Samsung Galaxy Buds 2 Pro: neuer Flagship ANC-In-Ear für 229€ 

Samsung hat mit den Samsung Galaxy Buds 2 Pro seine neuen Flagship ANC In-Ears vorgestellt. Die Hörer sind voll mit neuer Technik, kompakter, leichter, aber mit einem Preis von 230€ auch kein günstiges Vergnügen.

Samsung Galaxy Buds 2 Pro alle farben

Sehr ähnliches Design, aber kleiner

Um es in Zahlen zu nennen sind die neuen Samsung Galaxy Buds 2 Pro 15% kleiner als die vorherigen Galaxy Buds Pro. Überdurchschnittlich leicht oder schwer sind die Hörer mit einem Gewicht von 5,5 g pro Hörer aber nicht. Dabei haben sie die Maße von 19,9 x 21,6 x 18,7 mm.

Samsung Galaxy Buds 2 Pro groesse

Überraschender für mich ist, dass Samsung auch das Ladecase leicht verkleinert hat. Dieses hatte bei den Samsung Galaxy Buds Pro, Buds 2 und den Galaxy Buds Live exakt dieselben Maße. Vermutlich um Produktionskosten einzusparen, mit einer neuen Größe von 50,1 x 50,2 x 27,7 mm scheint dieser Kostenvorteil nun Geschichte. Das Gewicht des Cases ist mit 43,4 g aber weiterhin durchschnittlich.

Samsung Galaxy Buds 2 Pro weiss

Farblich sind die Samsung Galaxy Buds 2 Pro in drei Versionen verfügbar. Neben Graphitgrau und Weiß gibt es eine Lilafarbene Variante, passend zum Samsung Handy.

Mit dem Schutz vor Schweiß und Wasser hat Samsung bei den normalen Galaxy Buds 2 geknausert, sodass diese nur mit IPX2 zertifiziert wurden. Das neue Pro-Modell ist jedoch wie das vorherige wieder mit IPX7-Schutz versehen.

Was steckt technisch in den Samsung Galaxy Buds 2 Pro?

Duale Lautsprecher-Treiber

Pro Hörer steckt in den Galaxy Buds 2 Pro, wie schon in ihrem Vorgänger, ein dynamisches Zweiwege-Lautsprechersystem. Dabei ist ein Treiber für den Tiefton zuständig, der andere für den Hoch- und Mittelton. Der wireless In-Ear ist Hi-Res zertifiziert und beherbergt zudem einen 360° Audio-Modus, der einem das Gefühl geben soll, mit auf der Bühne zu stehen.

Samsung Galaxy Buds 2 Pro treiber

Hybrid-ANC-Technik

Pro Hörer kommen drei Mikrofone zu Einsatz, wie immer zwei außenliegende und ein innenliegendes Mikrofon. Ob Samsung mit dem Setup in ihrem neuen Flagship In-Ear auch ANC-Top-Modelle wie die Sony WH-1000 XM4 ärgern kann, bleibt natürlich abzuwarten.

Neben der Möglichkeit zwischen ANC- und Transparent-Modus manuell zu wechseln, implementiert Samsung auch einen Konversationsmodus. Ist dieser eingeschaltet, registrieren die Hörer, wenn man selbst anfängt zu sprechen. Ist das der Fall, schalten sie die Samsung Galaxy Buds 2 Pro automatisch in den Transparent-Modus, sodass man sein Gegenüber verstehen kann, ohne die Hörer aus den Ohren zu nehmen.

Bluetooth 5.3 leider ohne LDAC

Samsung verbaut hier einen modernen Bluetooth 5.3 Chipsatz. Während es im Vorfeld Gerüchte gab, dass Samsung dieses Mal weitere Codes neben SBC-, AAC- und dem hauseigenen SSC-Codec implementieren könnte, wurden wir nach der Präsentation eines Besseren belehrt. So kann das volle Potenzial der Hörer nur mit einem Samsung Handy ausgeschöpft werden.

Nur durchschnittliche Laufzeit

Samsung gibt die Laufzeit der Hörer mit 5 Stunden mit eingeschaltetem ANC an. Mit dieser Herstellerangabe stehen die Samsung Galaxy Buds 2 Pro nicht alleine da, im Gegenteil. Die wireless ANC In-Ears liefern eine Laufzeit von 4-6 Stunden, alles darüber würde ich als überdurchschnittlich bezeichnen.

Mit dem Ladecase sollen so bis zu 18 Stunden Musikhören drin sein, ehe eine Steckdose nötig wird. Natürlich kann das Case bei Samsungs neuem wireless In-Ear nicht nur kabelgebunden per USB-C, sondern auch kabellos aufgeladen werden.

Einschätzung: bei dem Preis muss man liefern

Kopfhörer anhand der technischen Daten zu bewerten, ist praktisch unmöglich. Ich bin sehr gespannt, wie stark sich der Klang von der vorherigen Pro-Version unterscheidet. Zumindest auf dem Papier hört sich das Treiber-Setup sehr ähnlich an. Gleiches gilt natürlich auch für die aktive Geräuschunterdrückung.

Ich hoffe mal, dass Samsung es mit dieser Generation schafft ihre Näherungssensoren in den Griff zu bekommen. Besonders zuverlässig ist Samsungs Trageerkennung in der Vergangenheit nicht gewesen. Etwas schade finde ich, dass Samsung weiterhin nur den eigenen SSC-Codec anbietet und keine universelleren Codec, wie beispielsweise den LDAC- oder LHDC-Codec implementiert. Das hätte die In-Ears bestimmt auch für Nicht-Sasmsung-Handy-Nutzer interessanter gemacht.

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Kommentare (6)

  • Profilbild von Shananigan
    # 13.08.22 um 03:37

    Shananigan

    Mit dem Schutz vor Scheiß und Wasser… 🤣 Find ich mit meinem dummen Humor leicht witzig. 😆

  • Profilbild von Marcel 2580
    # 13.08.22 um 07:01

    Marcel 2580

    Zum Glück sind die Buds vor "scheiß und Wasser" geschützt:-)

  • Profilbild von Wow
    # 13.08.22 um 12:59

    Wow

    Ist euch sicher schon selbst aufgefallen. "Mit dem Schutz vor Scheiß und Wasser….
    Hihi,…vielleicht einfach nochmal deutlich darauf hinweisen in welche Körperöffnung die Buds 2 Pro gehören.

  • Profilbild von muscapee
    # 13.08.22 um 13:11

    muscapee

    "Bluetooth 5.3 leider ohne kein LDAC"

    "Schutz vor Scheiß und Wasser"

    Da hat wohl jemand vergessen korrektur zu lesen 😅

    Abgesehen davon,…
    Wie alles neue von Samsung wahrscheinlich wieder maßlos übertrieben teuer für das was sie liefern.
    Bin gespannt wie die sich schlagen. Die alten Pro haben ja gegen die alten buds 2 auch keinen wirklichen Mehrwert geliefert.

    Wenn man bedenkt dass man die buds 2 nun neu auf ebay Kleinanzeiger hinterhergeworfen (~50€), bleibt abzuwarten ob die Teile den mehr als 4 fachen prei wert sind.

  • Profilbild von Interessierte
    # 14.08.22 um 10:11

    Interessierte

    "Mit dem Schutz vor Scheiß und Wasser […]" – unglaublich wie weit die Technik heutzutage schon ist. Was für ein IP-Rating ist das? IP-Kack? 😂🤣😂🤣

  • Profilbild von TheRuppert
    # 16.08.22 um 18:25

    TheRuppert

    Tja die Dinger sehen aus wie die Vorgänger und werden somit wieder nicht in meinen Ohren halten, schade eigentlich.

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