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DJI Action 2 – Modulare Actioncam (4K @120fps) für 399€

DJI hat am 27. Oktober eine neue Actioncam vorgestellt. Die Kamera trägt den Namen DJI Action 2 und ist der Nachfolger der 2019 erschienen Osmo Action. Das Design der Kamera ist allerdings ein gänzlich neues.

DJI Action 2 KV   Studio 03 In hand

Video Auflösung3840 x 2160p (4K) @120 fps
4096 x 3072 (4K | 4:3) @60fps
Bildsensoren1/1.7″ CMOS
BildstabilisierungRocksteady 2.0 + HorizonSteady
Mikrofon/Lautsprecherja
Konnektivität2,4/5,8 GHz WLAN; USB-C, Bluetooth 4.2
SpeichermicroSD bis zu 256 GB
Akku/Laufzeit580 mAh, <70 min (mit Modul bis zu 180 min)
Abmessungen39 x 39 x 22,3 mm (ohne Modul)
Gewicht56 g (ohne Modul)

Modulares Design – das kennen wir doch

Bereits im Vorfeld waren Leaks an die Öffentlichkeit gelangt, die Vorstellung auf dem YouTube-Kanal von DJI hat davon nun das meiste bestätigt. Die neue DJI Action 2 ist eine nur 39 x 39 x 22,3 mm kleine, 56 g leichte und teilweise modulare Actioncam. Modular bedeutet in erste Linie, dass sie um ein weiteres Modul ergänzt werden kann, das einfach an die Kamera gesteckt wird. Das erinnert sehr stark an die Insta360 One R, die 2020 auf den Markt kam und nach einem sehr ähnlichen Prinzip funktionierte.

Anders als die Actioncam von Insta360 reicht bei der DJI Action 2 aber das kleine Kameramodul für den Betrieb aus. Es beinhaltet bereits einen Akku mit 580 mAh, der für bis zu 70 Minuten Filmen ausreichen soll. Das kann aber auf bis zu 180 Minuten erweitert werden, wenn man das „Power Module“ anschließt. Das enthält außerdem auch einen Micro-SD-Slot und kann während des laufenden Betriebs ausgetauscht werden.

DJI Action 2 Kamera mit Modul und ohne
Die Action 2 für sich und daneben mit Power- und Frontscreen-Modul

Das andere vorgestellt Modul ist das „Front Touchscreen Module„. Wie der Name schon verrät gibt es hier ein Display auf der Vorderseite, womit die Kamera vor allem für Selfie-Aufnahmen und VLOGs interessant wird. Das Modul enthält ebenfalls einen Zusatzakku für bis zu 160 Minuten Laufzeit (also etwas weniger als das Akkumodul) und einen SD-Slot. Außerdem befinden sich 4 zusätzliche Mikrofone im Modul.

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Die Kamera kann aber nicht nur durch die Module erweitert werden. Wie man es von DJI kennt, gibt es bereits zum Start der Kamera einiges an Zubehör. So gibt es ein Trageband, das um den Hals gehangen wird, und zwei Adapterhalterungen, die etwa am Fahrradlenker oder am Helm befestigt werden können. Die DJI Action 2 wird dann mit nur einem Klick einfach daran gesteckt.

Ein weiteres Zubehör ist ein Unterwasser-Case, mit dem Tauchgänge bis zu 60 Metern Tiefe möglich sind. Allerdings ist die Kamera auch ohne Case bis zu 10 Meter wasserfest.

DJI Action 2   All Accesories 2
Das komplette Zubehörpaket zur neuen Kamera beinhaltet Griffe, Halterungen und ein Case.

Technisch herausragend, aber auch beim Preis ganz weit oben

Die Technischen Daten geraten bei den neuen Features schon fast in den Hintergrund, dabei hat die Action 2 auch hier einiges zu bieten. Sie kann in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Der Aufnahmewinkel ist 155°, die maximale Bitrate 130 Mbit/s. Natürlich werden die gewohnten Funktionen wie Zeitraffer (Bildintervalle zwischen 0,5 und 40 Sekunden) und Zeitlupe (4x in 4K, 8x in Full HD) geboten. Für die elektronische Bildstabilisierung (EIS) sorgen DJIs Rocksteady 2.0 sowie HorizonSteady.

Aufnahmen können über die DJI Mimo App bearbeitet werden. Mithilfe von AI-Technologie können Videos hier einfach geschnitten und zusammengefügt werden.

Die Kamera ist ab sofort bei DJI erhältlich. Die Action 2 Power Combo enthält die Kamera, das Akku-Modul sowie das Trageband und die zwei Magnethalterungen und kostet 399€. Die Dual Screen Combo für 519€ enthält statt des Akku-Moduls das Front-Touchscreen-Modul.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (7)

  • Profilbild von Käufer
    # 27.10.21 um 16:14

    Käufer

    klingt mega interessant. wird gekauft.

  • Profilbild von Lars Laber
    # 27.10.21 um 21:23

    Lars Laber

    Naja ich würd der Magnethalterung jetzt nicht so vertrauen. Eine falsche Bewegung, ein Sturz im Schnee oder sonst was und das Ding ist weg. Könnte dann recht mühsam sein es zu finden. Ansonsten top Design und Specs würd mir die kaufen wenn ich nicht schon die Osmo Action hätte.

  • Profilbild von Jens Sturm
    # 28.10.21 um 06:26

    Jens Sturm

    Äußerst interessant für aufnahmen mit dem FPV Quad.. Endlich ein GoPro Hero5 Session Nachfolger!

  • Profilbild von Gast
    # 28.10.21 um 13:59

    Anonymous

    Die insta 360 go 2, ist für mich ansprechender

  • Profilbild von GA27
    # 28.10.21 um 21:50

    GA27

    interessant ist, dass DJI hier wirklich Innovativ ist oder Kreativ wie man es nennen möchte. Bewährte Technik ist natürlich gut aber DJI hat damals auch mit der Osmo Action mit Doppelbildschirm auf dem Markt für Bewegung gesorgt vor allem bei GoPro, die dann nachgezogen sind. Bis dahin kam aber von GoPro nichts Neues.

    ich habe die Osmo Action und bin sehr zufrieden. ich habe neben den guten Specs bedenken bei der Halterung. Mal schauen, wie stabil das ist und wie es sich in der Praxis macht. Konkurrenz belebt das Geschäft. Mich würde es nicht wundern, wenn GoPro mit der nächsten Version auch in die Richtung einschlägt.

  • Profilbild von Jens Sturm
    # 01.11.21 um 06:15

    Jens Sturm

    Mittlerweile ist herausgekommen, das die Kamera einen großen Negativpunkt hat. Wenn man das Kameramodul ohne Zusatzmodule nutzt, hat man nur den internen Speicher in höhe von 22GB zur Verfügung.
    Das reicht bei 4K 120FPS und 130MBit/s für ca 23 Minuten Aufnahmezeit. SD-Karten kann man nur zusammen mit dem Power- oder dem Frontscreen-Modul einlegen. Bloß dann ist sie wieder so groß, das man sich eine normale GoPro kaufen könnte.

    Schade..

    • Profilbild von matze
      # 02.11.21 um 07:36

      matze

      Na ja, so dramatisch sehe ich das jetzt nicht. Wenn man nun natürlich den gesamten Tag im Bikepark / Skigebiet die Kamera Dauerlaufen lassen will, ists natürlich Mist. Aber Leute, die das tun, gucken sich die 100te erzeugten gb hinterher vermutlich eh nicht an 😉

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