400€ sparen: Samsung Galaxy Z Flip7 mit großem Frontdisplay für 799€
Preissturz beim Klapphandy: Das Samsung Galaxy Z Flip7 (256 GB) bekommt ihr jetzt schon für 799€ bei Galaxus. Damit spart ihr gegenüber dem Preis bei Samsung satte 400€.
- Tolle Selfies dank Hauptkamera im zusammengeklappten Zustand
- Frontdisplay endlich größer ohne störende Ränder
- Leichter und dünner als der Vorgänger
Nachdem Samsung im letzten Jahr hauptsächlich Produktpflege betrieben hat, sind die Erwartungen groß: Kommt mit dem Galaxy Z Flip7 endlich der Sprung nach ganz vorne? Neben einem größeren Akku und gewachsenen Displays verspricht Samsung mit dem hauseigenen Exynos 2500-Chipsatz Top-Leistung für das neue Foldable. Aber reicht das, um sich von der Konkurrenz abzusetzen? Wir haben das Smartphone mit auf einen Wandertag genommen und getestet. Eine Funktion ist besonders praktisch.
- Samsung Galaxy Z Flip7
- bei Galaxus für 799€ | Gomibo für 811,95€ | Samsung für 1199€ – aktuell nicht verfügbar
Inhalt
Technische Daten des Samsung Galaxy Z Flip7
Display | Hauptdisplay: 6,9″ FHD+ AMOLED, 2520 x 1080 px, 120 Hz Frontdisplay: 4,1″, 1048 x 948 px, 120 Hz, 2600 nits, Gorilla Glass Victus 2 |
Prozessor | Exynos 2500 @ 3,3 GHz (3 nm) |
Grafikchip | Xclipse 950 |
Kamera | Hauptkamera: 50 MP, ƒ/1.8, OIS Ultraweitwinkelkamera: 12 MP, ƒ/2.2 |
Frontkamera | 10 MP, ƒ/2.2 |
Speicher | 256 / 512 GB |
Arbeitsspeicher | 12 GB |
Akku | 4300 mAh, Laden mit 25 W |
Features | IP48-Zertifizierung (wasserdicht), Fingerabdrucksensor im Power-Button |
Konnektivität | 5G, WiFi 7, Bluetooth 5.4, NFC, Dual-SIM inkl. eSIM, USB-C |
Betriebssystem | OneUI 8 auf Basis von Android 16 |
Abmessungen / Gewicht | Geöffnet: 166,7 x 75,2 x 6,5 mm Geschlossen: 85,5 x 75,2 x 13,7 mm Gewicht: 188 g |
Farben | Blue Shadow, Jet Black, Coral Red, Mint |
Vorstellung | 09.07.2025 |
Wer schreibt diesen Test?
Hi, ich bin Fred! Alles was mit Uhren und Handys zu tun hat, fällt in mein Revier. Und Gadgets natürlich. Gadgets gehen immer!
Samsung Galaxy Z Flip7 – Pro und Contra
- Tolle Selfies dank Hauptkamera im zusammengeklappten Zustand
- Frontdisplay endlich größer ohne störende Ränder
- Leichter und dünner als der Vorgänger
- Innenkamera nur mäßig, keine Telelinse
- Autofokus und optische Bildstabilisierung mit Problemen
- Kein Top-Chip trotz Flaggschiff-Preis
- Langsames Laden mit 25 Watt
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Dünner und leichter?
Samsung hat minimal am Design des Galaxy Z Flip7 geschraubt und präsentiert uns eine etwas verschlankte Version des Flip-Phones. Statt 14,9 mm (Z Flip6) speckt das Smartphone im geschlossenen Zustand jetzt auf 13,7 mm ab. Leichter wird das Gerät durch die Diät aber kaum: Mit 188 g bringt das Gerät ein ganzes Gramm weniger als der Vorgänger auf die Waage. Diesen Unterschied werdet ihr nicht merken. Trotzdem liegt das Gerät bei uns im Test nicht schwer in der Hand. Und hat vor allem einen Vorteil: Es ist handlich.
Die Displays wachsen leicht auf 6,9 Zoll für das Hauptdisplay und 4,1 Zoll für das Frontdisplay. Bei den Farben gibt es in diesem Jahr frischen Wind: Blue Shadow, Jet Black, Coral Red & Mint stehen zur Auswahl. Zu Deutsch: Blau, Schwarz, Rot und Hellgrün. Ich liebe das Marketing-Sprech für die Farbauswahl bei den Smartphone-Herstellern. Wir haben die schwarze Version getestet.
Die Rückseite des Samsung Galaxy Z Flip7 besteht aus Corning Gorilla Glass Victus 2 und ist weniger fingerabdruckanfällig, als ich gedacht habe. Man fasst das Gerät gerne an: Die Haptik ist angenehm und nicht zu rutschig. Der Rahmen des Geräts ist aus Aluminium gefertigt, was zusätzliche Robustheit bietet.
Die Displayfalte ist kaum noch zu spüren. Mich hat sie bei der Bedienung gar nicht gestört. Im Gegenteil. Meist ist sie mir gar nicht aufgefallen. Das Scharnier des Klappmechanismus sitzt relativ fest. Und keine Angst, der leiert auch nicht so schnell aus. Mein Kollege Jens ist stolzer Besitzer eines Z Flip5 und auch nach zwei Jahren „klappt“ noch allem beim Scharnier wie es soll. Dafür hatte er andere Probleme. Aber dazu später mehr.
Einfach schön: Front-Display endlich ohne Ränder
Wenden wir uns erstmal dem Guten zu. Das Frontdisplay des Samsung Galaxy Z Fold7 ist wirklich beeindruckend. Samsung schließt endlich zur Konkurrenz auf und weitet das Display komplett auf den verfügbaren Platz aus: Kein störender Rand mehr an der Unterseite. Mehr Platz für Widgets und Apps. Und die laufen dank 120 Hz Bildwiederholrate auch richtig flüssig. Das AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1.048 x 948 Pixeln und einer Spitzenhelligkeit von 2.600 Nits sorgt für einen schönen Augenschmaus.
Aber zurück zu den Apps: Samsung bietet eine integrierte Funktion, um eine begrenzte Auswahl von Apps direkt auf dem Frontdisplay zu nutzen. Hier habt ihr allerdings nicht allzu viele Möglichkeiten. Um beliebige Apps auf dem Frontdisplay eures Galaxy Z Flip7 zu verwenden, benötigt ihr die Samsung-App Good Lock und das Modul MultiStar. Beides findet ihr in den Einstellungen unter Erweiterte Funktionen und Labs. Die Einrichtung ist problemlos und schnell. Aktuell sind aber noch nicht alle Apps auf den größeren Bildschirm optimiert. Dann habt ihr unten leider wieder den schon von älteren Modellen bekannten schwarzen Rand.
Auch das Hauptdisplay soll hier nicht unerwähnt bleiben: Das bietet gewohnte AMOLED-Qualität mit FHD+-Auflösung (2520 x 1080 Pixel) und einer adaptiven Bildwiederholrate von 1-120 Hz. Hier macht Samsung alles richtig.
Ein Wandertag mit dem Samsung Galaxy Z Flip7: Wie schlagen sich die Kameras?
Wenn man sich bei bestem Wetter in der Natur rumtreibt, möchte man natürlich schöne Erinnerungen an diesen Tag haben. Deswegen habe ich das Samsung Galaxy Z Flip7 mit zum Wandern genommen und war vor allem gespannt auf die verschiedenen Lichtsituationen: Wir haben uns nämlich nicht nur bei Sonnenschein auf Wanderwegen rumgetrieben, sondern uns auch eine Höhle angeschaut.
Kameras auf der Rückseite: Schnappschüsse mit Problemen
Das Samsung Galaxy Z Flip7 bekommt wie das Vorjahresmodell eine Kamera mit 50 Megapixeln und einer Blende von ƒ/1.8. Die Ultraweitwinkelkamera bleibt bei 12 Megapixeln und einer Blende von ƒ/2.2. Beide Kameras machen grundsätzlich einen guten Job. Die Bilder haben ein natürliches Farbprofil ohne zu viel Sättigung und bieten gute Details.
Das Problem: Das gilt nur für Fotos, für die man sich etwas Zeit genommen hat. Sprich: Bild einrichten, Smartphone ruhig halten, im Zweifel den Fokus noch mal händisch per Tippen aufs Display nachjustieren. Dann schaffen es die Sensoren, wirklich schöne Bilder zu produzieren. Bei Schnappschüssen hingegen gestaltet sich die Situation anders. In meinem Fall haben wir bei der Wanderung eine Blindschleiche auf dem Weg entdeckt. Klar: Hier wird sofort das Handy gezückt, um die kleine Mini-Safari ordentlich festhalten zu können.
Und hier kommt das Flip7 leider etwas ins Schwimmen. Der Autofokus hatte in unserem Testmodell Probleme schnell scharf zu stellen. Vielleicht hat die eingebaute optische Bildstabilisierung hier auch keinen guten Job gemacht Das Ergebnis: Teilweise unscharfe, verwaschene Bilder. Das schmälert den Eindruck der sonst guten Qualität der Kameras auf der Rückseite etwas. Hier kann Samsung mit Hilfe eines zukünftigen Softwareupdates aber im Zweifel noch nachbessern.
Wer auf Nahaufnahmen von Blumen, Insekten oder ähnlichem beim Wandertag aus ist hat ebenfalls schlechtere Karten: Das Flip7 bietet keinen Makromodus. Richtig nah kommt man an die Motive also nicht ran. Unser Beispielbild zeigt schon das Maximum – und selbst hier werden einige Bildelemente schon unscharf. Das sollte euch vor dem Kauf des Geräts also bewusst sein. Die Ultraweitwinkelkamera hat mir etwas besser gefallen. Die natürliche Farbgebung wertet die Bilder deutlich auf, aber auch hier sind noch unschöne Verzerrungen im Bild.
Wenn Motive weiter weg liegen hat man mit dem Flipphone leider auch nicht seine Freude. Das Gerät kommt ohne Telelinse. Die Hauptkamera bietet aber einen 2-fach-Zoom, der „optische Qualität“ ermöglichen soll. Einfach gesagt: Hier wird das Bild lediglich „gecropt“. Durch die gute Qualität der Hauptkamera sind die Ergebnisse aber mehr als brauchbar. Danach wird es dann schon sehr schwammig. Ein bis zu 10-facher-Digitalzoom soll weiter entfernte Motive auf das Foto bannen – das wird aber schnell zum Pixelmatsch und ist wirklich nur empfehlenywert, falls ihr irgendwo mal einen weiter entfernten Text auf einem Schild oder ähnliches lesen wollt. Schöne Bilder macht ihr damit leider nicht. Aber: Dafür bietet das Flipphone ein anderes Feature, dass es grundlegend von anderen Smartphones unterscheidet und einen echten Mehrwert bietet.
Wahre Stärke des Samsung Galaxy Z Flip7: Selfies mit der Hauptkamera
Was ist das Beste an einem Flipphone? Für mich eindeutig die Möglichkeit, flexibel Selfies mit der Hauptkamera zu knipsen. Smartphone einfach aus der Hosentasche nehmen, die Kamera-App auf dem Frontdisplay auswählen und mit einem Tip aufs Display habt ihr richtig gut aussende Selfies. Alternativ könnt ihr das Foto auch mit Gesten- oder Sprachsteuerung auslösen. Besonders praktisch auch für Gruppenfotos. Das Tolle ist die Flexibilität, da das Gerät hierfür noch nicht mal aufgeklappt werden muss. Klar, das habt ihr bei einem normalen Smartphone auch. Hier knipst ihr die Bilder dann aber mit der Frontkamera, die meist schlechter ist, als die auf der Rückseite verbauten Sensoren.
Eine weitere Möglichkeit: Einfach das Gerät halb aufgeklappt beispielsweise auf einem Tisch aufstellen und Bilder machen. So habt ihr auch gleich immer eine ausreichende Stabilisierung mit an Bord.
Alternativ könnt ihr im ausgeklappten Zustand auch die Innenkamera benutzen. Die ist mit etwas mageren 12 Megapixeln spärlicher ausgestattet. Und das sieht man auch. Die Bilder leiden unter deutlich schlechterer Qualität, ausgewaschenen Farben und teilweise Unschärfe. Mein Tipp: Nutzt für Selfies immer die Außenkameras. Hier könnt ihr nichts falsch machen.
Ein Abstecher in eine Höhle: Kann das Samung Galaxy Z Flip7 auch Low-Light?
Gute Fotos bei besten Lichtbedingungen kann fast jedes Smartphone. In dunkleren Situationen wird es dann für viele Geräte schon schwerer. Auf unserem Wandertrip haben wir auch eine Höhle besichtigt. Perfekte Bedingungen, um die Kamera auch bei schlechteren Lichtbedingungen zu testen.
Und hier bin ich wirklich überrascht: Das Samsung Galaxy Z Flip 7 schlägt sich in der spärlich ausgeleuchteten Höhle erstaunlich gut. Die Fotos werden zwar aufgehellt, aber die verschiedenen Lichtzonen der Bilder bleiben erhalten. Die Software macht hier einen guten Job. Wichtig ist aber auch hier wieder eine ruhige Hand. Der schnelle Schnappschuss verwackelt leicht oder sorgt für unscharfe Inhalte. Trotzdem: Hier hätte ich Schlechteres erwartet.
Ähnlich wie auf sonnigen Wanderwegen schlägt sich die Hauptkamera im zusammengeklappt Zustand natürlich auch für Selfies weitaus besser. Das Bild ist scharf und bietet realistische Farben. Bei der schwächeren Innenkamera kommt die Software ins Straucheln und versucht mit viel Weichzeichner das Bild noch zu retten. Auch hier gilt wieder: Hauptkamera benutzen!
Gute Videoqualität mit der Hauptkamera
Nachdem der Autofokus und die Bildstabilisierung bei den Fotos zu Problemen führten, war ich sehr gespannt auf das Ergebnis bei den Videos. Kommt hier eine wackelige Angelegenheit auf uns zu? Klare Antwort: Nein! Die Bildstabilisierung macht hier, was sie soll und hält trotz Bewegung die Videos ziemlich ruhig. Und wer noch einen Beweis braucht, dass man die Innenkamera lieber nicht benutzen sollte: Bitteschön.
Im direkten Vergleich mit der Hauptkamera sieht man deutlich, dass hier zwei verschiedene Sensoren am Werk sind. Das Gesicht ist weitaus weniger überstrahlt, die Farben in der Umgebung wirken natürlicher. Für Selfiefreunde definitiv ein starkes Instrument.
Natürlich muss man aber auch nicht immer sein Gesicht in die Kamera halten. Bei unserem Testvideo wird die Umgebung gut eingefangen, auch der Lichtwechsel zwischen Sonne und Schatten macht dem Smartphone keine Probleme. Der Autofokus arbeitet gut ohne sich im Video ersichtlich nachjustieren zu müssen. Ein Problem, unter dem vor allem günstigere Smartphones leiden. Insgesamt eine solide Leistung!
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Neuer Chip: Was kann der Exynos 2500?
Samsung verbaut im Galaxy Z Flip7 erstmals den hauseigenen Exynos 2500 und wechselt damit von Qualcomms Snapdragon-Reihe auf selbst gefertigte Prozessoren. Der neue Chip wird im modernen 3-nm-Verfahren gefertigt und positioniert sich als direkter Konkurrent zum Snapdragon 8 Elite, der momentan die Speerspitze der Android-Prozessoren markiert. Spannend ist jetzt natürlich der erste Vergleich. Und der ist ernüchternd. In unserem Benchmark kommt das Smartphone auf 2036 Punkte im Single Core und 7032 Punkte im Multicore. Damit reiht sich das Flip 7 in punto Leistung eher in die Reihe der Vorjahresgeneration von Samsung ein. Damit ist die Leistung keinesfalls schlecht, dürfte aber unter den Erwartungen des Herstellers geblieben sein. Hier gibt es bei der Chipherstellung also noch etwas Nachholbedarf.
Bei der Grafikleistung liefert der Exynos 2500 mit seiner neuen Xclipse 950 GPU eine beeindruckende Performance, die fast an die des Snapdragon 8 Elite heranreicht. In unserem Benchmark-Test erreicht das Flipphone 18912 Punkte und lässt damit die Vorjahresgeneration der hauseigenen Smartphones weit hinter sich. Ein entscheidender Vorteil des Exynos liegt in der KI-Verarbeitung: Seine NPU (Neural Processing Unit) scheint leistungsstärker zu sein. Außerdem haben hauseigene Chips immer den Vorteil, dass sie sich perfekt auf die eigene Software anpassen lassen.
Noch ein Wort zum Akku: Der wächst zwar um 300 mAh auf 4300 mAh, sieht aber gegen die Konkurrenz alt aus. Unser Akku-Benchmark hat allerdings beim Fold7 nicht richtig funktioniert, daher liefern wir hier die Daten des EU-Energielabels für das Gerät.

Demnach kommt das Samsung Galaxy Z Flip7 auf etwa 42 Stunden Akkulaufzeit. Das deckt sich auch weitestgehend mit meinen Erfahrungen. 1,5 Tage solltet ihr mit dem Smartphone auskommen bevor es wieder an die Steckdose muss. Da lädt es mit 25 Watt aber relativ langsam.
Auch noch wichtig zu erwähnen: Mit der IP48-Zertifizierung ist das Gerät zwar wasserdicht, aber nicht komplett staubdicht. Das liegt vor allem am Faltmechanismus und Scharnier des klappbaren Handys. Der sorgt auch manchmal für Probleme: Bei meinem Kollegen Jens ist bei seinem Flip5 die Folie entlang der Knickfalte gebrochen und hat sich dann gelöst. Das Gerät musste zur Reparatur. Positiv zu erwähnen: Samsung hat alles kostenlos repariert. Das Scharnier ist und bleibt noch die Schwachstelle von Foldables.

Fazit: Gemischte Gefühle. Nicht Fisch, nicht Fleisch
Ich kann es nur immer wieder sagen: Mir fehlt bei Samsung irgendwie die Vision. Das Samsung Galaxy Z Flip7 ist das erwartbare Upgrade der Reihe, ohne wirkliche Highlights für den Otto-Normal-Verbraucher. Schön ist, dass man sich endlich ein wenig ans Design herantraut und das Gerät zumindest etwas dünner gestaltet. Mich hätte es auch nicht gewundert, wenn das Gehäuse aus dem Vorjahr einfach 1 zu 1 übernommen worden wäre. Aber kein Upgrade für die Kameras? Kommt schon Samsung, das geht besser. Zumal es hier auch noch zu Problemen kommt. Autofokus und Bildstabilisierung machen auf Fotos nicht den besten Job. Zukünftige Softwareupdates können hier aber noch Hilfestellung leisten.
Der neue Chip steht auch nicht auf der Haben-Seite des neuen Flipphones. Die Werte bleiben unter Topmodellen der Konkurrenz zurück. Die Frage ist natürlich, ob wirklich die neueste Technologie in einem Smartphone verbaut werden muss um eine gute Gesamtleistung für den Alltag zu bieten. Meine Meinung: Nein. Dann darf sich das Gerät aber auch nicht als Flaggschiff bezeichnen und vor allem in der selben Preisklasse wie die teils deutlich besser ausgestattete Konkurrenz mitspielen. Das Motorola Razr 60 Ultra hat für alle Kameras satte 50 Megapixel im Gepäck. Auch das Xiaomi Mix Flip 2 bietet hier deutlich mehr Auflösung. Mehr Akkuleistung inklusive.
Was bleibt? Ein gutes Flipphone, dass durch seinen Klappmechanisus immer noch exotisch anmutet und auf mich eine Faszination ausübt. Und das ein guter Begleiter auf meinem Wandertag war. Im zusammengeklappten Zustand hat man ein kompaktes Gerät in der Hosentasche. Die Möglichkeit mit der Hauptkamera Selfies zu machen ist einfach super und für mich die beste Funktion des Foldables. OneUI 8 auf Basis von Android 16 bietet viele KI-Features und macht einen ausgereiften Eindruck. Das Betriebssystem schauen wir uns demnächst in einem separaten Artikel genauer an.
Auch noch positiv: Die lange Update-Garantie von Samsung. Sieben Jahre Android-Updates verspricht der Hersteller. Das bedeutet, es soll zukünftige Android-Versionen bis voraussichtlich Android 23 erhalten, zusammen mit Samsungs One UI-Oberfläche. Das Ende des Supports ist für den 31. Juli 2032 vorgesehen. Aber wir wollen mal nicht zu tief in die Glaskugel schauen.
Sicher ist aber, dass ihr erneut tief in die Tasche greifen müsst, um euch die neuen Modelle leisten zu können. Die Variante mit 12/256 GB startet bei 1199€. Für 512 GB müsst ihr dann schon 1319€ berappen. Wie viel ist euch ein Flipphone wert?
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