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SHIFTphone 8 vs. Fairphone: Ist das Fairphone plötzlich unfair?

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Das SHIFTphone 8 will mit 18 austauschbaren Modulen und einem Akku zum einfachen Wechseln dem Fairphone Konkurrenz machen. Doch für 695€ muss mehr stimmen als nur die Nachhaltigkeitsidee. Ich habe beide Konzepte direkt miteinander verglichen.

Technische Daten des SHIFTphone 8

Display6,67 Zoll AMOLED, 2.400 x 1.080 Pixel, 120 Hz, Gorilla Glass
ProzessorQualcomm QCM6490, Octa-Core, basierend auf Snapdragon 778G
GrafikchipQualcomm Adreno
Kamera2 x 50 MP Sony IMX766, ƒ/1.8, Hauptkamera + Ultraweitwinkel, 4K-Video
Frontkamera32 MP Sony IMX616, Pixel-Binning auf 8 MP
Speicher512 GB UFS 3.1, microSDXC bis 2 TB
Arbeitsspeicher12 GB LPDDR5
Akku3.820 mAh, wechselbar, Quick Charge 4+, USB Power Delivery 3, Qi
Features18 austauschbare Module, Hardware-Killswitches für Kamera und Mikrofon, Custom-Key, IP66-Zertifizierung Stereo-Lautsprecher, Fingerabdrucksensor, FM-Radio
Konnektivität5G, Dual-SIM, eSIM, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2, NFC, USB-C 3.1, GPS
BetriebssystemShiftOS auf Basis von Android 14, Android 16 in Arbeit, Sicherheitsupdates bis 2036
Abmessungen / Gewicht164,2 x 78,7 x 9,8 mm / 204 g
FarbenSchwarz
Preis695€

Wer schreibt diesen Test?
Fred
Hi, ich bin Fred! Alles was mit Uhren und Handys zu tun hat, fällt in mein Revier. Und Gadgets natürlich. Gadgets gehen immer!

Kurzfazit zum SHIFTphone 8

Das SHIFTphone 8 punktet mit 18 austauschbaren Modulen, wechselbarem Akku und echten Hardware-Killswitches. Auch Display und Bedienung gefallen. Allerdings nerven Ruckler, Abstürze und die schwache Kamera-App. Dazu ist die Akkulaufzeit enttäuschend. Für 695€ ist das insgesamt ein interessantes Nachhaltigkeits-Statement, aber kein rundes Gesamtpaket. Das Fairphone 6+ würde ich deshalb vorziehen.


  • 18 austauschbare Module und leicht wechselbarer Akku
  • Hardware-Killswitches für Kamera und Mikrofon
  • Gutes AMOLED-Display mit 120 Hz
  • Aufgeräumtes ShiftOS ohne Bloatware
  • Praktische frei belegbare Taste mit mehreren Aktionen


  • 695€ sind für die gebotene Hardware viel Geld
  • Ruckler und gelegentliche App-Abstürze
  • Schwache Videoqualität und deutlicher Qualitätsverlust beim Zoom
  • Enttäuschende Akkulaufzeit im Vergleich zum Fairphone

Schlicht und funktional statt modern

Optisch geht das in Deutschland designte SHIFTphone 8 einen sehr zurückhaltenden Weg. Das schwarze Gehäuse wirkt schlicht und funktional, aber nicht besonders hochwertig. Die Rückseite wird schnell schmierig und auch das Gehäuse gibt bei Druck etwas nach. Besonders das Kameramodul auf der Rückseite wirkt optisch im Vergleich zu aktuellen Smartphones etwas altbacken.

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Die Rückseite des SHIFTphone 8 ist anfällig für Fingerabdrücke

Hier gefällt mir das Fairphone 6 beziehungsweise 6+ deutlich besser. Die Geräte wirken moderner und sind zudem kompakter. Das SHIFTphone ist mit seinem 6,67-Zoll-Display ein ziemlicher Brocken, aber das ist auch immer Geschmackssache. Ohne Hülle finde ich die 209 Gramm noch angenehm, mit dem optionalen Slim Bumper steigt das Gewicht auf rund 230 Gramm – dann wird daraus schon ein kleiner Klopper.

Die Tasten überzeugen dagegen mit einem guten Druckpunkt. Wegen der Größe des Smartphones sind sie allerdings nicht immer bequem mit einer Hand zu erreichen. Das gilt besonders für den frei belegbaren Custom-Key, der links oben sitzt. Aber dazu später mehr.

Gutes AMOLED, aber die Software bremst

Das 6,67 Zoll große AMOLED-Display löst mit 2.400 x 1.080 Pixeln auf und arbeitet mit bis zu 120 Hz. Die Helligkeit geht für mich völlig in Ordnung: Bei 100 Prozent ist das Panel auch draußen ausreichend hell. Bei direkter Sonne spiegelt es allerdings – was auch bei vielen anderen Smartphones passiert.

Farben, Kontrast und Schärfe machen einen guten Job. Auch die Blickwinkel sind ordentlich. Die Displayränder sind zwar deutlich sichtbar, dafür symmetrisch. Das gefällt mir persönlich besser als die asymmetrischen Ränder des Fairphone 6+.

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Displayränder sind zwar deutlich sichtbar vorhanden, aber symmetrisch.

Die 120 Hz kann man grundsätzlich sehen – zumindest dann, wenn das System mitspielt. Genau hier liegt nämlich ein größeres Problem des SHIFTphone 8: Die Android-Oberfläche fühlt sich nicht durchgehend flüssig an.

Der Wechsel zwischen den Homescreen-Seiten funktioniert flüssig, ebenso der App-Switcher und das Herunterziehen der Benachrichtigungsleiste. Beim Öffnen der Einstellungen treten dagegen immer wieder kleine Ruckler auf. Noch deutlicher wird das in der Kamera-App. Dort wirken Animationen teilweise sehr hakelig. Manche Apps stürzen gelegentlich ab.

Das ist besonders schade, weil die Hardware eigentlich ausreichend Leistung bietet. Chrome kommt auch mit mehreren geöffneten Tabs problemlos zurecht, und selbst die Bearbeitung von Fotos und Videos in Google Fotos funktioniert ohne auffällige Wartezeiten. Warm wird das Smartphone bei meiner Nutzung ebenfalls nicht.

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Das SHIFTphone 8 wird ausreichend hell, spiegelt aber wie erwartet bei direkter Sonneneinstrahlung

Ein weiteres Ärgernis: Auch Videos werden bei mir nicht besonders flüssig dargestellt. Warum das so ist, lässt sich aus meiner Nutzung allein nicht eindeutig feststellen. Die Wiedergabe wirkt auf anderen Smartphones jedenfalls deutlich geschmeidiger.

Der Fingerabdrucksensor unter dem Display arbeitet ebenfalls nicht immer zuverlässig. Häufig ist ein zweiter Versuch nötig. Kein Drama, aber bei einem Smartphone dieser Preisklasse sollte das besser funktionieren.

ShiftOS ist angenehm schlank

Abseits der Ruckler gefällt mir ShiftOS eigentlich gut. Das auf Android 14 basierende System kommt ohne unnötige Bloatware aus und wirkt angenehm aufgeräumt. Auch Android 14 empfinde ich aktuell noch nicht als problematisch. Ein aktueller Sicherheitspatch ist ebenfalls vorhanden. Ein Upgrade auf Android 16 wäre trotzdem langsam wünschenswert. Es ist bereits in Arbeit, einen konkreten Termin nennt SHIFT allerdings noch nicht.

Praktisch ist die hauseigene Actions-App. Über den Custom-Key lassen sich verschiedene Aktionen hinterlegen: kurzes, langes, doppeltes und sogar dreifaches Drücken können jeweils eine andere Funktion auslösen. Ein zusätzlicher Button ist zunächst nichts Besonderes – diese flexible Belegung macht ihn im Alltag aber tatsächlich nützlich.

Interessant ist außerdem ShiftOS-L. Das Smartphone lässt sich damit auch ohne Google-Dienste betreiben. Wer möglichst wenig Daten an Google übermitteln möchte, bekommt damit eine Alternative direkt vom Hersteller. Ich habe diese Variante allerdings nicht selbst getestet. Das Fairphone bietet mit e/os einen ähnlichen Ansatz.

Auch die mitgelieferte beziehungsweise hauseigene Galerie-App ist sehr minimalistisch. Wer mehr Funktionen benötigt, landet schnell bei Google Fotos. Insgesamt gefallen mir sowohl ShiftOS als auch die Software des Fairphone wegen ihrer vergleichsweise aufgeräumten Oberfläche. Die Kamera-App des Fairphone wirkt auf mich allerdings ausgereifter.

Leistung: schnell genug, aber nicht für 695€

Beim Prozessor sorgt SHIFT für eine etwas ungewöhnliche Bezeichnung. Im Datenblatt steht Qualcomm QCM6490, der laut SHIFT auf dem Snapdragon 778G basiert. Ein klassischer Snapdragon-Schriftzug klingt natürlich vertrauter – für die tatsächliche Leistung ist letztlich aber entscheidend, was das Gerät daraus macht.

Im Alltag reicht die Leistung grundsätzlich aus. Mehrere Chrome-Tabs, Multitasking sowie Foto- und Videobearbeitung in Google Fotos waren kein Problem.

Bei AnTuTu liegt das SHIFTphone 8 rund vier Prozent hinter dem Fairphone 6 und dem Fairphone 6+. Im 3DMark fällt der Abstand mit rund 22 beziehungsweise 26 Prozent deutlicher aus. Das SHIFTphone ist also keineswegs langsam – für 695€ ist die gebotene Leistung aber eher durchschnittlich.

Und genau hier kommt die Konkurrenz ins Spiel. Für deutlich weniger Geld bekommt man beispielsweise Smartphones wie das POCO X8 Pro oder vergleichbare Geräte, die bei Prozessor- und Grafikleistung in einer ganz anderen Liga spielen. Wer ausschließlich möglichst viel Hardware fürs Geld sucht, ist beim SHIFTphone deshalb definitiv falsch.

Akku: einfach zu wechseln, aber nicht besonders ausdauernd

Der 3.820-mAh-Akku gehört für mich zu den interessantesten Punkten des SHIFTphone 8 – allerdings nicht wegen seiner Laufzeit. Im PCMark-Batterietest kam das Smartphone auf 10 Stunden und 5 Minuten. Das ist im Vergleich zum Fairphone enttäuschend: Das Fairphone 6 schaffte in meinem Vergleich 13:36 Stunden, das Fairphone 6+ immerhin 12:02 Stunden.

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Akku-Benchmark-Ergebnis

Dafür spielt das SHIFTphone seine modulare Bauweise hier voll aus. Die Rückseite lässt sich einfach mit der Hand abnehmen. Einen Schraubenzieher braucht man für den Akkuwechsel nicht. Akku herausnehmen, neuen einsetzen, Rückseite wieder drauf – fertig. Genau so stelle ich mir einen wirklich alltagstauglichen Wechselakku vor.

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Geöffnete Rückseite des SHIFTphone 8

Für mich ist das sogar einer der größten Vorteile des SHIFTphone 8. Einen alten Akku nach einigen Jahren unkompliziert selbst austauschen zu können, ist schließlich wesentlich sinnvoller als ein Smartphone nachlassender Akkukapazität wegen komplett zu ersetzen.

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Die Kamera klingt besser, als sie ist

Auf dem Papier sieht das Kamerasystem ziemlich ordentlich aus: zweimal Sony IMX766 mit jeweils 50 Megapixeln, einmal für die Haupt- und für die Ultraweitwinkelkamera. Die Frontkamera bekommt 32 Megapixel spendiert. Bei Tageslicht sind die Ergebnisse auch absolut brauchbar. Fotos sind scharf, kontrastreich und farbenfroh, ohne direkt übersättigt zu wirken.

Sobald ich allerdings zoome, kippt das Bild. Eine zweifache Vergrößerung ist noch einigermaßen okay, alles darüber hinaus endet schnell in Pixelmatsch. Auffällig ist auch hier wieder die Inkonsistenz zwischen den Linsen. Die Ultraweitwinkelkamera und die Hauptkamera haben ein komplett unterschiedliches Farbbild.

Noch enttäuschender ist die Videofunktion. Eine brauchbare Bildstabilisierung fehlt. Sobald ich mich beim Filmen bewege, wird das Bild entsprechend wackelig. Das können selbst deutlich günstigere Smartphones besser – und auch das Fairphone 6+ macht hier einen besseren Job.

Hinzu kommen die bereits erwähnten Softwareprobleme. Gerade bei Videos hatte ich Ausfälle der Kamera-App und teilweise sehr ruckelige Animationen, insbesondere beim Zoomen. Auch beim Fokussieren musste ich häufiger per Tipp auf das Display nachhelfen. Für einen schnellen Schnappschuss ist das SHIFTphone 8 deshalb nicht immer das unkomplizierteste Werkzeug.

18 Module und ein Killswitch

SHIFT wirbt mit insgesamt 18 austauschbaren Modulen. Das sind sechs mehr als beim Fairphone 6 und 6+. Allerdings sollte man die Zahl nicht überbewerten: Nicht alle Komponenten lassen sich gleichermaßen einfach selbst austauschen. Akku, Display, Kameras und einige Sensoren sind vergleichsweise unkompliziert. Bei anderen Teilen wird die Reparatur deutlich aufwändiger und SHIFT empfiehlt sogar den eigenen Reparaturservice. Teilweise muss zuerst das Mainboard ausgebaut werden, bevor man an andere Komponenten wie beispielsweise den SIM-Slot herankommt.

Das Fairphone verfolgt hier einen etwas anderen Ansatz. Es bietet weniger austauschbare Komponenten, dafür sind typische Reparaturen wie Akku- oder Displaywechsel besonders konsequent auf die Selbstreparatur ausgelegt. Beide Konzepte finde ich überzeugend – beim Fairphone wirkt das Gesamtsystem auf mich allerdings etwas konsequenter.

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Der Killswitch für Mikrofon und Kamera ist winzig

Ein echtes Highlight des SHIFTphone 8 sind dagegen die Hardware-Killswitches für Kamera und Mikrofon. Dazu wird einfach die Rückseite abgenommen. Unterhalb des Kameramoduls sitzen winzige Schieberegler, mit denen sich Kamera und Mikrofon physisch vom System trennen lassen.

Die Schalter sind so klein, dass man dafür ein kleines Werkzeug benötigt. Mit den Fingern funktioniert es bei meinem Gerät nicht. Trotzdem gefällt mir die Lösung sehr gut: Die Funktion ist leicht erreichbar, aber nicht so leicht, dass man sie versehentlich aktiviert. Vor allem ist das mehr als ein Software-Schalter. Wer Kamera oder Mikrofon wirklich vom System trennen möchte, bekommt dafür eine physische Möglichkeit.

SHIFTphone 8 vs. Fairphone 6 und 6+

Und damit kommen wir zur entscheidenden Frage: Welches nachhaltige Smartphone würde ich selbst kaufen?

Das SHIFTphone 8 kostet 695€. Das Fairphone 6 liegt nach der aktuellen Preiserhöhung bei 599€, das Fairphone 6+ bei 649 Euro. Damit ist das SHIFTphone nicht nur das teuerste der drei Geräte, sondern muss sich auch mit Smartphones messen, die bei Leistung, Kamera und Verarbeitung teilweise deutlich mehr bieten.

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Produktbild: SHIFTphone 8

Seine Argumente liegen deshalb woanders: 18 austauschbare Module, ein extrem einfach wechselbarer Akku, 512 GB Speicher plus microSD, 12 GB RAM, Hardware-Killswitches, ein praktischer Custom-Key und eine geplante sehr lange Software-Unterstützung bis 2036.

Auch beim Schutz vor Wasser und Staub hat das SHIFTphone 8 die Nase vorn: Es ist nach IP66 geschützt, während das Fairphone 6 und 6+ nur IP55 bieten.

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Produktbild: Fairphone 6 (+)

Das Fairphone 6+ bietet dagegen das für mich rundere Gesamtpaket. Es sieht moderner aus, ist kompakter, die Kamera-Software wirkt ausgereifter und die Reparatur wichtiger Komponenten ist sehr einfach. Dazu kommen Android 16 und die langfristige Unterstützung bis 2033. Der Unterschied zum Fairphone 6 ist aktuell zwar im Alltag noch kaum spürbar, aber das 6+ ist die zukunftssicherere Variante.

Fazit: Gute Philosophie, aber noch nicht rund genug

Das SHIFTphone 8 ist kein schlechtes Smartphone. Im Gegenteil: Ich finde den Ansatz sympathisch und einige Lösungen sogar richtig gut. Ein Akku, den ich ohne Schraubenzieher wechseln kann, 18 austauschbare Module und echte Hardware-Schalter für Kamera und Mikrofon sind Dinge, die ich bei vielen anderen Smartphones gerne sehen würde.

Gleichzeitig kostet das Gerät 695€. Dafür erwarte ich nicht zwingend die schnellste Hardware auf dem Markt – schließlich kauft man hier bewusst mehr als nur Leistung. Aber die Software sollte dann zumindest zuverlässig und flüssig laufen. Genau das tut sie für mich aktuell nicht. Abstürze, Ruckler und die hakelige Kamera-App passen schlecht zu einem Smartphone, das laut Hersteller viele Jahre genutzt werden soll.

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Das SHIFTphone 8 bleibt trotzdem spannend. Wer einen schlichten, konservativen Look bevorzugt, die modulare Idee besonders wichtig findet oder bewusst ein deutsches Unternehmen unterstützen möchte, bekommt hier ein interessantes Smartphone. Vor allem der einfache Akkuwechsel und die Hardware-Killswitches sind echte Argumente.

Am Ende kauft man bei beiden Herstellern nicht nur Hardware, sondern eine Philosophie. Und genau hier sehe ich Fairphone momentan noch ein Stück weiter vorne. Trotzdem hoffe ich, dass SHIFT die Softwareprobleme in den Griff bekommt und den eingeschlagenen Weg weitergeht. Denn mehr nachhaltige Smartphones können wir definitiv gebrauchen.

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FAQ: Häufige Fragen zum SHIFTphone 8 beantwortet

🔧 Kann man den Akku des SHIFTphone 8 selbst wechseln?
Ja. Die Rückseite lässt sich ohne Werkzeug abnehmen und der Akku anschließend einfach herausnehmen und ersetzen. Das ist eine der komfortabelsten Lösungen am Markt.

🛠️ Wie viele Teile lassen sich beim SHIFTphone 8 austauschen?
SHIFT nennt insgesamt 18 austauschbare Module. Allerdings sind nicht alle davon gleich einfach selbst zu wechseln. Bei einigen Komponenten empfiehlt der Hersteller den Reparaturservice.

🔒 Hat das SHIFTphone 8 einen Hardware-Killswitch?
Ja. Kamera und Mikrofon lassen sich über kleine Schiebeschalter unter der abnehmbaren Rückseite physisch vom System trennen.

🤖 Welches Android läuft auf dem SHIFTphone 8?
Aktuell läuft ShiftOS auf Basis von Android 14. Android 16 ist in Arbeit, einen konkreten Veröffentlichungstermin gibt es derzeit nicht.

💾 Kann der Speicher erweitert werden?
Ja. Neben den 512 GB internen Speicher lässt sich eine microSDXC-Karte mit bis zu 2 TB verwenden.

📱 Ist das SHIFTphone 8 besser als das Fairphone 6+?
Für mich aktuell nicht. Das SHIFTphone bietet einige besondere Funktionen und den noch einfacheren Akkuwechsel. Insgesamt halte ich das Fairphone 6+ mit seinem moderneren Design, der kompakteren Bauweise und der ausgereifteren Gesamterfahrung aber für das bessere Paket.

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Fred

Ganz schön smart: Alles was mit Uhren und Handys zu tun hat, fällt in mein Revier. Und Gadgets natürlich. Gadgets gehen immer!

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