Straßenzulassung für E-Scooter in Deutschland – Verordnung tritt Mitte Juni in Kraft

Wie die Bundesregierung am Mittwoch, den 22. Mai, mitteilte, soll die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung Mitte Juni in Kraft treten.
Update 17.5. – Abstimmung des Bundesrates

Nachdem der Entwurf der Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am öffentlichen Straßenverkehr (eKFV) seit Februar mehr oder weniger final war, musste noch der Bundesrat darüber abstimmen. Am 17. Mai hat er den Entwurf (mit kleinen Änderungen) angenommen. Damit steht fest: Der Weg ist frei für E-Scooter auf Deutschen Straßen.

Was steht in der nun kommenden Verordnung, was wurde in den letzten Wochen noch diskutiert? Wir haben unsere Zusammenfassung aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:

  • Roller dürfen nicht auf Gehwegen fahren. Ausnahmen im Einzelfall können von den Kommunen erlassen werden.
  • Das Mindestalter für alle E-Scooter wird auf 14 Jahre festgelegt (unabhängig von der Geschwindigkeit der Roller)
  • Es wird keine zwei Kategorien der Roller (12 und 20 km/h) geben. Die allgemeine Höchstgeschwindigkeit ist 20 km/h.

Lange wurde daran gearbeitet, jetzt liegt endlich der finale Entwurf der neuen Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am öffentlichen Straßenverkehr vor. Welche Modelle sind zugelassen, wo darf ich fahren, und was muss ich trotzdem beachten? Wir sagen dir hier genau, was das für dich bedeutet.

Eine Gesetzesänderung war lange überfällig, finden auch wir bei China-Gadgets. Wir haben schon längst verschiedene „Last Mile-Gadgets“ getestet und sind begeistert. Einen Überblick könnt ihr euch in unserem angepassten Ratgeber zur E-Mobilität verschaffen. Die jetzt in Kraft getretene Neuregelung löst leider nicht alle Probleme. Was wir grundsätzlich von der Verordnung halten, liest du in unserem Fazit. Außerdem haben wir uns hier ein paar Verbesserungsvorschläge für die Verordnung ausgedacht.

Xiaomi M365 E-Scooter

E-Scooter in Deutschland werden legal!

Viel war im Vorfeld über die Verordnung diskutiert worden. Deutschland wäre wohl nicht Deutschland, wenn man nicht einen umfassenden Katalog an Bestimmungen und Vorschriften zum Betrieb der Fahrzeuge verfasst hätte. Einige dieser Bestimmungen sind wichtig und richtig, andere wirken wenig durchdacht und werfen Fragen auf. Wir fassen die Einzelheiten für euch zusammen. Den Entwurf der Verordnung im Wortlaut könnt ihr hier nachlesen.

Welche Fahrzeuge betrifft die neue Verordnung?

  • E-Scooter fallen nun in die neue Fahrzeugklasse der „Elektrokleinstfahrzeuge“, wenn sie bestimmte Bedingungen einhalten.
    • Das Fahrzeug muss eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 12 und 20 km/h haben.
    • Es muss eine Lenk- oder Haltestange geben (das schließt sogenannte „Hoverboards“ und E-Skates aus)
    • Die Nennleistung darf 500 Watt nicht übersteigen (1400 Watt, wenn 60% der Leistung zur Balancierung verwendet wird)
    • Es darf maximal 700 mm breit, 1400 mm hoch und 2000 mm lang sein.
    • Das Gewicht ohne Fahrer muss unter 55 kg liegen.

Das ist schon erfreulich spezifisch, allerdings fällt auch auf, dass hier Regeln für weit mehr als einfache Tretroller mit elektrischer Unterstützung gemacht wurden. Keines der Geräte, für das die Regelung primär sinnvoll ist, ist annähernd zwei Meter lang oder 50 kg schwer. Viele E-Scooter sind weniger als einen Meter lang und wiegen weniger als 15 Kilo. Hoverboards/Balanceboards wiederum werden komplett von der Regelung ausgeschlossen, da ihnen die Haltestange fehlt (es soll eine Ausnahmeregelung kommen; Genaueres steht aber noch nicht fest). Stattdessen sind Modelle wie der mit 2000€ (!) viel teure und absolut unhandliche BMW X2city mit abgedeckt. Ein anderes, bereits zugelassenes Modell, ist der Metz Moover, der aber ebenfalls fast 2.000€ kostet. Von den weniger als 400€ eines Xiaomi M356 ist das meilenweit entfernt.

Welche Ausstattung braucht ein E-Scooter?

  • Alle Elektrokleinstfahrzeuge müssen bestimmte Vorschriften einhalten, um im öffentlichen Raum gefahren zu werden.
    • Das Fahrzeug benötigt eine Allgemeine oder Einzel-Betriebserlaubnis.
    • Es muss ein gültiger Versicherungsaufkleber angebracht werden.
    • Es muss eine Identifizierungsnummer und ein „Fabrikschild“ mit Fahrzeugtyp und Höchstgeschwindigkeit angebracht werden (sprich: Es braucht ein Kennzeichen/Nummernschild)
  • Die Fahrzeuge müssen außerdem gemäß der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) mit folgenden Dingen ausgerüstet sein:
    • zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen
    • elektrische Beleuchtung vorne und hinten
    • ein „Schallzeichen“, sprich eine Klingel/Hupe
    • Eine Anzeige für den Batteriestand
    • Es wird keine Helmpflicht geben
Update 17.5.

Es war nicht zu erwarten, dass sich hier viel ändern würde, und das hat es auch nicht. Die Versicherungspflicht wird kommen und natürlich müssen alle Roller gewisse Sicherheitsvorkehrungen einhalten.

Der E-Scooter braucht also grundsätzlich eine Zulassung in Deutschland, und es muss eine Versicherung abgeschlossen sowie ein Nummernschild angebracht werden. Die Sicherheitsanforderungen sind annähernd die gleichen wie auch bei Fahrrädern und werden bereits jetzt von einigen E-Scootern (auch aus China) erfüllt.

Wo darf ich mit E-Scootern fahren?

Verkehrszeichen Elektrokleinstfahrezeuge frei
So oder so ähnlich wird das neue Zeichen aussehen.
  • Es besteht grundsätzlich die Pflicht, Radwege zu benutzen, wo diese vorhanden sind.
  • Ist kein Radweg vorhanden, darf/muss auf der Straße gefahren werden.
  • Auf Gehwegen darf nicht gefahren werden.
  • Es wird ein neues Verkehrszeichen für Elektrokleinstfahrzeuge geben (siehe oben)
  • Die Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln ist grundsätzlich erlaubt.
Update 17.5.

Das größte Streitthema der letzten Wochen war der Vorschlag, E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h auch auf Gehwegen zuzulassen. Die Diskussion wurde teils hitzig geführt („Gefahr für Fußgänger“, „Krieg auf dem Gehweg“), dabei geht sie an der Realität weit vorbei. Die meisten Roller werden ohnehin bis zu 20 km/h schnell fahren, und es war ohnehin niemals vorgesehen, diese auf Gehwegen zuzulassen.

Nun ist auch der Vorschlag, die langsamen Roller dort zu erlauben, vom Tisch. E-Scooter müssen Radwege benutzen und sonst auf die Straße ausweichen. Letzteren Punkte haben auch wir in der Vergangenheit kritisiert, da die kleinen Roller auf der Straße schlecht sichtbar sind und deutlich langsamer als der Autoverkehr. Wir hatten auf einen Kompromiss gehofft.

Verkehrsberuhigte Zonen dürfen immerhin befahren werden, in Fußgängerzonen gelten die gleichen Bestimmungen wie für Fahrräder. Inwieweit sich das neue Verkehrszeichen durchsetzen wird, bleibt erst mal abzuwarten.

Darf ich E-Scooter aus China jetzt in Deutschland fahren?

Die vielleicht wichtigste Frage hier bei China-Gadgets: Wie ist das denn nun mit den Rollern aus China? Darf ich jetzt mit meinem Xiaomi M365 auf die Straße? In diesem speziellen Fall ist die Antwort leider „nein“; generell lässt sich das noch nicht sagen. Der M365 ist mit 25 km/h zu schnell für die Fahrzeugklasse der Elektrokleinstfahrzeuge. Dem Ninebot ES1 fehlt außerdem die nötige Beleuchtung, der ES2 ist ebenfalls zu schnell. Eine Drosselung per Software-Update wird vermutlich nicht möglich/erlaubt sein.

Um eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) zu erhalten, bräuchten die Roller zudem eine CE-Kennzeichnung. Auch das könnte ein Hindernis sein, da längst nicht alle chinesischen Hersteller diese ordnungsgemäß anbringen.

Den ES2 gibt es nur in silber-grau (vorne), den ES1 in schwarz (hinten)
Die bisherigen Modelle von Xiaomi und Ninebot sind erst mal von der Verordnung ausgenommen.

Entsprechend werdet ihr diese Modelle nicht versichern können und kein Kennzeichen dafür erhalten. Damit bleiben die preislich oft erschwinglicheren chinesischen Modelle auf deutschen Straßen verboten. Möglich, dass sich Hersteller nun den Vorgaben anpassen und Modelle auf den Markt bringen, die den deutschen Regeln entsprechen. Wir bei China-Gadgets halten natürlich die Augen offen und informieren euch, sobald solche Modelle auftauchen. Tests zu diesen Modellen und weiteren Gadgets aus dem Bereich E-Mobilität findet ihr natürlich hier auch China-Gadgets.

Strafen und Bußgelder

Wer die Roller bisher genutzt hat, tat das bereits ohne Erlaubnis. Tut man es nun weiterhin, drohen teils empfindliche Strafen, wenn man sich dabei erwischen lässt. Das Fahren ohne Versicherungskennzeichen beispielsweise wird mit einem Bußgeld geahndet. Das Fahren ohne vorgeschriebene Versicherung stellt unter Umständen sogar eine Straftat dar (Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz), was neben einem Bußgeld von 70€ sogar ein Verfahren nach sich ziehen kann.

Wird mit dem Inkrafttreten der neuen Verordnung nun mehr kontrolliert? Das bleibt abzuwarten, genau so wie sich erst zeigen muss, wie viele neue Roller nun gekauft und genutzt werden.

Startschuss für kommerziellen Rollerverleih

Mit der Zulassung wird nicht nur Privatpersonen ermöglicht, mit den praktischen E-Scootern auf die Straße zu gehen. Längt gibt es zahlreiche Start-Ups, die nur auf die Legalisierung warten, um Lei-E-Scooter anzubieten. Das Potential ist groß: Wer sich keinen eigenen Scooter zulegen möchte, kommt so dennoch in den Genuss der Vorteile der Roller. In anderen Ländern, zum Beispiel den USA, Frankreich und auch in Österreich, gibt es die Leih-Roller längst.

Das System wird ähnlich funktionieren wie auch beim Car- oder Bike-Sharing. In der Regel gibt es eine App, über die man die Standorte der nächsten Roller feststellen kann. Auch durch solche Services haben E-Scooter das Potential, das Stadtbild vieler Städte und die Zukunft der Fortbewegung entscheidend mitzuprägen.

In einigen deutschen Städten gibt es bereits Pilotprojekte, so zum Beispiel in Bamberg, wo 15 E-Skooter des Verleihdienstes Bird bereits auf den Straßen fahren.

Fazit – Deutschland diskutiert viel und erreicht wenig

Was ist gut an der neuen Verordnung?

Immerhin herrscht nun Klarheit, was erlaubt ist, und was nicht. Irgendwie. Ob man nun wirklich eine eigene Fahrzeugklasse anlegen musste, sei mal dahingestellt, dennoch weiß man nun bei jedem Fahrzeug definitiv, woran man ist. Der Preis dafür ist leider, dass viele bereits etablierte Modelle verboten bleiben. Wer früh auf den E-Scooter umgestiegen ist, hat nun das Nachsehen. Hier hätten wir uns einen Kompromiss gewünscht und geben auch die Hoffnung nicht auf, dass man Roller wie den Xiaomi M356 noch nachrüsten können wird.

An den Sicherheitsvorschriften ist nichts auszusetzen; Bremsen, Licht und sogar Klingel müssen sein. Und immerhin wurde die Sorge beseitigt, man dürfe die Roller nicht mit in Bus und Bahn nehmen – das ist nun erlaubt.

Die Führerscheinpflicht fällt glücklicherweise weg! Das heißt, auch die insgesamt 14 Millionen Menschen in Deutschland, die keinen Führerschein haben, dürfen mit den E-Scootern fahren. Besonders Menschen, die in Großstädten leben, den öffentlichen Nahverkehr nutzen und deswegen nie einen Führerschein gemacht haben, profitieren nun auch davon.

Was gefällt uns nicht?

Fraglich ist hingegen, ob es wirklich einer extra Versicherungspflicht bedarf – hätte hier nicht wie beim Radfahren auch die Privathaftpflicht greifen können? Dass man E-Scooter nun extra versichern muss, ist eine erste, kleine Hürde, die viele vom Kauf eines Rollers abhalten wird, da sie zusätzliche Kosten und Aufwand bedeutet. Nötig ist das vielleicht für größere Modelle (die dürfen ja immerhin bis zu zwei Metern lang sein), die in ihrer Größe schon eher an Fahrräder als an Tretroller erinnern, es schließt aber eben auch die kleinen Roller mit ein. Da viele Menschen in Deutschland aber keine Haftpflichtversicherung haben (Fahrlässig! Habt ihr keine, solltet ihr das nachholen.) ist der Schritt zumindest nachvollziehbar.

Auch die Regelung, Radwege und ansonsten Fahrbahnen nutzen zu müssen, ist fragwürdig. Ist kein Radweg vorhanden, ist es nun so, dass man mit seinem 10 kg leichten und 15 km/h schnellen (bzw. langsamen) Tretroller die Straße mit 50 km/h schnellen PKW und LKW(!) teilen muss, anstatt auf den Gehweg ausweichen zu dürfen. Wir sprechen hier von Tretrollern mit Elektromotor: kleiner, langsamer und schwerer sichtbar als ein Fahrrad. Die Roller von Fußwegen zu verbannen, entspringt dem Gedanken, Fußgänger zu schützen – verständlich. Trotzdem sollte man auch den Schutz der E-Scooter-Fahrer im Blick haben. Die ersten Wochen und Monate nach der Einführung der Roller werden zeigen, wie gut das funktioniert.

Für Fahrzeuge ohne Lenkstange – also Hoverboards und ähnliches – soll es eine Ausnahmeregelung geben. Sobald feststeht, wie diese aussehen soll, ergänzen wir die Infos hier noch. Bis dahin bleiben sie allerdings im öffentlichen Raum verboten.

Was bringt die Zukunft?

Schließen wir damit, dass die Verordnung immerhin ein Schritt in die richtige Richtung ist – wenn auch ein kurzer und noch nicht zu Ende gedachter. Was haltet ihr von der Verordnung? Habt ihr vor, euch jetzt einen E-Scooter zuzulegen, oder habt vielleicht schon einen? Diskutiert gerne im Kommentarbereich. Wir werden diesen Artikel natürlich weiter um neue Informationen ergänzen, sobald die Verordnung endgültig in Kraft tritt.

Wenn du über einen der Links auf dieser Seite ein Produkt kaufst, werden wir oft mit einer kleinen Provision beteiligt. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen. Danke für deine Unterstützung.

Warum beeinflusst das in keiner Weise unser Testurteil?

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt. Alles rund um Quadrocopter verfolge ich mit Leidenschaft. Mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

Psst! Hey du! Wir finanzieren die Gadgettests hauptsächlich durch Werbeeinnahmen.

Wir haben nur sehr wenig Werbung verbaut, um deinen Aufenthalt bei uns so schön wie möglich zu gestalten.

Wir würden uns freuen, wenn du deinen Werbeblocker auf unseren Seiten deaktivieren würdest - so können wir NOCH mehr testen :-).

Dein CG-Team!

144 Kommentare

  1. Profilbild von DEC

    Das ist Typisch für den deutschen Staat… Verbote und Bußgelder, da sind sie sich alle sofort einig, alles was man nicht machen darf, das sehen die Sesselfuzer sofort. Lösungen anbieten bzw. einem Freiheit ermöglichen ist gegen das Konzept…

    Wie Ihr bereits richtig erwähnt habt – Roller auf der Straße mit 15 km/h… bzw noch toller.. 12 km/h für die Kinder… jawohl, da hat sich einer was dabei gedacht! Normalerweise rege ich mich über solche Sachen nicht auf sondern ignoriere sie, aber bei so dummen Entscheidungen sollte, nein muss man es hinterfragen! Haben die alle nur Koks und Geld im Kopf?

    Armes trauriges Deutschland… die Rollersache zieht sich nämlich wie ein Roter Faden durch alles, aber das ist kein politisches Forum hier. Danke für euren Beitrag!

    • Profilbild von DEC

      kleine Ergänzung an alle sich sorgenden Eltern… euren Kindern kann nix passieren wenn sie auf der Straße fahren müssen 🙂 sie haben ja ( ganz Wichtig ) Licht am Roller und 2 Bremsen …Top

    • Profilbild von Gast

      Es gibt immer mehr 30er Zonen, selbst Hauptverkehrswege werden "“Verkehrsberuhigt"“. Es gibt genügend Radwege, auch im Großraum Düsseldorf und Köln. Von Münster mal ganz zu schweigen.
      Wer sein Kind heute ohne Helm auf das Fahrrad setzt, DEM ist nicht mehr zu helfen. Ich weiß nicht, wo das Problem ist, mit einem 10-20km/h fahrenden Roller auf der Straße zu fahren. Diese Dinger haben nichts auf dem Gehweg zu tun, wo schon die Radfahrer fahren, als wenn der ganze Weg ihnen gehört.

    • Profilbild von Simplicitas

      Die Straße besteht zumeist aus FAHRbahn und GEHweg. Wer mit seinem Elektroroller (Kleinkraftfahrzeug) auf den GEHweg ausweichen möchte, möge dann auch bitte gehen und nicht mehr fahren. Und DAS ist auch erlaubt. Gilt genauso für Fahrradfahrer (Ausnahmen: als Geh- und Fahrweg ausgewiesene Gehwege sowie Kinder).

    • Profilbild von Max1

      Was hat das eigentlich immer mit Deutschland zu tun? Solche oder so ähnliche regeln gibt es doch in Spanien Italien Frankreich Schweden Norwegen … und allen anderen industrieländern auch.

      Der 365 Roller von Xiaomi z.b. ist übrigens selbst in China auf der öffentlichen Straße verboten. Dort dürfen nämlich nur Fahrzeuge gefahren werden, die einen festen Sitz haben.

      Noch was zu den Strafen.
      Das Betreiben so eines Rollers z.b. auf dem Gehweg löst gleich mehrere Straftaten aus. wenn das ein Polizist sieht, darf er gar nicht von einer Anzeige absehen. Selbst wenn er wollte. Deshalb bleibe ich weiterhin auf Privatgrund unterwegs. 🙁

      • Profilbild von Anonymous

        Max1: Was hat das eigentlich immer mit Deutschland zu tun? Solche oder so ähnliche regeln gibt es doch in Spanien Italien Frankreich Schweden Norwegen … und allen anderen industrieländern auch.

        Der 365 Roller von Xiaomi z.b. ist übrigens selbst in China auf der öffentlichen Straße verboten. Dort dürfen nämlich nur Fahrzeuge gefahren werden, die einen festen Sitz haben.

        Noch was zu den Strafen.
        Das Betreiben so eines Rollers z.b. auf dem Gehweg löst gleich mehrere Straftaten aus. wenn das ein Polizist sieht, darf er gar nicht von einer Anzeige absehen. Selbst wenn er wollte. Deshalb bleibe ich weiterhin auf Privatgrund unterwegs. 🙁

        Straftaten? Nun bin ich neugierug, nenn mal ein Beispiel.
        Ich erkenne hier lediglich Ordnungswidrigkeiten.

    • Profilbild von Diddl

      Besser kann man es nicht sagen ein perfektes Statement. Ein Fahrrad mit viel Masse oder ein Roller was hat mehr Masse und würde bei einen Unfall mehr schaden anrichten ich glaube das Fahrrad. Was ist schneller der Fahrradkurier ( Fahrrad ) oder der Roller ich glaube das Fahrrad. Aber wir müssen ja unsere Industrie und Versicherungen schützen schließlich sitzen unsere Politiker ja in deren Aufsichtsräten.

  2. Profilbild von Codi

    Schade, damit hat sich das Thema für mich leider erledigt.
    Max. 20km/h finde ich ja noch akzeptabel, aber ein Versicherungskennzeichen bei max. 20km/h ist mehr als übertrieben. Jedes E-Bike kann mehr als 20km/h und benötigt kein Versicherungskennzeichen.
    Dann wird halt weiterhin für Kurzstrecken und dem Weg zur Arbeit das Auto genommen.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Franz

      Codi: Schade, damit hat sich das Thema für mich leider erledigt.
      Max. 20km/h finde ich ja noch akzeptabel, aber ein Versicherungskennzeichen bei max. 20km/h ist mehr als übertrieben. Jedes E-Bike kann mehr als 20km/h und benötigt kein Versicherungskennzeichen.
      Dann wird halt weiterhin für Kurzstrecken und dem Weg zur Arbeit das Auto genommen.

      Was ist denn an einer Versicherungsplakete so schlimm? Hätte keine Lust, dass mich jemand mit solchen Roller umfährt und ich mir mühevoll die Schadensumme erstreiten müsste.

      • Profilbild von versicherungswahn
        versicherungswahn

        und was ist da der unterschied zu einem fahrrad?
        ganz ehrlich aber die deutschen regeln sich noch dumm und dämlich

      • Profilbild von DragonHunter

        Codi: Schade, damit hat sich das Thema für mich leider erledigt.
        Max. 20km/h finde ich ja noch akzeptabel, aber ein Versicherungskennzeichen bei max. 20km/h ist mehr als übertrieben. Jedes E-Bike kann mehr als 20km/h und benötigt kein Versicherungskennzeichen.
        Dann wird halt weiterhin für Kurzstrecken und dem Weg zur Arbeit das Auto genommen.

        Franz: Was ist denn an einer Versicherungsplakete so schlimm? Hätte keine Lust, dass mich jemand mit solchen Roller umfährt und ich mir mühevoll die Schadensumme erstreiten müsste.

        Wie machst du das, wenn dir ein Fahrrad-Fahrer wo rein fährt? Die tragen auch kein Kennzeichen nichts.
        Mit der Begründung müsste jedes Fahrrad auch ein Versicherungskennzeichen tragen und das kann keiner wollen, damit schießt man sich ganz doll ins Knie… sehenden Auges.

        • Profilbild von Gast

          Wenn ein Fahrradfahrer mir irgendwo rein fährt schieb ich dem sein Fahrrad irgendwo hin. 😀 Mit dem Roller gehts sogar einfacher.

        • Profilbild von Berlin-Tempelhof
          Berlin-Tempelhof

          Das Problem ist "“Anonymous"“, dass es einfach ist, große Reden zu schwingen…
          Meinem Vater ist ein Fahrradfahrer an der Beifahrerseite mit ordentlich Karacho ins (regulär) geparkte Auto gerasselt. Er saß drinnen. Der Fahrradfahrer hat ihn angeschaut, meinte "“sorry"“ und ist losgefahren.
          So schnell reagiert nicht mal Chuck Norris, dass mein Vater aus dem Auto gesprungen wäre, herumgerannt, ihn gepackt hätte und dabei noch die Polizei gerufen . . . (abgesehen mal davon, dass es sicher auch Menschen gibt, die sich dabei nicht wohl fühlen, einen anderen körperlich anzugehen)
          Hinterherfahren mit dem Auto? Vergiss es, in Berlin kommst Du mit dem Rad wesentlich schneller durch den Berufsverkehr.
          Letztendlich ist er auf Beule und Kratzern sitzen geblieben. Nun ist mein Vater da entspannt und das Auto war jetzt auch nicht übermäßig neu/wertvoll – aber eine Frechheit ist es trotzdem.

          Da Dir also anscheinend entweder sowas noch nie passiert ist ODER Du einfach Glück hattest (das ein Unfallverursacher nicht einfach wegfährt) ist es einfach, unsachliche Kommentare abzugeben…

        • Profilbild von Gast

          @Berlin-Tempelhof
          fährt dich ein Fahrrad an, bist du als Autofahrer sowieso immer der gearschte. Ob der weg fährt oder stehen bleibt.
          Wenn er fährt macht er sich theoretisch strafbar, denn er verläßt die Unfallstelle.
          Darum wär es doch gar nicht verkehrt, wenn alle zwei oder Vierrädrige Verkehrsteilnehmer alle ne Versicherung und Plakette hätten.

      • Profilbild von Diddl

        Und beim Fahrrad läufst du hinterher und bittest um die Versicherungsnummer und beim Roller ohne E Antrieb auch.

    • Profilbild von Gast

      Die eBikes ohne Kennzeichen dürfen auch nur bis 25km/h el. unterstützen, die die schneller fahren benötigen auch ein Kennzeichen. Und die Versicherungspflicht macht Sinn, spätestens wenn Dich jemand mit 20km/h umnietet und Du Dir den Arm brichst und der Verursacher pleite ist dann schaust Du in die Röhre. Das Risiko wird überschaubar sein, weshalb es mit Sicherheit viele Privathaftpflichtversicherungen geben wird die das entweder mit einschließen oder gegen kleinen Aufpreis als Zusatzpaket (wie heute schon Drohnen, Glasbruch…) anbieten. Die PHV ist eh die wichtigste Versicherung, so etwas sollte allgemein vorgeschrieben werden.

  3. Profilbild von Godzilla

    Deutschland schafft sich wiedermal ab….was für dumme Regelungen…😑

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  4. Profilbild von versicherungswahn
    versicherungswahn

    Das ist mal wieder so typisch Deutschland. 20km/h statt 25 ist verschmerzbar, aber dass jeder Scheiß versichert sein muss.

  5. Profilbild von Simon Klein

    Laut Hersteller Angabe hat der ES2 einen effektiven Leistungsoutput von 300W. Bleibt also noch interessant ob vllt von haus aus die Geschwindigkeit gedrosselt werden kann

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von uffi

      ich hoffe auch sehr darauf, dass der es2 irgendwie legal betrieben werden darf. hab mir den roller mit dieser aussicht geholt… klingel hab ich gerade bei gearbest bestellt und wenn ich den roller ohne sport / sport + betreibe fährt er ja auch nur 20kmh.. damit würde er alle bedingungen erfüllen… (auch wenn das softwaredrosseln wahrscheinlich sehr in der grauzone liegt) ^^

  6. Profilbild von Stefan

    Zur Frage, ob nicht – wie bei Fahrrädern – eine Privathaftpflicht ausreichen würde: Nein, denn diese ist keine Pflicht!
    Schlimm genug, dass für Fahrräder keine Versicherungs- und Kennzeichen-Pflicht besteht.

    • Profilbild von Stefan

      Ich meine natürlich eine Privathaftpflicht-Versicherung. Privathaftpflicht ist selbstverständlich schon Pflicht – sagt ja der Name. 😉

      • Profilbild von Richtigstellung

        Äh! NEIN!
        Das verhält sich anders als z.B. bei der KFZ-Haftpflichtversicherung.
        Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist tatsächlich verpflichtend abzuschließen.
        Im Gegensatz dazu trägt die Privathaftpflichtversicherung jedoch ihren Namen, weil jede Privatperson zur Haftung verpflichtet ist. Die Privathaftpflichtversicherung übernimmt im Haftungsfall den finanziellen Schaden, der dadurch nicht unmittelbar aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Es ist aber nicht verpflichtend, sie abzuschließen.
        Somit sind die Bezeichnungen der beiden Versicherungen zwar gleich ("“Haftpflicht"“), bedeuten aber leider etwas völlig Unterschiedliches.

        • Profilbild von Stefan

          Richtigstellung: Äh! NEIN!
          Das verhält sich anders als z.B. bei der KFZ-Haftpflichtversicherung.
          Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist tatsächlich verpflichtend abzuschließen.
          Im Gegensatz dazu trägt die Privathaftpflichtversicherung jedoch ihren Namen, weil jede Privatperson zur Haftung verpflichtet ist. Die Privathaftpflichtversicherung übernimmt im Haftungsfall den finanziellen Schaden, der dadurch nicht unmittelbar aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Es ist aber nicht verpflichtend, sie abzuschließen.
          Somit sind die Bezeichnungen der beiden Versicherungen zwar gleich ("Haftpflicht"), bedeuten aber leider etwas völlig Unterschiedliches.

          Genau deswegen habe ich ja ergänzt, dass ich meinte, eine Privathaftpflicht-VERSICHERUNG sei keine Pflicht, die PrivathaftPFLICHT aber durchaus.
          Wenn du darauf achtest, habe ich in meinem 1. Post das Wort "“Versicherung"“ vergessen und bearbeiten kann man seine Kommentare hier leider nicht.
          In dem Punkt sind wir uns einig:
          Privathaftpflicht = Pflicht
          Privathaftpflicht-Versicherung = Keine Pflicht.

    • Profilbild von DragonHunter

      Stefan: Zur Frage, ob nicht – wie bei Fahrrädern – eine Privathaftpflicht ausreichen würde: Nein, denn diese ist keine Pflicht!
      Schlimm genug, dass für Fahrräder keine Versicherungs- und Kennzeichen-Pflicht besteht.

      Stell dir mal vor, es wäre so…
      Wer würde sich dann noch ein Fahrrad kaufen, wenn man das auch noch extra "“teuer"“ versichern müsste?
      Man kann sich den Verkehr auch kreativer zerstören als mit Versicherungspflicht für jeden kleinen Scheiß.
      So wird das nur nix mit den ruhigen Innenstädten und schadstoffarmen alternativen Fahrzeugen.
      Verkehrswende am Arsch, wenn man jedem Fortbewegungsmittel so Steine in den Weg legt.

      • Profilbild von Gast

        Mal ganz ehrlich….wo kommt den der ganze Strom her für die ganzen Elektro Autos, Fahrräder und Scooter??
        Ja in der Innenstadt gibts dann weniger Schadstoff, dafür setzten wir uns die Meere und das Land voll Windkrafträder und zerstören uns so die Umwelt.

      • Profilbild von Stefan

        Stefan: Zur Frage, ob nicht – wie bei Fahrrädern – eine Privathaftpflicht ausreichen würde: Nein, denn diese ist keine Pflicht!
        Schlimm genug, dass für Fahrräder keine Versicherungs- und Kennzeichen-Pflicht besteht.

        DragonHunter: Stell dir mal vor, es wäre so…
        Wer würde sich dann noch ein Fahrrad kaufen, wenn man das auch noch extra "teuer" versichern müsste?
        Man kann sich den Verkehr auch kreativer zerstören als mit Versicherungspflicht für jeden kleinen Scheiß.
        So wird das nur nix mit den ruhigen Innenstädten und schadstoffarmen alternativen Fahrzeugen.
        Verkehrswende am Arsch, wenn man jedem Fortbewegungsmittel so Steine in den Weg legt.

        Ich bin 100%ig FÜR eine Versicherungs- und Kennzeichenpflicht für ALLE am Straßenverkehr teilnehmenden Fahrzeuge, ganz gleich welcher Art! Und ja, auch einen Führerschein würde ich verpflichtend voraussetzen – wobei ich dabei zugebe, dass die meisten Autofahrer mit FS ebenfalls so fahren, als hätten sie keinen.
        Mit jedem Fahrzeug kann man ganz schnell materiellen und körperlichen Schaden an Dritten verursachen und dann?
        Kein Kennzeichen – einfach abhauen! Geschieht jeden Tag überall.
        Keine Versicherung – viel Spaß für die Geschädigten beim Erstreiten ihrer Ansprüche.

      • Profilbild von Simplicitas

        DragonHunter: Stell dir mal vor, es wäre so…
        Wer würde sich dann noch ein Fahrrad kaufen, wenn man das auch noch extra "teuer" versichern müsste?[…]

        Oh, Polemik! Da mach‘ ich mit!
        Stell dir mal vor, es wäre so…
        Wer würde sich dann noch ein Moped/Auto/Motorradkaufen, wenn man das auch noch extra „teuer“ versichern müsste?
        Tolles Totschlagargument.

  7. Profilbild von Joby

    @Codi: Ich denke genau so wie du. Damit hat sich das Thema für mich auch erledigt. 20 km/h sind für mich völlig ausreichend, aber Versicherungskennzeichen + die Pflicht neben den rasenden Autos zu fahren = no way

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Ed

      Warum kein Versicherungskennzeichen? Irgendwie muss man nunmal eine Pflichtversicherung nachweisen. Selbst 50ccm Roller kostet die nur 36€/Jahr, da dürfte es bei den Elektrorollern deutlich billiger werden, vermutlich auch als Paketangebote für die PHV.
      Du möchtest also nicht von schnelleren Fahrzeugen überholt werden aber möchtest mit 20km/h Fußgängerslalom fahren?

  8. Profilbild von Tobi

    Tolles Beispiel wie Lobbyarbeit in Deutschland funktioniert .
    Die Versicherungsbranche hat was davon die günstigen Roller aus China werden anhand den Regelungen außen vorgelassen. Den eine Software bedingt der Drosselung werden die sicherlich nicht zulassen

  9. Profilbild von Aaki

    Grübel… -Führerschein-Pflicht oder nicht.. ?
    Zitat 1:
    "“ …es muss eine Versicherung abgeschlossen sowie ein Nummernschild angebracht werden. Außerdem muss man zwingend einen Mofa-Führerschein (oder eine höhere Klasse) besitzen."“
    Zitat 2:
    "“ …Vernunft bei den Verantwortlichen gesiegt: Es fällt die völlig unnötige Führerscheinpflicht weg!"“
    Das ist widersprüchlich, oder nicht?

    • Profilbild von Jens

      Hi Aaki, danke für den Hinweis. Das stammte noch aus der ersten Version, bis vor Kurzem stand im Entwurf nämlich noch, dass man einen Führerschein haben muss. Habe die Stelle geändert.

      • Profilbild von Stefan

        Jens: Hi Aaki, danke für den Hinweis. Das stammte noch aus der ersten Version, bis vor Kurzem stand im Entwurf nämlich noch, dass man einen Führerschein haben muss. Habe die Stelle geändert.

        KEINE Führerscheinpflicht?? Ich bin erschüttert…
        Wenn ich alleine daran denke, wie wenig Ahnung von der StVO Leute MIT FS haben…
        Und jetzt kommen auch noch 12jährige Kinder mit Spielzeug auf die Straße… Was soll schon schief gehen?!

  10. Profilbild von DiBe

    Wie kommt denn ein 12 jähriger an eine FE oder Prüfschein Mofa? 😏

  11. Profilbild von darktranquility

    @Tobi: Nicht unbedingt. Die Hayabusa (Susuki) ist auch elektronisch bei 298 km/h abgeriegelt und so steht das auch in den Papieren drin, obwohl sie technisch über 300 km/h fahren würde.

    Ja, ein etwas krasser Vergleich, aber im Endeffekt dasselbe.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Berlin-Tempelhof
      Berlin-Tempelhof

      … und das passiert ständig und bei vielen Motorrädern…
      Damals wurden die Maschinen erstmal auf 34ps gedrosselt und erst nach 2 Jahren "“aufgemacht"“.
      Meine alte Maschine hatte offen 104ps, aus Versicherungsgründen war aber eine Drossel auf 98ps eingebaut (hat um die 100 € pro Jahr gespart)…
      Natürlich wird sowas anerkannt und ist schon seit Jahrzehnten gängige Praxis.
      Solange die Drosselung dort eingetragen ist und auch abgenommen (muss natürlich vorher der Hersteller abnehmen lassen) ist sowas völlig unkompliziert. Schwieriger wird es, wenn der Motor über die geforderten 500W hat. Denn ob dort eine Drosselung möglich bzw. einfach umzusetzen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
      Grüße
      BT

  12. Profilbild von MoEs

    Was wäre, wenn ich bei meinen ES1 ein Rücklicht anbringe? Erscheint mir Recht einfach und schon sind alle Anforderungen erfüllt. Oder?

  13. Profilbild von nortek

    MoEs denke nicht brauchst unbedingt noch das ABE aber schreib den Hersteller an.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  14. Profilbild von Gast

    JAU DAR KANN ICH AUCH eROLLER FAHREN MIT 25 km/h . der einzigste unterschied ist ja nur ein Helm und ich kann nicht auf radwege fahren .. Supie ….. 🙂 das macht laune …..
    Dann können sie sich auch das Gesetz auch sparten viel Trubel für nichts . Danke ..

  15. Profilbild von Free Man

    Gesetze stehen fest und ich habe mir soeben ein Padelec bestellt.
    Da brauche ich keine Versicherung und kann 25kmh fahren. Dazu kommt das die Preislich interessanten E scooter sowieso nicht fahren dürfen. Hat sich das Thema e scooter erstmal für mich erledigt. Mal schauen wie sich das ganze entwickelt.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  16. Profilbild von frieds

    Ab wann gilt die Verordnung ? 1.3.19 ?

    • Profilbild von Jens

      Konnte noch keinen festen Termin finden. Sie ist jetzt unterschrieben und wird wohl in genau dieser Form kommen. Auch vom Ministerium aus heißt es bisher nur "“Frühjahr 2019"“.

      • Profilbild von frieds

        Trotzdem danke für die Info ℹ️

        Jens: Konnte noch keinen festen Termin finden. Sie ist jetzt unterschrieben und wird wohl in genau dieser Form kommen. Auch vom Ministerium aus heißt es bisher nur "Frühjahr 2019".

  17. Profilbild von Breetai

    Das ist sicher nichts halbes und nicht ganzes. Auch wenn die Versicherungspflicht nicht so dramatisch sein dürfte (mit aller Wahrscheinlichkeit deutlich günstiger als ein Mofa), ist es inkonsequent, dass man Pedelecs oder auch normale Fahhräder mit deutlich höherer Geschwindigkeit ohne eine obligatorische Versicherung fahren darf und hier dann eine Pflicht gelten soll.

    Aber ich würde mal indirekt das Positive sehen wollen: Ja, man darf keine "“nicht zugleassenen"“ China Roller in Deutschland fahren. Aber jetzt könnte das eine Ordnungswidrigkeit werden (mit 70 Euro Strafe). Das ist noch blick- uind vor allem kalkulierbar. Und mit zunehmenden Rollern im Straßenverkehr fallen die Dinger sowieso nicht auf. Nach bisherigem Stand ist das Fahren solcher Fahrzeuge ein erhebliches Risiko, das sogar in einer Strafanzeige ausarten kann (das Führen nicht zugelassener Fahrzeuge in Deutschland ist keine Kleinigkeit).

    Auch die Geschichte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und die explizit nicht geforderte Helmpflicht sind sicher von Vorteil.

    Ich denke schon, dass das in die richtige Richtung geht. Selbst wenn es nicht der große Wurf ist, dürfte es eine ordentliche Verbesserung sein. Ärgerlich finde ich persönlich eher, dass Monowheels vollkommen aussen vor sind.

  18. Profilbild von DerChris

    Aber der M365 hat doch nur bis 500W, oder irre ich mich da?
    Alles was der brauch ist die Trennung der beiden Bremsen, meinetwegen linker Hebel eABS vorne, neuer rechter Hebel Scheibenbremse hinten.
    Beleuchtung hat er, fehlt noch die Drosselung auf 20 km/h (ich meine die Motorleistung kann man auch auf max 500 drosseln) plus der Murks mit den Schildern hinten auf dem Hinterrad Schutzblech.

    Das dauert doch jetzt keine 3 Wochen bis man auf Alixpress ein Conversion-Pack mit Bremse und Schilderhalter kaufen kann …

  19. Profilbild von Gast

    Ich habe selten über so viel Unmut gelacht. Danke für den lustigen Abend!
    Ein eScooter wird also nem Moppet gleich gestellt. Ein Moppet muss ein Front und Rücklicht haben und zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen. Darum braucht auch der Roller diese Sachen. Das der auf 20km/h begrenzt ist, ist doch nicht schlimm, oder?! Auch damit auf der Straße zu fahren finde ich nicht dramatisch. Wenn du mit nem Fahrrad 30km/h fährst, bist du in meinen Augen auf dem Fahrradweg, oder auf der Straße viel zu schnell unterwegs und dann sollte man auch nen Helm tragen. Letztens hab ich ein kleines Elektroauto gesehen, dass fuhr wohl auch nur maximal 20km/h und auch auf der Straße. Die Gehwege sind bereits jetzt schon meist zu voll, mit einem Radweg, der meist über die Hälfte des Weges einnimmt. Und das das Ding ne extra Plakette braucht, finde ich auch nicht schlimm.
    Ich glaube ihr ärgert euch nur darüber, dass die China Scooter nicht offiziell gefahren werden dürfen. Tja, Pech! Aber geht davon das Leben unter? NÖ

    • Profilbild von Simplicitas

      Man hätte sich sicherlich über die referal Provisionen und Werbedeals gefreut. Ist immerhin eine Agentur.

    • Profilbild von Vin

      Anonymous:
      Ich glaube ihr ärgert euch nur darüber, dass die China Scooter nicht offiziell gefahren werden dürfen. Tja, Pech! Aber geht davon das Leben unter? NÖ

      Das sagt niemand. Aber jede Überbürokratisierung stillschweigend muss man ja auch nicht anerkennen, oder?!
      Theoretisch dürfte man sein "“Kleinfraftfahrzeug"“ dann ja auch nicht in den öffentlichen mitführen (http://tinyurl.com/y5e4nn2a). Was komplett am Sinn der eScooter vorbei geht.
      Die unverständlichen (in DE) reglementierten 20kmh anstelle der üblichen 25kmh (soviel zur Gleichstellung mit nem mofa/mopped) bringe ich erst gar nicht ins Spiel.
      Das ganze wurde nicht wirklich zu ende gedacht (im großen ganzen).

  20. Profilbild von mario

    Interessant.
    Der Ninebot ES2 hat nur 300W Ausgangsleistung!!
    Sollte also gehen. Softwareupdate fur 20km/h grenze..

    Die Bußgelder halten sich ja in grenzen, aber ist es nicht weiterhin so, dass wenn du ohne Versicherung fährst, du dann auch enorme Bußgelder bekommst (bis 1.500) und drei Punkte..? Bleibt das, oder beschränkt es sich auf die etwa 100€?

    Die Frage wäre auch, ob man eine Versicherung findet, die einem ein nicht zugelassenes Gefährt versichert.. xD

  21. Profilbild von Na endlich

    Gute Regelung, jetzt noch Geräte dazu, bin gespannt.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  22. Profilbild von steveathome

    Frage: Führerschein oder nicht? Aaki hat auch schon gefragt

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  23. Profilbild von herbernd

    Die analogen Tretroller sind doch ohne Verpflichtung auf dem Bürgersteig erlaubt oder?
    Wo unterscheidet sich ein Trettroller der mit dem Fuß angetrieben wird von einem mit Motor?

    Ich meine nicht den technischen Unterschied. Woran erkennt man das von außen? Warum fährt man nicht mit einem Escooter über den Bürgersteig und im Bedarfsfall schiebe ich mit dem Fuß an um den manuellen Antrieb darzustellen?

    • Profilbild von Simplicitas

      Das eine ist ein Kraftfahrzeug, das andere nicht. Irgendwo musste man halt eine Grenze setzen. Und die lag bisher bei den 6km/h. Ansonsten können wir uns bald die Aufteilung in Fahrstreifen und Gehweg wieder ganz sparen und erneut das Recht des Stärkeren etablieren.
      Man hätte sich sicherlich zu einer anderen Regelung durchringen können, wenn im Alltag die Bestimmung, dass Fußgänger auf dem Gehweg IMMER Vorrang haben, funktionieren würde. Beschwer dich bei Fahrradfahrern, die Fußgängern wegklingeln und zum Ausweichen zwingen*.
      Der Gesetzgeber möchte halt gewisse Fehler durch unbedachte Ausnahmeregelungen nicht wiederholen.

      *Generell stört mich die gesamte Ellbogengesellschaft. Egal ob der egoistische Hornochse zu Fuß geht, Fahrrad fährt, Motorrad fährt oder im Auto sitzt. Da verurteile ich wertfrei 😉

      • Profilbild von Gast

        @Ellbogengesellschaft
        so sehe ich das auch! Es geht egal ob im Straßenverkehr oder auch im Job, oder selbst unter "“Freunden"“ immer nur um ich, ich, ich……
        Ich würde generell nicht sagen, das nur die Fahrradfahrer bekloppt sind, so wie du es ebenfalls schreibst. Es gibt genügend Spinner, egal welches Verkehrsmittel sie benutzen 😀

  24. Profilbild von Olaf

    @MoEs:
    Dafür benötigt das Fahrzeug eine allgemeine oder spezifische (einzel-) Betriebserlaubnis (ABE oder EBE), wie bisher auch jedes andere motorbetriebene Fahrzeug.
    Das würde bedeuten, dass ein Eigenbau theoretisch möglich ist – wenn er eine solche Erlaubnis erhalten hat. Das wiederum erfordert zumindest bei den bisher erlaubten Fahrzeugen entsprechende Gutachten, Prüfungen usw., was das Prozedere für den Otto-Normal-Bürger sehr teuer oder gar unerschwinglich macht.

    Ich gehe davon aus, dass nur neu auf den Markt kommende Exemplare die Erlaubnis haben werden, nicht die alten.

    Und was war schon immer auf dem Fahrzeugmarkt zu sehen?
    Fahrzeuge und Teile mit ABE sind deutlich teurer als Fahrzeuge und Teile ohne ABE.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  25. Profilbild von EspressoJunkie

    @Stefan: eine privat haftpflicht ist keine Pflicht. Aber dumm ist wer darauf verzichtet

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Simplicitas

      Doch, die private Haftpflicht ist eine Pflicht, sonst würde sie ncht so heißen. Es handelt sich um die Haft für die du in einem Schadensfall verpflichtet bist aufzukommen. Eine Versicherung, die die private Haftpflicht abdeckt/versichert ist hingegen nicht verpflichten. Sonst würde es private Haftpflichtpflichtversicherung heißen.
      Ja, es handelt sich um eine unnötig verwirrende Spitzfindigkeit.

  26. Profilbild von Marco

    Also selbst wenn ich meinen ES2 mit Update auf 500W und 20km/h gedrosselt bekäme: Ein "“Fabrikschild"“+ Fahrgestellnummer gibt’s nicht, selbst wen Ninebot/Segway eine ABE hinbekommt wäre es also nicht möglich, vorhandene Roller legal zu nutzen.
    Bzgl Pflicht auf der Straße zu fahren: Im Text ist nicht näher aufgeführt, ob dies auch für unter 15-Jährige gilt – dies wäre der größte Schwachsinn überhaupt – ein 13-Jähriger mit 12km/h auf der Straße. Als ES2-Fahrer kann ich jedenfalls nachvollziehen, dass ich mit 20km/h (oder 25km/h) nicht auf dem Bürgersteig fahren sollte, das ist in der Regel einfach zu schnell. Auf Bürgersteigen eine Maximalgeschwindigkeit wiederum könnte niemand kontrollieren.

    Fazit: Schade, dann fahre ich wohl weiterhin illegal und kann nur hoffen, dass nicht in Zukunft mehr kontrolliert wird. Hier in der Stadt ist so ein Teil unsagbar praktisch, gerade weil sie klein und leicht zu transportieren sind. Ein E-Bike ist da keine Alternative, außerdem bin ich auf dem Rad mit Muskelkraft sowieso über 25km/h unterwegs.

  27. Profilbild von OJ Bender

    Das sind die Gesetze und Verordnungen, wenn überwiegend Lobby-Säcke aus Versicherungsmafia, AutoKonzernen und Besitzstandswahrern sich mit Dauerausweisen im Bundestag festsetzen und minderbegabten Verkehrsministern die Vorgaben schreiben. Wir haben diesen GroKo Filz und seinen Blinddarm -CSU- überwiegend gewählt. Jetzt müssen wir damit leben. Zumindest vorübergehend.

    • Profilbild von UnserLandIstScheißeWeilManMitRollernNur20FahrenDarf
      UnserLandIstScheißeWeilManMitRollernNur20FahrenDarf

      OJ Bender: Das sind die Gesetze und Verordnungen, wenn überwiegend Lobby-Säcke aus Versicherungsmafia, AutoKonzernen und Besitzstandswahrern sich mit Dauerausweisen im Bundestag festsetzen und minderbegabten Verkehrsministern die Vorgaben schreiben. Wir haben diesen GroKo Filz und seinen Blinddarm -CSU- überwiegend gewählt. Jetzt müssen wir damit leben. Zumindest vorübergehend.

      Wenn man seinen Unmut daran festmacht sagt das viel über den Blickwinkel und seine Prioritäten aus.

  28. Profilbild von Naiki

    Weiß jemand wie‘s in Frankreich genau geregelt ist? War letzte Woche in Paris und habe mir dort nen M365 im Xiaomi Store gekauft – in der Hoffnung dieser könnte bald ne Zulassung in DE bekommen. Auf Nachfrage hin meinten alle, dass ich damit uneingeschränkt im ganzen Land (Frankreich) rumfahren darf, was echt praktisch war. Zwar haben ab und an die Kiddies mit den Lime-Rollern im Verkehr gestört, aber was soll’s, kann man drüber wegsehen.

    • Profilbild von AugenAufVorDemKauf
      AugenAufVorDemKauf

      Naiki: Weiß jemand wie‘s in Frankreich genau geregelt ist? War letzte Woche in Paris und habe mir dort nen M365 im Xiaomi Store gekauft – in der Hoffnung dieser könnte bald ne Zulassung in DE bekommen. Auf Nachfrage hin meinten alle, dass ich damit uneingeschränkt im ganzen Land (Frankreich) rumfahren darf, was echt praktisch war. Zwar haben ab und an die Kiddies mit den Lime-Rollern im Verkehr gestört, aber was soll’s, kann man drüber wegsehen.

      Wie konntest du denn davo ausgehen, dass der jemals in Deutschland erlaubt sein würde, es war doch schon lange völlig klar, dass er niemals erlaubt sein würde.

      • Profilbild von Naiki

        @AugenAufVorDemKauf Ich hatte nur die Hoffnung! Und ging nicht davon aus. Sind zwei grundverschiedene Aussagen. Mir ist‘s dennoch Schnuppe, da ich das Ding hauptsächlich außerhalb Deutschlands nutze.

  29. Profilbild von Rene

    Wer glaubt bei der Regelung sind die Lobbyisten der großen deutschen Autokonzerne nicht dabei gewesen. Der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es wird so kommen, das e-Scooter nur dann zugelassen sein können, wenn Sie eben von einem dieser Konzerne kommt und 600€ aufwärts kosten wird. Es geht bei der Regelung nur um den Gewinn dieser Konzerne um sonst geht es nichts.

    • Profilbild von DieDaObenSindSchuld
      DieDaObenSindSchuld

      Rene: Wer glaubt bei der Regelung sind die Lobbyisten der großen deutschen Autokonzerne nicht dabei gewesen. Der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es wird so kommen, das e-Scooter nur dann zugelassen sein können, wenn Sie eben von einem dieser Konzerne kommt und 600€ aufwärts kosten wird. Es geht bei der Regelung nur um den Gewinn dieser Konzerne um sonst geht es nichts.

      Alu Hut zu eng?

144 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bild zum Kommentar hinzufügen (JPG, PNG)

Mit Absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen.