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Ab 1.7.21 – Abschaffung der Steuerfreigrenze auf Sendungen aus China

Seit dem 1.7.2021 ist es nun soweit, die bisherige Freigrenze für die Einfuhrumsatzsteuer für Lieferungen aus China entfällt. Darüber, was das genau bedeutet, wo mehr Kosten entstehen und wie man am Ende vielleicht doch nicht mehr zahlen muss, haben wir auch noch mal im Video gesprochen.

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Nachdem es schon seit über einem Jahr feststeht, rückt der Stichtag nun immer näher: Ab dem 1. Juli 2021 entfällt die bisherige Freigrenze von 22€ für die Einfuhrumsatzsteuer bei Sendungen aus China.

Neuerungen ab 01. Januar 2021 deutschepost

Was genau ist die Einfuhrumsatzsteuer?

Diese Steuer, die oft mit den Zollgebühren verwechselt wird, fällt auf alle Sendungen aus Nicht-EU-Ländern an – also auch aus China. Die Höhe dieser Steuer beträgt 19%, sie ist also genau so hoch wie die Mehrwertsteuer, die wir auf Käufe innerhalb der EU zahlen. Bestellt man etwas für 100€ außerhalb der EU, dann zahlt man also zusätzlich 19€ Einfuhrumsatzsteuer.

In vielen Shops findet man auch die Bezeichnung „VAT“ für die Steuer. Das steht für das Englische Value Added Tax.

Bisher war es aber so, dass es eine Freigrenze gab, die bei 22€ lag. Das bedeutet, dass man auf Sendungen, deren Wert darunter lag, keine Steuern zahlen musste. Hinzu kommt die Praxis, dass die Steuer erst dann vom Zoll erhoben wurde, wenn der Betrag über 5€ lag – das ist ab einem Bestellwert von 26,29€ der Fall (19% von 26,29€: 26,29 x 0,19 = 4,9951; aufgerundet 5€). Daher zahlt man aktuell bis zu diesem Betrag effektiv keine Einfuhrumsatzsteuer.

  • alte Regelung:
    • unter 22€: Keine Einfuhrumsatzsteuer (EUSt)
    • zwischen 22€ und 26,28€: EUSt fällt an, wird aber nicht erhoben
    • ab 26,29€: EUSt von 19% auf den Bestellwert wird erhoben

Was ändert sich ab 2021?

Aufgrund von gesetzlichen Regelungen wird die Freigrenze von 22€ abgeschafft. Das bedeutet, dass ab dem 1. Juli 2021 schon ab dem ersten Cent Bestellwert die Einfuhrumsatzsteuer von 19% anfällt. Eine AliExpress-Bestellung im Wert von einem Euro würde dann mit 19 Cent besteuert. Eine entsprechende Meldung findet sich auch hier auf der Webseite der Deutschen Post.

Anders als bisher entfällt auch die Praxis, die Steuer erst ab 5€ zu erheben. Stattdessen wird die Steuer nun ab einem Betrag von 1€ erhoben, also ab einem Warenwert von 5,24€. Auf Bestellungen, die darunter liegen, wäre demnach auch mit der neuen Regelung keine Einfuhrumsatzsteuer zu bezahlen.

Hinzu kommt dann auch noch eine Auslagenpauschale für die Erhebung dieser Steuer. Diese ist abhängig vom Versandunternehmen und beträgt bei der Deutschen Post und DHL 6€ pro Bestellung.

  • neue Regelung ab 1.7.2021
    • 0,01 bis 5,23€: EUSt fällt an, wird aber nicht erhoben, da unter 1€
    • ab 5,24€: EUSt von 19% auf den Bestellwert wird erhoben; Auslagenpauschale an den Zusteller ist bei Lieferung zu bezahlen (DHL: 6€)

Was bedeutet das für deine Online-Bestellungen aus China?

Sollte der Zoll nun die Steuer wirklich ab einem Betrag von 0,01€ erheben, dann werden Bestellungen unter 26€ aus China ab dem 1.7.2021 um 19% teurer. Das ist dann ärgerlich, wenn man mal wieder ein paar Ladekabel, Handyhüllen oder günstige Bluetooth-Lautsprecher bestellt. Hier kommen dann jeweils ein paar Euro an zusätzlichen Kosten hinzu. Effektiv sind dann nur noch Bestellungen bis 5,23€ wirklich frei von zusätzlichen Kosten.

Außerdem wurde die Steuer bisher oft beim zuständigen Zollamt vor Ort bezahlt – das würde bedeuten, selbst für sehr kleine Bestellungen immer den Weg dorthin antreten zu müssen. Das wäre doppelt ärgerlich und unserer Meinung nach wenig sinnvoll. Vorgesehen ist deshalb, dass die Bezahlung entweder bei Abholung in der Filiale oder an der Haustür beim Boten zu entrichten ist.

Der Stichtag ist wie erwähnt der 1. Juli 2021. Relevant dafür, ob eine Lieferung bereits unter die neue Regelung fällt, ist nicht das Bestelldatum, sondern der Tag, an dem das Paket beim deutschen Zoll eintrifft.

Bestellungen ohne Einfuhrumsatzsteuer

Es ist ausdrücklich möglich, dass sämtliche Abgaben – Steuer, Zoll und Pauschale – bereits im Vorfeld vom Versender entrichtet und auf den Warenwert aufgeschlagen werden. Schon jetzt geben viele China-Shops an, die Einfuhrumsatzsteuer im Vorfeld zu bezahlen, um einen für den Käufer kostenlosen Versand zu ermöglichen. Es ist denkbar, dass sich auch mit der neuen Rechtslage dieses System weiter durchsetzen wird. So fallen die Zusatzkosten für den Käufer womöglich gar nicht so hoch aus. Hier bleibt aber abzuwarten, ob die chinesischen Verkäufer die Steuer nun voll auf den Warenwert aufschlagen.

Außerdem werden jetzt die EU-Warenlager der China-Shops umso wichtiger. Auf Lieferungen aus Spanien, Tschechien oder Polen fällt die Einfuhrumsatzsteuer für den Endverbraucher nicht an, da die Ware nur innerhalb der EU versendet wird. Solche Warenlager unterhalten mittlerweile so gut wie alle der großen China-Shops wie GearBest, Banggood, Geekmaxi und Edwaybuy und auch die größte Handelsplattform AliExpress. Schon jetzt wird dieser Art der Bestellungen immer beliebter, auch wegen der kürzeren Versandzeiten, da die Ware eben schon in Europa liegt.

Auch fällt die Abgabe nicht an, wenn auf einem in der EU registrierten Online-Marktplatz bestellt wird und die anfallende Mehrwertsteuer in bereits einem EU-Land abgeführt wird.

Wie gehen die China-Shops mit der Situation um?

Bei Banggood bleibt fast alles gleich

Banggood gibt an, dass die Einfuhrumsatzsteuer (hier auch VAT genannt) im Preis bereits enthalten ist. Hier soll auch in Zukunft keine Einfuhrumsatzsteuer vom Kunden zu entrichten sein. Achtet auf die Anzeige „Inclusive of VAT“ unter der Überschrift. Einen Preisanstieg dadurch konnten wir bisher nicht feststellen.

Banggood VAT
Banggood gibt an, dass die Steuer im Preis enthalten ist: „Inclusive of VAT“

Auf dieser Infoseite von Banggood kann man mehr zu der Thematik lesen. Der Shop verspricht unter anderem, dem Kunden die EUSt. zu erstatten, sollte man sie doch noch zahlen müssen.

Zahlt man bei AliExpress Zoll/Steuern?

Bei AliExpress wird seit dem 1.7. oft direkt 19% auf den Preis aufgeschlagen. Das macht AliExpress auch bei Produkten unter 5€, für die man also eigentlich keine Steuern entrichten müsste. Dadurch ist zu beobachten, dass viele Produkte bei AliExpress zur Zeit etwas teurer sind.

AliExpress VAT
AliExpress schlägt 19% VAT auf den Preis auf.

Es ist außerdem nicht klar, ob die Steuern wirklich durch AliExpress abgeführt werden. Käufer berichten von Komplikationen mit dem Zoll und zusätzlichen Zahlungen. Daher ist besonders bei teureren Bestellungen bei AliExpress aktuell Vorsicht geboten.

Andere Shops

Das sind nur zwei Beispiele; andere Shops lösen es womöglich ganz anders oder gar nicht. Wie erwähnt betrifft das „Problem“ viele Shops, die in der EU angemeldet sind und EU-Lager besitzen, gar nicht oder kaum. Sollte sich hier etwa ganz neue ergeben, ergänzen wir die Infos auch hier im Artikel.

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Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (540)

  • Profilbild von Bresh
    # 22.07.20 um 13:50

    Bresh

    Ab diesem Datum wird sich wohl zeigen, WER WIE SCHNELL WELCHE Lösung anbieten wird…
    bzgl. Dropshipping
    bzgl. Customer-Support
    bzgl. Zollabwicklung
    bzgl. Asia-Angebot und einer einfachen All-In-One-Lösung wie z.B. [email protected] und aller anderen "bisher unter den Teppich gekehrten" Fragestellungen bei Asia-Bestellungen.
    Die Spannung steigt.

  • Profilbild von doerps
    # 22.07.20 um 13:50

    doerps

    Das Problem dabei sind gar nicht mal unbedingt die 19%. Sondern der Weg zum Zollamt….

    • Profilbild von MaxMustermann
      # 01.07.21 um 20:55

      MaxMustermann

      Das Zollamt in München ist der größte Dreck Deutschlands. Es ist ein winziges, altes Gebäude am Arsch Münchens und die Mitarbeiter dort sind die langsamsten, unterbelichtetsten Menschen, die es gibt.

      Bin dort einmal in um einen Heißtluftföhn (10€) abzuholen und nie wieder will ich dort hin, nicht einmal für Geld.

      Falls viele/jede Bestellung dort langdet wars das mit china Bestellung für mich und von Amazon Preisen lasse ich mich nicht abziehen. Bin gespannt, wie die Wirtschaft sich nun entwickeln wird mit diesem Upgrade 🙂

      • Profilbild von Gast
        # 22.07.21 um 15:52

        Anonymous

        Zitat: "Das Zollamt in München ist der größte Dreck Deutschlands. Es ist ein winziges, altes Gebäude am Arsch Münchens und die Mitarbeiter dort sind die langsamsten, unterbelichtetsten Menschen, die es gibt."

        auweia, auf welchem niveau wird denn hier argumentiert?
        da wird doch wohl nicht einer von sich selbst auf andere schließen?

    • Profilbild von Gast
      # 19.04.21 um 03:40

      Anonymous

      Genau das ist das Problem, ich musste letztes Jahr mal zum Zoll, ist mit der Bahn 2 Stunden eine Fahrt, über ne Stunde Wartezeit, und das werde ich nie wieder machen. Also 5 Stunden unterwegs sein für ein 2 Euroteil.
      Klima lässt grüßen, da genug Menschen ein Auto nehmen, und das währen eines Lockdowns wo sogar Schuhläden zuhaben.

      Der Grund wird wohl sein, dass Soloselbstständige, die ihre Verkaufswaren im kleinen Stil höhere Verkaufspreise nehem sollen. Und anschließen wird uns eine Inflation in den Medien vorgegaukelt. Diese Preiserhöhung kommt ja tur Co2 Steurer, Plastiksteuer, Verpackungspauschale und Altgeräte Entsorgung ja noch hinzu.

      Ein Solounternehmer im Onlinehandel muss defacto für einen Artikel im Verkauf mittlerweile 25 Euro nehmen, um REAL 2 Euro Gewinn einstreichen zu können, der Rest des Verkaufspreises wird von der VK Provision, Mehrwertsteuer, Portoausgaben und Ablassgebühren sowie Zollgebühren aufgefressen.

      Wir haben keine Inflation, lediglich der Staat bedient sich zu rund 70 % wenn man die Zollgebühr hinzukalkuliert

      • Profilbild von Logger
        # 30.06.21 um 16:38

        Logger

        Im schlimmsten Fall redet man als Unternehmer immernoch von Betriebsausgaben. 70% ist ein Witz. Das trifft aufjedenfall nicht zu. Da es Aufwendungen sind, die durch den Betrieb veranlasst werden/wurden, §4 Abs. 4 EStG. Betriebsausgaben mindern den Gewinn, §2 Abs. 2 S.1 Nr. 1 EStG, je nach Gewinnermittlungsart. D.h. summa summarum ist die Einkommensteuer bei einem einfachen Gewerbetreibenden entsprechend geringer, aber Hauptsache sich vorher beschweren. Das was der Arbeitnehmer in Form der Lohnsteuer (eine Erhebungsform der ESt) sowieso zahlen muss, hat der Gewerbetreibende mit seinen Ausgaben ohnehin verringert. Wenn das mit den 70% stimmen würde, würde es keine Unternehmer mehr in Deutschland geben. Mal abgesehen davon, kann der Unternehmer, sollte er dazu berechtigt sein, auch die Vorsteuer vom Finanzamt ziehen. Er zahlt die Umsatzsteuer (umgangssprachlich auch MwSt genannt) demnach nicht direkt. Ich empfehle als Abendlektüre das Umsatzsteuergesetz und Einkommensteuergesetz zu lesen. Liebe Grüße aus einem der Finanzämter in Frankfurt.

      • Profilbild von Mike
        # 28.06.21 um 02:19

        Mike

        Ha Ha die böse AfD ist an allem Schuld 🙈 selten so viel Schwachsinn gelesen 🥱😂😂😂😂

      • Profilbild von Kern Helmut
        # 09.06.21 um 19:24

        Kern Helmut

        @Anonymous: sind es nicht 28€?

        Einfach nichts kaufen
        Und unser Stadt und Politiker schauen durch die Finger
        Das beste Mittel
        Ganz einfach
        Da werden die Raubritter
        Auch nichts haben

        • Profilbild von Mike
          # 28.06.21 um 02:17

          Mike

          Klingt gut aber dann lassen sich die was neues einfallen und die Kohle aus der Tasche zu ziehen .. Unsere Politiker werfen doch gern mit Geld um sich was sie nicht wirklich haben ….

      • Profilbild von Gast
        # 08.06.21 um 09:00

        Anonymous

        2€ Teil aus China schicken lassen und dann dem Staat was von Klima erzählen wollen, weil man 2 Std zum Zoll tingeln muss, ich brech ab

        • Profilbild von Frank
          # 01.07.21 um 23:12

          Frank

          Kleine Warensendungen werden ja gar nicht einzeln verschickt, sondern Containerweise und wahrscheinlich sogar als „Füllmaterial“ für gebuchte Container. Warum? Weil es nix extra kostet.

      • Profilbild von Will Finkenzeller
        # 04.06.21 um 18:19

        Will Finkenzeller

        Sehr gut. Keine Ironie! Wir brauchen mehr Menschen, die die Staatsquote verstehen.
        Die liegt bei jedem Produkt ab 70% aufwärts. Nachdenken, dann kommt jeder drauf. Produktionsmittel, Rohmaterialien, von der Förderung von Erz bis zum fertigen Produkt. Alles hoch besteuert. Am Ende mehr als 70 %.

        • Profilbild von Olli
          # 03.08.21 um 13:27

          Olli

          @China Besteller: Das mit der Umsatzsteuer hast Du nicht verstanden! Jeder Unternehmer in der Produktionskette bezahlt für die Wertschöpfung, die er hatte. (Das ist das Geniale daran!) Erst, wenn er beim Einkauf von Rohware mehr bezahlt, als er für das fertige Produkt erlöst, ist es umsatzsteuerneutral. Dann verdient er mit seinem Laden aber nichts mehr.

        • Profilbild von China Besteller
          # 30.06.21 um 15:12

          China Besteller

          Red kein Quatsch. Zwischen Unternehmen wird keine Steuer erhoben, erst am Ende wen das Produkt an Otto-Normalverbraucher verkauft wird.

          Mach dich erst mal schlau, bevor due so einen Unfug schreibst.

          Zitat:
          In Deutschland verkaufte Waren werden mit Umsatzsteuer belegt, die der Käufer zahlen muss und die die Firmen an den Fiskus weiterleiten. Um zu verhindern, dass Wirtschaftsgüter während des Herstellungsprozesses mehrfach mit Umsatzsteuer belegt werden, sind Unternehmer unter Umständen zum Abzug der Vorsteuer berechtigt. Wenn ein Unternehmen eine Rechnung an ein anderes Unternehmen ausstellt, weil zum Beispiel Ersatzteile oder Produktionsbestandteile eingekauft wurden, stellt der Verkäufer dem Käufer in der Handelsrechnung Umsatzsteuer in Rechnung. Umsatzsteuer zahlt aber nur der Endverbraucher, sodass der Rechnungsempfänger über sein zuständiges Finanzamt eine Erstattung der Umsatzsteuer als Vorsteuer beantragen kann. Dazu muss der Käufer aber ein Unternehmen sein, das selbst berechtigt ist, seinen Kunden Umsatzsteuer zu berechnen.

        • Profilbild von Senf
          # 08.06.21 um 09:03

          Senf

          Was natürlich völlig absurd ist. Ohne Staat würdest du also alles für 30%. Das liegt unter der Marge, die Unternehmen brauchen, um arbeiten zu können. Ganz ohne Abgaben…

    • Profilbild von Kjunkie
      # 24.07.20 um 10:54

      Kjunkie

      Ich vermute, die Steuer wird per Briefankündigung fällig. (Überweisung) und dann nach Zahlungseingang das Paket weiter geschickt. Vorrausgesetzt alles wurde ordnungsgemäß deklariert und angemeldet vom Versender.

      Oder vielleicht digitalisiert, denn ich kann mir gut vorstellen, dass man ein Kundenkonto beim Zoll sich anlegen kann und man dann direkt online bezahlen kann. So hätten die auch eine Übersicht, wer wie viel und wohin bestellt.

      • Profilbild von Gast
        # 19.04.21 um 03:45

        Anonymous

        "Achb war das Leben in den 60gern und 70gern noch schön .
        Danke für Eure Aufmerksamkeit"

        Das Leben in den 80gern, 90gern und bis 2014/2015 war toll, danach fing der Staat an uns offensichtlich zu hassen.

        • Profilbild von David
          # 03.07.21 um 01:03

          David

          nein nicht der Staat den der sind wir selbst, die Bürger die die "Lenker" des Staates wählten waren es …

        • Profilbild von Senf
          # 08.06.21 um 08:59

          Senf

          Und es geht ja sogar noch. Mit der AfD hätte man dicke Strafzölle auf alles aus dem Ausland (abgesehen davon, dass uns andere Staaten einfach nicht mehr beliefern wollen würden, wenn die dran wären)!

      • Profilbild von Mike
        # 24.07.20 um 14:33

        Mike

        bei meinem letzten Besuch unserer Zollstelle wurde ich von Röhrenmonitoren und Nadeldruckern begrüßt – vor drei Jahren. Was du sagst klingt für mich utopisch.

    • Profilbild von Gast
      # 22.07.20 um 15:56

      Anonymous

      @doerps: Das Problem dabei sind gar nicht mal unbedingt die 19%. Sondern der Weg zum Zollamt….

      Den nimmt Dir die Deutsche Post u.U. ab. Wenn die Sendung unproblematisch ist und an die Hausanschrift adressiert ist legt die Post die Zollgebühr aus, stellt Dir die Sendung direkt zu und verlangt anbei eine Auslagenpauschale i.H.v. 6,- €.

      • Profilbild von ruckzuck
        # 20.08.21 um 18:49

        ruckzuck

        Ich habe doch aber DHL gar keinen Auftrag dazu erteilt meine Gebühren auszulegen….
        Ich hab es ja gar nicht weit zum örtlichen Zoll und würde meine Abgaben viel lieber selber entrichten, was ja auch viel günstiger wäre….

      • Profilbild von urmel
        # 22.07.21 um 08:29

        urmel

        In Öesterreich wird nicht nur 20% Steuer erhoben (was ich absolut fair finde), die Post kassiert zusätzlich 5 Euro Porto-Aufpreis (wofür ich Verständnis habe) sondern nimmt noch eine Beareitungs- und Lagergebühr von 24.- Euro. Und so habe ich für eine Flasche Carbontusche aus Japan (Die man bei uns nicht bekommt, und die auch alles andere als billig war, denn Japan gehört nicht zu den Billig-Exporteuren) 49.47 Euro bezahlt.
        Tusche incl. Versand 17,06
        Steuer 3,41
        Versandaufschlag Osterr. 5.-
        Lagergebühr 24.-

      • Profilbild von Gast
        # 24.07.20 um 17:20

        Anonymous

        sind es nicht 28€?

        • Profilbild von Der-Lautlose-Moench
          # 26.01.21 um 15:37

          Der-Lautlose-Moench

          @Anonymous: sind es nicht 28€?

          Ich Muss auch mal meinen Senf dazu geben , das einfachste wäre doch für uns alle daß der Zoll eine Einzugsermächtigung bekommt , dazu gleich noch eine für Telekom Gez und alle anderen räuberischen Unternehmen die es nur auf unser bestes abgesehen haben und sich das auch per Gesetz holen.
          Der Nächste Schritt wäre dann noch das man auf Spareinlagen , Girokonten und dergleichen wo Vater Staat mit unserem Geld Spekulieren kann auch noch Steuern oder Zinsen an die Unternehmen zahlt , damit die Hochhäuser in Frankfurt und anderen Finanzmetropolen noch ein Stück in die Höhe wachsen können . Jeder kriegt nen Chip implantiert und wird dadurch immer und Überall kontrollierbar.
          Achb war das Leben in den 60gern und 70gern noch schön .
          Danke für Eure Aufmerksamkeit

      • Profilbild von Jörg Hinz
        # 22.07.20 um 18:30

        Jörg Hinz

        26€ kommt wohl eher hin.

      • Profilbild von deauville
        # 22.07.20 um 16:11

        deauville

        @Anonymous Na das ist doch mal richtig günstig. 6 Euro was kostet die Welt…:

    • Profilbild von Jens
      # 22.07.20 um 15:06

      Jens CG-Team

      Guter Punkt, ich ergänze das mal im Artikel.

      • Profilbild von Holztransistor
        # 21.05.21 um 11:51

        Holztransistor

        @Jens: Guter Punkt, ich ergänze das mal im Artikel.

        Oftmals wird die Zollabwicklung bereits durch die Post/DHL übernommen. Die kassieren dann den Zollbetrag + 6 Euro Gebühr vom Kunden bei der Zustellung. Dann wird es noch teurer. Was man bzw. der Versender tun muss, wenn man selbst verzollen (also persönlich zum Zollamt) will, kann ich allerdings nicht genau sagen.

        • Profilbild von Gast
          # 01.06.21 um 17:38

          Anonymous

          In Österreich ist es noch ärger! Da kassiert die Post 10,00 Euro für die Einhebung der Einfuhrumsatzsteuer, auch wenn es sich bei der Steuer für einen 1,00 Euro Artikel nur um 20 Cent handelt. Es kostet uns Käufer dann 10,20 Euro! Da wäre es wirklich gut, wenn alle großen chinesischen Onlinehändler wie z.B. auch Aliexpress, Warenlager in Europa einrichten würden!

        • Profilbild von Walter S.
          # 26.05.21 um 10:17

          Walter S.

          Da Gemeine : Die Mehrwertsteuer wird zwar bis zu einem Betrag von 1 € vom Zoll nicht eingezogen, aber die Auslagenpauschale der DHL in Höhe von 6 Euro besteht trotzdem, da für JEDE Sendung eine Zollanmeldung ausgeführt wird. So kostet dann irgendein Kabel statt 2 Euro incl. Verssnd dann 8 Euro !!!

  • Profilbild von TK63
    # 22.07.20 um 13:48

    TK63

    Irgendwie müssen die 1,8 Billionen ja wieder reingeholt werden. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

    • Profilbild von R2D2
      # 11.09.21 um 17:10

      R2D2

      Hallo,
      kurze Frage: hab mir was bei Ali bestellt, siehe Foto. Muss ich da jetzt nun 6€ beim DHL Boten nachbezahlen wenn der Zoll das ganze moniert? Woher kennt der Zoll überhaupt den Preis der Sendung? Es liegt ja keine Rechnung im Paket

      Kommentarbild von R2D2
    • Profilbild von und Jenny
      # 05.08.21 um 14:32

      und Jenny

      Ich wollte was günstiges wie immer bestellen wie viele andere Menschen. Zack ab 1.7.21 ist mit dem Steuer nicht mehr alles attraktiv (ich meine Preise für Chinaschrott) beim Aliexpress geworden. Ich weine, Ali verliert Kundschaft. Ich denke es muss eine Umgangslösung kommen, sonst wird bald niemand von dort bestellen.
      Aber schade echt schade…

    • Profilbild von Andy
      # 05.08.21 um 14:31

      Andy

      Ich wollte was günstiges wie immer bestellen wie viele andere Menschen. Zack ab 1.7.21 ist mit dem Steuer nicht mehr alles attraktiv (ich meine Preise für Chinaschrott) beim Aliexpress geworden. Ich weine, Ali verliert Kundschaft. Ich denke es muss eine Umgangslösung kommen, sonst wird bald niemand von dort bestellen.
      Aber schade echt schade…

    • Profilbild von William Thomas Riker
      # 04.07.21 um 21:49

      William Thomas Riker

      Nein, dieses Geld wurde aus den Nichts geschöpft, genauso wie man es die letzten Jahre ohnehin vermehrt macht! Die Gekddruckerei wird die nächsten Jahre weiter absteigen müssen, alleine wegen den Staatsschulden. Daraus wird eine Inflation folgen wo Geldsparer schleichend enteignet werden. Einzige Lösung; limitierte Sachwerte wie Gold, Bitcoin oder Aktien. Viel Spaß…

    • Profilbild von China Besteller
      # 30.06.21 um 15:04

      China Besteller

      Mal ehrlich, wenn ich was in Deutschland rumsende, bezahle ich minimum 2,5€ ohne Sendungsverfolgung. Wenn was von der anderen Seite der Welt kommt, sind ein paar Cent Versand fällig, da ist doch was faul. Das ist so, weil China immer noch als Entwicklungsland eingestuft wird (haha).

      Ja kleinvieh macht auch Mist. Während Deutsche und Europäische Händler und Steuern zahlen müssen, die sie natürlich an Kunden weitergeben, können die Chinesen einen Vorteil nutzen, viele viele kleine Bestellungen ergeben auch Milliardensummen.

      So ärgerlich das für uns jeden einzelnen ist und meine Geldbörse ist mir anm nächsten, so gerecht ist es insgesamt, diesen wettbewerbsvorteil mit und mit auszugleichen.

      Die Chinesen wollen doch nur die Welt erobern, uns ihr System aufzwingen, Schrittchen für Schrittchen. Und letztlich helfen wir mit unseren Bestellungen den Chinesen dabei, Cent für Cent.

      • Profilbild von michael fuchs
        # 14.08.21 um 11:24

        michael fuchs

        und das absurde….wir zahlen an china entwicklungshilfe

      • Profilbild von Gast
        # 05.07.21 um 17:46

        Anonymous

        Absolut richtig, auch ich habe seit Jahren in China bestellt. Am Ende des Tages ist es aber kein fairer Wettbewerb mit den deutschen Shops gewesen, die müssen Steuer bezahlen, Mindstlohn, Sozialabgaben usw. usw.

        Diese Entscheidung war schon lange überfällig weil es jetzt Waffengleichheit gibt.

        • Profilbild von Anti-Anonymous
          # 08.08.21 um 13:53

          Anti-Anonymous

          Das Problem sehe ich eher darin, dass die gleichen Produkte hierzulande überteuert verkauft werden. (Billige Produkte)

          Das selbe Produkt kostet in China (aktuell) immer noch weniger als in Deutschland.

          Ich werde definitiv weiter aus China bestellen.
          Außer ich kaufe Produkte, wo ich aufs Qualität achte und natürlichste auf den Hersteller… (Marke)

        • Profilbild von Gast
          # 06.07.21 um 15:31

          Anonymous

          …eine gewagte These, dass alle deutsche Shops alle ganz toll sozial eingestellt sind und alles brav bezahlen – wer mal hinter die Kulissen schaut mit Zeitarbeit, Familienmitarbeit, Minderbezahlung, …
          usw. wird schnell feststellen, dass da oft verschaukelt wird – inkl. des deutschen Endkunden, dem billigste China-Cent-Artikel mit Fake-CE-Zeichen für zig Euros angeboten und dem Ahnungslosen verkauft werden.

          Da mittlerweile nahezu alles in China produziert wird – da haben ja schon damals viele vor gewarnt von wegen Produktionsarbeitsplätze und Knowhowexport – und jüngst sogar Harley Davidson Großteile der Produktion nach China verlagerten – ist es für den "kleinen Mann" eine günstige Möglichkeit die Hypermargen der EU-Anbieter für CHINA-Produkte zu umgehen.

          Das gilt aber auch weiterhin, wenn man sich den günstigsten Versender auswählt.

      • Profilbild von Maxi Musterimanni
        # 02.07.21 um 16:56

        Maxi Musterimanni

        @China: Mal ehrlich, wenn ich was in Deutschland rumsende, bezahle ich minimum 2,5€ ohne Sendungsverfolgung. Wenn was von der anderen Seite der Welt kommt, sind ein paar Cent Versand fällig, da ist doch was faul. Das ist so, weil China immer noch als Entwicklungsland eingestuft wird (haha).

        Ja kleinvieh macht auch Mist. Während Deutsche und Europäische Händler und Steuern zahlen müssen, die sie natürlich an Kunden weitergeben, können die Chinesen einen Vorteil nutzen, viele viele kleine Bestellungen ergeben auch Milliardensummen.

        So ärgerlich das für uns jeden einzelnen ist und meine Geldbörse ist mir anm nächsten, so gerecht ist es insgesamt, diesen wettbewerbsvorteil mit und mit auszugleichen.

        Die Chinesen wollen doch nur die Welt erobern, uns ihr System aufzwingen, Schrittchen für Schrittchen. Und letztlich helfen wir mit unseren Bestellungen den Chinesen dabei, Cent für Cent.

        exakt.

    • Profilbild von Gast
      # 20.04.21 um 13:07

      Anonymous

      @TK63: Irgendwie müssen die 1,8 Billionen ja wieder reingeholt werden. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

      Klar, indem sie für alle Kleinbeträge viel Aufwand betreiben und am Ende sogar noch mehr bezahlen.
      Typische Lose-Lose-Situation, aber Hauptsache die Bürokratie, das Hauptübel, wird noch mehr…

      • Profilbild von Kev
        # 09.06.21 um 16:50

        Kev

        @TK63: Irgendwie müssen die 1,8 Billionen ja wieder reingeholt werden. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

        @Anonymous: Klar, indem sie für alle Kleinbeträge viel Aufwand betreiben und am Ende sogar noch mehr bezahlen.
        Typische Lose-Lose-Situation, aber Hauptsache die Bürokratie, das Hauptübel, wird noch mehr…

        Naja die Leute wissen bescheid darüber. Die Kosten werden dem Endverbraucher weiterberechnet.

    • Profilbild von Rek Lama
      # 22.07.20 um 14:32

      Rek Lama

      Wenn es nur die 1,8 Billionen wären… Das ist nur die Spitze des Eisbergs, es kommt noch mehr…

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