UMIDIGI A3: neues Budget-Smartphone für 79,59€

UMIDIGI versucht und versucht und versucht, doch ihre leicht lädierte Reputation konnten sie im Jahr 2018 noch nicht wieder herstellen. Mit dem UMIDIGI A3 wollen sie jetzt Einsteiger abholen und bietet damit eine verbesserte Version des UMIDIGI A1 Pro.

UMIDIGI A3 Smartphone Display

Technische Daten

Display 5,5 Zoll IPS LCD 1440 x 720 p (293 PPI)
Prozessor MediaTek MT6739 Quad-Core CPU; 1,5 GHz
Grafikchip IMG 8XE 1PPC 570MHz
Arbeitsspeicher 2 GB RAM
Interner Speicher 16 GB
Hauptkamera 12 MP + 5 MP  mit ƒ/2.0 Blende
Frontkamera 8 Megapixel mit f/2.0 Blende
Akku 3.300 mAh
Konnektivität WLAN a/b/g/nBT 4.0, GPS, GLONASS
Features Micro-USB, Fingerabdrucksensor, Dual SIM, 3,5 mm Klinkenanschluss
Betriebssystem Android 8.1
Abmessungen & Gewicht 147,2 x 70,2 x 8,5 mm

Das alte Design im 2018er Gewand

Man könnte fast meinen, dass UMIDIGI für das neue Handy den gleichen Body nimmt wie bei dem A1 Pro, denn auf den ersten Blick sind beide Modelle zum Verwechseln ähnlich. An den Abmessungen lässt sich aber ein Unterschied erkennen: mit 147,2 x 70,2 x 8,5 mm ist es etwas größer als der Vorgänger. Das ist interessant, da das Display mit einer Diagonale von 5,5 Zoll gleich groß bleibt. Im 18:9 Seitenverhältnis bietet der Hersteller eine niedrige Auflösung von 720 x 1440p; im Budget-Segment ist das auf jeden Fall vertretbar. Interessant ist auch, dass man nicht auf ein Notch-Design setzt – das gibt einen Pluspunkt von mir.

Die Bildschirmränder werden also nicht signifikant dünner, sondern bleiben gut sichtbar und bieten Platz für die Frontkamera oben. Auch die Ohrmuschel ist oben positioniert worden. Der untere Bildschirmrand bleibt ohne jegliche Funktion. Die vier Ecken sind abgerundet worden.

UMIDIGI A3 Smartphone Farben

Auf der Rückseite orientiert man sich dann schon eher am Jahr 2018. Der Fingerabdrucksensor bleibt da wo er war, dafür wandert die vertikale Dual Kamera auf die linke Seite, so wie wir es aktuell bei den meisten Xiaomi-Geräten sehen. Darunter befindet sich der Blitz. Ganz unten auf der Rückseite lässt sich der Herstellername sowie ein CE-Kennzeichen finden.

Einsteiger Hardware

Tatsächlich hätte ich hier etwas anderes erwartet als dass UMIDIGI wieder den MT6739 Prozessor verbaut, der eben auch schon im A1 Pro zum Einsatz kam. Klar, der Quad-Core Prozessor ist extra für solche Low-Budget Smartphones entworfen worden und bietet eine 1,5 GHz Taktfrequenz. Trotzdem erwartet man von einem Nachfolger auch eine Leistungssteigerung, die ist hier nicht zu erwarten. Außerdem reduziert UMIDIGI den Arbeitsspeicher auf 2 GB und reicht dazu 16 GB internen Speicher, der aber per microSD-Karte erweitert werden kann.

UMIDIGI A3 Smartphone Kamera quer

Dafür hat sich bei der Kamera anscheinend ein bisschen was verändert. Der 12 Megapixel OV12870 Sensor wird allerdings von UMIDIGI als etwas mehr verkauft als was er wirklich ist. Da zum Beispiel auch schon das Xiaomi Mi 5C mit diesem Sensor ausgestattet war, merkt man, dass es nicht die allerneuste Kamera ist. Dazu kommt ein 5 Megapixel Sensor, der vermutlich leider keinen wirklichen Mehrwert bietet.

Der Frontkamerasensor ist der OV8856 Sensor mit einer Auflösung von 8 Megapixeln und sollte eine durchschnittliche Leistung bieten. Immerhin kann sie auch zur Gesichtsentsperrung genutzt werden.

UMIDIGI A3 Smartphone Kamera

Dafür, dass die CPU neu und durch geringe Leistungsaufnahme relativ sparsam ist, verbaut UMIDIGI einen erfreulich großen Akku. Mit 3.300 mAh ist das ein überdurchschnittlicher Wert und könnte für eine solide Akkulaufzeit sorgen. Vorausgesetzt, UMIDIGI hat ein oder zwei Optimierungen an dem Android 8.1 Betriebssystem vorgenommen. Einen Tag sollte man mit dem Handy auf jeden Fall locker auskommen.

Ein echter Dual SIM-Slot

Endlich kann das UMIDIGI A3 punkten. Mit LTE Band 20 und LTE Band 1 /2 /3 /4 /5 /7 /8 /12 /13 /17 und 19 sowie Dual Vol 4G LTE Unterstützung ist man für mobiles Internet bestens gerüstet. Das macht hier besonders Spaß, da UMIDIGI einen richtigen Dual SIM-Slot verbaut, der darüber hinaus noch Platz für eine microSD-Karte bietet. Somit können also gleichzeitig drei Karten benutzt werden: 2 SIM-Karten und eine microSD-Karte. Das kennen wir so auch vom Xiaomi Mi A2 Lite. Lokales Internet bekommt ihr mittels 802.11 a/b/g/n WiFi.

UMIDIGI A3 SIM-Slot

Dazu gibt es noch Bluetooth 4.0, GPS und GLONASS. Netterweise verbaut UMIDIGI sogar einen 3,5 mm Klinkenanschluss, setzt dafür aber noch auf den etwas veralteten Micro-USB Anschluss.

Einschätzung

Tja, UMIDIGI, mich habt ihr mit dem UMIDIGI A3 leider nicht so überzeugt. Der Sprung nach vorne vom UMIDIGI A1 Pro ist zu gering, gleiche CPU, ähnliche Kamera und das grundsätzlich gleiche Design. Richtig cool finde ich nur die Verbindungsmöglichkeiten, die alles wichtige abdecken. Von daher würden wir wahrscheinlich von einem Test absehen, oder interessiert euch das Gerät so sehr, dass wir es doch testen sollen? Das einzige UMIDIGI-Smartphone mit Potenzial ist für mich aktuell das UMIDIGI Z2 Pro, welches Alex zur Zeit testet.

Falls ihr euch für das UMIDIGI A3 interessiert, könnt ihr es ab dem 20.10.18 mit etwas Rabatt vorbestellen. Die Bedingungen werden auf der UMIDIGI-Website erklärt.

Thorben

Seit Sommer 2017 bei CG und sehr begeistert von allen technischen Spielereien! Besonders interessiert an Smartphones und Smartwatches.

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2 Kommentare

  1. Profilbild von qwopqwop

    2gb ram und 16gb interner Speicher gehen gar nicht…. Nicht mal für di Oma reicht dad heute noch aus…

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von jackpot

    Da hat xiaomi immer die nase vorn aktuell 116€ für die 3/32 version des redmi 6 ist ein hammer preis, egal was umi verlangt.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.

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