HOVERAir Versa – Pocket-Kamera und Selfie-Drohne in einem smarten Gerät
Pocket-Kameras, die in einer Hand gehalten werden, sind beliebt nicht nur bei Influencern und Content-Erstellern. Nur sind sie eben für VLOG- und Selfie-Aufnahmen gedacht und weniger für „große“ Aufnahmen. Dafür gibt es mittlerweile sogar recht kompakte Drohnen, die einfach zu bedienen sind und eine Szene auch mal aus der Luft einfangen. Nur lässt sich mit so einer Drohne schlecht aus der Hand filmen. Was also, wenn man beides miteinander verbindet? Exakt das hat man sich mit der HOVERAir Versa gedacht.
HOVERAir verleiht der Pocket-Kamera Flügel
HOVERAir Versa ist eigentlich eine gewöhnliche Pocket-Kamera bzw. ein sogenanntes Gimbal. Eine kleine Kamera sitzt oben an einem Griff, der in der Hand gehalten wird. Über Tasten lässt sich die Kamera auch steuern, denn sie ist an einer Aufhängung befestigt, die eine freie Rotation um drei Achsen ermöglicht.
Der Clou ist aber, dass die Kamera auch per Steckverbindung an die Rotoren einer Drohne gepackt werden kann – wie eine Raupe, die ihre Schmetterlingsflügel bekommt. Dank des Gimbals richtet sich die Kamera dabei nach vorne aus, bleibt aber flexibel und kann auch im Flug geneigt und gedreht werden. Im Video zeigt HOVERAir schon mal, wie man sich das vorstellt.
Dann verhält sich die HOVERAir Versa genau wie eine Drohne. Hier hat der Hersteller schon einiges an Expertise vorzuweisen. Die HOVERAir X1 etwa haben wir schon selbst getestet und ganz offensichtlich hat man sich auch hier am Design der Drohne orientiert.
Einfacher Start aus der Handfläche
Zum Drohnen-Teil der Kamera lässt sich bisher sagen, dass die Rotoren wieder durch einen Käfig in alle Richtungen geschützt sind. Die beiden Seiten mit je zwei Rotoren sind faltbar und die Konstruktion dadurch einfach zu verstauen. Gestartet wird die Drohne einfach aus der offenen Handfläche, wo sie auch wieder landet. Über zehn „intelligente Flugmodi“ sollen dafür sorgen, dass man gar nicht selbst steuern muss. Die Kamera „trackt“ einfach ein ausgewähltes Ziel und die Drohne folgt ihr automatisch.
Dieses Tracking funktioniert auch im Hand-Modus, wenn man das VERSA vor sich herträgt. Hier funktioniert es wie vergleichbare Geräte auch, etwa die Osmo-Pocket-Reihe von DJI. Der kleine Bildschirm kann auch um 90° gedreht werden. Die Ausrichtung des Kameragimbals kann über einen kleinen Stick manuell gesteuert werden.
Preis und Release stehen noch aus
Zum aktuellen Zeitpunkt fehlen noch wichtige Infos, allen voran die Daten der eigentlichen Kamera selbst. Welcher Sensor verbaut ist und in welcher Auflösung und Bildrate gefilmt wird, wird entscheidend für die Bewertung sein. Angekündigt wurde aber, dass weitere Informationen zeitnah folgen sollen. Da der Hersteller mit Drohnen bereits einiges an Erfahrung gesammelt hat, sind wir hier aber zuversichtlich. Die Expertise auf eine Pocket-Kamera zu übertragen und dann gleich ein solches 2-in-1-Gerät herauszubringen, wirkt wie ein smarter Zug.
Gut möglich, dass man in Zeiten von Social Media, in denen jeder Videos wie Influencer aufnehmen möchte, damit einen Nerv trifft. Findet ihr das Konzept interessant?
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