Test: Anycubic I3 MEGA 3D-Drucker (Vollmetall-Rahmen, 2x Z-Achse & Sensoren) für 257,67€

Der Anycubic I3 MEGA 3D-Drucker ist definitiv ein runder 3D-Drucker und aktuell bei GearBest für 257,67€ zu haben. Dafür wird der Gutschein CGI3MEGA fällig.

Wenn ich eins nach diversen 3D-Drucker-Tests gelernt habe: Wirklich jeder (naja fast jeder) 3D-Drucker aus China hat so seine Stärken und je nach Preislage auch Macken. Unter manchen Tests kam der Leserwunsch auf, doch mal den Anycubic I3 MEGA zu testen – so … here we go ;-).

Der Anycubic I3 MEGA 3D-Drucker punktet (nur auf dem ersten Blick?) mit einer sehr robusten Bauweise, einem schnellen Zusammenbau und gut durchdachten Extras wie z.B. einem Sensor, der die Filamentmenge überwacht. Das soll aber nicht verschwiegen werden: Die Bauweise ähnelt dem beliebten Wanhao Duplicator i3 schon extrem. Auf dem Papier klingt das klasse, einige Features haben wir so bei out-of-the-box-Tests nicht getestet – hier ist also mein Anycubic I3 MEGA Test!

Youtube Video Preview
  • Anycubic I3 MEGA 3D-Drucker für 257,67€ (Gutschein: CGI3MEGA)
    • Druckfläche: 210 x 210 x 205mm (Anet A6: 220 x 220 x 250mm / CR-10: 300 x 300 x 400mm)
    • Nozzle-Durchmesser: 0,4mm / Filamentdurchmesser: 1,75mm
    • Filament-Material: PLA, ABS, PETG, HIPS, etc.
    • DIY, aber fast fertig zusammengebaut
    • Besonderheiten: 2 Z-Achsen, Filament-Sensor, Glasscheibe, Touchscreen, Druckfortsetzung, …

Versand und Verpackung des 3D-Druckers

Auch wenn wir uns (ehrlich gesagt) ein bisschen mehr Auswahl/Alternativen bei chinesischen Online-Shops wünschen, hat GearBest wieder einmal den besten Preis geboten. Zudem ist der Versand mit der „Priority Line“ bzw. „Germany Express“ wirklich extrem schnell. Nach bereits 13 Tagen (inkl. Wochenenden) ist der 3D-Drucker bei uns angekommen.

Äußerlich machte der  Karton einen sehr guten Eindruck: Keine Kratzer, Beulen oder ähnliches. Da der Drucker letztlich eh komplett aus Metall besteht, sollte jedoch selbst eine kleine Beule am Karton dem 3D-Drucker nichts anhaben.

Anycubic Verpackung
Der Anycubic I3 MEGA wird gut verpackt

Ganz im Gegensatz zum z.B. dem Anet A8 oder A6, deren Gehäuse bzw. Frames fast komplett aus Acryl bestehen und so hatten ein paar (wenn auch sehr, sehr wenige) Leser Probleme mit beschädigten Acryl-Teilen. Was man beim Anheben direkt merkt: Uff, der Karton ist schwer! 14,5 Kilogramm – das lässt solide Qualität erhoffen.

Das Innere des Kartons hat beim Öffnen auch direkt überzeugt. Flogen einem beim Anet E10 direkt Schrauben und allerlei Kleinkram entgegen, ist er I3 MEGA in zwei Schichten Schaumstoff sehr gut verpackt.

Verpackung 3D-Drucker
Schaumstoff-Layer 1: X & Z Achse
Verpackung Anycubic
Schaumstoff-Layer 2 (untere): Y-Achse bzw. Hotbed und Netzteil

Beim Auspacken fliegen schon meine bewertenden Gedanken durchs Gehirn und ich stelle mich darauf ein, was mich die nächsten Stunden beim Test erwartet. Wie lange muss ich den 3D-Drucker zusammenbauen? Liegt alles Wichtige an Zubehör bei? Wie sieht es mit der Verarbeitungsqualität aus? Dafür reichen die ersten Sekunden. Der Anycubic I3 MEGA startet direkt mit einem ersten guten Eindruck in den weiteren Testverlauf – das kann nicht jeder China 3D-Drucker von sich behaupten ;-).

Verpackung 3D-Drucker
Gut verpackt, viel Zubehör, kaum Arbeit, gute Qualität – das sieht man (inzwischen) auf dem ersten Blick

Das Kabelmanagement sieht richtig gut aus, die Zahnriemen sitzen straff (aber nicht zu straff) und das Metall des Rahmens macht einen sehr stabilen Eindruck.

Anycubic I3 Mega: Der Aufbau in 5 Minuten!

Der Aufbau – schwierigeres Thema. Weiß ich: Ich bestelle mit ein DIY-Kit, wie z.B. den Anet A6 dauert der Aufbau halt 4-6 Stunden. Schreibt der Hersteller, der Aufbau sei in wenigen Minuten erledigt, da alles vormontiert ist, erwarte ich einen entsprechend kurzen Aufbau. Umso frustiger war z.B. der Anet E10 Aufbau, bei dem ich vormontierte Stepper lösen musste, beim Versuch dabei die Inbus-Schlüssel kaputt gingen und ich alle anderen Schrauben doch noch nachziehen musste. Statt der „wenigen Minuten“ war ich bei „wenigen Stunden“ voller Überraschungen und Frust.

Skizze Anycubic

Anders der Anycubic I3 MEGA. „Metall-U“, also X- und Z-Achse auf den Sockel bzw. Y-Achse geschraubt, Kabel reingesteckt … fertig. Die 5 Minuten habe ich auch nur gebraucht, weil ich es nicht wirklich glauben konnte und wirklich akribisch noch nach lockeren Schrauben gesucht (und nicht gefunden) habe.

Anycubic MEGA Zusammenbau
8 Schrauben müssen (diagonal) eingeschraubt werden. Das passende Werkzeug uns selbst Gummihandschuhe liegen bei

Anycubic hat mitgedacht: Da die Gewinde und Motoren leicht eingefettet sind, hat uns der Hersteller, neben allerlei Werkzeug (Yes! Die Inbusschlüssel sind lang und stabil!) auch ein paar Gummihandschuhe eingepackt. Die Details machen ein stimmiges Gesamtbild.

Insgesamt müssen nur vier Stecker – einer davon ist der Netzstecker – eingesteckt werden. Durch die verschiedenen Größen ist eine Verwechslung ausgeschlossen.

Ich würde euch an dieser Stelle gerne den ein oder anderen Stolperstein, Trick oder Fehler nennen – nein – gibt’s einfach nicht. Wenn man jetzt ganz kleinlich sein möchte, könnte man bemängeln, dass die Aufbauanleitung nicht wie z.B. beim TEVO Tarantula (allerdings ist die schlecht bis mäßig) oder auch beim CR-10 in ausgedruckter Form dabei liegt.

PDF
Auszug aus dem guten User Manual

Dafür liegt (wie meist) eine microSD-Karte mit SD-Adapter (wie meist) und einem USB-Kartenadapter (das erste mal) mit einer sehr guten „Anleitung“ als PDF bei. Die Anführungsstriche rühren daher, weil es letztlich nur vier einfache Schritte sind, für die man vermutlich nicht mal eine Anleitung bräuchte. Wir haben euch die Aufbauanleitung (liegt auf der 8GB SD-Karte bei), die alles für den ersten Druck (Leveling, Trouble-Shooting, etc) enthält, nach einem Virencheck hochgeladen.

Das Englisch ist gut bis sehr gut, es liegt inzwischen Version 2.3 vor (ja, man pflegt sein Produkt auch nach dem Release) und selbst bei der Cura-Konfiguration für den ersten wird man an die Hand genommen.

Anycubic I3 Mega: Der erste 3D-Druck

Für die ersten Drucke verwenden wir entweder den Calibration-Cube und Benchy, oder aber beiliegte G-CODE-Dateien. Dieses mal haben wir uns für die bekannte Eule, welche als GCODE auf der SD-Karte bereits enthalten war, entschieden. Warum? Weil der Hersteller selbst die STL mit entsprechenden Configs gesliced haben wird und natürlich versucht ein möglichst optimales Druckbild zu erhalten.

Vor dem allerersten Druck steht natürlich noch das Leveln, also das Ausrichten des Hotbeds bevor. Zwischen Nozzle und Heizbett sollte max. eine Quittung passen – und zwar an allen vier Ecken und natürlich auch in der Mitte. Ist das nicht der Fall … glaubt mir … der Druck wird bescheiden. Auch hier hat Anycubic dem Nutzer bereits ein passendes Papier auf der Glasplatte (noch ein klitzekleiner Bonuspunkt) angeklebt. In dem User Manual, oder auch in diversen Test-Videos von uns ist dieser Schritt ausführlich beschrieben.

Anycubic MEGA I3 erster Start
Aufbau: 5min. Stecker rein. Leveln: 3-4min. Der erste Druck kann starten

Die Navigation durch die Menüs erfolgt über den Touchscreen, das Englisch ist absolut verständlich, die Bedienung durchdacht und so ist das Leveln nach etwa 3-4 Minuten auch schon erledigt. Über das Touchscreen lässt sich auch, wie bei den anderen 3D-Druckern aus China üblich, z.B. das Bett vorheizen, die Stepper deaktivieren oder z.B. das Filament „auswerfen“.

Filament-Sensor Anycubic
Der Filament-Sensor lässt den 3D-Drucker bei leerem Filament pausieren, hat einen Pfeil für die Einfuhr und …
Magnetisch Filament-Sensor
… lässt sich „abclippen“, da er magnetisch befestigt ist. So kann er z.B. auch bei der Filamenthalterung platziert werden.

Also noch schnell das Filament durch den Filament-Sensor zum Stepper führen und das Filament per Menüoption einziehen lassen. Es liegt 1kg schwarzes Filament bei. Läuft. Bei anderen 3D-Druckern lagen manchmal magere 10m oder gar kein Filament bei. Mit dem Anycubic könnt ihr also wirklich direkt loslegen (und mit 1kg Filament lässt sich schon einiges drucken). Der erste Druck der „owl_pair.gcode“ wird von der SD-Karte gestartet.

Das auf dem Hotbed liegt zwar eine Glasplatte (für glatte Unterseiten), dennoch verfügt diese über eine spezielle Beschichtung, sodass der Druck auch beim ersten Mal ohne Probleme hält. Amycubic nennt diese „Ultrabase„.

Der erste Druck
Der erste Druck. (Und der erste „Fehler“ – der Aufkleber fiel mir entgegen :-))
Scheibe
Das Objekt haftet sehr gut auf der Scheibe

Als ich auf das Hochfahren des Hotend-Lüfters (meist ab Layer 2) gewartet habe – wurde ich enttäuscht. Der Lüfter bzw. der ganze 3D-Drucker ist erstaunlich leise. Dies dürfte auch der stabilen Bauweise geschuldet sein. Vibrationen treten nicht auf, sodass auch der Druck letztlich davon profitiert. Beim zweiten Druck habe ich ganz genau hingehört: Man hört den Hotend-Lüfter ab Layer 2 tatsächlich leise losdrehen.

Über das Menü lässt sich auch der Druck bequem pausieren und fortsetzen. Ich habe das Feature direkt beim ersten Druck getestet und es gibt nichts zu meckern.

Die zwei Eulen sehen (für den ersten Druck) richtig gut aus. Selbst die Konturen der „Äste“ sind erkennbar. Die Rückseite ist so glatt geworden, das diese glänzt. Es gab 2 hauchdünne Fäden zwischen den beiden Eulen, die eine minimale Anpassung des Flow-Parameters erforderten.

Der Druck ließ sich nach dem Abkühlen sehr gut von der Scheibe entnehmen. Der beigelegte „Scraper“ (Spachtel) kam auch nach 10 weiteren Drucken noch nicht zum Einsatz und sollte eh als letztes Mittel der Wahl herhalten.

Über die Vorteile des verbauten Bowden-Extruders muss ich inzwischen nicht mehr viel schreiben, wie wir vermutet haben, wird dieser Extruder so langsam zum Standard. Wer mehr über die Vor-, aber auch Nachteile wissen möchte, sollte unseren Extruder-Vergleich lesen.

In wie weit der zweite Stepper für die X-Achse, damit diese nicht „durchhängt“, für das gute Druckbild zuständig ist, kann ich nicht zweifelsfrei klären – es hat jedoch schon einen Grund warum z.B. Creality den CR-10 mit dem CR-10s ein Update verpasst hat. Dieser hat u.A. eben einen zweiten Stepper. Klar: ein zweiter Stepper, eine zweite Halterung, ein zweiter End-Stop kostet natürlich auch Geld und erfordert auch das passende Board.

Calibration-Cube
Der Calibration-Cube zeigt: Genauigkeit und sehr gutes Druckbild.

Ein bisschen Liebe kann man dennoch in dem Slicer-Programm seiner Wahl stecken. Ich hatte mein CR-10 Profil (abgesehen von den Druckraum-Größen) 1:1 übernommen. Der Calibration-Cube sah direkt sehr gut aus, liegt aber noch 0,06mm bzw. 0,04 und -0,05mm über den anvisierten 20mm. Auch tritt bei dem ersten Layer der „Elefantenfuß“ auf. Dies lässt sich durch Reduzierung der Hotbed-Temperatur und weniger Filament bei den ersten Layern jedoch einfach verbessern. Über diese zwei „Problemchen“ zu schreiben ist jedoch schon jammern auf hohem Niveau.

Sollte ein Druck einmal so richtig, ich meine so richtig, schief laufen, liegt für diese Fälle ein komplettes Hotend als Ersatz bei. Bei uns ist zwar noch nie ein Hot End dermaßen verstopft – haben ist aber besser als brauchen. Ebenfalls liegt ein End-Stop für eine Achse als Ersatzteil bei.

Was ich nach 10 Drucken mittlerweile wirklich zu schätzen gelernt habe: Der Touchscreen. Im Vergleich zu den hakeligen Plastikbuttons und/oder Drehräder der anderen China 3D-Drucker macht das Navigieren durch die Menüs einfach wesentlich mehr Spaß.

Wer natürlich einen Druckserver wie Octoprint o.ä. nutzt um remote zu drucken bzw. den Druckvorgang zu überwachen, kann auf eine bequeme Bedienung verzichten.

Fazit: Anycubic MEGA I3 kaufen?

Mal anders herum. Sagen wir zu erst einmal für wen der MEGA I3 nichts ist: Du willst nicht mehr als 200€ ausgeben? Du kannst mit einem Bastlersatz, 5 Stundenaufbauzeit und viel Optimierungsaufwand leben? Dann nimm den (betagteren) Anet A6 für 150€ – immerhin die Hälfte. Der Anet A8 ist noch einmal 20€ günstiger, erfordert jedoch noch einmal mehr Bastelarbeit. Du brauchst eine größere Druckfläche als 210 x 210 x 205mm? Dann nimm den Creality CR-10 3D-Drucker mit einer Druckfläche von 300 x 300 x 400 mm. Mit etwa 320€ und solider Bauweise ist dieser etwa im gleichen Preissegment zu Hause.

Hast du keine Lust auf Bastelarbeit, willst direkt losdrucken und einen „einfach runden 3D-Drucker“? Nimm nicht den Tevo Tarantula, nicht den Tronxy X3, nicht den Anet E10, sondern genau diesen Anycubic MEGA I3. Wirklich. Nach der etwas durchwachsenden Erfahrung mit z.B. dem Anet E10 hat mir der Anycubic vom Auspacken (Qualität!), über den Aufbau (Zubehör!), beim ersten Druck (Genauigkeit!) bis zum Analysieren der ersten Druckergebnisse (kaum Luft nach oben) wirklich Spaß gemacht. So soll es sein.

Abschließend vielleicht noch was ganz persönliches: Ein Anet A8 sieht mit den „herumfliegenden“ Kabeln natürlich richtig schön „nerdy“ aus, der Anycubic MEGA I3 ist für mich aktuell dennoch der „schönste“ 3D-Drucker.

Das ist ein Fazit, welche meine Erfahrungen knapp auf den Punkt bringen. Natürlich gibt es noch viele (subjektive) weitere Kriterien – wenn du also Fragen hast – schieß los! 🙂

Kristian

Ich bin 31 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2010 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die Drohnen angetan.

199 Kommentare

  1. Profilbild von Martin

    Schöner Artikel, seit zwei Wochen ist der Anycubic i3 Mega auch bei mir eingezogen, ist mein erster Drucker und war von den Eulen schon gut begeistert für Out of the Box.

    Darf ich fragen welche Slicer Einstellungen du im groben angepasst hast? Ich bin hier immer noch am Spielen um den Perfekten Druck zu bekommen.

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Ich habe noch nicht DIE perfekte Einstellung – selbst wenn ich die hätte, würde sie dir vermutlich nicht viel bringen (andere Raumtemperatur, anderes Filament, etc). Womit ich z.Z. aber gut fahre:

      – Wall/Top/Bottom-Thickness: 1,2mm
      – 190°C Print / 55°C Hotbed Temperatur
      – 100% Flow
      – Retraction Speed(s): 25mm/s
      – Print Speed: 50-70 mm/s gehen locker klar.

      LG

  2. Profilbild von Thomagedu

    Im direkten Vergleich zwischen dem i3 Mega und dem CR-10, welchen würdest du da empfehlen? Mein Fokus liegt auf dem Druck, weniger auf dem basteln bzw frickeln, damit hätte ich zur Not auch kein Problem.

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    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Es gibt halt ein paar Punkte, die bekommst du einfach mit dem Anycubic MEGA I3 nicht hin – die Druckfläche z.B. Wenn du nichts Großes drucken willst (Iron Man Maske, Stormtrooperteile, Modellbau sind so klassiker) und ein bisschen Geld sparen willst … nimm diesen Anycubic.

      Falls es Probleme geben sollte, gibt es theoretisch bei dem CR-10 eine größere Community, allerdings stecke ich (und viele Leser hier!) auch inzwischen recht tief in der Materie und kann hoffentlich weiterhelfen.

      LG

  3. Profilbild von Lego

    Ich lande bei 309$ mit dem Gutschein

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  4. Profilbild von Lego

    Ok😀Germany Express kostet 20€ geht auch Priority Line Europe Railway

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  5. Profilbild von R, the man

    Mal ne blöde Frage:
    Warum muss ich den Kopf so genau justieren („dass gerade ne Quittung drunter passt“)
    Das Einfachste wäre doch alles auf Anschlag zu montieren und beim Druck geht die Platte/der Kopf auf die notwendige Höhe.
    Bin ich da falsch oder macht das einfach noch kein Drucker?

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    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey „R, the man“,

      es gibt da inzwischen diverse Möglichkeiten – z.T. auch automatisiert. Beim manuellen Leveln drehst du die vier Schrauben an der Unterseite so weit rein/raus, sodass an den vier Ecken, aber auch in der Mitte (am besten noch einmal ein 8 x 8 cm Quadrat gedanklich in die Mitte legen) wirklich nur dein Thermopapier passt.

      Damit meine ich die „Standardquittung“, wohlwissend: Es gibt natürlich auch andere Quittungen, Papierstärken … damit ists aber Erfahrungsgemäß am einfachsten.

      Es gibt natürlich auch Sensoren, aber bevor man da die Custom Firmware angepasst und alle Fehlerchen gefunden hat, ist man gut beraten einmal ordentlich manuell gelevelt zu haben (Und alle paar Wochen nochmal, da die Feder nachlässt). Gehört halt zu den Basics.

      LG

  6. Profilbild von Thorrr

    Hallo,

    verfolge schon länger eure 3D Drucker Tests. Hat der Drucker einen Bowden Extruder? Ich nehme an ja, weil das Filament ja auch nicht direkt im Extruder landet, wollte aber nochmal sichergehen. Ohne Bowden ist heute einfach alles viel zu langesam…

    Viele Grüße

  7. Profilbild von Andreas

    Hallo,

    ich hätte auch noch zwei Fragen:

    1. Wie sind die Druckzeiten im Vergleich zum Anet A8? Also wenn ijr den Calibration Cube oder Benchy druckt, wekcher Drucker braucht wie lange?

    2. Gibt es für den Drucker auch Auto Levelling?

    3. Ich habe auf den Fotos keinen Halter für das Filament gesehen. Gibt es da keinen Ständer für die Rolle?

    Danke
    Gruß
    Andreas

  8. Profilbild von Brainwash

    Freut mich, dass du auf meinen Vorschlag, den I3 Mega zu testen, eingegangen bist 🙂
    Ich hatte die ganze Zeit hin und her überlegt, aber jetzt bin ich letzten Endes schwach geworden und hab ihn mir auch bestellt 😀 Habe in letzter Zeit einfach zu oft Situationen gehabt, wo ein 3D-Drucker wirklich praktisch gewesen wäre.
    Es kommen allerdings noch 20€ für den Versand hinzu – Somit liegt der Preis bei 278€, was der Drucker aber wohl auch wert ist. Ich hoffe, dass er zeitnahe verschickt wird und schnell bei mir ankommt.

  9. Profilbild von Dennis

    Moin Krisitan,

    kurze Frage die mich nur interessieren würde.

    Womit erstelle ich denn die 3D Motive, als Beispiel an den Eulen nun gesetzt?
    das ist das einzige was noch hapert, da ich bereits einige Test schon verfolge, dieser mich aber tasächlich mal überzeugt zum kauf!

    • Profilbild von Brainwash

      Lego: Hat der Drucker Autobedleveling? In den Videos sehe ich immer einen Sensor. Falls nicht, kann ich den nachrüsten?

      Die „alte“ Version hatte diesen Sensor. Der war aber wohl nicht wirklich so zuverlässig und es war auch kein Auto-Levelling, sondern nur eine Unterstützung – die aber kaum einen Vorteil bietet. Bei der neuen Version gibt es dafür die Ultrabase (ein anderes Bett, worauf der Druck besser haften soll) und eine Befestigung für den Filamentsensor wurde ergänzt.

      Dennis: Moin Krisitan,

      kurze Frage die mich nur interessieren würde.

      Womit erstelle ich denn die 3D Motive, als Beispiel an den Eulen nun gesetzt?
      das ist das einzige was noch hapert, da ich bereits einige Test schon verfolge, dieser mich aber tasächlich mal überzeugt zum kauf!

      Schau dich am besten mal auf thingiverse um – dort gibt es unzählige Modelle zum Download. An sich ist es meiner Meinung nach recht einfach ein CAD Programm zu bedienen (zumindest die Grundlagen). So etwas wie die Eulen ist da allerdings erheblich anspruchsvoller. Fusion 360 wäre z.B. ein sehr mächtiges Programm für die CAD-Modellierung, welches es auch kostenlos gibt.

    • Profilbild von frischerpe

      Für sehr einfache Modelle: SketchUp
      für komplexe Sachen: Blender
      beides kostenlos, Blender braucht allerdings einiges an Übung und viele Tutorials um sich zurechzufinden, macht dann aber echt Spaß (und kann noch viel mehr als nur modellieren)

  10. Profilbild von Lego

    Hat der Drucker Autobedleveling? In den Videos sehe ich immer einen Sensor. Falls nicht, kann ich den nachrüsten?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  11. Profilbild von Formbee

    Anycubic ist meiner Meinung nach derzeit die beste (innovativ, schön, schnell, günstig) 3D-Drucker Firma. Ich besitze selber den Anycubic Kossel in der pulley version (~150€) welcher ebenfalls absolut fantastisch ist.

  12. Profilbild von redzacmx3

    Mit dem Kauf habe ich auch nichts verkehrt gemacht. Bin voll zufrieden, hier mal meine Eulen.

    Kommentarbild von redzacmx3
  13. Profilbild von Backfisch

    Muss man bei Europe Railway Priority Mail auch keinen Zoll/Mwst zahlen?

  14. Profilbild von Christian

    Ist es möglich den 3D Drucker mittels Laser auch zum Lasercutter/engraver umzubauen? Für den Anet gibt es entsprechende Anleitungen.

  15. Profilbild von dieselraser

    Hollo CG-Team,
    bei dem Drucker steht bei Priority Line nicht mehr railway.
    Und delivery time 7 – 15 days.
    Gehe davon aus, das es jetzt wieder normale Lieferung ist.
    das schöne, der Code funktioniert noch.
    Schwanke jetzt, ob es CR10 oder der wird.
    Die Bauraumgröße ist für mich kein Kriterium, da ich wegen warping, sowieso die Bauteile teilen würde.
    @ Christian
    ist die Druckqualität wirklich gleichwertig?

    Danke

    cu dieselraser

  16. Profilbild von Gast

    Sorry, muss korrigieren,
    das gilt für die Ausführung mit US-Plug.
    Da nehme ich, wenn es nur der Stromanschluss ist, gerne 25 Tage Lieferverkürzung in kauf. 😉
    Sollte doch hinten nur der Mickeymaus Stecker dran sein.
    Geht die Umstellung 110 / 220 V?

    danke

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey Anonymous,

      zwischen der EU und US Version ist nur das Kabel der Unterschied. Das kannst du natürlich selbst wechseln – es ist ein übliches Kaltgerätestrom-Kabel. Kennst du von jedem PC(-Netzteil).

      Die Spannung kannst du direkt am Netzteil umstellen – musst du sogar vor dem ersten Start checken.

      LG Kristian

  17. Profilbild von dieselraser

    und vorbei, transport ist korrigiert. 🙁
    Ist jetzt alleswieder Railway

  18. Profilbild von Gast

    ich habe gsd meinen anet a6 zu einem guten kurs an den mann gebracht (bin nicht so richtig warm geworden damit) und möchte jetzt gerne den i3 mega kaufen. weiß jemand wie das mit dem versand nach österreich ist? zur auswahl gibts ja nur „priority line“ und expidited shipping“ – sowohl für at als auch für de. wie bekomm ich das teil möglichst zollfrei zu mir? 🙂

  19. Profilbild von DKFL

    Gibt’s den auch mit größerer druckfläche? Oder kann man das irgendwie modifizieren?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  20. Profilbild von DKFL

    Was macht china gadgets eigentlich mit den ganzen druckern?! Verkauft ihr die auch? 😀

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey DKFL,

      wir behalten den Großteil um:

      1.) selbst für uns zu drucken
      2.) natürlich auch gut untereinander vergleichen zu können

      Ich hoffe die Mühe liest man dann auch aus den Texten heraus.

      LG

  21. Profilbild von Dr d.

    Wie sieht’s mit ce Kennzeichnung aus falls der Zoll sich meldet?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  22. Profilbild von DKFL

    Ja das wäre generell eine nette information die ich gern zu allen druckern und geräten hätte.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  23. Profilbild von Barney86

    Hallo Zusammen,

    ich bin schon echt lange ein treuer China Gadgets Anhänger, schon so viele Bereicherungen gekauft…

    Unter anderen auch jetzt den Drucker hier, er ist noch unterwegs von GB, soweit so gut ich hoffe als 3D Druck neuling könnt ihr mich in den Thema etwas unterstützen.

    Was mir aber noch ziemlich unter den Nägeln brennt ist das Thema Filament. Ich weiß nicht so recht wo ich bestellen soll. Es gibt so viele Filamente mit Durchschnittlichen Bewertungen…

    Gru

  24. Profilbild von Dr d.

    Hallo Barney, du kannst gerne berichten wenn deiner ankam, ich kämpfe noch mit mir 😀 weil ich mir einfach nicht vorstellen kann dass sich so eine Anschaffung lohnt, weil ich selten etwas bastle und kein Modelbauer bin 😀

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Barney86

      Das mache ich auf jeden Fall, beides trifft auf mich völlig zu. Habe von Quadrocopter über Boote und Autos schon einiges…Auch ein selbst gebauter Laser Gravierer verrichtet seinen dienst, daher fehlt mir sowas in der Sammlung. Der einfache Aufbau hat mich dazu gebracht den Drucker zu kaufen, ich hab keine Lust ewige zeit mit Aufbau, Justierung und Nacharbeiten zu verbringen…

  25. Profilbild von Mebelix

    Bin ziemlich neu in diesem Thema..
    Kann man mit diesem Drucker, out-of-the-box ABS drucken? Bzw. ist es überhaupt, evtl. mit Modifikationen möglich?
    Sollte ich noch etwas mitbestellen?

    • Profilbild von Mebelix

      Also laut dem Datenblatt wird ABS unterstützt.. heißt das, dass das ohne Probleme funktioniert?

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        ABS funktioniert, jab. Ist bei (fast) allen China-Druckern der Fall. Nur manche schaffen mit dem Hotbed nicht (ohne Modding) die nötige Temperatur.

        LG

        • Profilbild von Mebelix

          Hi, Kristian,
          vielen Dank für deine Antwort. Habt ihr beim Anycubic schon Erfahrung ob das Hotbed die nötige Temp. schafft bzw. habt ihr schon mit ABS gedruckt?
          Gruß, Mebelix

  26. Profilbild von Mebelix

    Bestellt mit eurem Gutschein .. 🙂 Danke- china-gadgets.de
    Werde bestimmt nochmal die ein oder andere Frage haben 😀

  27. Profilbild von M.Th

    @Mebelix: Hab den Drucker seit 2Wochen. PLA und ABS lassen sich bei mir ohne Probleme drucken, Hotbed und Hotend erreichen locker die Temperaturen die man für ABS braucht. Und für gute Haftung reinige ich das Hotbed mit Glasreiniger und Streich beim Drucken die Fläche mit nem Klebestift ein

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Mebelix

      @M.Th : Ja hoffe der Drucker ist auch in zwei Wochen wohl erhalten bei mir und ich kann meine erste Konstruktion drucken 🙂 Wobei ich wahrscheinlich vorher noch so ein Test-Objekt drucken werde, um auf Maßhaltigkeit zu testen.
      Super M.Th das hört sich sehr gut an mit dem ABS. Wobei ich erstmal das mitgelieferte PLA verwenden werde.
      Ist das mit dem Klebestift tatsächlich notwendig. Der Anycubic i3 mega wirbt ja eig. damit, ein extra „tolles“ Hotbed zu haben….Wollte ich eig. vermeiden.Welchen Klebestift nimmst du denn`? Aber mit dem Glasreiniger schonmal ein super Tipp. Danke

    • Profilbild von Sandro

      @ M.Th: Haben Sie für den Drucker noch zusätzlich Zollgebühren zahlen müssen?
      Gruß, Sandro

  28. Profilbild von M.Th

    @Mebelix: Ist nen Normaler Klebestift von UHU, haften tut die Oberfläche schon gut aber bei kleinen Teilen mit wenig Grundfläche(speziell bei ABS ) haftet es besser

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Mebelix

      @M.TH: Alles klar vielen Dank. Und dann gehst einfach mit einer Schicht drüber oder etwas „dicker“ ? Versauen tue ich mir das Hotbed damit aber nicht oder? Und „einschmieren“ tust du auch nur dort wo gedruckt wird, oder?

    • Profilbild von Mebelix

      Danke M.TH. Verwendest du dann eine Schicht oder mehrere? Wahrscheinlich nur in dem Bereich, wo gedruckt wird un nicht das ganze Hotbed, oder? Mit dem Glasreiniger geht es nach dem Druck auch wieder ab?

199 Kommentare

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