Stylisch & stark: xTool D1 Pro Laser-Engraver mit 20W für 1149€

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Momentan scheinen Laser-Engraver wirklich beliebt zu sein, denn wir finden auch immer mal wieder interessante Modelle in den verschiedensten Shops. Der xTool D1 Pro ist mir zunächst durch sein eher ungewöhnliches und farbenfrohes Design aufgefallen. Erst danach ist mir bewusst geworden, dass man hier mit einem 20W Modul zu tun hat.

xTool D1 Pro

Technische Details

ModellxTool D1 Pro
Laser20W Diodenlaser (0.08*0.10mm), 10W (0.08*0.06 mm), 5W (0.06*0.06 mm)
Gravurtempo400 mm/s
Gravurfläche43 x 40 cm
Kompatibilität
  • Windows, macOS, Android, iOS
  • SVG/DXF/JPG/JPEG/PNG/BMP/TIF/CR2, etc.
SoftwarexTool Creative Space (kostenlos | Windows, Mac) / LightBurn (kostenpflichtig | Windows, Mac, Linux)
SicherheitPositionenschutz, Flammendetektor

Sicherheitshinweis

Der obligatorische Hinweis direkt vorweg: Laser-Engraver sind kein Spielzeug! Ein Laser kann bei unachtsamer Benutzung ernsthafte Verletzungen der Augen bis hin zum Erblinden verursachen. Der Engraver sollte in einem separaten Raum und unbedingt außer Reichweite von Kindern betrieben werden. Unter keinen Umständen darf man während des Betriebs in den Laser schauen. Eine Schutzbrille und/oder eine entsprechende Abdeckung des Gerätes sind beim Betrieb dringendst empfohlen. Bei korrekter Benutzung und entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen ist das Gravieren aber grundsätzlich unbedenklich und auch für Anfänger geeignet, siehe Aufero Laser 2.

xTool D1 Pro Laser-Engraver

Wie bereits erwähnt ist mir zunächst das doch recht auffällige Design des xTool D1 Pro aufgefallen, denn zum ersten Mal sehe ich die Geräte in Farbe, statt in Schwarz oder Silber mit Farbakzenten. Ihr habt hier sogar die Auswahl zwischen mattem Rot oder Blau für das Aluminium.

xTool D1 Pro blau Sensoren

Eine genaue Angabe darüber wie groß der gesamte Laser-Engraver ist, habe ich nicht finden können, aber die Gravurfläche ist 43 x 40 cm groß und damit im Vergleich zu anderen Engravern schon fast etwas klein, aber immer noch für die meisten Projekte ausreichend. Von der Höhe her können 50 mm unter den Laser passen. Wer da etwas mehr benötigt, kann sich noch sogenannte „Riser“ dazu kaufen, mit denen der Engraver jeweils um weitere 45 mm angehoben wird. Die sind auch stapelbar.

xTool D1 Pro Riser Verbindungen

An Materialien könnt ihr unter Anderem Akryl, Glass, Metall, Pappe, Leder, Essen, Holz, Papier, Plastik oder Stoff gravieren. Geschnitten werden können mit dem 20W-Modul zum Beispiel Holz bis zu 10mm dick oder Plastik bis zu 8mm in nur einem Durchgang und mit einer Genauigkeit von 0,08 x 0,10 mm.

xTool D1 Pro Materialien

Dabei erreicht der D1 Pro eine Gravurgeschwindigkeit von bis zu 400 mm/s und ist damit im Durchschnitt schon recht flott unterwegs. Laut der Produktseite lässt sich damit eine Zeitersparnis von 65,6% erreichen. Das kann gerade für den häufigen Einsatz viel bringen.

xTool D1 Pro Geschwindigkeit

Das 20W Laser-Modul ist eine Kombination aus vier 5W Lasern, die in einem Gehäuse zusammengeschaltet sind. Das kennen wir bereits von den anderen Lasern-Engravern. Wer die 20W nicht braucht, kann hier auch ein 10W oder 5 W Modul auswählen.

xTool D1 Pro Laser Modul

Am Modul selbst habt ihr noch den Air Assist, für den ihr noch die extra Pumpe kaufen müsst. Das macht den Betrieb eines Laser-Engravers aber deutlich angenehmer und wahrscheinlich sicherer. Am Gehäuse gibt s zudem die Möglichkeit die Brennweite je nach Dicke des Materials einzustellen.

xTool D1 Pro Laser Brennweite Einstellen

Bedient werden kann der xTool D1 Pro über Wifi, MicroSD oder USB Kabel. Die zu gravierenden oder schneidenden Motive können wie bereits bekannt über LightBurn (kostenpflichtig | Windows, Mac, Linux) erstellt werden oder über die hauseigene xTool Creative Space (kostenlos | Windows, Mac) Software.

xTool D1 Pro Software

Ein starker KkkLaser-Engraver für große Projekte

Der xTool D1 Pro ist einer der stärksten Laser-Engraver, die wir euch bisher präsentiert haben. Das hat erst mit den Einsteigermodellen und 5W-Modulen begonnen und mittlerweile bewegen wir uns bei den 20W-Modulen. Das schlägt sich natürlich auch im Preis nieder, denn günstig ist der D1 Pro sicherlich nicht. Dafür sieht aber recht ansehnlich aus, falls das wichtig sein sollte, und hat einfach ein paar schlaue Extras, die die Arbeit mit dem Gerät einfacher machen, so wie z.B. die Brennweiteneinstellung am Modul selbst. Wer also viel graviert und schneidet und auch mal etwas höhere Materialien bearbeiten möchte, der findet vielleicht im xTool D1 Pro sein neues Modell.

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Maike

Mein Herz schlägt für alle Arten von DIYs, smarte und technische Spielereien. Der Spaßfaktor darf dabei natürlich nicht fehlen.

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Kommentare (5)

  • Profilbild von kopflos
    # 12.08.22 um 22:26

    kopflos

    Wenn ich die Brennweite erst selbst und so grob einstellen soll/muss, ist das Ding schon total uninteressant. Für einen vernünftigen Betrieb braucht es zudem auch Technologietabellen und Schneidparameter. Gibt die Software sowas her? Erkennen die Programme, was der Nutzer machen möchte. Oder sind es nutzlose Zeichenprogramme,denen man alles vorgeben muss? Denn eine Gerade kann ich ja nunmal deutlich schneller abfahren,als einen Bogen. Und erst recht wenn das Objekt 3 dimensionial ist. Wie eben das abgebildete Feuerzeug oder eine Tasse. Für 1000 Euro wird man sicherlich nicht mehr als ein nettes Spielzeug erwarten dürfen

    • Profilbild von Interessierte
      # 14.08.22 um 02:33

      Interessierte

      Kennst Du Dich in der Materie aus? Ich kenne mich gar nicht so gut aus und dachte beim Durchlesen des Artikels so…. hey, das hört sich echt interessant an. Warum sagst Du für 1000 Euro nicht mehr als ein nettes Spielzeug? In welchem Preisrahmen würdest Du Dich bewegen und für welchen Einsatzzweck dann? Für mich geht es eher darum Give-aways zu gravieren, wie z.B. Handyhüllen, Thermoflaschen, Schlüsselanhänger, etc. – das also auch teilweise Produkte, die 3D-geformt sind bzw. Rundungen haben. Auch sollte die Bedienung relativ einfach sein. Wenn Du Dich auskennst, was würdest Du denn da empfehlen?

      • Profilbild von kopflos
        # 14.08.22 um 15:37

        kopflos

        Es geht nicht darum, dass die Objekte Rundungen haben. Sondern das mehrere Achsen bewegt werden. Da muss die Geschwindigkeit softwareseitig dauerhaft angepasst und überwacht werden. Sonst erhält man kein gleichmässiges Schnittbild oder Garvurbild. Für Flaschen und andere Objekte benötigt man eine Vorrichtung,die das Objekt dreht. dieser Drucker hier,kann nur in der Ebene (2 D) eine anständige Leistung erbringen. Man könnte das nun viel weiter ausführen. Bringt hier aber nix. Schau dir mal bei Amazon den "LaserPecker" und Zubehör an. Dann kannst du erahnen, was ein halbwegs professionelles Gerät,für deine Vorstellungen, kosten wird. Das Doppelte, von dem Gerät hier,wirst hinlegen müssen. Denn mindestens Autofokus benötigt man und die Vorrichtungen für 3 dimensionale Objekte.

        • Profilbild von Interessierte
          # 15.08.22 um 01:54

          Interessierte

          Danke für die Info, schaue ich mir an.

          Dann muss ich am dieser Stelle auch an das CG-Team, diese von "kopflos" erwähnten Punkte in den Produktvorstellungen und Tests auch zu berücksichtigen und zu erwähnen. Das ist wichtig. Anders als der Name suggeriert, ist da ja offensichtlich doch ein schlauer Kopf angewachsen.

  • Profilbild von kopflos
    # 14.08.22 um 15:56

    kopflos

    Und nur ,just for fun,als Vergleich die ungefähren Kosten einer industriellen Laserschneidanlage. Diese kostet gebraucht weit mehr als ein Porsche. Die Programmiersoftware 400 Euro im Monat und nur die Schulung für Trumpflaser soviel wie ein Kleinwagen.

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