Anycubic Photon Zero – SLA-LCD-Drucker für 142€ aus EU

Einen SLA Drucker für unter 150€? Der Anycubic Photon Zero ist sicherlich einer der besten Möglichkeiten für Einsteiger, schließlich bekommt man ihn aktuell schon für umgerechnet ~142€ bei Anycubic selbst aus dem EU-Lager oder aber für 146,19€ bei GearBest aus dem Deutschland-Lager!

Der etwas teurere Anycubic Photon ist bei GearBest ebenfalls grade im Angebot und für 198€ bei GearBest aus dem EU-Lager zu haben.

Mit 3D-Druckern von Anycubic haben wir in der Vergangenheit schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Der I3 MEGA ist bis heute einer von Kristians liebsten FDM-Druckern, und der Anycubic Photon S hat mich im letzten Jahr positiv überrascht. Einziger Knackpunkt: Der etwas zu hohe Preis des Photon S. Genau da setzt Anycubic aber jetzt an und bringt mit dem Anycubic Photon Zero ein echtes Budget-Modell auf den Markt.

Anycubic Photon Zero 24

Modell:Anycubic Photon Zero
Geschwindigkeit:30 mm /Std
Druckverfahren:LCD-SLA
Druckfläche:97 x 54 x 150 mm
Schichthöhe:0,01 bis 0,2 mm
Größe (Drucker)180 x 195 x 367 mm
Gewicht (Drucker)4,7 kg

Hier online bestellen >>

Der bisher günstigste SLA-Drucker?

Anycubic listet den Drucker auf der eigenen Homepage für $199 bzw. im Vorverkauf sogar für nur $169. Letzteres sind umgerechnet etwa 156€. Das ist selbst gegenüber günstigen Druckern wie dem hauseigenen Photon oder dem sehr guten Elegoo Mars eine ordentliche Ersparnis. GearBest verkauft den Drucker zwischenzeitlich für 161€. Wird deswegen auch am Produkt gespart, oder bekommt man hier wirklich einen guten SLA-Drucker unter 200€?

Ausgepackt

Was als erstes auffällt: Der Druckraum wurde verkleinert, und das deutlich. 9,7 x 5,4 cm Grundfläche gegenüber 11,5 x 6,5 cm beim Photon und Photon S und eine Höhe von 15 cm sind der bisher kleinste Wert bei einem SLA-Drucker, der mir bisher untergekommen ist. Der gesamte Drucker ist dadurch deutlich kleiner und leichter als andere Modelle.

Anycubic Photon Zero und Elegoo Mars Pro

Von der Größe mal abgesehen ähnelt der Photon Zero aber sehr dem Photon (S). Der grundlegende Aufbau ist natürlich der gleiche, das Display vorne ists etwas kleiner, aber sonst ebenfalls identisch mit dem gleiehn Betriebssystem und UI. Der Stromanschluss befindet sich auf der Rückseite, während An-/Aus-Schalter und USB-Anschluss auf der rechten Seite sitzen.

Anycubic Photon Zero Display
Vertrautes Bild: Die Bedienung ist exakt die gleiche wie beim Photon (S).

Anycubic Photon Zero Rueckseite

Der Drucker wirkt insgesamt allerdings wie eine Leichtbau-Version des Photon. Anstatt der Klappe auf der Vorderseite gibt es wieder eine komplett abnehmbare Abdeckung. Die wird aber nur von vier Schraubenköpfen an den Ecken des Druckers in Position gehalten. Die Halterung der Druckplatte ist ebenfalls eine andere als sonst und zumindest vor dem Anschrauben etwas wackeliger. Hier wurde alles etwas günstiger produziert, um am Ende des Preis des Druckers drücken zu können.

Anycubic Photon Zero Aufhaengung der Druckplatte

Die vier Standfüße des Druckers sind höhenverstellbar. Daran kann ich mich bei anderen Modellen zumindest nicht erinnern – teurere Drucker stehen aber auch so gerade und wackeln nicht. Hier musste ich erst manuell nachjustieren, und ob der Drucker zu 100% gerade steht, sieht man auch nur mit Wasserwaage. Eine leichte Neigung sollte dem Druck zugegeben aber auch nicht schaden.

An Zubehör gibt es das Übliche: Masken, Filter, Metallspachtel und USB-Stick mit zwei geslicten Testdateien liegen dem Drucker bei. Eine Flasche Resin gibt es allerdings nicht, das muss zusätzlich gekauft werden. Verschiedene Farben und Größen an Anycubic-Resin findet man auf Amazon.

Anycubic Photon Zero Zubehoer

Ein kleines Detail soll hier noch erwähnt werden. Schaut man sich den Resin-Tank genauer an, fällt auf, dass es Markierungen für den Füllstand gibt. Das sehe ich so bei einem SLA-LED-Drucker zum ersten Mal. Auch wenn man sie nicht immer benötigt ist das eine sinnvolle Ergänzung. Möglich ist sie allerdings wohl auch nur, weil das Becken anders als bei den meisten Modellen nicht aus Metall sondern aus Kunststoff besteht.

Anycubic Photon Zero Resin-Wanne

Einrichtung und Leveling

Neben der Größe des Druckers ist der zweite große Unterschied die geringere Auflösung des LCDs (der Part, der den Druck bestrahlt und aushärtet). Die beträgt nur 854 x 480p, gegenüber den 2560 x 1440p anderer Drucker. Eine geringere Auflösung bedeutet weniger detailreiche Drucke – ich bin gespannt, wie sehr man den Unterschied hier bemerken wird. Die angegebene Druckgeschwindigkeit bleibt aber die gleiche wie bisher.

Anycubic Photon Zero LED-Test

Als nächstes folgt das obligatorische Leveling. Das läuft hier auch nicht anders als bei anderen Druckern. Die Druckplatte ist wie schon erwähnt aber etwas wackeliger und wird mit insgesamt vier Schrauben festgestellt. In Ermangelung erster Testdrucker kann ich bisher nicht sagen, ob das negative Auswirkungen hat, nach dem feststellen wirkt die Platte aber etwas schief und nicht perfekt gelevelt.

Anycubic Photon Zero Leveling

Der erste Druck

Am einfachsten ist es, einfach die beiliegende Testdatei zu benutzen. Die ist fertig gesliced vom Hersteller auf den USB-Stick gepackt worden. Hier muss man dann auch nicht mehr tun, als den Stick einzustecken, im Menü die Datei auszuwählen und auf „Drucken“ zu tippen. Okay, ihr solltet vorher Resin in die Wanne füllen.

Anycubic Photon Zero erster Druck 2

Der Druck dauert 4 Stunden und 20 Minuten. Währenddessen könnte ihr die Druckplattform beobachten, die immer wieder auf und ab fährt und so Schicht für Schicht das Modell aus dem Resin-Bad zieht. Nachdem er fertig ist, fährt der Drucker die Plattform mit dem Druck ganz nach oben. Nachdem man das überschüssige Resin kurz abtropfen lässt, kann man die Plattform abnehmen.

Anycubic Photon Zero erster Druck 1

Der Druck ließ sich in diesem Fall gut mit dem beiliegenden Metallspachtel von der Plattform lösen. Wichtig besonders bei Metall: Achtet darauf, die Plattform nicht zu zerkratzen. Hier ging es ohne Beschädigungen. Anschließend kommt der Druck in ein Bad aus Isopropanol und danach für eine Weile in die Sonne.

Anycubic Photon Zero Testdruck

Der erste Druck lässt sich sehr gut mit dem Anycubic Photon S vergleichen, dort lag das gleiche Modell als Testdatei bei. Das Ergebnis ist ein bisschen kleiner, ähnelt dem des Photon S sonst aber sehr. Die Oberfläche ist fühlbar rauer, einzelne Layer erkennt man aber trotzdem nur bei genauer Betrachtung. Insgesamt liegt das Ergebnis voll im Bereich des Erwartbaren. Ich bin bisher absolut zufrieden.

Der zweite Druck war dann die zweite beiliegende Druckdatei. Hierbei handelte es sich um einen einfachen Testdruck in gleich achtfacher Ausfertigung. Hierbei haben sich leider schon einige Schwächen offenbart. Der Druck ist leider etwas verzogen, was unter anderem dazu geführt hat, dass einige der feinsten Strukturen bei keinem der acht Objekte richtig gedruckt wurde. Schmale, ca. 1mm dicke Stäbe sind grundsätzlich kein Problem, auch die Kugeloberfläche oder der kleine Schriftzug an der Seite sind einiger maßen gelungen.

Anycubic Photon Zero Testdatei

Trotzdem hat man nicht den Detailgrad eines Anycubic Photon S oder eines anderen vergleichbaren Druckers. Will man ganz feine Objekte mit Details unter einem Millimeter drucken, dann würde ich zu einem teureren Modell raten. Für alles darüber ist der Anycubic Photon Zero aber absolut ausreichend.

Vorläufiges Fazit

Während die einzelnen Daten des Druckers weniger beeindruckend sind, ist es der Preis um so mehr. Selbst mit dem Preis von rund 200€, was der „normale“ Preis zu sein scheint, ist es der vielleicht günstigste SLA-LCD-Drucker bisher. Und das von einem bekannten Hersteller, der bisher schon beweisen hat, dass er 3D-Drucker kann.

Der erste Eindruck nach dem Aufbau: In der Produktion wurde gespart und oft die billigere Variante gewählt. Davon abgesehen wirkt der Drucker aber ordentlich verarbeitet. Einzig die Druckplatte und die geringere Auflösung des LED-Displays lassen mich hier noch etwas vorsichtig in meinem Urteil sein. Die Testdrucke waren in Ordnung, aber nicht auf dem Level anderer, teurerer Drucker.

Mittlerweile gibt es den Drucker auch auf Amazon für 199€. Damit ist er dort (Stand jetzt) sogar minimal günstiger als bei GearBest oder Anycubic selbst.

Hier geht's zum Gadget
Wenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, werden wir oft mit einer kleinen Provision beteiligt. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.
Danke für deine Unterstützung.

Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
Profilbild von Jens

Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

Sortierung: Neueste | Älteste

Kommentare (35)

  • Profilbild von Jasy
    # 17.02.20 um 19:07

    Jasy

    Danke für den schönen Beitrag.

    Jedoch gibt es hier einen Punkt, der etwas wirr verfasst wirkt. Was hat die LCD Auflösung vom Bildschirm mit einen weniger detailreichen Druck zutun?

    Das eigentliche Objekt wird doch trotzdem so gedruckt wie es in der Datei hinterlegt ist. Auf dem Bildschirm sieht man es nur nicht so aufgelöst, was aber nichts mit der eigentlichen Qualität zutun hat.

    • Profilbild von Niclas Pflug
      # 17.02.20 um 19:15

      Niclas Pflug

      Das verwirrt mich auch etwas

      • Profilbild von Gast
        # 17.02.20 um 20:18

        Anonymous

        So verwirrend ist das gar nicht. Ein SLA Drucker druckt auf die Art, dass die Wanne, die das Resin enthält, unten druchsichtig ist. Das Resin härtet aus, wenn es mit UV-Licht bestrahlt wird. Der Drucker hat unten eine LCD-Maske mit der maximalen Druckauflösung. Dort, wo NICHT gedruckt wird, ist das LCD-Pixel dunkel (also nicht lichtdurchlässig) und dort, wo gedruckt werden soll, ist es hell (also lichtdurchlässig). Bei jedem Layer fährt der Drucker die Druckplatte ins Resin, am Anfang bis ganz nach unten, es wird ein 'negatives' Bild des ersten Layers am Display angezeigt und eine UV-Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet. Nach der eingestellten Belichtungszeit wird das UV-Licht wieder ausgeschaltet, die Druckplatte fährt etwas nach oben (um die Verteilung des Resins zu ermöglichen) und fährt dann um 1 Layerschicht weniger tief ins Resin als beim vorherigen Druckvorgang. Und dann passiert das Selbe mit dem nächsten Layer: Negativ des Layers am LCD einstellen, UV-Licht an, UV-Licht aus, hochfahren, runterfahren, LCD einstellen, UV-Licht an, UV-Licht aus usw.

        Daher hat es sehr wohl etwas mit der Druckqualität zu tun, wenn das LCD keine so hohe Auflösung hat. Ist halt so wie beim Fernseher: Je höher dessen Auflösung, umso mehr Details kann man sehen.

    • Profilbild von Networx
      # 17.02.20 um 19:18

      Networx

      Vielleicht informiert ihr euch erstmal wie ein SLA Drucker funktioniert 🙈

    • Profilbild von NullPeilJhonny
      # 17.02.20 um 19:26

      NullPeilJhonny

      Es geht hier nicht um das Display auf der Vorderseite, sondern um das LCD, welches das Resin belichtet. Hier ist die Auflösung schon sehr wichtig

    • Profilbild von M.H.
      # 18.02.20 um 02:51

      M.H.

      Ich gehe davon aus, dass hier von der Pixeldichte des Displays die Rede ist, denn nur damit kann man die Qualität der zu druckenden Strukturen beeinflussen. Die Auflösung eines Displays wird erst durch die Bestimmung der Maße des Displays festgelegt, welches für die Größe des Druckraums wichtig ist.

      • Profilbild von Senf
        # 17.03.20 um 14:02

        Senf

        Verstehst du den Satz noch selbst, wenn du ihn nochmal liest?

        • Profilbild von M.H.
          # 17.03.20 um 15:23

          M.H.

          Was verstehst du nicht? Vielleicht kann ich es dir ausführlicher erklären.

        • Profilbild von M.H.
          # 17.03.20 um 17:36

          M.H.

          Ich versuch es nochmal. Wenn du etwas entwickelst, willst du eine bestimmte Qualität. Diese Qualitat äußert sich bei einem LCD-SLA Drucker durch die Strukturfeinheit eines gedrucktem Objekts. Die Strukturfeinheit kannst du nur durch die Pixeldichte(Pixel pro Inch: ppi) des Displays beeinflussen. Nehmen wir z.B. ein 5×5 cm großes Pixel, das UV-Licht auf das Resin leuchtet. Dann hast du auch ein 5×5 cm großes Quader als Druckobjekt. Ist das Pixel allerdings 5×5 mm, dann bekommst du auch entsprechend kleines Quader. Dadurch lässt sich dann die Qualität des Druckes verbessern. Die Auflösung des Displays ergibt sich erst, wenn du die Größe des Druckraums bestimmt hast. Ein größeres Display bedeutet auch eine höhere Auflösung und Druckraum bei gleichbleibender Pixeldichte.

        • Profilbild von Gast
          # 17.03.20 um 17:44

          Anonymous

          [quote]Ich gehe davon aus, dass hier von der Pixeldichte des Displays die Rede ist, denn nur damit kann man die Qualität der zu druckenden Strukturen beeinflussen.[/quote]

          Äh, ja, das steht ja auch im Artikel und war Anstoß der allgemeinen Verwirrung bei denen, die nicht wussten, dass ein Display zur Belichtung verwendet wird.

          [quote]Die Auflösung eines Displays wird erst durch die Bestimmung der Maße des Displays festgelegt, welches für die Größe des Druckraums wichtig ist.[/quote]

          ??? Maße des Displays und Länge/Breite des Druckraums müssen zusammenpassen. Die Größe des Displays ist nicht wichtig für die Größe des Druckraums, sie gibt einfach Länge und Breite des Druckraums vor, nicht aber seine Höhe.

          Die Auflösung hat doch nichts damit zu tun. Wenn dein Display 10×10 cm hat, dann kann das zu druckende Objekt eben auch 10×10 cm haben.

          Die Auflösung sagt doch nur etwas über die Auflösung der Drucks und das auch nur in Breite und Länge.

          Du kannst auch ein Display bauen, das eine Größe von 10×10 cm, aber eine Auflösung von 2×2 Pixeln hat. Die Aussage

          [quote]Die Auflösung eines Displays wird erst durch die Bestimmung der Maße des Displays festgelegt[/quote]

          ist also Kokolores.

        • Profilbild von M.H.
          # 18.03.20 um 00:50

          M.H.

          @Anonymous:
          [quote]Äh, ja, das steht ja auch im Artikel und war Anstoß der allgemeinen Verwirrung bei denen, die nicht wussten, dass ein Display zur Belichtung verwendet wird.

          Im Artikel ist nie die Rede von der Pixeldichte. Die Auflösung wird erwähnt. Daraus kann man vielleicht eine geringere Pixeldichte schliessen.

          [quote]??? Maße des Displays und Länge/Breite des Druckraums müssen zusammenpassen. Die Größe des Displays ist nicht wichtig für die Größe des Druckraums, sie gibt einfach Länge und Breite des Druckraums vor, nicht aber seine Höhe.

          Das ist Bullshit. Man kann auch ein größeres Display verwenden und nur einen Teil des Display beleuchten. Das ist zwar weniger wahrscheinlich, aber möglich. Und die Höhe habe ich nie ausgeschlossen.

          [quote]Du kannst auch ein Display bauen, das eine Größe von 10×10 cm, aber eine Auflösung von 2×2 Pixeln hat. Die Aussage ist also Kokolores.

          Noch mehr Bullshit. Kein SLA-Druckerhersteller wird sich ein spezielles Display mit gesonderter Pixelgröße/Pixeldichte herstellen lassen. Das wäre sehr kostspielig. Warum glaubst du haben Handys verschiedener Hersteller identische Displays verbaut? Dein Beispiel ist Blödsinn(Kokolores).

    • Profilbild von Cru
      # 18.02.20 um 02:59

      Cru

      Damit ist nicht der Schirm des Touchscreen gemeint, sondern das LCD des eigentlichen Druckers:

      SLA-Drucker drucken in Schichten aus Resin, welche mittels einer UV-Lichtquelle ausgehärtet werden. Das LCD beschattet dabei alle Bereiche der jeweiligen Schicht, an denen das Kunstharz nicht ausgehärtet werden soll.

    • Profilbild von Jens
      # 19.02.20 um 11:47

      Jens CG-Team

      Einige hier haben es ja schon gut erklärt, es geht um das LED-Display unter dem Resin-Becken.

      Verstehe aber die Verwirrung, bei meinem ersten SLA-LCD-Drucker hat mich der Begriff "Display" auch stutzig gemacht. 🙂

    • Profilbild von DonDöner
      # 19.02.20 um 23:13

      DonDöner

      Es ist ein LCD-SLA Drucker mit dem Bildschirm ist nicht der einzige LCD Touchscreen gemeint (der wohl noch eine deutlich niedrigere Auflösung haben sollte, sondern der für den Druck zuständige LCD. Dieser befindet sich über den UV Lampen und unter den Resinbecken und dunkelt alle Bereiche eines Leyers die nicht gedruckt werden sollen mit schwarzen Pixeln ab, damit das UB Licht nur an den nicht abgedunkelten Stellen durchscheint und das Resin nur an diesen Stellen gehärtet wird.
      Je niedriger die Auflösung ist, desto niedriger ist folglich auch die Detailtreue des Druckes.

      • Profilbild von DonDöner
        # 19.02.20 um 23:17

        DonDöner

        Sorry, da gibt es ja schon lauter Antworten die es richtig erklären, die wurden mir vorm Post irgendwie nicht angezeigt.

  • Profilbild von Asalic
    # 18.02.20 um 08:11

    Asalic

    Man geht doch auf sla damit man "bessere Auflösung hat" und verzichtet auf einiges an Größe vom Druck für
    Wieso sollte man für schlechtere Auflösung auch noch noch mehr auf Größe verzichten weil man auf den Geruch steht?
    Kenn mich nicht soo gut aus informier mich immer noch über die ganzen Drucker

  • Profilbild von Peter
    # 18.02.20 um 15:00

    Peter

    Was kostet dieses Resin und wie ist da der Verbrauch im Vergleich zu einer Rolle PLA?

    • Profilbild von Jens
      # 19.02.20 um 11:41

      Jens CG-Team

      Man zahlt so 20-30€ für eine 500ml-Flasche. Damit kann man auf jeden Fall länger drucken als mit Filament für diesen Preis, was aber auch daran liegt, dass man in der Regel kleinere Drucke hat.

  • Profilbild von Njaa
    # 18.02.20 um 15:05

    Njaa

    Hä, 3 cm/ Stunde???

  • Profilbild von Njaa
    # 18.02.20 um 15:14

    Njaa

    Ah, 3 cm Höhe / Stunde, oder?

  • Profilbild von Gast
    # 19.02.20 um 23:26

    Anonymous

    Wenn man nicht gerade unbedingt den guten Amazon Service in Sachen Garantie benötigt würde ich die Anycubic Drucker dort nie bestellen. Die sind bei Amazon einfach maßlos überteuert, ich habe meinen Photon S glaube ich am 11.11.2019 für 270€ bekommen.
    Mit 500ml Resin, 2FEP Folien und den Rest wie auch bei Amazon, bloß dass er bei Amazon 470€ kostet…

    Wenn man ihn billig kaufen will am besten bei AliExpress kaufen dort beim ANYCUBIC Official Store, dort sind sie nochmal ein Stück billiger als auf der Anycubic Seite und werden auch aus Deutschland verschickt also ohne Zoll/Einfuhrgebühren. Der Shop scheint auch tatsächlich von Anycubic zu sein, ich dachte eigentlich auf Grund der teils doch relativ hohen Preisdifferenz zur Anycubic Seite, dass die sich nur so genannt haben aber der Mail Kontakt mit den Support lief über die Anycubic Domain. (Also auch meine Antworten kamen darüber an)

  • Profilbild von Peter
    # 09.03.20 um 09:46

    Peter

    So,
    Habe einen bei ebay mit Preisvorschlag 151€ ergattert. Soll schon Ende der Woche ankommen. Ich bin gespannt. Jetzt brauche ich noch dieses Resin.

  • Profilbild von erdBAEReis
    # 17.03.20 um 15:20

    erdBAEReis

    Habe den Zero mit Gutschein für 149usd erwerben können.(direkt bei Anycubic)
    Kann mich bis dato nicht beschweren, druckt 1A. Vorallem wenn man den Preis bedenkt.

    Kommentarbild von erdBAEReis
    • Profilbild von erdBAEReis
      # 17.03.20 um 15:33

      erdBAEReis

      PS: die Eulen sind mit einer Layerhöhe von 0,05mm gedruckt. In Sachen Feinheit lässt sich da noch was machen (0,01mm)

      • Profilbild von Jens
        # 18.03.20 um 09:45

        Jens CG-Team

        von den Eulen haben wir auch schon ein paar gedruckt 🙂 Sieht gut aus, bin selbst auch schon gespannt auf den Drucker.

    • Profilbild von Dominik
      # 18.03.20 um 19:59

      Dominik

      @erdBAEReis: Habe den Zero mit Gutschein für 149usd erwerben können.(direkt bei Anycubic)
      Kann mich bis dato nicht beschweren, druckt 1A. Vorallem wenn man den Preis bedenkt.

      Hast du zufälligerweise einen direkten Vergleich zum Photon oder Photon S?

  • Profilbild von Martin
    # 18.03.20 um 10:00

    Martin

    Man sollte aber bedenken, dass das Arbeiten mit Resin im Vergleich zu einer PLA Filamentrolle in eine ziemliche Sauerei ausarten kann. Auch bei der Nachbearbeitung geht es nicht nur ums hübsch machen, sondern darum das Druckobjekt fertig zu stellen. Bis dahin klebt es ziemlich. Ich finde das ist – trotz des attraktiven Preises – nichts für den Anfänger.

    • Profilbild von Martin
      # 18.03.20 um 11:58

      Martin

      Dafür ist natürlich die Brandgefahr deutlich geringer, das Ding dürfte man unbeaufsichtigt vor sich hin drucken lassen können. Aber wahrscheinlich kann man einen PLA Drucker auch dort unbeaufsichtigt betreiben, wo man einen SLA Drucker wegen der Dämpfe aufstellt.

    • Profilbild von Jens
      # 19.03.20 um 08:36

      Jens CG-Team

      Damit hast du leider vollkommen Recht. So sehr ich mit den Druck-Ergebnissen zufrieden bin, so nervig ist das Hantieren mit dem Resin. Wirklich schwer oder kompliziert ist das eigentlich nicht, aber auf jeden Fall ein Aufwand, auf den nicht jeder Bock hat.

  • Profilbild von erdBAEReis
    # 19.03.20 um 18:42

    erdBAEReis

    @Jens: wird ein Test zu dem kleinen Folgen? Würde mich mal interessieren wie er gegen seine großen Brüder oder den elegoo Mars abschneidet:)

    • Profilbild von Jens
      # 15.04.20 um 12:12

      Jens CG-Team

      Es hat sich ein bisschen verzögert, aber ich hoffe ab dieser Woche ein bisschen drucken zu können. Der Test folgt dann hoffentlich bald.

  • Profilbild von erdBAEReis
    # 18.04.20 um 21:12

    erdBAEReis

    👍👍👍

Kommentar schreiben

Name
E-Mail
Diese E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

Mit Absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen.