Selfie-Aufnahmen gedacht und weniger für „große“ Aufnahmen. Dafür gibt es mittlerweile sogar recht kompakte Drohnen, die einfach zu bedienen sind und eine Szene auch mal aus der Luft einfangen. Nur lässt sich mit so einer Drohne schlecht aus der Hand filmen. Was also, wenn man beides miteinander verbindet? Exakt das hat man sich mit der HOVERAir Versa gedacht.
- HOVERAir Versa
- bei Indiegogo für ca. 520€ (629$)
Kickstarter und Indiegogo sind keine Online-Marktplätze, sondern Crowdfunding-Plattformen. Dort können Privatpersonen neue Produkte finanziell unterstützen. Ein Anspruch auf das fertige Produkt besteht jedoch nicht, was die Beteiligung zu einem Risiko macht.
HOVERAir verleiht der Pocket-Kamera Flügel
HOVERAir Versa ist eigentlich eine gewöhnliche Pocket-Kamera bzw. ein sogenanntes Gimbal. Eine kleine Kamera sitzt oben an einem Griff, der in der Hand gehalten wird. Über Tasten lässt sich die Kamera auch steuern, denn sie ist an einer Aufhängung befestigt, die eine freie Rotation um drei Achsen ermöglicht.
Der Clou ist aber, dass die Kamera auch per magnetischer Steckverbindung (der Hersteller nennt das System „MagLatch“) an die Rotoren einer Drohne gepackt werden kann – wie eine Raupe, die ihre Schmetterlingsflügel bekommt. Dank des Gimbals richtet sich die Kamera dabei nach vorne aus, bleibt aber flexibel und kann auch im Flug geneigt und gedreht werden. Im Video zeigt HOVERAir schon mal, wie man sich das vorstellt.
Dann verhält sich die HOVERAir Versa genau wie eine Drohne. Hier hat der Hersteller schon einiges an Expertise vorzuweisen. Die HOVERAir X1 etwa haben wir schon selbst getestet und ganz offensichtlich hat man sich auch hier am Design der Drohne orientiert.
Einfacher Start aus der Handfläche
Die Rotoren sind wieder durch einen Käfig in alle Richtungen geschützt. Die beiden Seiten mit je zwei Rotoren sind faltbar und die Konstruktion dadurch einfach zu verstauen. Gestartet wird die Drohne einfach aus der offenen Handfläche, wo sie auch wieder landet. Über zehn „intelligente Flugmodi“ sollen dafür sorgen, dass man gar nicht selbst steuern muss. Die Kamera „trackt“ einfach ein ausgewähltes Ziel und die Drohne folgt ihr automatisch.
Die HOVERAir Versa wiegt im Flug 230 g (163 g Gimbal + 67 g Rotoren) und wird bis zu 36 km/h schnell. Das Gimbal kann um 90° gedreht werden, um Aufnahmen auch im vertikalen Format zur besseren Ansicht auf Smartphones und Nutzung für Social Media zu filmen. Zu den smarten Flugmodi, die die Drohne natürlich unterstützt, gehören neben dem Tracking auch Timelapse und Dolly Zoom.
Dieses Tracking funktioniert auch im Hand-Modus, wenn man das VERSA vor sich herträgt. Hier funktioniert es wie vergleichbare Geräte auch, etwa die Osmo-Pocket-Reihe von DJI. Der 1,64 Zoll große OLED-Bildschirm kann auch um 90° gedreht werden und er wird bis zu 800 nits hell. Die Ausrichtung des Kameragimbals kann über einen kleinen Stick manuell gesteuert werden. Mit 163 g liegt die Kamera leicht in der Hand.
Die Kamera verfügt über einen 1/1.3″ Sensor und kann Videos in 4K mit 60 fps und mit HDR aufnehmen.
Crowdfunding-Kampagne bis Oktober
Anstatt die HOVERAir Versa direkt in den freien Verkauf zu geben, startet man mit einer Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo. Die ist bis Ende Oktober 2026 angesetzt. Der Preis für die günstigste Variante wird mit 749$ angesetzt, wobei Unterstützer der Kampagne einen Rabatt erhalten und 599$ zahlen, umgerechnet etwa 520 Euro.
Es gibt auch die Option, nur das Gimbal ohne die Drohne zu bestellen, dann zahlt man 449$. Verschiedene Kombo-Pakete enthalten noch weiteres Zubehör wie Batterien, Filter und Halterungen und sind entsprechend teurer. Versendet werden sollen die ersten Geräte ab Oktober.
Gut möglich, dass man in Zeiten von Social Media, in denen jeder Videos wie Influencer aufnehmen möchte, damit einen Nerv trifft. Findet ihr das Konzept interessant?
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