Test

Anker Soundcore Boost Bluetooth Lautsprecher für 44,99€ bei Amazon

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Den Anker Soundcore Boost Bluetooth-Lautsprecher bekommt ihr aktuell  für 44,99€ bei Amazon inklusive Prime-Versand. In dem Preisbereich misst sich der Anker Speaker mit dem Tribit BTS30 und dem EarFun UBoom Speakerist jetzt aber noch einmal 5 bis 10€ günstiger.

Unser Test zum Anker Soundcore Boost – besser spät als nie! Der Lautsprecher gehört mittlerweile der älteren Generation an, ist dafür aber öfter mal günstig zu haben – ein Schnäppchen? Das erfahrt ihr hier.

Anker Soundcore Boost auf Tisch.

Technische Daten

NameAnker Soundcore Motion+
Treiber2 x Treiber 20 Watt, 2 x Passivstrahler
Frequenzbereich70 Hz bis 20 kHz
Impedanz
KonnektivitätBluetooth 4,2
Akkukapazitätbis zu 12 Stunden
Gewicht0,59 kg
Maße19,3 x 6,2 x 6,5 cm
IP SchutzklasseIPX5

Verpackung und Lieferumfang

Während der Fokus beim Anker Soundcore Motion+ darauf liegt, die Marke „Soundcore“ als eigenständige Marke für Audio-Gadgets zu etablieren, vertritt der Anker Soundcore Boost wie auch der Pro+ noch die Marke Anker. So findet sich das Anker-Logo auf dem Deckel und der Seite. Farblich ist die Verpackung im Anker/Soundcore-Blau mit Schwarz abgesetzt.

Der Lautsprecher, welchen wir direkt per Amazon erhalten haben, hat den Transport unbeschadet überstanden. Im Inneren der Verpackung findet man, die Soundcore Boost, eine Bedienungsanleitung und ein Micro-USB Ladekabel. Ein Netzteil ist wie immer nicht dabei.

Design und Verarbeitung

Der Anker Soundcore Boost hat die Maße von 19,3 x 6,2 x 6,5 cm und ist somit nicht zu klein aber auch nicht zu groß . Mit einem Gewicht von 590 g ist er ein Leichtgewicht, was auch für ihn als ein portabler Speaker spricht.

Anker Soundcore Boost auf Tisch.

Wie so oft ist der Lautsprecher nur in Schwarz erhältlich, dabei ist er rundum mit einem Textilgewebe verkleidet. Der Rest des Lautsprechers ist mit einem gummiartigen Kunststoff versehen. Unter dem Lautsprecher sind vier Gummi-Füße eingearbeitet, welche dem Lautsprecher einen guten Grip verleihen.

Anker Soundcore Boost offiziell gekennzeichnet.
Die Boost hat das offizielle CE Logo und Gummi-Ecken gegen das Rutschen auf glattem Untergrund.

Anker Soundcore Boost Ecken.

Das Design gefällt mir insgesamt gut, abgesehen von dem Anker-Logo auf der Vorderseite, gibt es keine farblichen Akzente. Er eignet sich so, sowohl für unterwegs, macht aber auch zu Hause eine gute Figur. Materialfehler konnte ich nicht finden, der Anker Soundcore Boost ist insgesamt solide verarbeitet und ist zudem vollständig geruchsneutral.

Sound des Anker Soundcore Boost

Im Inneren des Lautsprechers befinden sich 2 x 10 Watt Treiber, dazu kommen zwei Passivstrahler. Einer sitzt vorne mittig zwischen den beiden 10 Watt Lautsprechern, der andere mittig auf der Rückseite.

Man merkt sofort, dass der Anker Soundcore Boost nicht der neuste Lautsprecher des chinesischen Herstellers ist. Er ist einer der ersten Lautsprecher mit BassUp Bass-Boost Technologie, welche im Falle von diesem Lautsprecher noch ein wenig zum Übersteuern neigt, gerade bei höherer Lautstärke.

Neuere Modelle, wie Beispielsweise der Soundcore Motion+ oder der Soundcore Icon, können das besser! Im Zweifel kann der BassUp Modus bei hoher Lautstärke aber einfach deaktiviert werden, dann übersteuert der Soundcore Boost nicht mehr. Insgesamt gefällt mir der Tiefton ziemlich gut, für einen Lautsprecher seiner Größe liefert er einen voluminösen Bass.

Auch im Mittelton gefällt mir die Performance. Der Bluetooth Lautsprecher bringt Stimmen kraftvoll rüber und erzeugt einen schönen, räumlichen Klang, was mir gut gefällt.

Im Hochton löst er für einen Lautsprecher seiner Preisklasse gut auf. Die Frequenzspitzen klingen weder „matschig“ noch verfälscht.

Verglichen mit dem Tribit MAXSound Plus, ist das Klangbild sehr, sehr ähnlich. Beide Lautsprecher verfügen über einen etwa gleichwertigen Tiefton. Allerdings neigt der Tribit Lautsprecher weniger zum Übersteuern und regelt sich bei hoher Lautstärke selbstständig herunter.  Der Anker Soundcore Boost liefert einen etwas räumlicheren Klang, was meiner Meinung nach aber nicht den ausschlaggebenden Unterschied macht.

Bluetooth Reichweite und Anschlüsse

Mit Bluetooth 4.2 ist der Soundcore Boost nicht mehr mit dem aktuellsten Bluetooth Standard ausgestattet. Im Test konnten wir dennoch eine solide Bluetooth Reichweite von etwa 15 Metern erzielen, für meine Begriffe vollkommen ausreichend. Auf freier Fläche ist sogar eine Reichweite von bis zu 20 Metern möglich.

Anker Soundcore Boost Kappe geöffnet.
Die Anschlüsse sind gut eingebaut und sitzen fest im Gehäuse.

Neben Bluetooth ist der Lautsprecher auch mit einem AUX-Anschluss ausgestattet. Der verbaute USB-A Port dient leider nur als Ladeport für das Smartphone oder ähnlichem, Musik kann über ihn leider nicht wiedergegeben werden. Darüber hinaus gibt es einen Micro-USB Ladeport.

Bedienung

Auf der Oberseite des Lautsprechers sind insgesamt fünf Bedienknöpfe verbaut. Um den IPX5-Schutz vor Strahlwasser zu erfüllen, liegen diese unterhalb der Gummibeschichtung. Einige Knöpfe sind zudem mit doppelten Funktionen ausgestattet.

Anker Soundcore Boost Knöpfe der Box.
Es gibt 5 Tasten, mit der man die Anker Souncore Boost bedienen kann.

Funktionen der Knöpfe

Knopf1 x2 x3 x3 Sekunden drücken
BassUpBass Boost Ein-/ Ausschalten
LeiserLeiser
PlayPlay/Pausenächster Titel
LauterLauter
PowerEin-/ AusschaltenBluetooth Pairing

Leider ist es mit dem Anker Soundcore Boost nicht möglich den vorherigen Titel auszuwählen, ansonsten funktionieren die Knöpfe, sowohl unter iOS, als auch unter Android, ohne Probleme.

Akku

Der Anker Soundcore Boost ist mit einem 5200 mAh Akku ausgestattet, der wie bereits erwähnt, auch als Powerbank für das Smartphone herhalten kann. Nutzt man den Akku aber nur zum Musik hören, ist eine Laufzeit von bis zu 12 Stunden drin.

Im Test konnten wir bei einer Lautstärke von 50%-70% eine Laufzeit von etwa 10 Stunden erreichen, mehr als ausreichend meiner Meinung nach.

Anker Soundcore Boost Verkleidung Akku.
Hinter dieser Gummi-Kappe sind die Anschlüsse, um unter anderen die Box zu laden.

Der erneute Ladevorgang hat im Anschluss etwa 3,5 Stunden gedauert. Hier kann es je nach verwendetem Steckdosenadapter auch etwas länger dauern.

Fazit

Der Anker Soundcore Boost ist, auch wenn er bereits etwas älter ist, immer noch ein solider Bluetooth Lautsprecher, der sich nicht verstecken muss. Für seine Größe liefert er einen schönen und voluminösen Klang, der in etwa mit dem Tribit MAXSound Plus vergleichbar ist.

Trotz des älteren Bluetooth 4.2 Standards liefert der Lautsprecher eine solide Reichweite. Wie immer gibt es auch an Verarbeitungs- und Materialqualität nichts auszusetzen. Seinen Preis von etwa ~50€ ist er meiner Meinung nach definitiv wert.

Ihr habt Interesse am Soundcore Boost? Dann wartet lieber noch ein wenig ab, ein Vöglein hat uns gezwitschert, dass es am 01.10.2019 einen Gutscheincode für den Lautsprecher geben wird. 🙂

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Profilbild von Tim

Tim

Gadget-Nerd bei China-Gadgets seit 2015 und immer auf der Suche nach günstigen, hochwertigen Audio-Alternativen.

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Kommentare (15)

  • Profilbild von Sven
    # 29.09.19 um 17:19

    Sven

    „Mit Bluetooth 4.2 ist der Soundcore Boost nicht mehr mit dem aktuellsten Bluetooth Standard ausgestattet. Im Test konnten wir dennoch eine solide Bluetooth Reichweite von etwa 15 Metern erzielen“

    Wo ist der Zusammenhang?

    • Profilbild von Thorben
      # 01.10.19 um 09:07

      Thorben CG-Team

      Bei Bluetooth 4.x geht man von einer maximalen Reichweite von ca. 10 Metern aus, trotz dem Standard ist die Reichweite bei uns etwas besser ausgefallen. Das wollten wir damit sagen 😉

  • Profilbild von Corso
    # 21.10.19 um 16:19

    Corso

    Bin nach wie vor begeistert von dem Teil. Hab meinen nun schon ca zwei Jahre und in der Zeit ca 10 andere Lautsprecher im Bereich 40-80€ getestet aber alle wieder weiter verkauft oder zurück geschickt (z.b. Soundcore 2, Tronsmart T6, T6+, Element Force, Mega und noch einige andere). Der Boost war und ist trotzdem mein Favorit geblieben.

  • Profilbild von __geloeschter_nutzer__
    # 23.10.19 um 19:48

    __geloeschter_nutzer__

    Ich habe meinen auch ungefähr so lange wie "Corso", bin aber nicht zufrieden. Das "scheppern" der Box ist unerträglich, meine wird demnächst wie in dem Youtube Video zerlegt.

    Was bringt "Bass boost", wenn es "scheppert". Nicht zufriedenstellend, auch nicht für 50€.

  • Profilbild von BAM BAM
    # 06.12.19 um 10:06

    BAM BAM

    Wenn der Klang identisch dem der Tribit MaxSound istdann kann ich jeden nur den Earf[n empfehlen. Der Bass vom earf[n ist deutlich tiefer / daf[r hat der Tribit starke Hocht;ner. Insgesamt gef'llt mir der earf[n besser yumal wenn man 2 davon h'tte Stereo h;ren kann

  • Profilbild von Mar Cus
    # 06.12.19 um 12:11

    Mar Cus

    Kann jmd das Ding mit dem beliebten JKR KR 1000 vergleichen?

  • Profilbild von MrHenry
    # 07.12.19 um 18:51

    MrHenry

    Ich würden die Lautsprecher gerne zum einschlafen nutzen (Podcast, Regengeräusche).
    Kann kann man die Lautsprecher auch sehr leise stellen? (viele Lautsprecher sind auch auf der niedrigsten Stufe noch sehr laut)
    Gibt das Ding einen lauten Ton beim Ein- und Ausschalten ab?

    • Profilbild von Manuel
      # 05.12.21 um 20:19

      Manuel

      Ja, der Ein-/Ausschalt-Ton lässt sich leider nicht abstellen.

      • Profilbild von Manuel
        # 07.12.21 um 18:15

        Manuel

        Oh, es geht doch! Über die App. Sprachausgabe heißt die Option!

  • Profilbild von Manuel
    # 05.12.21 um 20:18

    Manuel

    Achtung, es gibt inzwischen eine aktualisierte Version, die leider keinen AUX Eingang mehr hat!

    • Profilbild von Tim
      # 06.12.21 um 07:59

      Tim CG-Team

      Hi Manuel, danke für deinen Hinweis! Kommt die Version immerhin mit USB-C Anschluss?

      • Profilbild von Manuel
        # 07.12.21 um 19:33

        Manuel

        Ja, genau. Schönes Teil, obwohl ich eigentlich ganz normale PC-Lautsprecher wollte, die NUR über USB Angeschlossen werden können, also auch das Audio-Signal über USB übertragen. Bei Bluetooth stört mich nämlich die Verzögerung, die bei meinem Test zwischen 1/10 und 1/2 Sekunde lag.

        Diesem Modell hier fehlen nun m.E. noch 2 Dinge, um perfekt zu sein: besagter USB-Modus (wäre sogar noch besser als AUX, denn dann könnte man ihn an mehreren PCs mit USB-Umschalter verwenden) und ein Schalter für reinen Netzbetrieb, um den Akku zu schonen (er sollte sich dann auch automatisch einschalten, wenn Strom an)

        Ich hatte schon überlegt, nochmal nach der älteren Version Ausschau zu halten, die noch den AUX-Eingang hat, aber die unterstützt noch nicht die App, über die man übrigens sogar ein Firmware-Update machen kann. Und auf den Equalizer (ebenfalls in der App) möchte ich auch nicht verzichten.

  • Profilbild von Peta
    # 21.08.23 um 09:38

    Peta

    2 x Treiber 20 Watt
    im Text steht 2x 10 watt
    2 x passive Subwoofer 20 Watt
    passive 20 Watt finde ich stark 👍👍👍

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