Elektromobilität | Warum ich E-Scooter erst toll fand, dann nervig und mir jetzt einen kaufe

In den letzten Jahren fand ich E-Scooter erst super gut und hielt sie für das Fahrzeug der Zukunft. Nach der Einführung in Deutschland war ich dann irgendwann ernüchtert und konnte mir nicht vorstellen, je einen zu kaufen. Mittlerweile hat sich meine Einstellung aber erneut gewandelt.

Ninebot D38D E-Scooter 5

E-Scooter? In Deutschland?

Ich finde E-Scooter toll, seit ich zum ersten Mal damit gefahren bin. Nein, eigentlich fand ich sie schon davor ziemlich cool und habe mich sehr darauf gefreut, als wir vor Jahren die ersten Modelle aus China ausprobieren konnten. Und nicht nur mir gefielen die Roller, auch unsere Community bei CG nahm sie positiv auf und Modelle wie den damals sehr beliebten Xiaomi M365 sah man sogar regelmäßig auf deutschen Straßen – lange bevor das eigentlich erlaubt war.

Damit wären wir auch schon beim ersten Problem. Deutschland machte es sich schwer, die neuen Fortbewegungsmittel zu akzeptieren. Viel wurde und wird von der Verkehrswende gesprochen, zu der die E-Scooter laut ihrer Fürsprecher einen wichtigen Beitrag leisten würden. Dagegen sprachen Autofahrer, die die Roller ja nicht vor sich auf der Straße sehen wollten, und Fußgänger, die Sorge hatten, neben Radfahrern nun mit noch mehr Fahrzeugen um ihren Platz neben der Fahrbahn kämpfen zu müssen.

Und natürlich war da ein riesiger Berg an Vorschriften und Regularien, den es zu beachten gab. Roller mit Elektromotor, die schneller als 6 km/h fahren, sind quasi das gleiche wie ein Auto und natürlich als Fahrzeug zu behandeln (während Elektrofahrräder, die 25 km/h schnell fahren, natürlich keine Fahrzeuge sind, solange man dabei die Beine ein wenig bewegen muss).

Wohin also mit diesen neuen Tretrollern mit Motor, für die irgendwie niemand der anderen Verkehrsteilnehmer bereit war, einen Teil des eigenen Raums abzugeben?

Ich fand E-Scooter immer noch toll, aber die Debatte darüber irgendwie ziemlich nervig.

Die Elektrokleinstfahrzeugeverordnung 2019

Nach langem Hin und Her wurde schließlich die „Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“, oder kurz „Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung“ bzw. eKFV beschlossen. E-Scooter wurden nun – mehr oder weniger – klar definiert und Regeln erlassen: Sie dürfen nun immerhin am Straßenverkehr teilnehmen, müssen dabei den Radweg oder – wenn dieser nicht vorhanden ist – die Straße benutzen und dürfen dabei nicht schneller als 20 km/h sein. Ein Mindestalter von 14 Jahren wurde bestimmt und eine Versicherungs- und Kennzeichnungspflicht erlassen – es fühlte sich ohne einfach nicht deutsch genug an.

Verkehrszeichen Elektrokleinstfahrezeuge frei

Ich war nicht mit allen Entscheidungen einverstanden, insgesamt aber zufrieden, dass man die Scooter nun immerhin fahren durfte. Am schlimmsten an der Regelung finde ich bis heute, dass man E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h beim Fehlen eines Radweges auf die Straße verbannt, wo sie im Zweifelsfall neben 50-70 km/h schnellen Autos fahren, anstatt den Fahrern zuzumuten, auf dem Gehweg beim Vorhandensein von Fußgängern rücksichtsvoll zu fahren. Wer wird eigentlich mehr gefährdet, der Fußgänger durch den Rollerfahrer oder der Rollerfahrer durch den LKW? Das eigentlich Tragische ist dabei, dass es immer noch Straßen ohne Radweg und/oder mit zu schmalen Fußwegen gibt. Anderes Thema, das würde an dieser Stelle wirklich zu weit führen.

Nicht okay war außerdem auch, dass bis zu diesem Zeitpunkt gekaufte Scooter, die oft eben auch 25 km/h fuhren, nicht nachträglich zugelassen werden konnten. Wer also frühzeitig in die laut Andreas Scheuer (damals Verkehrsminister, wir vermissen ihn alle sehr) „echte zusätzliche Alternative zum Auto“ investiert hatte, sah nun alt aus.

Zu diesem Zeitpunkt war ich trotzdem voller Hoffnung, dass sich die Scooter nun durchsetzen und für ein Umdenken bei Pendlern sorgen würden. Wenn der Bahnhof ein bisschen zu weit weg ist, um zu Fuß zu laufen, Busfahren aber auch irgendwie nervig und das Fahrrad für die Bahn zu umständlich ist, dann wäre der E-Scooter doch eigentlich die ideale Lösung, um nicht mit dem Auto fahren zu müssen. Und selbst für Autofahrer wäre es doch sicher praktisch, nicht darauf angewiesen zu sein, einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Ziels (oft der Arbeitsplatz) finden zu müssen, wenn man die „letzte Meile“ auch mit dem E-Scooter zurücklegen kann, der bequem in den Kofferraum passt.

Nach dem Beschluss fand ich E-Scooter wieder interessant und war überzeugt, bald würden das alle so sehen.

Scooter-Chaos

Es kam anders. Denn auch, wenn es nun langsam mehr Hersteller gab, die neue Scooter für deutsche Käufer produzierten, waren es vor allem die E-Scooter-Verleihe, die Schlagzeilen machten und die Großstädte veränderten – und das nicht nur zum Guten.

Ja, man konnte nun einfach per App einen E-Scooter ausleihen und damit mal eben in die Innenstadt fahren. Oder zum Bahnhof. Gerade zu Beginn, als die Anbieter, die auf den umkämpften, neuen Markt drängten, mit Coupons nur so um sich warfen, habe ich das oft genutzt. Dass man die Scooter nahezu überall (innerhalb eines bestimmten Stadtgebiets) abstellen konnte, machte sie außerdem extrem flexibel.

Zu flexibel vielleicht, denn viele Fahrer nehmen das zum Anlass, den Roller auch einfach mal mitten auf den Gehweg zu stellen. Oder in einen Hauseingang, eine Einfahrt, mitten auf den Bahnsteig, eigentlich überall dort, wo sie im Weg sind. Oder gleich mitten im Rhein. Vandalismus wurde zu einem Problem, wobei mir bis heute nicht klar ist, ob es E-Scooter-Gegner sind, die an den Fahrzeugen ihren Frust auslassen, oder die Fahrer selbst, die es „cool“ finden, das Fahrzeug einfach mal von einer Brücke zu schmeißen. Verständnis für irgendetwas davon habe ich jedenfalls keines.

Und wenn du der Typ bist, der nach jeder Fahrt nach einem Fahrradständer Ausschau hält um sein Fahrzeug möglichst ordentlich zu parken, während du an zwei Rollern vorbeikommst, die mitten auf dem Radweg liegen während dir zwei Jugendliche auf einem Scooter entgegenkommen, dann fragst du dich auch irgendwann, ob du eigentlich noch der einzige normal Denkende auf einem E-Scooter bist.

So langsam ebbte meine anfängliche Begeisterung ab. Auch ich musste einsehen, dass die meisten meiner Fahrten zwar für mich sinnvoll waren, sie aber fast immer eine Alternative zu Bus und Bahn und nie zum Auto waren. Oder ich sogar den Scooter anstatt des Fahrrads benutzte, was in so ziemlich jeder Hinsicht das Gegenteil von dem ist, was man (und auch ich) erreichen wollte.

Das war der Zeitpunkt, an dem meine Begeisterung für E-Scooter nachließ. 

e scooters enemies version 2

Was muss sich bei Scooter-Sharing verändern?

Dabei war der Grund dafür nicht einmal der E-Scooter an sich. Ich las in vielen Kommentaren, dass die meisten Käufer mit ihren privaten Scootern sehr zufrieden waren und damit häufig fuhren. Meiner Erfahrung nach sind E-Scooter-Fahrer auch nicht rücksichtsloser, als es manche Radfahrer sind. Und der größte Störfaktor in Innenstädten sind immer noch Autos, dagegen verblassen selbst Berge von E-Scootern auf den Gehwegen.

Aber die öffentliche Wahrnehmung wurde nun mal von den Leih-Scootern dominiert. Dieses Experiment kann man meiner Meinung nach heute als gescheitert betrachten. Zumindest in der Form, wie es in den ersten Jahren angegangen wurde, löst Scooter-Sharing keine Mobilitäts-Probleme.

Ich war am Anfang strikt dagegen, bin aber mittlerweile der Überzeugung, dass es feste Abstell-Stationen für die Roller braucht. Menschen sind offensichtlich nicht in der Lage, mit ausgeliehenen Fahrzeugen verantwortungsvoll umzugehen, wenn sie dafür nicht haftbar gemacht werden können. (Ich will mir nicht ausmalen, wie es mit Car-Sharing-Autos aussehen würde, könnte man die einfach abstellen und weggehen.)

Die Leih-Scooter müssten außerdem günstiger werden. Eine Fahrt von 15 Minuten kostet bereits ca. 4€. Zwar gibt es mittlerweile Abo-Modelle. Wer aber so viel fährt, dass sich ein Abo lohnt, der kommt auf lange Sicht mit einem eigenen, privaten Scooter trotzdem billiger weg.

Und selbst dann ist es zwingend notwendig, den Umbau der Innenstädte weg vom Auto hin zum Fahrrad und ÖPNV weiter voranzutreiben. Das ist keine Thematik, die nur E-Scooter betrifft, aber sie nutzen nun mal die gleiche Infrastruktur wie Radfahrer, und in einer Auto-Stadt macht weder Radfahren noch E-Scooter-Fahren Spaß. Wenn die Radwege zahlreicher und breiter sind, stört sich auch niemand mehr an den zahlreichen Leih-Scootern.

Wenn in das Scooter-Sharing-Chaos irgendwann Ordnung einkehrt, kann ich es auch wieder ernst nehmen und die Leih-Roller wertschätzen.

Warum ich mir nun doch einen Scooter zulegen will

Soviel zu Scooter-Sharing. Wer sich in der Zeit seit 2019 einen eigenen E-Scooter gekauft hat, der ist von vielen dieser Probleme weniger betroffen. Zum Beispiel die Kosten der Leih-Scooter. Den eigenen Roller bezahlt man einmalig, Kosten für den laufenden Betrieb entstehen erst mal wenige. Die Schätzungen für die Stromkosten liegen bei einem Preis von 40 Cent pro kWh im niedrigen bis mittleren zweistelligen Bereich auf das ganze Jahr gerechnet – anhängig davon, wie viel man wirklich fährt. Eine Versicherung kostet um die 40€ pro Jahr. Klar, Zusatzkosten für Reparaturen und etwa neue Reifen kommen dazu, das ist aber auch beim Fahrrad nicht anders (falls das nicht klar ist: wenn ihr die Wahl habt zwischen E-Scooter und Fahrrad, dann nehmt immer das Fahrrad).

Jeder private E-Scooter ist aber auch für die Öffentlichkeit ein kleineres Problem, denn er steht nicht auf der Straße, sondern in der Garage/Keller/Wohnung des Besitzers. Mit dem eigenen Scooter geht wohl auch selbst der rücksichtsloseste Fahrer besser um, und dank Kennzeichnungspflicht (vielleicht hat sie ja doch was Gutes) hält man sich hoffentlich auch eher an die Verkehrsregeln.

Ich selbst habe aber in den letzten Wochen begonnen, anders auf das Thema zu schauen. Denn obwohl ich seit Jahre E-Scooter benutze, sowohl Leih-Scooter regelmäßig fahre und auch andere Modelle schon über längere Zeiträume für CG ausprobiert habe, habe ich nie selbst einen E-Scooter besessen. Aktuell benutze ich mit dem Ninebot D38D wieder seit einigen Wochen einen Scooter, und habe jetzt sehr positive Erfahrungen damit gemacht.

Ninebot D38D Zusammenklappen 4

Für mich ist der Scooter vor allem eine Ergänzung auf dem Weg zur Arbeit geworden. Mein Arbeitsweg besteht aus 20 Minuten Straßenbahn und 15 Minuten Zugfahrt, plus Wartezeiten und (sehr kurzen) Fußwegen davor, dazwischen und danach. Indem ich – anstatt mit der Straßenbahn zu fahren – für die Strecke den Scooter nehme, bin ich schneller unterwegs. Die Fahrzeit ist zwar nahezu die gleiche. Zusätzlich muss ich aber nicht auf die Bahn warten und nicht einkalkulieren, dass die sich auch mal verspätet oder ausfällt. Heißt im Endeffekt, ich kann 15 Minuten später aus dem Haus gehen.

Manchmal habe ich auch einfach keine Lust auf eine volle Straßenbahn. Vielleicht ist es die Pandemie, vielleicht nur die Sommertemperaturen, aber mit dem E-Scooter zu fahren erscheint mir zuletzt meistens als die angenehmere Art der Fortbewegung. Wenn die Bahn verspätet ist und dazu noch 15 Minuten Wartezeit kommen sowieso. Gilt zwar genauso auch für das Fahrrad, mit dem Roller ist man aber doch noch flexibler, wenn man doch aus irgendeinem Grund öffentliche Verkehrsmittel nehmen möchte. Oder zu faul zu strampeln ist, was ich auch nicht immer von mir weisen kann.

Ende gut, alles gut?

Und jetzt? Ich will gar nicht, dass sich jeder E-Scooter kauft. Fahrt lieber mehr Fahrrad. Das versuche ich auch so oft wie möglich zu machen, für den Arbeitsweg wird es für mich jetzt aber der Scooter sein, zumindest als Ergänzung. Keine Ahnung, vielleicht sehe ich das irgendwann auch wieder anders. Aktuell gibt mir der Roller aber etwas Freiheit, ohne dabei das Auto benutzen zu müssen.

Was bedeutet das für E-Scooter in Deutschland insgesamt? Ich hoffe, dass sich private Scooter weiter durchsetzen. Ob das passieren kann, das hängt auch mit der öffentlichen Wahrnehmung zusammen, und die wird leider immer noch durch viele Negativbeispiele, nicht zuletzt den Leih-Scootern, getrübt. E-Bikes hingegen werden immer beliebter, die Bereitschaft, auf diese Form der Mobilität umzusteigen, ist also bei vielen da. Ich glaube, dass E-Scooter dazu einen Beitrag leisten können, auch wenn der Weg noch ein sehr langer werden dürfte.

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Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (47)

  • Profilbild von Lekomio
    # 24.07.22 um 17:47

    Lekomio

    Ich habe mittlerweile 2 E-Scooter im Fuhrpark. Einer für die letzte Meile und einer für Touren. Meine Empfehlung schaut euch um nach einem Scooter der die Toleranz von 22 kmh ausreizt und macht euch schlau welche das sind. Segway gehört definitiv nicht dazu.

    • Profilbild von frosch8486
      # 24.07.22 um 18:02

      frosch8486

      gibt uns doch empfehlungen.

      • Profilbild von rtt
        # 25.07.22 um 05:14

        rtt

        – Trittbrett Paul/Kalle
        – VMAX VX2 LT/ST/GT
        – Streetbooster 2
        – Slidefox P1 S
        – Modelle von SoFlow
        – ePF1 Pro

    • Profilbild von Jens
      # 25.07.22 um 09:17

      Jens CG-Team

      Das wäre jetzt nicht mein einziges Kriterium für den Scooter-Kauf, aber da hast du tatsächlich Recht. Auch der D38D nimmt die 20 km/h sehr genau und geht da auch nicht wirklich drüber. Leihscooter überholen mich teilweise.

    • Profilbild von MickT
      # 29.07.22 um 13:44

      MickT

      @Lekomio: Ich habe mittlerweile 2 E-Scooter im Fuhrpark. Einer für die letzte Meile und einer für Touren. Meine Empfehlung schaut euch um nach einem Scooter der die Toleranz von 22 kmh ausreizt und macht euch schlau welche das sind. Segway gehört definitiv nicht dazu.

      Da muss ich Dir widersprechen. Ich persönlich besitze seid 2 Jahren einen Segway Ninebot G30D. Der fährt 21km/h. Ich glaube wegen einem km/h müssen wir hier nicht diskutieren. Der Roller an sich ist aber top Qualität und schwächelt auch nach zwei Jahren und häufigen Gebrauch an keiner Stelle. Fazit: Sehr empfehlenswert, wie auch schon vorab die Tester das bewerteten. Ich handle nicht mit Scootern, das ist meine private persönliche Meinung. Es geht beim E-Scooter um wesentlich mehr, wenn man länger Spaß daran haben will. Die Geschwindigkeit ist nur ein kleiner Teil davon.

      E-Scooter sind für Städtereisende ein sehr nützliches Tool. Die Abneigung mancher Mitmenschen, wird sich genauso legen, wie die anfängliche Aufruhr über Handynutzer. Es ist an uns, sich verantwortungsvoll im Straßenverkehr mit einem solchen Verkehrsmittel zu bewegen. Das gebietet der Respekt vor anderen Menschen und ist zu unserer Sicherheit ein wichtiger Beitrag.

  • Profilbild von Tiberius
    # 24.07.22 um 18:03

    Tiberius

    Ich finde die Teile ansich auch nicht schlecht, was mir aber sauer aufstößt ist, dass zumindest in meiner Region die Gehwege zum Fahren benutzt werde. So sind jetzt neben den Radfahrern auch noch diese Leute unterwegs. Spricht man die Leute an werden diese sofort aggressiv oder gar beleidigend. In der Vergangeheit bin ich schonmal von einem Radfahrer ungefähren worden. Ich fiel zu Boden und der Radfahrer kam ins Trudeln, konnte sich aber abfangen. Dieser fuhr dann dessen bewußt dass ich gestürzt bin sofort weiter.
    Ich habe nachdem ich dann im Laufe der Jahre mal umgezogen bin (auch hier verwechseln Roller- und Radfahrer) den Gehweg mit der Straße. Ich habe dann die Gemeine angeschrieben wie die sich das so vorstellt. Mein Schreiben wurde ignoriert. So entwickelte sich ein Groll über diese Art der Verkehrsteilnehmer (obwohl ich selbst Rad fahre)

    • Profilbild von Jens
      # 25.07.22 um 09:23

      Jens CG-Team

      Verstehe deine Ansicht. Es kommt nur immer darauf an, WIE jemand mit dem Scooter auf dem Gehweg fährt. Wie du sagst gilt das rücksichtslose Fahren leider für Scooter- wie Radfahrer gleichermaßen. Gibt in beiden Gruppen guten wie schlechte Fahrer.

    • Profilbild von Dagobert Duck
      # 29.07.22 um 14:17

      Dagobert Duck

      Das funktioniert in beide Richtungen. Würde ich für jedes mal, dass ich einen auf dem Radweg rumlatschenden (oder stehenden) Fußgänger ausweichen muss 5€ bekommen, ich müsste nicht mehr arbeiten

    • Profilbild von Fox Slider
      # 01.08.22 um 06:41

      Fox Slider

      Es wundert mich, dass es jemand schafft, eine noch schlechtere Meinung zu den Dingern zu haben als ich bis vor wenigen Wochen. Ich wurde fast wild wenn mir ein E-Scooter im Weg rumfuhr oder mir meine wenigen Meter Fußweg streitig machte. Bis ein Bekannter mit so einem Teil auftauchte und ich langsam begriff, welchen gigantischen Freizeitwert die Roller haben. Mit meiner Arthrose bin ich nicht mehr so gut zu Fuß, worunter nur mein Hund mehr als ich litt. Das mich der Roller nahezu überall hin begleiten kann (weil er so einfach in den Kofferraum passt und auch mal eine Treppe runtergetragen werden kann), lässt das Gassigehen wieder richtig Spaß machen. Auch das Auto freut sich, weil es nicht für jeden Kleineinkauf einen Kaltstart hinlegen muss. Jetzt bin sehr gespannt, welche Blicke ein alter Sack auf einem modernen E-Scooter ernten wird. Mir selbst ist wohl nur der Helm peinlich. Mal schauen, ob es etwas gibt, was man mit einem Basecap tarnen kann.

  • Profilbild von derBen
    # 24.07.22 um 20:24

    derBen

    Hallo

    Also erstmal super geschrieben – so sehe ich das auch.

    Meine "Probleme sind jedoch":

    – die absolute Unfähigkeit der (deutschen) Gesellschaft die mit den Teilen nicht gescheit umgehen.
    – Geschwindigkeiten: 15/20 KM bis z.B 16 Jahren – 16 Jahre gerne bis 25 KHM und Helmpflicht.
    Warum kann das Teil nicht einfach wie bei eBike fahren?
    – Unterstützung durch "mein Land beim Kauf " – 30% Zuschuss zum Bike oder Scooter um den ganze Auto Bullshit entgegen zu wirken (ich bin leidenschaftlicher Autofahrer) aber irgendwie muss man doch mal einfach WEITERDENKEN und überlegen wo wollen wir denn in 15 Jahren stehen und wie soll unsere Welt aussehen.

    • Profilbild von Regina Lewis
      # 25.07.22 um 16:19

      Regina Lewis

      Wie soll das gehen bei den Scotter Vermietungen mit dem Helm gehen ?…Möchtest Du einen Helm tragen wo vorher schon 20 Speckköpfe drin waren? Bei dem Gedanken dreht sich mir der Magen um. Oder müssen jetzt alle einen Helm überall rumtragen weil sie eventuell vielleicht mal fahren möchten?…

  • Profilbild von ger-slash
    # 24.07.22 um 20:58

    ger-slash

    Ich kann auch nicht verstehen warum die Vermieter den Benutzer der Roller nicht stärker in die Pflicht nehmen.
    So könnte man die Roller bei Rückgabe entweder an ein Ladeterminal oder eine Rückgabestation anschließen müssen oder "anketten" und den Benutzer erst dann aus der Haftung entlassen.
    Das dürfte technisch durchaus machbar sein. Die Dinger haben sich auch GPS.

  • Profilbild von Speedgeier
    # 24.07.22 um 21:05

    Speedgeier

    Waren in "D" auch stärkere E-Scooter zulassungsfähig, wie im übrigen Europa, hatte ich längst einen. Doch meine "letzte Meile" zu Bis und Bahn hat , hier im Bergischen, leider 16%Steigung. Und dass schaffen die, in "D" zulassungsfähig, Leistungsgewicht reduzierten E-Scooter halt nicht.

    • Profilbild von Peter
      # 24.07.22 um 22:46

      Peter

      VMAX schafft es und ist legal.

    • Profilbild von Jens
      # 25.07.22 um 09:25

      Jens CG-Team

      Der D38D, den ich jetzt aktuell fahre, schafft laut Datenblatt 20%. Kann das nicht exakt überprüfen, aber der kommt am Hang schon vergleichsweise gut zurecht.

    • Profilbild von Marcel Stark
      # 25.07.22 um 19:21

      Marcel Stark

      Der Soflow SO4 pro hat mit 16% Steigung nicht das geringste Problem da fährt der locker hoch.

    • Profilbild von Sandor
      # 25.07.22 um 21:13

      Sandor

      Mein IO Hawk Legend schafft bisher auch jeden Berg. Da gibt es große Unterschiede.

  • Profilbild von Martin
    # 24.07.22 um 21:17

    Martin

    Sehr gut geschrieben, deckt sich in vielen Dingen mit meinem Denken. Nur habe ich am Ende viel Geld in ein geniales Faltrad investiert statt in einen Scooter.

  • Profilbild von Gast
    # 24.07.22 um 22:20

    Anonymous

    Mich nerven die Dinger nur noch. Hier in Berlin fahren die meisten rücksichtslos auf dem Bürgersteig. Nicht das die Roller überall rumstehen, jetzt muss man noch aufpassen das man nicht von hinten überfahren wird. Durch die kostenlose Nutzung von öffentlichem Straßenland sind die E-Scooter und E-Roller nur noch ein finsteres Geschäft geworden. Wer seine Roller am besten auf dem Bürgersteig platziert, macht das Geschäft. Das Schlimmste ist, dass ich kaum noch einen Parkplatz für meine Maschine finde, weil überall die sch… Teile herumstehen.

  • Profilbild von Tobi
    # 24.07.22 um 22:21

    Tobi

    Für viele dürften auch 45km/h E Roller eine Alternative sein.

    1€ Strom auf 100km, man kann überall parken, fährt an allen Staus vorbei und die Dinger machen Spaß.

  • Profilbild von Yeharley
    # 25.07.22 um 00:12

    Yeharley

    Ich fahre seit Anfang an einen Ninebot G30D (über 60 km Reichweite) bin äußerst zufrieden und habe schon sehr viele Autofahrten eingespart, meine Versicherung kostet übrigens 17 Euro,
    aber die (Benutzer der) Leihscooter sind ein echtes Problem!

  • Profilbild von Lars
    # 25.07.22 um 07:16

    Lars

    25kmh für private Scooter und 20kmh für Vermieter wäre nicht schlecht.

  • Profilbild von Randomblame
    # 25.07.22 um 08:51

    Randomblame

    Eigentlich eine gute Alternative zum eBike, aber die Miet-Roller müssen wieder von den Strassen verschwinden.
    Auf einem privaten Roller sind mir noch nie 2 oder mehr Personen auf der falschen Straßenseite entgegen gekommen, die mich mit Schlangenlinien fahren von der Fahrbahn drängen wollen. Die liegen Nachts auch nicht so auf dem Radweg, dass man sich fast das Genick bricht. Teilweise werden die bei uns absichtlich so abgelegt, dass man darüber stürzen soll und es sind leider oft Ausländer, die das bei uns hier tun (mehrfach beobachtet)! Deutsche sehe ich kaum auf Leih-Rollern und nein, ich bin weder Hater noch Rassist. Zumindest bei uns hier ist es einfach so!
    Freitag/Samstag Nacht ist es bei uns besonders schlimm, denn dann werden 90% der Leih-Roller von Besoffenen oder anderweitig angetörnten Spacken gelenkt, die zu zweit oder gar zu dritt unterwegs und auf Kravall gebürstet sind, und die Polizei schaut im schlimmsten Fall auch noch untätig zu.
    Die Verleiher und Ausleiher müssten viel mehr in die Pflicht genommen werden, denn so wie das aktuell läuft, geht garnicht.
    Ich hätte nie gedacht, dass es nötig sein würde eine Art eScooter-Eignungsprüfung einzuführen, aber anscheinend vergisst man sofort alle Verkehrsregeln, sobald man sich auf so einen Leih-Roller stellt.

    • Profilbild von Jens
      # 25.07.22 um 09:35

      Jens CG-Team

      Herkunft der Fahrer ist für die Thematik erstmal nicht relevant, und es kommt dann halt immer leicht rassistisch rüber wenn man meint, das trotzdem erwähnen zu müssen. Da darfste dich dann über den Vorwurf nicht wundern.

      Unabhängig davon: dass man sich absichtlich an den liegenden Scootern verletzen soll ist doch hoffentlich die absolute Ausnahme. Den meisten, die ihre Scooter so "abstellen", ist es anscheinend einfach egal – kann ja eh nicht nachverfolgt werden.

      Nur beim letzten Teil kann ich dir zustimmen, am Wochenende sieht es nachts hier in Köln ähnlich aus. Viele fahren zu zweit auf den Rollern, Alkohol ist da auch öfter im Spiel. Wirft jetzt auch nicht das beste Licht auf die E-Scooter.

      • Profilbild von Alex
        # 28.07.22 um 00:54

        Alex

        Bei uns werden Rollerfahrer nachts permanent von der Polizei angehalten, weil viele denken man kann betrunken mit den Teilen noch fahren

  • Profilbild von Regina Lewis
    # 25.07.22 um 09:59

    Regina Lewis

    Ich habe mir inzwischen auch einen zugelegt…Den große von Trittbrett Paul. Ich brauch 20min zu Fuss zur S-Bahn,fahre dann nochmal 15 min damit. Verspätungen,Ausfälle überfüllte Züge, gingen mir auf den Keks. Ich brauche zwar länger zur Arbeit,aber das is mir egal…Es ist angenehmer damit zu fahren als an Bahnhöfen zu warten,in vollen &dreckigen Zügen zu stehen. Auch arbeite ich in 2 verschiedene Häuser und damit ist das hin und her fahren leichter und schneller

  • Profilbild von Michael MSP
    # 25.07.22 um 16:34

    Michael MSP

    Ich fände gut wenn man mit einem E-Scooter auf Arbeit fahren könnte, ich denke aber das die E-Scooter mit Straßenzulassung nicht die Steigungen packen werden. Da muss sich dringend was ändern dass wir auch stärkere E-Scooter mit Straßenzulassung bekommen zudem wäre 30km/h auch nicht verkehrt um nicht die totale Behinderung zusein. Jedes Fahrrad ist schneller

    Ich fahre 17kilometer auf die Arbeit mit Steigungen von 28% an zwei Bergen.

    Wenn jemand ein passenden E Scooter kennt würde ich mich über Erfahrungen Berichte damit freuen.

  • Profilbild von Dibe
    # 25.07.22 um 18:17

    Dibe

    Andere Länder schaffen es auch, das Chaos auf den Strassen zu verhindern.
    Stellt man den geliehenen Roller nicht an einen der vielen „grünen“ Bereiche ausserhalb von Fusswegen … ab, kann man sich nicht ausloggen und die Uhr läuft weiter. Ist docch ok?!
    Und klappt zuverlässig. Das Chaos in Berlin zB wäre vermeidbar. Hunderte liegen in der Spree oder irgendwo im Grunewald oder man läuft Slalom.
    Genutzt und weggeworfen oft von den ach so grünen Gutmenschen, die sich auf die Strasse kleben…
    Trotzdem tolle Erfindung bei „sorgfältiger“ Nutzung.

  • Profilbild von achgehdoch
    # 25.07.22 um 19:33

    achgehdoch

    Ich hoffe, die Dinger verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind. Wenn ich diese winzigen Räder sehe, vergehts mir. Sicherheitstechnisch ein Gau und letztlich der Elektroschrott von morgen. Dann noch dieses Chaos mit den ganzen verschiedenen zugelassenen Geschwindigkeiten bei den ganzen E-Dingern, wer denkt sich sowas bloß aus. Davon ab, an wievielen Tagen möchte man in D wirklich auf 2 Rädern unterwegs sein?

  • Profilbild von EUCISNOCRIME
    # 26.07.22 um 11:47

    EUCISNOCRIME

    Liebe Redaktion,

    Ihr Verfügt über eine große community! Es wäre cool, wenn Ihr, wir für die legalisierung von EUC's werben würdet. Ich fahre selber ein elektro Einrad und habe immer Angst im Nacken, erwischt zu werden…

    Die Dinger sollen an die Öffentlichkeit, auch gerne mit Einschrenkungen (extra Führerschein oder Prüfung)

    Gruß

  • Profilbild von Shadow
    # 26.07.22 um 18:08

    Shadow

    Ich hab mir auch einen 2ten Scooter zugelegt, aber keinen E-Scooter. Nach mehreren Überlegungen hab ich mich doch für die Tretvariante entschieden und bin damit sehr zufrieden. Ich finde aber auch, dass nicht jeder einen E-Scooter fahren solle und man dafür einen Führerschein machen sollte. Gerade in der Stadt fahren die Teilweise, wo und wie sie wollen und das regt nicht nur die Fußgänger auf. Dennoch denke ich aber auch, das Deutschland einfach nicht für E-Mobilität breit ist und, wie in anderen Kategorien auch, hinterher hingt. Vielleicht bessert sich das noch, in den nächsten Jahren, aber ehrlich gesagt bezweifle ich das sehr stark.
    Gute Fahrt weiterhin!

  • Profilbild von smock
    # 26.07.22 um 19:48

    smock

    Hatte ab 2017, damals noch nicht legal wegen fehlender Verordnung, einen M365 von Xiaomi…hab mir dann 2019 einen ninebot G30D gekauft und mit dem Pendel ich täglich ca. 4 km zum Zug. Hat auch schon 5000km runter, aber dank ein bisschen Pflege und neuen lagern läuft er top. Die 20kmh sind halt ein Witz, da wird man sogar auf dem Fahrradweg zum Verkehrshindernis….

  • Profilbild von timchen
    # 27.07.22 um 16:21

    timchen

    Meinen ersten M365 habe ich über Chinagadgets gekauft, damals 💚

  • Profilbild von Tobias Wokan
    # 27.07.22 um 16:40

    Tobias Wokan

    Kann mir bitte jemand Modelle nennen, die mehr Zuladung als die 120 kg aushalten – ich bin halt etwas breiter auf den Hüften, aber so ein Scooter wäre für mittelweite Entfernungen schon ganz nett.
    Ein Traum wäre natürlich mit rausnehmbarem Akku … und deutsche Straßenzulassung versteht sich ja von selbst.

    • Profilbild von Alex
      # 28.07.22 um 00:58

      Alex

      Deiner Gesundheit zuliebe und den Pflegekräften, die dich irgendwann mal versorgen, nimm ein Fahrrad.
      Nix für ungut

      • Profilbild von Marph
        # 28.07.22 um 09:31

        Marph

        Was für eine dumme und fiese Antwort ist das denn Alex? Überlege Dir nochmal was Du da von Dir gibst.

        @Alex: Deiner Gesundheit zuliebe und den Pflegekräften, die dich irgendwann mal versorgen, nimm ein Fahrrad.
        Nix für ungut

        • Profilbild von Gast
          # 04.08.22 um 18:35

          Anonymous

          @Marph: Was für eine dumme und fiese Antwort ist das denn Alex? Überlege Dir nochmal was Du da von Dir gibst.

          Danke, ist nett von dir, aber erwartbar … schade halt nur, dass niemand sonst mir anscheinend WIRKLICH helfen kann.
          Was Leute wie Alex halt auch nicht begreifen (oder wissen) ist, dass es in dieser Gesellschaft gar nicht gewünscht ist, dass man abnimmt: Es ist viel billiger sich fett zu fressen als gesund zu ernähren, immer mehr Sachen kommen zu einem direkt nach Hause (Unterhaltung, Shopping, Essen auch …), sogar immer mehr Arbeit kann von zu Hause erledigt werden. Und wenn du dann doch was für deinen Körper tun willst und dir ein Trainingsgerät zulegen willst, stößt du auch da schnell an Grenzen, da die auch dann oft nur bis 100 oder 120 kg belastbar sind. Ist natürlich super wenn du tatsächlich was tun willst und weißt, dass Joggen nicht der Weg sein wird (Stichwort Belastung der Gelenke und Knochen) und du keinen Pool mit olympischen Maßen in deiner Plattenbau-Wohnung hast, aber halt auch ein Crosstrainer dich nicht tragen wird (und im Übrigen auch dein Fahrrad nicht – Stichwort Speichenbruch).

      • Profilbild von Tobias Wokan
        # 04.08.22 um 18:27

        Tobias Wokan

        Oh wow … so einen Kommentar hab ich ja noch nie gehört – Danke.
        Rechnen wir doch mal nach:
        15 Minuten Fahrrad fahren sind ca. 150 kcal und 15 Minuten Stehen (was anderes macht man auf so einem Roller ja nicht) sind ca. 25 kcal, also 125 kcal höherer Verbrauch.
        Wenn ich das also jeden Tag machen sollte (was nicht passieren wird, weder Fahrrad noch Scooter), wären das im Jahr 125 * 365 = 45625 kcal oder umgerechnet in Fett (930 kcal sind 100 g) = 4,905 kg
        ca. 5 Kilo in einem Jahr – Hallelujah, ruft die Krankenkassen an, das Problem ist gelöst.

        Weißt du was mich an Antworten wie deiner so nervt – es ist die einzige auf meine Frage und sie ist absolut nicht hilfreich … jemand sucht etwas und dann weiß man die Antwort und teilt sie oder man weiß sie nicht, dann hält einfach mal seinen Mund.
        Wenn ich die Frage formuliert hätte als "Mein Freund und ich wollen zusammen auf dem Ding fahren, bringen ZUSAMMEN aber über 120 kg auf die Waage …" hättest du mir dann auch geraten, dass wir beide einfach auf je 60 Kilo abnehmen damit es wieder passt?

  • Profilbild von Georg-heinz gottschaemmer
    # 30.07.22 um 15:22

    Georg-heinz gottschaemmer

    Die Zulassung von Leih e scootern war in dieser Form von Anfang an ein Fehler. Feste Rückgabe Plätze sind ein muss. Ist doch ganz einfach: solange der nicht an einem Ständer eingeloggt ist, bezahlt der Mieter weiter. PUNKT
    Diese Plätze müssen auch nicht alle 100m sein. Man leiht sich ja keinen scooter für 300m. Ein paar meter laufen muss schon drin sein. Ich habe seit einem Jahr 2 e scooter, ich bin oft in ganz Deutschland in Fußgängerzonen unterwegs. Da kann man nur einmal morgens mit dem Auto reinfahren, beim nächsren Termin in der nächsten Stadt geht das schon nkcht mehr. So kann ich 400-500m von meinem Ziel entfernt parken und fahre dann mit dem scooter, brauche ich dann doch noch etwas aus dem Auto, ganz einfach. Ich fahre kurz ins Nachbar Or um jemanden zu besuchen, nichts einfacher als dass, mit escooter bin ich in der Regel sogar schneller als mit dem Auto. Die Einsatzmöglichkeiten sind fast unbegrenzt, für mich ist dass das Fortbewegungsmittel der Zukunft. Ich bin übrigens 67, habe da sogar Spaß daran.

  • Profilbild von Gast
    # 31.07.22 um 23:48

    Anonymous

    Interessant finde ich an der Diskussion, dass wie selbstverständlich immer davon ausgegangen wird, dass der letzte Nutzer den Roller in störender Weise abstellt.

    Nur: der ist es nicht immer!

    Letzens bei mir in der Straße abends so einen Roller-Aufsteller beobachtet, wie er die Dinger in 10cm Abstand von den Haustüren abgestellt hat – natürlich genau so, dass sie auf den Gehweg ragen. Unverständlicherweise auch immer vier Stück nebeneinander.

    Und betrunkene Jugendliche, die ordentlich abgestellte Roller in den Weg gestellt haben, habe ich auch schon beobachtet…

    • Profilbild von Jens
      # 01.08.22 um 09:23

      Jens CG-Team

      Ja, das gibt es sicher alles auch. Ich glaube schon, dass es in den meisten Fällen die Fahrer sind, aber das ist auch nur ein Gefühl. Glaube nicht, dass es dazu verlässliche Zahlen gibt. 🙂

  • Profilbild von Mux Mastermann
    # 02.08.22 um 09:37

    Mux Mastermann

    "Und selbst für Autofahrer wäre es doch sicher praktisch, nicht darauf angewiesen zu sein, einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Ziels (oft der Arbeitsplatz) finden zu müssen, wenn man die „letzte Meile“ auch mit dem E-Scooter zurücklegen kann, der bequem in den Kofferraum passt."

    Jipp, darf ein guter Bekannter von mir zwangsläufig. Der örtliche Stromversorger bzw die Stadt bekommt es seit 2018 (!) nicht geschissen eine Stromladesäule vor seine Arbeitsstätte zu bauen. So darf er seinen Tesla in ungefähr 1,6 Km Entfernung parken und den Rest mit dem E-Scooter zurücklegen. Schöne neue Welt ^_^

  • Profilbild von Christian
    # 08.08.22 um 07:01

    Christian

    ZWEI Personen auf einem Scooter?
    Hier in Düsseldorf ist es mittlerweile üblich, zu DRITT drauf zu stehen!

    Leider passieren viel zu wenig schwere Unfälle dadurch.

    Aber selbst wenn man dem Anbieter ein Foto mit Datum, Uhrzeit und Standort schickt, reagieren die NULL
    Weil die einfach immer noch zu viel Geld damit verdienen.

    • Profilbild von Jens
      # 08.08.22 um 09:51

      Jens CG-Team

      Unfälle wünscht man auch den Leuten nicht, die sich nicht an die Regeln halten. Und andere Leute zu fotografieren und dann irgendwo anzuschwärzen… ich weiß ja nicht. Mag noch gerechtfertigt sein, wenn andere Personen offensichtlich gefährdet werden, aber nicht bei jeder kleinen Ordnungswidrigkeit.

      Davon abgesehen wird der Anbieter das auch nicht verfolgen, es ist ja Sache des Ordnungsamts oder der Polizei, das zu ahnden.

      • Profilbild von Christian
        # 11.08.22 um 14:51

        Christian

        Ich fahre zu 80 Prozent mit dem Rad, bin also diesen wandelnden Bomben, die dann Ja auch noch fahren wie sie wollen (gegen den Radweg, Bürgersteig usw) permanent ausgesetzt.

        Und ja: ich wünsche, daß da mehr passiert, damit die Politiker mal wach werden und den Unsinn besser reglementieren.

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