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Witzig! Zerkratztes Auto mit den “Scratch-Sticker” ab 1,86€

Der erste April steht bevor und damit Zeit euch einen hammer Lausbubenstreich vorzustellen, den ihr dann zum ersten Mai auch zuhause haben werdet. Der “Scratch-Sticker” ab 1,86.

Kratzer sticker

 

Man könnte sagen das ich etwas zurück geblieben bin. Dementsprechend hat mein vorpubertäres Herz auch direkt einen Sprung gemacht als ich neulich über den Scratch-Sticker gestolpert bin. Der “Streich” ist dabei denkbar schnell erklärt. Der Aufkleber sieht aus wie (nicht besonders realistische) Kratzer. Man klebe diesen auf ein Auto und tada! Für etwas weniger als 2 Euro fand ich es witzig und habe bestellt ;).

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Solar-Powerbank ab 8,87€

Sommer, Sonne, Festival, Camping. Für dieses Gadget wahrscheinlich die Voraussetzung um zum Einsatz zu kommen. Solar-Powerbanken ab 8,87€.

solar

So, vorne weg die mAh angaben werden völlig aus der Luft gegriffen sein! Gerade bei den von Banggood angegebenen 30000 mAh musste ich etwas schmunzeln. Auch habe ich hier drei verschiedene Varianten rausgesucht. Als ich vor kurzen im sonnigen Namibia war, habe ich mir eine solche Solar-Powerbank gekauft und das hat wirklich klasse funktioniert. Ob hier die Sonne ausreicht und ob diese Solar-Powerbanken etwas taugen vermag ich natürlich nicht zu sagen. Hat einer von euch schon Erfahrungen mit den Solar-Powerbanken gemacht und kann vielleicht etwas empfehlen? Gerne Kommentare. Wie immer kann ich euch sonst noch den Panda ans herzen legen!

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Xiaomi Mini TV Box mit 4,7 cm Größe (!) für 1080p Wiedergabe ab 42,98€

Yes, wieder Xiaomi und diesmal mit einer sehr kompakten und dadurch sehr interessanten Mini TV Box, die auch mal in der Notebooktasche oder der Jacke verschwinden kann. Die Spezifikationen sind nicht bahnbrechend, aber sollten ausreichen um einen kompakten Begleiter zu haben, der mit 1080p und vielen Spielen ohne Probleme fertig wird. Die Software ist mittlerweile auch auf (fast komplett) Englisch verfügbar und auch Playstore etc. lassen sich ganz leicht nachrüsten – wie das geht, zeige ich euch hier.

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Die Xiaomi Mini TV-Box im Detail

Das besondere an dieser Mini TV-Box ist vor allem die Größe von 4,7 x 4,7 x 3,8 cm. Somit kann sie ideal transportiert werden und ist, zusammen mit einem HDMI-Kabel, überall einsatzbereit und dies liegt vor allem daran, dass der Steckdosenanschluss direkt am Gerät verbaut ist. Leider handelt es sich hier um einen US-Stecker, sodass für uns entweder eine Multisteckerleiste oder ein Adapter benötigt wird – der wahrscheinlich größte Schwachpunkt des Gadgets neben dem Mangel an Anschlussmöglichkeiten über USB. Es ist nämlich lediglich ein HDMI-Anschluss vorhanden.

Betrieben wird das Gerät mit einem Mediatek Quad-Core MT8685 mit 1,3 GHz und einer Mali-450 GPU. Diese werden von 1GB RAM unterstützt und der interne Speicher beträgt lediglich 4GB und ist nicht erweiterbar. Somit muss unbedingt auf eine W-Lan Verbindung zurückgegriffen werden und die Box unterstützt den n-Standard bei 2,4 und 5GHz. Peripherie gibt es auch, denn so ist eine Fernbedienung beigelegt und auch eine beliebige Smartphoneapp kann zur Bedienung genutzt werden. Alternativ können z.B. Bluetooth-Controller dank eingebautem Bluetooth 4.0 verbunden werden und es kann direkt losgelegt werden.

Ausgelegt ist die Xiaomi Mini Box auf 1080p und bietet hierbei zusätzlich H.265 encoding und DTS Soundoutput. Als Betriebssystem gibt es eine eigens angepasste Android 4.4.2 Version, die intuitiv zu steuern ist und über alle wichtigen Features verfügt, aber im Auslieferungszustand auf chinesisch ist. Ein einfacher Fix, auf den ich später eingehen möchte, ist möglich und nur dadurch wird dieses Gadget erst für uns interessant.

Englisches Menü und Google Apps

Die eigentlich sehr ansprechende Oberfläche der Xiaomi Mini Box ist anfangs, wie bereits erwähnt, auf chinesisch und kann dann auf englisch umgestellt werden. Am besten hangelt man sich anhand der Bilder durch das Menü und landet dann, wie man es auch vom Handy oder Tablet gewöhnt ist, in den Spracheinstellungen. Stellt man dort dann auf englisch um, fällt auf, dass leider nicht alle Teile übersetzt sind und die meisten Inhalte der vorinstallierten Apps wie z.B. der Xiaomi App Store immer noch auf chinesisch sind – das verwundert natürlich nicht.

Eine Alternative ist natürlich, wenn man mehr als nur Filme schauen möchte, die Oberfläche zu ersetzen und den Google Appstore nach zu rüsten. Wirklich gute Anleitungen gibt es dafür leider noch nicht, aber es wird gar nicht so viel technisches Know-How benötigt, um alles zu installieren. Hier also erstmal ein Video, was euch die einzelnen Schritte noch mal veranschaulicht und so könnt ihr euch selbst ein Bild machen, ob ihr die Arbeit selbst hineinstecken wollt oder euch das Gadget nicht etwas zu “unfertig” ist. Hier nochmals der passende Thread mit Downloadlinks zu den Apk-Dateien.

Alternativen wären natürlich auch der Kodi bzw. XBMC Launcher oder eben der verlinkte XH Home und weitere zu empfehlen, wenn euch die halbfertige Oberfläche nicht zusagt. Leider gibt es noch keinen offiziellen Downloadlink oder ähnliches im MIUI-Forum, sodass wir, da die Produkte auch erst seit kurzer Zeit bei den re-sellern erhältlich sind, noch etwas auf eine einfachere Möglichkeit warten müssen. Alternativ kann allerdings auch jede App einfach manuell installiert werden, auch wenn dies etwas lästig ist.

Diese Sektion wird, sobald es etwas neues gibt, natürlich erweitert und auf dem neusten Stand gehalten und der Artikel gegebenenfalls nach oben geholt. 😉

Zubehör und Fazit

Beim Zubehör ist Xiaomi bekannterweise immer recht schlicht unterwegs und so gibt es hier auch nur ein HDMI-Kabel und die schlichte Bluetooth Fernbedienung mit der ihr das Gerät steuern könnt. Diese ist gleich auch mal größer als die Box selbst, besitzt aber alle wichtigen Funktionen und kommt in sehr schlichtem und zeitlosen Design daher. Die beigelegte Anleitung ist sehr wahrscheinlich chinesisch und deshalb für uns auch unbrauchbar.

Bevor jetzt gleich die ersten Kommentare mit dem “China-Gadgets wurde von Xiaomi gekauft trololol” hate (wenn die Leute überhaupt so weit lesen..) anfangen, möchte ich nochmals erwähnen, dass es einfach keine vergleichbare TV-Box in dieser Größe inklusive Leistung gibt und so ist es mir auch relativ egal, was für ein Markenname darauf gedruckt ist. Genau die Größe ist es auch, die die Xiaomi Mini TV-Box, wo sie doch Softwaretechnisch selbst mit etwas investiertem Aufwand nicht 100% perfekt ist, so interessant macht. Für viele wird zwar der mangelnde EU-Stecker ein K.O. Kriterium sein, aber damit muss man hier wohl erstmal leben. Ich bin gespannt was die Communityarbeit hier alles bewirken kann in den nächsten Wochen und würde mich auch mal über euer Feedback freuen, denn die wenigen Berichte zu dem Gadget beschreiben die Leistung mit Kodi/XBMC bzw. im Full-HD Betrieb als wirklich positiv trotz schmaler Hardware.

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Mi Band Halsketten-Halter für 3,86€

Als alternative zum Mi Armband können alle Besitzer nun auch eine neue Halterung kaufen, die den Fitnesstracker zum Beispiel in eine Halskette verwandelt. Die Funktionen des Gadgets werden absolut nicht eingeschränkt und so ist es vielleicht eine nette Alternative zum Armband?

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Die neuste Version der Mi Band App unterstützt nun Einstellungsmöglichkeiten, wo neben dem Arm, an dem das Gadget getragen wird, nun auch die Option ‘Neck’ oder Hals ausgewählt werden kann. So wird garantiert, dass der eingebaute Schrittzähler des Mi Bands auch seinen Zweck erfüllt und genau arbeitet. Die Kette, an der ihr das Gadget dann hängt, kann dann selbst gewählt werden, da hierfür eine Öffnung angebracht ist. Es sind sechs verschiedene Farben auswählbar und ihr könnt euch ganz nach Geschmack entscheiden.

Spannend wäre natürlich, sein Haustier zu tracken, denn einmal am Halsband befestigt, werden die Daten aufgenommen und ihr könnt nachschauen, was für eine Strecke der Hund, die Katze und andere Familienmitglieder zurückgelegt haben 😉

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Heißklebepistole 2.0 – der 3D-Stift für Filamentskulpturen ab 37,54€

Immer wieder Sonntags kommt mal was ausgefallenes und heute bin ich über den sogenannten 3D-Stift gestolpert, welcher euch, ähnlich dem Prinzip einer Heißklebepistole, dreidimensionale Skulpturen in die Luft ‘malen’ lässt. Eigentlich eine echt witzige Idee, die ich zu gern mal testen würde.

Wie schon in der Einleitung erwähnt ist das Prinzip ganz simpel und man könnte das Gadget auch als manuellen 3D-Drucker bezeichenen, denn es handelt sich quasi um eine Heißklebepistole. Das beigelegte Filament wird erhitzt und erhärtet dann schließlich an der Luft, sodass sich verschiedene Skulpturen erstellen lassen. Wie filigran sich damit nun arbeiten lässt, kann ich nicht einschätzen, aber die Idee ist super spannend und im Vergleich zur normalen Heißklebepistole ein echtes Upgrade für alle Gadgetnerds – auch wenn dies natürlich etwas den Sinn des Namensgebers entfremdet. In den Auktionen sieht man auch gleich, was sich damit alles so machen lässt. Wie findet ihr diese Idee und was würdet ihr als erstes ‘malen’? 😉

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UNO Kartenspiel mit 108 Spielkarten für 3,39€

Das Kartenspiel UNO hat mich über meine gesamte Kindheit begleitet und ich spiele es heute noch gerne mit Freunden oder der Familie. Wenn ihr auch gerne UNO spielt, eure Karten  aber schon relativ abgenutzt sind oder ihr es gar nicht mehr besitzt, dann habt ihr mit dem UNO Kartenspiel eine Möglichkeit eure Spielesammlung zu vervollständigen.
uno

 

Für alle die UNO nicht kennen: UNO ist ein Kartenspiel, bei dem es darum geht, seine Karten als erstes loszuwerden. Dabei kann man die farbigen Karten entweder nach Farbe oder nach der Zahl anlegen. Das Ganze wird dann noch durch verschiedene Aktionskarten aufgelockert und sorgt somit für die nötige Spannung. Ihr bekommt ein vollständiges UNO Kartenspiel mit 108 beidseitig bedruckten Spielkarten. Dazu bekommt ihr noch eine Anleitung, die allen Anschein nach, auf Chinesisch verfasst ist. Wer die Regeln nicht mehr genau im Kopf hat, kann diese auf verschiedenen Internetseiten nachlesen. Es macht auch Spaß neue Regeln zusätzlich zu erfinden, wie zum Beispiel das weitergeben der Handkarten beim Richtungswechsel.

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Xiaomi Bluetooth Speaker bis 12 Stunden Akkulaufzeit ab 19,21€

Preise angepasst, neuer Gutschein! Wir haben das Ding bereits im Büro und da würd ich doch gerne mal wissen, was ihr euch unter einem Test dieser Dinger vorstellt. Was wollt ihr sehen und hören? 😉

Nachdem ich einfach kein Update mehr zum beliebten Bluetooth Lautsprecher finden konnte, weil ich mir einfach nicht sicher sein kann, dass es sich um die gute Version des Gadgets handelt, habe ich mal nach Alternativen geschaut. Natürlich landet man dann – früher oder später – bei Xiaomi und auch die haben einen Bluetooth Lautsprecher auf dem Markt, welcher leider etwas teurer ist, aber definitiv anständige Qualität verspricht.

xiaomi-speaker-bluetooth

Wie auch bei anderen Bluetooth Lautsprechern besitzt dieser hier das Bluetooth Protokoll 4.0 und unterstützt die Audioprotokolle A2DP, AVRCP und HFP. Somit lässt dieses Gadget keine Wünsche offen, was die Standardmöglichkeiten angeht. Der Lautsprecher selbst ist etwa 8 x 8 x 5,5 cm groß und wiegt knapp unter 200g. Ein LED-Ring dient hier als Indikator für die Bluetoothverbindung und scheint auch regelmäßig bei der Wiedergabe aufzuleuchten – dies jeweils in verschiedenen Farben. Über die genaue Ausgangsleistung wird nichts gesagt, sodass ich hier lieber keine Fehlinformationen bereitstellen will. Telefonieren über den Lautsprecher ist natürlich auch garkein Problem!

Der Akku ist 2.000mAh groß und soll eine Wiedergabezeit von maximal 12 Stunden bei geringer Lautstärke bieten. Dieser ist unter der Blende verbaut und kann vermutlich auch – im schlimmsten Falle – ausgewechselt werden. Lustigerweise sind die Buttons auf der Unterseite und befinden sich direkt neben den oder sind selbst die Standfüße für dieses Gadget, was vielleicht manchmal etwas unpraktisch erscheint. Demnach ist dieser Lautsprecher die Premiumversion unseres altbekannten Gadgets, die definitiv auch überzeugen sollte, aber einen kleinen Aufpreis bedeutet.

Xiaomi: wie immer im naturfarbenen Karton

Xiaomi: wie immer wird im naturfarbenen Karton geliefert und die Verarbeitung ist perfekt.

Es gibt übrigens noch eine eckige und veraltete Version dieser Bluetooth Lautsprecher von der abgeraten werden sollte, da diese technisch nicht auf dem neusten Stand ist (Stichwort: Bluetooth 2.0). Dennoch hat mir diese Variante designtechnisch besser gefallen. 

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Messer im Kreditkartenformat: Ian Sinclair Cardsharp-Messer ab 0,68€ (!)

Es gibt bei  jedem öfter mal Momente, in denen ich gerne ein Messer zur Hand hätte. Abhilfe schafft hier vielleicht das Ian Sinclair Cardsharp2, welches durch sein praktisches Kreditkartenformat in jedes Portmonnaie passt. Es muss dann “lediglich”  drei mal aufgefaltet werden und durchschneidet dann so manches Material wie Butter..

Bei einem Gewicht von lächerlichen 13 Gramm, wird das Messer für nahezu jeden transportierbar sein. Für so ein kleines Ding ist es, wie oben schon geschrieben erstaunlich scharf und kann in jeder Lebenslage als Helfer dienen, sei es beim Campen, Tauchen oder in der Küche. Bären würde ich damit lieber nicht erlegen wollen, aber für vieles andere ist es ein nettes Premiumgadget. Für Messerfetischisten eine feine Sache – für alle anderen vermutlich echt sinnfrei.

Zum Schluss noch ein feines Video, welches euch die Handhabung des Messers näherbringt.

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Silikon Abzieher “Flexi Blade” für Auto und Fenster ab 4,24€

Der menschliche Körper, unangepasst und schwach, ist vielen Restriktionen der Natur ausgesetzt. Einzig allein unser Verstand und das was aus ihm entsteht schafft es diese Grenzen zu überwinden. Ein alltäglicher Nutzgegenstand, mit dem dieses gelingt, ist zum Beispiel das Auto. Die Faszination von Technik und Geschwindigkeit hat viele Ergriffen und nimmt sogar religiöse und partnerschaftliche Züge an. Besonders die Pflege jenes Statussymboles hat hohe Priorität.

Der Silikon Abzieher erhält das gute Aussehen eures Schatzes und schützt dessen Lack.

Vorallem um den Wert zu erhalten, denn ein Auto ist schließlich teuer in Anschaffung und Unterhalt, ist Pflege sehr wichtig. Das äußere Erscheinungsbild, der Lack, bildet hier den ersten Eindruck. Mit diesem Gadget, aus schonendem Silikon hergestellt, schützt ihr den Lack während ihr die Flüssigkeit abzieht. Nach dem Morgentau oder im Winter bei schlechtem Wetter und niedrigen Temperaturen sehr nützlich. Auch erspart man sich die Spritkosten des “Trockenfahrens”, muss aber ein wenig dafür Arbeiten. Mit einer Breite von 31,2 cm sollte dies aber recht schnell erledigt sein. Auch die heimischen Fenster ziemlich praktisch.

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Kopfstein- bzw. Kieselsteinkissen ‘Cobblestone’ ab 4,69€

Minecraftfans werden jetzt vermutlich anfangen heimlich in sich hinein zu grinsen, wo doch Cobblestone einer der wichtigsten Blöcke im Creeperunivserum ist. Für alle anderen ist es einfach nur ein verdammt flauschiges Kissen, was erst so richtig cool aussieht, wenn gleich mehrere in verschiedenen Größen hinzu kommen.

cobblestone-kieselstein-kissen

Bei Banggood gibt es nur zwei der insgesamt sechs Größen und auch nur eine Farbe zur Auswahl. Bei Pandacheck findet ihr dann alle Auktionen, aber es kann dort gerne mal sehr teuer werden und die Sets beinhalten bis zu 6 verschiedene Kissen, die dann auch gut und gerne 1,5 Kilogramm wiegen können und so ein hohes Flauschpotential hervorrufen. Habt ihr, wie auf dem Bild zu sehen, gleich mehrere dieser Kissen bei euch Zuhause, dann sieht das Ganze schon sehr gemütlich aus und läd für 20 Minuten Powernapping während eines anstrengendes Tages ein.

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uHappy UP320 – 5,5″ Smartphone mit LTE, 64-Bit CPU und (leider) qHD-Auflösung ab 126,16€

Aus einem Missverständnis wurde ein UHAPPY UP320 und als ich mir das Datenblatt angeschaut habe, hatte ich etwas Angst. Es ist eine aktuelle 64-Bit SoC von Mediatek verbaut und trotzdem setzt das UP320 auf eine qHD-Auflösung bei 5,5 Zoll. Auch die restlichen Daten des Smartphones sind eigentlich ganz okay für diese Preisklasse, sodass mir diese eine Entscheidung doch Kopfzerbrechen bereitet. Ingesamt sieht es wie die Ogerversion des Redmi von Xiaomi aus, oder?

Dieser Testbericht soll also zeigen, dass es, fernab der etablierten Hersteller wie Xiaomi, Meizu, ZTE und allen Anderen, auch unerfahrenere chinesische Hersteller gibt, die zwar ein solides Smartphone bauen können, aber bei der Wahl der Komponenten doch fragliche Entscheidungen treffen und sich so leider selbst ins Aus katapultieren.

Uhappy-up320

Das UHAPPY UP320 im Detail

Riesiges Display - kleine Auflösung.

Riesiges Display – kleine Auflösung.

Liest man das Datenblatt des Smartphones auf den Shopseiten von oben nach unten und liest vom ordentlichen 64-Bit MTK6732 Quad-Core, dann freut man sich eigentlich schon fast auf eine günstige Version des UleFone Be Pro, aber stößt man dann auf 1GB RAM und 8GB internem Speicher, bilden sich schnell Falten auf der Stirn. Hinzu kommt die Auflösung von 960 x 540 Pixeln, die zwar auf einem erstaunlich gutem Panel sitzt, aber natürlich nicht so scharf daherkommt. Da es sich hier um ein 5,5″ großes Smartphone handelt, lässt die niedrige Auflösung das UP320 noch größer erscheinen, als es sowieso schon ist. Positiv ist definitiv der wechselbare Akku mit 3000mAh, der locker zwei und mehr Tage schaffen wird, denn die Beleuchtung des Displays ist hier, aufgrund der Auflösung, natürlich weniger hungrig. Ebenso sind die zwei SIM-Kartenslots mit LTE ein super Feature, was man, wenn einmal in Benutzung, nicht mehr missen möchte. Es werden alle LTE-Bänder in Deutschland unterstützt, also bekommt ihr auch auf dem Land immer gutes Netz.

Ein sehr erschütternd Fakt ist, dass das Gerät mit Lollipop 5.0 beworben wird, aber im Auslieferungszustand nur mit einer Android 4.4.4 Stock ROM daher kommt. Ein Update gibt es bisweilen nicht und es gibt auch keine Informationen, ob dies jemals nachgeschoben wird. Sehr sehr schade wie ich finde. Positiv ist allerdings, dass das Android wirklich in der Stock-Version vorliegt und hier keine zusätzlichen Apps, seltsame Features oder sonstige Unternehmungen gewagt wurden.

Eine Notification-LED sowie Gestensteuerung sind auch vorhanden und so konnte sich das UHAPPY UP320 wirklich fast perfekt als Konkurrenz zum Ulefone einreihen, wenn die Hardware nicht deutlich abgeschwächt daher kommen würde.

Benchmark und GPS

GPS ordentlich!

GPS ordentlich!

Trotz nur einem Gigabyte RAM schlägt sich das Smartphone, und hier muss ich wieder auf die abgespeckte Auflösung hinweisen, in den Benchmarks ziemlich ordentlich. Auch im Alltagsgebrauch sind mir nach einigen Stunden herumwerkeln keine Ruckler oder Probleme aufgetreten, was, wenn auf das Datenblatt geschielt wird, vielleicht den ein oder anderen erstaunt. Spielen lässt sich auf dem Gerät vor allem aufgrund der Größe von 5,5″ wunderbar und hier kann es in manchen bereichen sogar das Be Pro von UleFone schlagen. Sehr hardwarehungrige Spiele werden allerdings durch den Mangel an RAM gebremst oder starten überhaupt nicht. Verwundert hat mich der Errorscreen im 3DMark Unlimited, denn der Test will einfach nicht vollständig durchlaufen.

  • AnTuTu: 31.877
  • Geekbench 3: 732 (Single), 2164 (Multi-Core)
  • Vellamo: 1010 (Metal), 1497 (Multicore), 2413 (Browser)
  • 3D Mark:  9347 (Ice Storm), Error (Unlimited), 5033 (Extreme)

Der GPS-Empfang ist wirklich ordentlich und so kommen wir auch bei diesem Gerät auf Genauigkeiten rund und unter einem Meter bei einem 3D-Fix, der nichtmal 5 Sekunden dauert. Dies haben wir dem verbauten Mediatek SoC zu verdanken und so sollte mit den Problemen und Vorurteilen, die bei diesem Hersteller vorherrschten, endlich abgeschlossen sein. Also können auch Budget-Smartphones mit mit MTK-Chip entgegen teureren Varianten, allem voran gegenüber den Qualcomm-Prozessoren, mittlerweile ohne Probleme mithalten.

Kamera des UHAPPY UP320

Die Kamera auf der Rückseite des Smartphones besitzt 8 Megapixel und die Frontkamera ganze 5 Megapixel und hier dürfen definitiv keine Bilder a lá Sony imx214 erwartet werden, denn hier liegen schon Welten, wenn nicht sogar Sonnensysteme, zwischen. Für Schnappschüsse, Snapchat und sonstigen Kram völlig ausreichend, aber dennoch nicht wirklich zufriedenstellend für heutige Verhältnisse. Für die Frontkamera gilt ähnliches und so ist mehr als ein schneller Selfie wirklich nicht drin und selbst dieser hat so seine Makel, besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen. Die Software ist sehr minimalistische und so gibt es keine Extrafeatures wie z.B. beim Blade S6 oder dem Mi4.

Bei der Videoqualität sieht es ähnlich aus, denn sobald dieses nicht auf dem Display mit kleiner Auflösung geschaut wird, fällt starkes Rauschen und ghosting auf, was für eine Full-HD Auflösung definitiv inakzeptabel ist und so ist die Kameraleistung, welche eher an das letzte Jahrzehnt erinnert, definitiv nicht ausreichend für die Preisklasse – sehr Schade!

Kameraleistung trotz 8MP unterer Durchschnitt

Kameraleistung trotz 8MP unterer Durchschnitt

Verarbeitungsqualität und Lieferumfang

CE-Kennzeichnung als dreister Aufdruck.

CE-Kennzeichnung als dreister Aufdruck.

Das Gerät besitzt einen Plastikbody und abnehmbares Case auf der Rückseite, sodass ihr an die Kartenslots und den Akku gelangt. Insgesamt sind die Komponenten sehr sauber und gut verarbeitet. Die Buttons sind, gegenüber anderen China-Smartphones, fest verbaut und wackeln kein bisschen. Die Aussparungen sind präzise und passen genau auf die verbauten Anschlüsse und es sind keine scharfen Kanten zu finden. Dennoch kann das UHAPPY UP320 definitiv keinen Designaward gewinnen, da es sich dann doch sehr dem Prinzip Samsung und ‘Plastikbomber’ folgt. Ebenso wurden ganz dreist CE-KEnnzeichen und andere Markierungen auf das Smartphone gedruckt und ich bezweifle sehr stark, dass auch nur eines dieser Zertifikate erworben wurde.

Die Box, in der das Smartphone geliefert wurde, ist in schwarz mit silbernen Buchstaben gehalten und ist somit recht schlicht und schick, aber nichts wirklich besonderes. Auf der Rückseite wurden dann recht lieblos und in gigantischen Arial-Lettern die Spezifikationen gedruckt. Das Zubehör umfasst zwei Schutzfolien, wobei eine bereits auf dem Gerät zu finden war (und übrigens nicht ohne Hilfsmittel ab geht und saumäßig spiegelt). Hinzu kommen natürlich Netzteil und USB-Kabel sowie Kopfhörer, die vermutlich direkt in den Müll landen werden – nett, dass diese hinzu gepackt werden, aber wenn, dann kann man doch zumindest ein Variante wählen, die nicht an meinen ersten MP3-Player mit 512MB erinnert.

UHappy? Not really!

UHappy? Not really!

Eine englische Anleitung mit Bildern rundet das Ganze ab und so befindet sich hier ‘nichts besonderes’ sondern einfach der übliche Standard in der Verpackung – es kommt schließlich aufs Smartphone an, aber ich wünsche mir dann doch immer wünschen, dass man sich ein Alleinstellungsmerkmal anschafft.

Fazit und Empfehlungen

Mit einem panischen ‘WARUM?’ hat das erste Hands-On begonnen und es hat trotzdem nicht in einem Disaster geendet, denn ich bin wirklich erstaunt, wie diese nicht wirklich zeitgemäße Auflösung es schafft, dann doch noch so gut auszusehen bzw. ich habe deutlich schlimmeres erwartet. Meine Mutter oder Großmutter würden – beide Brillenträger – sicher mit den gigantisch wirkenden Symbolen und Texten deutlich mehr anfangen können als ich.

Das UHAPPY UP320 zeigt eigentlich nur eines: Das UleFone Be Pro ist in seiner Preisklasse einfach ungeschlagen und selbst der geringe Preisunterschied sollte definitiv in Kauf genommen werden. Es zeigt sich hier, dass UHAPPY durchaus in der Lage ist ein flüssiges und funktionierendes Smartphone herstellen zu lassen, aber einfach die falsche Wahl bei ihren Komponenten getroffen haben ohne dabei das gesparte Geld durch einen Preis von <= 100€ recht zu fertigen – dann würde das Smartphone gar interessant werden können, wenn es unbedingt groß und günstig sein soll. Eine Kaufempfehlung kann ich schlussfolgernd also definitiv nicht geben.

Mal ein Testbericht, der aus einem Missverständnis entstanden ist, aber einigen von euch vielleicht auch mal die andere Seite der China-Smartphones zeigt und beweist, wie wichtig es ist, dass es Reviews, Testgeräte und weitere Mühen gibt, um sicher gehen zu können, dass eben nicht die Katze im Sack gekauft wird. Eine gelungene Abwechslung zu Xiaomi und Konsorten oder doch nicht unbedingt lesenswert, weil ihr sowieso nicht blind aus China kaufen würdet?

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