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CHUWI HiPad Max: Überraschend interessantes China-Tablet für 222€

Das CHUWI HiPad Max ist nicht das beste Tablet auf dem Markt und hat auch keine Schnitte gegen das Xiaomi Pad 5. Aber allein das technische Datenblatt verrät uns: Das könnte für viele überraschend genau das richtige Tablet sein, denn es vermeidet einige typische Tablet-Fehler!

CHUWI HiPad Max Tablet

Technische Daten des CHUWI HiPad Max

Display10,36″ LCD (2400 x 1200p), 60 Hz, 400 nits
ProzessorQualcomm Snapdragon 680, Octa-Core @ 2,4 GHz
GrafikchipQualcomm Adreno 610 GPU
Arbeitsspeicher8 GB LPDDR4X
Interner Speicher128 GB (erweiterbar)
Hauptkamera8 MP
Frontkamera5 MP
Akku7.000 mAh, 10W Laden
KonnektivitätLTE Band 20, Bluetooth, USB-C, GPS, ac-WiFi
FeaturesWidevine Level 1
BetriebssystemAndroid 12
Abmessungen / Gewicht246,5 x 156,25 x 8 mm/ 440g

Das macht das CHUWI HiPad Max richtig

Es gibt bei China-Tablets von z.B. CHUWI oder auch Teclast immer wieder die selben Probleme. Genau denen nimmt sich das CHUWI HiPad Max aber an. Zuerst wäre da der Prozessor zu nennen. Statt einem veralteten MediaTek Helio Prozessor wie z.B. auch im realme Pad spendiert man dem HiPad Max den Qualcomm Snapdragon 680, den gleichen Prozessor wie im Redmi Note 11. Der Octa-Core-Chip basiert auf einem 6 nm Herstellungsverfahren, hat bis zu 2,4 GHz Taktfrequenz und die Adreno 610 GPU. Im Redmi Note 11 macht er eine solide Figur, auch wenn das OS etwas darauf angepasst werden musste.

CHUWI HiPad Max Prozessor
Endlich mal ein ordentlicher Prozessor.

Dazu bekommt es noch 8 GB LPDDR RAM und 128 GB Massenspeicher, der sogar per microSD-Karte um 512 GB erweitert werden kann. Darauf vorinstalliert ist das noch aktuelle Android 12 Betriebssystem, ein Updateversprechen gibt es allerdings nicht. Hier wissen wir noch nicht wie sehr CHUWI das angepasst hat. Dafür gibt es aber Unterstützung für Widevine Level 1, womit man Netflix- und Amazon Prime-Videostreaminginhalte auch in FullHD schauen kann. Na endlich! Dabei ist das Betriebssystem natürlich auf Deutsch und sollte auch mit dem vollen Google-Softwarepaket kommen.

CHUWI HiPad Max Widevine Level 1
Netflix & Co. in Full HD!

Das CHUWI HiPad Max versteht es auch, keine überteuerte Cellular-Version zu produzieren. Stattdessen bekommt es von Haus aus einen Dual-SIM-Schacht, der auf beiden Slots 4G unterstützt, sogar LTE Band 20 ist mit an Bord. Auf 5G verzichtet man dafür. Immerhin gibt es ac-WiFi, Bluetooth 5 und sogar auch GPS & GLONASS zur Positionsbestimmung.

Medien-Tablet durch und durch

Nicht nur durch den nötigen Kopierschutz, sondern auch durch das 10,36″ große IPS LC-Display eignet sich das CHUWI HiPad Max als Medien-Tablet. Das Display bietet eine Auflösung von 2000 x 1200 Pixeln, was in einer durchschnittlichen Pixeldichte von 225 ppi resultiert. Auf eine höhere Bildwiederholrate von 120 Hz wie im Xiaomi Pad 5 verzichtet man, das wäre in dem Preisbereich aber auch eine Ausnahme. Das Bildschirmpanel bietet bis zu 400 nits Helligkeit, eine Milliarde Farben und die Bildschirmränder messen 7 mm in der Breite. Generell setzt CHUWI hier auf ein relativ kantiges Design im Stile eines iPad Air, welches noch Platz für vier Lautsprecher lässt.

CHUWI HiPad Max Tablet Display

Mit Abmessungen von 246,5 x 156,25 x 8 mm und einem Gewicht von 440g ist noch Platz für einen 7.000 mAh großen Akku, fast schon etwas wenig für so ein Tablet. Da man allerdings ein 60 Hz Panel und den effizienten Chip hat, dürfte die Laufzeit bei ca. 6 bis 8 h Displayzeit landen. Geladen wird über den USB-C Port an der Unterseite, anscheinend unterstützt es allerdings nur 10W langsames Laden. Hier wären mindestens 18W wünschenswert gewesen. Auch auf die Hauptkamera mit 8 MP Auflösung und die 5 MP Selfiekamera kann man zum Fotografieren wohl getrost verzichten. Für einen gelegentlichen Videocall sollte sie aber ausreichen, dafür bietet das Tablet auch zwei Mikrofone.

CHUWI HiPad Max Tablet Design

CHUWI HiPad Max kaufen?

Seit dem iPad Pro werden Tablets immer mehr zum Laptop-Ersatz, dafür ist das CHUWI HiPad Max nicht gedacht. Dafür ist es aber endlich mal ein China-Tablet, welches genau das macht, was es machen muss. Widevine Level 1 Support, Android 12, ein aktueller Prozessor und dann noch genügend Anschlussmöglichkeiten. Ja, eine 120 Hz Bildwiederholrate wäre super gewesen und auch schnelleres Laden wäre praktisch, dafür gibt es aber GPS, LTE und genügend Speicher. Für das Geld gibt es sowas bisher nicht aus China und ein Xiaomi Pad 5 ist schon wieder 50€ teurer. Deswegen steht es auf der Liste der Testprodukte ganz oben.

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Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
Profilbild von Thorben

Thorben

Mir haben es die China-Smartphones von Xiaomi, Huawei & Co angetan. Wenn ich kein Handy teste, pflege ich unseren Instagram-Kanal.

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Kommentare (13)

  • Profilbild von n11kos
    # 22.08.22 um 17:14

    n11kos

    wenn der preis auf unter 200 droppt, dann ist das ein no brainer. Gibts da nicht ähnliche tablets von lenovo, für ca. den selben preis? Tablets mit usb c display port sind mega aber leider viel zu selten und zu teuer, hier hat man leider auch verzichtet. ansonsten top

  • Profilbild von Gast
    # 22.08.22 um 18:12

    Anonymous

    Würde ich nicht kaufen kein China unterstützen!

    • Profilbild von Tim889977
      # 22.08.22 um 18:34

      Tim889977

      Was machst Du dann hier??

      Dann kaufe doch ein rein aus deutschen Bauteilen und komplett in Deutschland gefertigtes Tablet … …

      Sage uns hier bitte Bescheid, wenn Du eins in tausend Jahren gefunden hast…

      Hahaha, entweder Null Ahnung oder Kindergarten hat heute zu…???!!!

      • Profilbild von Gast
        # 22.08.22 um 19:32

        Anonymous

        Wie wäre es mit lesen? Er hat nicht von Deutschland geschrieben!!!
        Er will nur nichts aus China.
        Samsung hat z.B. inzwischen mehr Produktionsstätten außerhalb von China und sogar das kommende Motorola Tablet könnte wie einige Smartphones von Motorola in Brasilien oder den USA gefertigt werden.

  • Profilbild von derhard
    # 22.08.22 um 18:52

    derhard

    Dann lieber das Xiaomi Pad 5, da gibt's für die paar Euro mehr wenigstens System- und Sicherheitsupdates für ein paar Jahre.

    • Profilbild von Christian
      # 22.08.22 um 18:59

      Christian

      @derhard: Dann lieber das Xiaomi Pad 5, da gibt's für die paar Euro mehr wenigstens System- und Sicherheitsupdates für ein paar Jahre.

      Fast doppelt so teuer, kein LTE, irgendwie ein schlechter Vergleich.

  • Profilbild von Christian
    # 22.08.22 um 19:00

    Christian

    Aus Deutschland würde ich es sofort kaufen, um es im Fall der Fälle zurück geben zu können.

  • Profilbild von Gast
    # 22.08.22 um 19:29

    Anonymous

    "Darauf vorinstalliert ist das noch aktuelle Android 12 Betriebssystem." Sorry, inzwischen ist Android 13 aktuell. Das solltet doch gerade ihr wissen 😉

    Dazu wird es wohl keine Updates geben und auch wenn ich gerne über Xiaomi und deren Updatepolitik meckere, aber das Pad von Xiaomi wurde schon für Android 13 genannt. Gut, wann es kommt ist fraglich, aber das kommt und bei diesem hier nicht und so viel teuer ist das Xiaomi nicht.

    Sorry, ist jetzt auch nur meine Meinung, aber da hast du echt unnötigen und fürs gebotene auch überteuerten Schrott vorgestellt.
    Aber wenn es dich begeistert, dann kannst du es ja gerne bestellen und testen.
    Tu dir keinen Zwang an und vielleicht überzeugst du es ja mit einem Test?

    Aber bitte bestellen, auch wenn es auf deiner Wunschliste für Testprodukte bei einem eurer Sponsoren ganz oben steht, ehrlicher wird der Test wenn du es selbst bezahlt hast.

  • Profilbild von Xxx
    # 22.08.22 um 20:29

    Xxx

    Für mich ist die Displayhelligkeit am wichtigsten.
    Alles über 450nits.

    Ich will mein Tablet vornehmlich in freien nutzen.
    Lenovo hat meist 200-300nits.
    Im freien überhaupt nicht zu gebrauchen.

    8" wäre toll gewesen.
    Billiger als ein foldable alle Mal.zbsp für Urlaub interessant, wenn man nicht ständig aufs Handy glotzen will.

  • Profilbild von The real Randomblame
    # 23.08.22 um 10:36

    The real Randomblame

    Für Netflix in fullHD braucht es neben Widewine Level 1 noch eine separate Netflix Zertifizierung. Weder Android 12 noch Android TV10 oder höher sind ein Garant dafür, dass Netflix in hoher Auflösung läuft. Das gilt für Mini-PC's, Beamer und auch für China-Tablets. Xiaomi-Geräte haben diese Zusatz-Zertifizierung in der Regel, Teclast usw. nicht. Auf Chuwi Geräten mit Windows läuft Netflix zwar, aber hier bezweifele ich das, bis ich's gesehen hab. Per Sideload installieren geht bestimmt, falls man es im Playstore nicht findet, aber dann nur in 480p. Gibt im Web irgendwo 'ne Liste mit Geräten, die Netflix zertifiziert sind.

    • Profilbild von Xxx
      # 23.08.22 um 11:59

      Xxx

      Ich habe nicht das wissen, was sie haben.

      Laut den Amazon Bewertungen soll Netflix gehen -aber wie vertrauenswürdig diese Aussage ist ..

      Im Urlaub zbsp hat man eh leider nur ein begrenztes Datenvolumen. Da sind 480p vllt schon zuviel.

      240p kann man sich auf 6,67" anschauen und verbraucht kaum Volumen.

      Meist ist man froh, wenn überhaupt etwas läuft :/

      Ich hadere, mir dieses Gerät zu kaufen

      Vllt bis Weihnachten warten, evtl gibt's folds etwas günstiger……

    • Profilbild von gordnshumway
      # 23.08.22 um 22:45

      gordnshumway

      du hast nur teilweise Recht mit deiner Aussage. ja, um Netflix auf TV's und Beamern zum laufen zu bringen wird diese zusätzliche Zertifizierung benötigt. auf den kleinen Displays reicht videwine L1 und Android 5 oder so. diese Info habe ich vor zwei Jahren mal vom Netflix Support erhalten, da ich auch vor dem Problem Stand….

  • Profilbild von JoaSa
    # 23.08.22 um 19:35

    JoaSa

    Allen negativ Kommentaren zum Trotz:
    Ich habe bestellt; sogar noch etwas günstiger!
    Derzeit: Huawei MatePad aus geschätzt 2017 und zusätzlich ein BMax 10"…
    MatePad absolut überholt und BMax sch…. langsam; mal sehen, was das Pad Kann…
    Werde berichten !!
    JoaSa

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