Handy & Tablet perfekt vereint? So genial sieht das neue Huawei Pura X Max aus
Mit dem Huawei Pura X Max schickt der chinesische Hersteller am 20. April in China den direkten Nachfolger des ohnehin schon ungewöhnlichen Pura X ins Rennen. Das neue Foldable wählt einen völlig eigenen Ansatz beim Design und liefert aufgeklappt ein fast klassisches Tablet-Format, was das Zocken und Videoschauen im Alltag deutlich angenehmer machen soll. Ein spannendes Konzept, das gerüchteweise sogar Apple für ein künftiges iPhone Ultra (Fold) inspirieren könnte.
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Ein Formfaktor, der aus der Reihe tanzt
Optisch geht man beim Pura X Max durchaus sehr interessante Wege. Während der Vorgänger noch mit eher kompakten Maßen daherkam, wächst das neue Modell ordentlich an. Im Inneren sitzt laut aktuellen Leaks ein 7,69 Zoll großes Display mit einer gestochen scharfen WQHD+ Auflösung, was aufgeklappt stark an die Proportionen eines klassischen Tablets erinnert. Das ist natürlich gerade für mobiles Gaming oder den abendlichen Serien-Marathon ein echtes Highlight. Zusammengeklappt blickt man auf ein 5,5 Zoll großes Außendisplay, womit man die alltäglichen Aufgaben eigentlich entspannt erledigen können sollte.
Auf der Rückseite sticht direkt das markante Kameramodul ins Auge, welches vom Aufbau her stark an den bekannten Kamera-Balken der Google Pixel-Reihe erinnert. Darin stecken drei Kameralinsen, die selbstverständlich das hauseigene XMAGE-Branding von Huawei tragen. Auch farblich bietet man eine ordentliche Auswahl und bringt das Gerät in den Varianten Phantom Night Black, Zero Degree White, Interstellar Blue, Olive Gold sowie einem knalligen Vibrant Orange auf den Markt.
Eigene Wege bei Prozessor und Speicher
Unter der Haube muss man bei Huawei bekanntermaßen ein paar Besonderheiten beachten. Als Antrieb ist ein hauseigener Kirin-Prozessor quasi gesetzt. Da diese Chips mittlerweile komplett in China gefertigt werden, kann Huawei hier naturgemäß nicht auf die allerneuesten Fertigungsprozesse der globalen Industrie zurückgreifen. Somit bricht man bei der reinen Spitzenleistung vermutlich keine Benchmark-Rekorde, steigert sich aber kontinuierlich bei der Effizienz und der allgemeinen Performance, was für den Alltag völlig ausreichen wird.
Flankiert wird der Chip von großzügigen Speichervarianten. Los geht es mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB oder 512 GB Massenspeicher. Wer noch mehr Power braucht, greift zu den sogenannten Collector’s Editions, welche direkt 16 GB Arbeitsspeicher und wahlweise 512 GB oder gigantische 1 TB Speicherplatz mitbringen. Zu den finalen Preisen hüllt man sich aktuell noch in Schweigen, ein Schnäppchen wird dieses Paket aber sicherlich nicht.
Das ewige Software-Problem
Ein viel größerer Haken für uns ist jedoch mal wieder die Software. In China läuft das Gerät mit dem eigenen HarmonyOS, welches sich in seiner neuesten Ausbaustufe komplett vom Android-Unterbau verabschiedet hat.
Kommt das Foldable überhaupt nach Deutschland, ist die bittere Realität weiterhin: Keine offiziellen Google-Dienste. Das ist eigentlich ein massiver Einschnitt und im Alltag für viele Nutzer nach wie vor ein absolutes K.-o.-Kriterium, auch wenn es mittlerweile einen Weg gibt diese nachzuinstallieren.
Spannende Hardware mit bekanntem Manko
Das Huawei Pura X Max bietet einen wirklich sehr spannenden Formfaktor. Gerade die deutliche Annäherung an das klassische Tablet-Seitenverhältnis im aufgeklappten Zustand liefert ein völlig anderes Foldable-Erlebnis, das mir auf dem Papier extrem gut gefällt und durchaus sinnvoll wirkt. Die Hardware ist ein rundes Gesamtpaket und selbst die vermutlich nicht ganz taufrische Prozessor-Architektur dürfte im normalen Gebrauch überhaupt nicht negativ auffallen.
Ein massiver Dorn im Auge ist und bleibt aber das Software-Problem. Ohne den Play Store und die gewohnten Google-Dienste wird es dieses Smartphone hierzulande enorm schwer haben, auch wenn das Design noch so innovativ ist. Zumal es dafür erstmal einen offizelle Veröffentlichung von Huawei bräuchte, denn mit der China-Version im Import kann man in Deutschland leider recht wenig anfangen.
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