Xiaomi Smart Pet Feeder 2: Futterautomat bekommt 5 MP KI-Kamera
Wer Katzen oder kleine Hunde zu Hause hat und gelegentlich übers Wochenende unterwegs ist, kennt die Sorge: Hat das Haustier noch genug Futter und frisst es auch wirklich ordentlich? Während die erste Generation des Xiaomi Smart Pet Feeders die Verpflegung verlässlich automatisierte, legt der chinesische Tech-Riese jetzt nach. Der neue Xiaomi Smart Pet Feeder 2 Visuelle Version rüstet nicht nur bei der Futtermenge auf, sondern verwandelt sich dank integrierter Kamera und KI in eine echte Haustier-Überwachungszentrale.
Inhalt
Technisches: Xiaomi Smart Pet Feeder 2
| Futterkapazität | 5 Liter / 2,5 kg (ausreichend für bis zu 30 Tage) |
| Pelletgröße | Kompatibel bis zu 18 mm (Dreifaches Anti-Stau-System) |
| Kamera | 5 MP HD, 150° Ultraweitwinkel, 940 nm Infrarot-Nachtsicht |
| Futterschüssel | Hitzebeständige Keramik (blei- & cadmiumfrei) |
| KI-Funktionen | Verhaltenserkennung (Annäherung/Fressen), Warnmeldungen |
| Notstrom | 4x AA-Batterien (bis zu 14 Tage Betrieb bei Stromausfall) |
| Speicher | microSD (16–128 GB) oder kostenpflichtige Cloud |
| Maße | 38,5 x 38,5 x 22 cm |
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Größer, Keramikschüssel und verstopfungsfrei
Beim Re-Design hat Xiaomi an den richtigen Stellschrauben gedreht. Während der Vorgänger mit 1,8 kg Futter und maximal 12 mm großen Pellets schnell an seine Grenzen stieß, fasst der neue Behälter satte 5 Liter (ca. 2,5 kg Futter).
Das reicht laut Hersteller selbst für einen ganzen Monat. Dank eines neuen, dreifachen Anti-Stau-Systems schluckt die Mechanik jetzt Trockenfutter-Pellets von bis zu 18 mm Durchmesser – ideal für größere Futterbrocken.
Auch bei den Materialien gibt es ein wichtiges Upgrade: Die Edelstahl-Schale des alten Modells weicht einer hochtemperaturbeständigen Keramikschüssel. Diese ist blei- sowie cadmiumfrei, lässt sich hygienischer reinigen. Eine dreifache Dichtung schützt das Futter im Tank vor Feuchtigkeit, während Schnellspannschrauben das Zerlegen und Reinigen des Automaten zum Kinderspiel machen.
5-MP-Auge, KI-Erkennung und Datenschutz
Das eigentliche Highlight steckt im Zusatz „Visuelle Version“: Xiaomi verbaut eine 5-Megapixel-HD-Kamera mit einem breiten 150°-Blickwinkel aus niedriger Perspektive. Das ermöglicht einen direkten Blick in die Schüssel und auf das Tier.
Unsichtbares 940-nm-Infrarotlicht sorgt nachts für klare Aufnahmen, ohne die empfindlichen Tieraugen mit einem roten Glimmen zu stören. Eine integrierte KI-Überwachung erkennt automatisch Verhaltensmuster und schickt eine Warnmeldung aufs Smartphone, wenn sich der Vierbeiner nähert oder ungewöhnlich lange nicht gefressen hat.
Auch in puncto Sicherheit baut Xiaomi aus. Statt eines fest verbauten Akkus nutzt das Notstromsystem nun vier AA-Batterien, die den Automaten bei einem Stromausfall bis zu 14 Tage lang autark weiterbetreiben. Für die Privatsphäre lässt sich die Kamera mit einem Klick deaktivieren. Videodaten können dank des verbauten Mijia-Sicherheitschips verschlüsselt wahlweise in der Cloud (kostenpflichtig) oder lokal auf einer microSD-Karte (16 bis 128 GB) gespeichert werden.
Alle Einstellungsmöglichkeiten sowie die Echtzeitüberwachung findet ihr natürlich in der passenden App. Aktuell handelt es sich um das chinesische Mijia-Modell. Wer das Gerät importiert, muss die Xiaomi-App auf den China-Server umstellen und auf Sprachassistenten wie XiaoAi verzichten.
Durchdacht aufgerüstet, aber mit Import-Hürde
Der Mijia Smart Pet Feeder 2 zeigt, wie ein sinnvolles Upgrade aussieht. Die Kombination aus größerem Tank, Keramikschüssel und der Lösung für größere Futterpellets merzt fast alle Kritikpunkte der ersten Generation aus. Die Kamera mit KI-Verhaltensanalyse bietet Tierhaltern zudem ein echtes Plus an Beruhigung im Alltag.
Aber man muss sich im Klaren darüber sein, dass eine Kamera auf Bodenhöhe im Wohnraum steht – auch wenn der physische Schutz und die Abschaltfunktion für die Privatsphäre lobenswert sind. Wer auf einen globalen Release wartet, muss sich aber wohl noch etwas gedulden. Momentan gibt es den Xiaomi Smart Pet Feeder 2 bei xiaomiyoupin im Crowdfunding für 499 Yuan, was umgerechnet circa 64€ sind. Bei einem globalen Release wird es sicherlich noch einen guten Aufpreis geben.
Reicht euch ein klassischer Fütterungs-Timer im Urlaub aus oder wollt ihr euer Haustier beim Fressen unbedingt per 5-MP-Kamera beobachten? Ab in die Kommentare!
Quellen:
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