Endlich mal wieder nach draußen!? Freeline Drift Skates für 18,39€

Eine Mischung aus den besten Boardsports – Schnee und Wasser mit inbegriffen – auf zwei kleinen Platten!? Outdoor-Sport- und Board-Liebhaber jeden Alters sollten jetzt dringend weiterlesen. Und die Kinder in uns auch: Denn die Rollen des von uns getesteten Modells der Drift Skates blinken sogar beim Rollen.

Drift Skates

Das Prinzip der Drift Skates

Angefangen hat alles mit dem Wunsch, eine Möglichkeit zu finden, Downhill-Strecken – also Strecken bergab – besser und vor allem wendiger zu überwinden, als mit dem Skate- oder Longboard. Schnell stand fest, dass sich zwei unabhängige Skates leichter kontrollieren und steuern lassen: Die Drift, bzw. Freeline Skates waren geboren, quasi ein Hybrid aus Board und Skates und ideal für Tempo und Beweglichkeit.

Drift Skates Gif

Was ein Skateboard aber an Standfestigkeit bietet, lassen die Drift Skates stark vermissen und auch den Halt von Inlinern bieten sie nicht. Beherrscht man sie allerdings, so soll man das Gefühl einer Mischung aus beidem bekommen – die Wendigkeit von Inlinern und die Möglichkeit zu Tricks, wie sie mit dem guten alten Skateboard möglich sind. Das Fahrgefühl soll dabei sogar an das eines Snow- oder Surfboards erinnern, die Fahrtechnik ähnelt einem Street- oder einem Waveboard – also ganz schön vielversprechend!

Der Aufbau ist dabei sogar denkbar einfach und auf das wesentliche reduziert: Man hat zwei mit üblichem Griptape beschichtete Platten, unter denen je zwei Rollen montiert sind. Zugegeben, das klingt im ersten Moment stark nach Inlinern oder den Rollschuh-Aufsätzen, die man sich als Kinder über die Schuhe ziehen konnte, weist aber zwei entschiedene Unterschiede auf: Die Skates besitzen keine Bindung und sind dadurch nicht am Fuß oder den Schuhen befestigt und die Rollen sind so angebracht, dass sie leicht angewinkelt zur Seite zeigen, nicht nach vorn.

Die Fahrweise

Wie fährt man also mit Drift, bzw. Freeline Skates? Wichtig beim Aufsteigen ist vor allem die Stellung der Skates und damit der Füße: Man richtet sie nämlich nicht, so wie wir im Büro anfänglich dachten, nach den Platten, sondern nach den Rollen aus und stellt sie in einer geraden horizontalen Linie vor sich – die Skates sollten also schräg nach außen zeigen. Hier helfen einem die deutlichen Markierungen: R für Rechts und L für Links. Selbsterklärend, oder? Dann stößt man sich – in der Theorie – mit einem Fuß ab, ähnlich wie beim Inlineskaten. Dann bewegt man, wie bei Streetboards,  den eigenen Körper in Drehbewegungen, während man mit den Füßen quasi dagegen steuert, um in Schlangenlinien zu fahren – was, so die Fans des vergleichbar jungen Funsport-Gadgets, sogar einfacher sein soll, als Street- oder Skateboard fahren. Ich muss mir an dieser Stelle aber dann leider doch die Blöße geben und gestehen, dass ich kläglich gescheitert bin. Seit ich aber gesehen habe, was man alles mit den Teilen veranstalten kann, bin ich ziemlich motiviert, es doch irgendwann zu schaffen.

Fazit

Aber keine Sorge: Auch, wenn ihr mit Boards im allgemeinen ungefähr so wenig anfangen könnt, wie der Großteil unserer Redaktion: Die Drift Skates haben auch ziemliches Fidget Toy Potential und bieten auch im Sitzen eine Menge Spaß – einmal unter den Füßen, hört man kaum noch auf sie immer wieder vor und zurück zu rollen und hat trotzdem noch beide Hände für die Arbeit frei 😉 Und sonst gibt es ja auch immer noch elektrische Skateboards oder das noch bequemere Roboter-Board.
Wenn ihr euch jetzt allerdings sofort nach draußen gezogen fühlt, findet ihr vielleicht im folgenden Video noch mehr Inspiration zu den Drift Skates. Vor allem in Asien erfreuen sie sich gerade ziemlicher Beliebtheit und wenn wir mal ehrlich sind, sehen sie nach einer Menge Spaß aus. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sie nicht nur zwei, sondern gleich mehrere Boardsportarten vereinen.

 

Youtube Video Preview

Zwar ist ist es Anfangs ein wenig kompliziert, aber so ist das mit allem Neuen: Übung macht bekanntlich den Meister; das wird hier nicht anders sein.

Gina

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10 Kommentare

  1. Profilbild von E17

    Wtf..also das sieht so unsicher aus, wenn man das ganze Mal drauf hat bekommt man bestimmt einige Blicke

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  2. Profilbild von Zweifelnder

    Da denkt man es ist echt schon alles erfunden in der Richtung, schon kommt wieder was Neues. Denke aber nicht daß man viel/lange davon hören wird.

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  3. Profilbild von Peter Wayne

    So neu ist es jetzt auch nicht, habe ich vor ein paar Jahren schon gesehen. Ich frage mich jedoch, ob die Teile wirklich was taugen die hier angeboten werden ?! Ich fahre richtig gerne Aggressive Inline und überlege mir mal die Free Skates zuzulegen. Leider habe ich mich da in der Richtung nie schlau gemacht.

    • Profilbild von Gina
      Gina (CG-Team)

      Also die, die wir hier haben, sind wirklich stabil. Achsen und Platte sind ein Guss und daran sind die Räder montiert, welche auch flüssig laufen – wenn man es denn mal schaffen würde, mehr als zwei Meter zu fahren 🙂 Aber ich bleibe auf jeden Fall dran

  4. Profilbild von Marty

    Ich würde mir nicht allzu viel davon erwarten aber zum lernen reicht es sicher aus, wenn man Spaß daran hat kann man sich auch teurere kaufen.
    vielleicht kann sich noch einer von euch an das Snake Board erinnern ziemlich genau das gleiche Prinzip nur das die Räder nicht mehr gegenüber sondern hintereinander angeordnet sind

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  5. Profilbild von uwe2

    das original heißt xglider und gabs schon vor rund acht Jahren gleich nach den waveboards. Zum einlernen gabs da noch so ein elastisches band zum verbinden der beiden teile. Damit wars jedenfalls nicht schwer.

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  6. Profilbild von Jens2

    Besser die von Tomtop oder Amazon? Amazon Ridge gibts für 20 Euro runtergesetzt von 40. Tomtop für 19 Euro runtergesetzt von 52 Euro… ?

    • Profilbild von Gina
      Gina (CG-Team)

      Ich kann jetzt nur über die von Tomtop sprechen – super stabil verarbeitet da ein Guss, starkes Griptape und flüssig drehende Rollen 🙂

    • Profilbild von Mario

      Wie @Marty schon sagte, sind die 18 Euro Dinger zum Lernen ganz gut (und um zu schauen, ob´s einem liegt).
      Dann aber auf jeden Fall teurere holen. Der Unterschied ist in meinen Augen und aus meiner Erfahrung (ich fahre jetzt ca. 1/2 Jahr) immens.

      Gute gibt es schon für 120 Euro (JMK Ride), die originalen Freeline Skates werden zwar nicht mehr hergestellt, gibt es aber noch für ca. 150 Euro (z.B. bei A….n.de)

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