Ninebot ES2 Elektroroller mit 25 km/h Geschwindigkeit für 329,74€

Aktuell bekommt ihr den Ninebot ES2 Elektroroller für 329,74€ bei GearBest mit dem Gutschein GBES2COUPON. Informationen zur Rechtslage bezüglich E-Rollern im deutschen Straßenverkehr könnt ihr hier nachlesen.

Kurze Erklärung: Xiaomi hat Ninebot geholfen, Segway zu kaufen. So finden sich alle drei Firmennamen irgendwie auf dem Ninebot ES2 Elektroroller, der den Nachfolger des Ninebot ES01 darstellt. Aber ist neuer auch automatisch besser?

Ninebot ES2 Elektroroller

Technische Daten 

Modell Ninebot ES2
Material Aluminium
Reifen Größe 8 Zoll vorne, 7,5 Zoll hinten
Maximale Geschwindigkeit 25 km/h
Reichweite 25 km; 45 km mit Zusatzakku
Bremssystem vorne & hinten elektrische + mechanische Scheibenbremse
Motorleistung 300 W
Steigung 10 Grad
Maximale Last 100 kg
Batterie 5,2 Ah, 187 Wh
Ladezeit 3,5 Stunden
Größe 102 x 43 x 113 cm ausgeklappt
Gewicht 12 kg
Farbe schwarz, silber

Bewährtes Design

Auf dem ersten Blick scheint man bei Ninebot weiterhin von dem Design des Ninebot ES01 überzeugt zu sein. Denn die zweite Generation unterscheidet sich in puncto Optik kaum von dem Vorgänger. Die größte Variation besteht in der Farbkombination. Während die erste Generation größtenteils in Mattschwarz daher kam, setzt der ES2 auf einen metallischen Grauton. Hauptsächlich die Lenkstange ist von dieser Veränderung betroffen, das Trittbrett ist weiterhin in Schwarz lackiert. Auch die roten Akzente am Übergang zwischen Vorderrad und Trittbrett sowie am Hinterrad finden wieder einen Platz.

Ninebot ES2 Details

Wie bei dem Vorgänger verbaut man ebenfalls zwei unterschiedlich große Reifen. Der Vorderreifen fällt mit einem 8 Zoll Durchmesser minimal größer aus als das Hinterrad mit 7,5 Zoll. An beiden Reifen befinden sich Stoßdämpfer. Ein funktionaler Vorteil bei dem Ninebot ES2 ist die Trittfläche mit Noppen-Muster, die einen besseren Halt auf dem Roller gewähren dürfte. Gerade mit nassen Schuhen könnte das von Vorteil sein. Auch der Ninebot ES2 ist faltbar und damit für den Transport im Kofferraum bestens geeignet.

Wer – wie manch ein CG-Redakteur – Need for Speed: Underground 2 intensiv gespielt hat, freut sich wahrscheinlich über die Unterbodenbeleuchtung. Die lässt sich sogar in der dazugehörigen App einstellen. Die LEDs bieten verschiedene Farben und Modi. Damit wäre man definitiv ein Hingucker auf den Straßen. Natürlich ist der E-Roller auch mit einer brauchbaren 1,5W Vorder- und Hinterleuchte ausgestattet, die euch einen besseren Blick bei Dunkelheit verschafft und dafür sorgt, dass ihr gesehen werdet.

Mehr Power, gleiche Reichweite

Der Unterschied zwischen beiden Generationen liegt also weniger im Design als in der Leistung. Der 300W Motor bringt den Ninebot ES2 Elektroroller auf eine Spitzengeschwindigkeit von stattlichen 25 Kilometern pro Stunde. Das sind immerhin 5 km/h im direkten Vergleich zum Vorgänger und das bei gleich großer maximaler Reichweite von 25 Kilometern. Auch Steigungen kann der Ninebot bewältigen, die dürfen aber nicht größer als 10° ausfallen.

Ninebot ES2 seitlich

Bei beiden sorgt ein 5,2 Ah Akku mit 178 Wh für die Stromversorgung beim Fahren. Einmal Aufladen nimmt 3,5 Stunden in Anspruch. Die Reichweite hängt natürlich auch vom Fahrergewicht (maximal 100 kg) ab, genauso wie von der Strecke und dem Fahrstil. Wer etwas mehr Reichweite rauskitzeln möchte, nutzt die App um zum Beispiel seine Geschwindigkeit mit dem Tempomat-Modus zu begrenzen. Dort kommen dann ebenfalls das Energierückgewinnungssystem und Battery Management System (BMS) zum Einsatz, die eine effektive Nutzung überwachen.

Ninebot ES2 Zusatzakku
Der Zusatzakku kostet zwar fast 200€, bringt aber auch fast doppelt so viel Reichweite.

Wenn man die Reichweite stark erweitern möchte, kann das mit einer externen Batterie. Wie auch bei dem Vorgänger lässt sich für fast 200€ ein zusätzlicher Akku kaufen, den man anschließen kann und somit die Reichweite auf 45 km bringt. Dabei scheint sich sogar die maximale Geschwindigkeit auf 30 km/h zu erhöhen. Da man theoretisch auch mit so einem E-Roller Teilnehmer des Straßenverkehrs ist, muss man natürlich auch schnell sein Tempo reduzieren können. Bei der maximalen Geschwindigkeit gibt Ninebot einen Bremsweg von 4 Metern an.

Ninebot ES2 und die StVO

Wie der Ninebot ES1, der Xiaomi M365 oder sogar das E-Bike FIIDO D1 darf auch der Ninebot ES2 nicht auf den deutschen Straßen fahren. Wenn man ein großes Privatgelände hat, darf man aber problemlos darauf mit dem E-Roller fahren. Wir haben Hoffnung auf einen neuen Gesetzesentwurf, der eventuell eine neue Fahrzeugklasse für solche elektronische Kleinstfahrzeuge kreiert. An der Zeit wäre es, denn schließlich haben da Länder wie Frankreich und die USA uns nicht nur einen Schritt voraus.

Ninebot ES2 Elektroroller fahren

Einschätzung

Xiaomi, Ninebot und Segway: drei sehr große Namen der Branche, die für Qualität stehen. Auch der Ninebot ES2 weiß im Gesamtpaket zu überzeugen und ist, auf den Punkt gebracht, die etwas schnellere, bessere und teurere Version des Ninebot ES01. Welchen von beiden man sich nun zulegen mag, kommt nur darauf an, ob einem die schnellere Geschwindigkeit, das Design und die Unterbodenbeleuchtung die fast 100€ Aufpreis wert sind. Alternativ kann da in Sachen Tempo und Leistung nur der Xiaomi M365 mithalten. Und dann muss man noch wissen, wo man den Roller denn fahren möchte, schließlich ist das Fahren auf deutschen Straßen bisher nicht erlaubt.

Thorben

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37 Kommentare

  1. Profilbild von ctl

    Gibt es eigentlich auch gute und günstige Elektroroller mit 45km/h Zulassung für Deutschland? Ich kenne bisher nur den niu aus dem asiatischen Raum, finde den aber relativ teuer. Kennt jemand gute alternativen, die auch einen Wechselakku haben?

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  2. Profilbild von Meister seines Faches
    Meister seines Faches

    Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen ist teuer.

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  3. Profilbild von ctl

    Die Vorraussetzungen zu erfüllen bei einem Roller wird nicht so teuer sein. Die Gutachten für ein Fahrzeug sicherlich, aber wenn eine Firma viele produziert wird das ja entsprechend verteilt werden können.

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  4. Profilbild von Kürsat

    @ctl: nope gibt es zur Zeit nicht

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  5. Profilbild von Olli

    Von 30km/h auf 0km/h in 4 Metern – das klingt nach Überschlag!

  6. Profilbild von rzb88

    Alles einfach viel zu teuer… Wenn die günstiger wären, hätte jeder so ein teil

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    • Profilbild von Simplicitas

      Guter Scherz, die Dinger kosten nur einen Bruchteil eines vernünftigen Fahrrads. Wer sich so etwas nicht leisten kann, sollte überdenken ob sein Job wirklich das richtige für ihn ist. Oder er sich vielleicht nur als Lohnsklave von einem Großunternehmen ausbeuten lässt und indirekt mit dem zur Verfügung stellen seiner Arbeitsleistung die Existenz des Unternehmen selber stützt. Er also im übertragenen Sinne sein eigenes Grab schaufelt.
      Das nicht „jeder“ so einen Roller hat liegt vielleicht einfach am geringen Komfort, eingeschränkter Alltagstauglichkeit, schlichtweg geringer Verkehrssicherheit und der Tatsache sich nicht legal auf öffentlichen Flächen und Wegen damit bewegen zu dürfen.

    • Profilbild von Gast

      Nö, die sind für das, was sie bieten schon günstig. Die fehlende Zulassung ist zumindest für mich das Problem. Noch mag da ja kaum jemanden interessieren, aber sobald da mehr von den Dingern auf den Straßen zu sehen sind, könnte dsa ganz schnell zum Problem werden (auch ohne Unfall o.Ä.).

  7. Profilbild von Simplicitas

    Ganz einfach: Ninebot ist keine Tochter von Xiaomi und wurde nie von Xiaomi gekauft.
    Xiaomi ist einer von mehreren Risikokapitalinvestoren gewesen, als Ninebot Segway gekauft hat. Das china-gadgets.de das schon wieder(!) durcheinander bringt ist allmählich hochnot peinlich. Selbst für eine Agentur.

  8. Profilbild von Tobi3

    Kommt der Roller aus einem EU Warenlager? Wie viel würde der kosten wenn nicht? Was kommen da noch für Kosten drauf? Könnte mich da jmd aufklären?! Danke

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  9. Profilbild von herby

    Sieht ja fast exakt aus wie der 365

    • Profilbild von supertulla

      @S@herby leider vielleicht nur etwas optisch . Aber sonst ganz anders . Akku ist in der Lenkstange und nicht unterm Boden wie beim m365 . Scheibenbremse kein Tacho ….

  10. Profilbild von ritchi

    Das scheint hier der Lieblingssatz zu sein: zu teuer. Wenn ich mir ansehe wie viele Luxusautos in Deutschland fahren die dann 23h am Tag rum stehen, frage ich mich was in den Köpfen vorgeht. Ein Egret one Roller kann man mit 1300€ als recht teuer ansehen. Ich fahre schon Jahre damit und kein Polizist interessiert sich dafür. Wenn man mit 2 Bier auf dem Fahrrad einen Unfall verursacht ist man vermutlich in größeren Schwierigkeiten.

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  11. Profilbild von osTblock

    @Tobi3: +19% auf den Rechnungsbetrag, ist Versand mit eingerechnet zahlst du da auch die 19% mit drauf… Kann man auch bei zoll.de nachlesen!

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  12. Profilbild von ViDGEDS

    Teuer? Nein! Hier in Deutschland gibt es mittlerweile auch vereinzelt solche Dinger. Erst letztens an einem vorbeigelaufen. 1799€ für 6 km/h und 30km Reichweite. Meh!

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  13. Profilbild von Gosaner

    Toller Roller, aber die fehlende echte Hinterradbremse ist für mich das KO-Kriterium bei einem Scooter mit dieser, nicht zu verachtenden Höchstgeschwindigkeit!

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    • Profilbild von supertulla

      @Gosaner ich habe meinen gestern bekommen und bin begeistert . Bremse funktioniert einwandfrei

    • Profilbild von supertulla

      @Gosaner hab noch vergessen das der Roller noch eine Fußbremse hat

      • Profilbild von Thorben
        Thorben (CG-Team)

        @supertulla: Sehr cool, würden uns sehr über ein Foto freuen! 🙂

      • Profilbild von Gosa

        Na ja, "“Fußbremse"“ würde ich das nicht nennen.
        Schon bei meinem normalen Scooter ohne Motorunterstützung und deutlich geringeren Geschwindigkeiten, wird das Schutzblech, das ja Teil der Fußbremse ist, ziemlich heiß, wenn ich da kräftig drauflatsche.
        Nicht umsonst hat Xiaomi seinem genauso schnellen M365 eine Scheibenbremse am Hinterrad verpasst.
        So eine Lösung würde ich mir auch für den Ninebot ES2 wünschen, insbesondere auch vor dem Hintergrund der zukünftig ja eventuell bestehenden Möglichkeit zur legalen Zulassung von e-Scootern.

  14. Profilbild von Aha, so ist das also.
    Aha, so ist das also.

    Bei maximal zulässigem Gewicht und etwas längerer bergab Strecke ist die Bremse tödlich für den Schuh, habe zum Glück eine dickere Sohle gehabt aber die Bremse hat sich reingeschmolzen!

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  15. Profilbild von deinemudda

    bei gearbest hat der es2 700watt leistung, nicht nur 300

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  16. Profilbild von Timex

    gutschein leider nicht mehr aktuell

  17. Profilbild von Colosseo

    Der M365 ist viel besser:

    1. Er hat einen richtigen Bremsgriff, der die Vorderbremse (mit ABS!) zusammen mit der Rückbremse (Scheibenbremse!) aktiviert!

    2. Die Federung der Luftbereifung ist viel komfortabler als diese Hartgummi-Reifen. Das gleicht auch die mechanische Federung des ES2 nicht einmal ansatzweise aus!

  18. Profilbild von deine mudda

    Ich habe es auch so in Erinnerung dass der es2 hinten nur diese Trittbremse hat. War für mich ein Grund mich für den m365 zu entscheiden

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  19. Profilbild von gfsecou

    Den M365 gibt es auch im EU Lager

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  20. Profilbild von deine muda

    Mal ne Frage in die Runde. Wer schon länger nen escooter fährt, habt ihr euch alle Vollgummi reifen draufgezogen? Bzw könnt ihr die empfehlen?

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  21. Profilbild von spulweggla

    @supertulla: Und welcher der beiden ist dein Favorit?

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  22. Profilbild von weitergedacht

    Letzte Woche für 320€ (nach Cashback) auf Gearbest den M365er geordert. Noch isser nicht losgegangen, vermutlich weil der Zug einmal im Monat dort halt macht – aber der Preis ist annehmbar. Das war mit Versandversicherungs-Dingens…

  23. Profilbild von Marco

    Komme grade aus Israel. Gefühlte 40% der Bevölkerung fahren dort sowas. Auch Ebikes (seeehr schnell) fahren dort zu Hauf.
    Schade dass wir immer alles verklausulieren und mit
    Gesetzen versehen müssen.
    Klappt dort bestens mit dem Miteinander…
    Gruß, M

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