Lemorele 7-in-1 USB-C Hub mit LAN-Port für 25,33€ bei Amazon

Auch wenn MacBooks angeblich bald wieder mit mehr Ports ausgestattet werden, sind diese USB-C Hubs immer noch unabdingbar. Der Lemorele 7-in-1 USB-C Hub bietet sogar ganz old school einen LAN-Port.

Lemorele 7-in-1 USB-C Hub Design

  • Lemorele 7-in-1 USB-C Hub

Lemorele 7-in-1 USB-C Hub aus Aluminium

Sämtliche USB-C Hubs sehen sich eigentlich mehr oder weniger ähnlich. Bei dem Modell von Lemorele handelt es sich um einen Hub mit fest integriertem Kabel. Es gibt theoretisch aber auch Modelle, die wie der Omars USB-C Hub fest an dem Notebook integriert werden. Das fest integrierte Kabel ist dabei 15 cm lang und belegt einen USB-C Port eures Computers. Der Hub selbst ist dabei genauso lang, in der Breite sind es knapp 4 cm.

Lemorele 7-in-1 USB-C Hub angeschlossen USB-C

Die Verarbeitung lässt dabei etwas zu wünschen übrig. Zwar erlaubt sich der Hersteller keine großen Schnitzer, die Kanten sind aber etwas scharf. Der Hersteller wirbt mit einem Aluminiumgehäuse, welches allerdings nur auf der „Oberseite“ und „Unterseite“ zu finden ist, die Ports sind in Kunststoff gehüllt. Das hilft nicht unbedingt bei der Hitzeentwicklung des Hubs, der Hub ist aber noch nicht zu heiß geworden. Möchte man kleinlich sein, könnte man kritisieren, dass der Ethernet-Port wie nachträglich eingebaut wirkt. Das möchte Lemorele wohl wiedergutmachen, in dem man einfach random Sticker mit in den Lieferumfang legt. Immerhin.

Lemorele 7 in 1 USB C Hub Verarbeitung

Mit 100W USB-C Port

Es handelt sich bei dem Lemorele Hub um einen 7-in-1 USB-C Hub. Das heißt, dass man für den Port, den der Hub im Notebook belegt, sieben Ports bekommt. Dazu gehören ein USB-C Port, ein HDMI-Port, zwei USB-A Ports, ein SD-Slot, ein microSD-Slot und ein Ethernet-Port. Damit sind die wohl wichtigsten Ports belegt, eventuell könnte man sich noch einen 3,5 mm Klinkenanschluss wünschen.

Lemorele 7-in-1 USB-C Hub Ports belegt

Der USB-C Port ist praktisch, da er den belegten Port im Notebook wiederherstellt. Der Anschluss bietet dabei Unterstützung für 100W Passthrough, so dass ihr damit zum Beispiel auch ein großes MacBook Pro 16″ laden könntet. Falls man ein Notebook mit ca. 65W Leistung nutzt, sind die 100W praktisch, da man so weitere Peripheriegeräte über die beiden USB-A Ports laden kann ohne Leistung beim Laden zu verlieren. Die beiden USB-A 3.0 Ports bieten eine theoretische Übertragungsrate von 5 Gbps. Es handelt sich also um USB 3.1 Gen 1.

Lemorele 7-in-1 USB-C Hub USB

Das heißt leider auch, dass die Datenübertragung nicht die schnellste ist. Im Test mit einer 1 GB Testdatei kommen wir leider nur auf eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 12.5 Mb pro Sekunde, was ziemlich langsam ist. Die Geschwindigkeit hängt natürlich immer von mehreren Faktoren wie der Dateigröße- und Menge ab, trotzdem ist der Wert unterdurchschnittlich. Zeitgleich kann man über die USB-A Ports aber auch Gadgets wie Smartphones, Kopfhörer oder Smartwatches laden. Da die maximale Leistung pro Port nur 4,5W beträgt empfehlen wir aber nur Gadgets mit kleinem Akku.

Auch bei den beiden SD-Slots bekommen wir keine sonderlich gute Übertragungsgeschwindigkeit. Die beworbene Geschwindigkeit von 104 Mb/s konnten wir nicht erreichen, unsere Geschwindigkeit im Test lag immerhin bei 25 Mb/s. Aber auch das hängt natürlich von der gewählten SD-Karte, Dateigröße- und menge ab. Dafür können beide SD-Slots gleichzeitig benutzt werden, was bei den meisten Ports nicht der Fall ist.

HDMI & Ethernet-Port

Während man die anderen USB- und SD-Ports auch schon in günstigeren Modellen bekommt, sind gerade der HDMI-Anschluss und der Ethernet-Port nicht immer unbedingt gegeben. Bei dem Ethernet-Port, also dem LAN-Anschluss, handelt es sich um einen gewöhnlichen 1 Gbps Port. Um eine entsprechende Geschwindigkeit zu erreichen, soll man allerdings darauf achten, ein CAT6 Ethernet-Kabel zu benutzen. Mittlerweile benutzen die meisten wohl eh WLAN, wenn man aber mal größere Dateien downloaden muss, bietet sich ein fester Anschluss manchmal an.

Lemorele 7-in-1 USB-C Hub LAN Port

Wenn man noch einen externen Monitor an seinem Notebook nutzen möchte, benötigt man einen HDMI-Port. Wer noch einen älteren Monitor nutzt, sollte sich den Novoo 9-in-1 Hub mit VGA-Port anschauen. Auf diesen verzichtet Lemorele hier verständlicherweise. Der HDMI-Anschluss unterstützt 4K Auflösung, allerdings nur bei 30 Hz Bildwiederholrate. Wer wirklich daran arbeitet, sollte dabei gut überlegen, ob 4K ein Muss ist und ob man dann mit dieser Bildwiederholrate leben kann. Bei meinem Setup nutze ich den Xiaomi 34″ Curved Gaming-Monitor mit 1440p, da sind 50 Hz möglich, was meiner Meinung nach das Minimum ist. Mit 30 Hz sind die Cursor-Bewegungen und das Scrollen nicht ganz so flüssig. Im Testzeitraum hatte ich im Gegensatz zum Novoo 6-in-1 USB-C Hub kein mal, wo die Verbindung zum Monitor abbrach und ich ihn neu starten musste.

Einschätzung

Mittlerweile haben wir schon so einige USB-C Hubs von Amazon getestet. Diese sind sich alle relativ ähnlich und der Lemorele ist komplett auf Augenhöhe mit dem iVANKY USB-C Hub, den ich hier seit geraumer Zeit nutze. Die Verarbeitung könnte etwas besser sein und auch die Datenübertragungsgeschwindigkeit ist niedriger als bei den Modellen von Novoo, was man beachten sollte. Wer also regelmäßig Daten hin- und herschiebt sollte darauf achten und vielleicht eher zu einem anderen Modell greifen. Auch wer unbedingt einen 4K Monitor nutzen möchte, sollte sich den UGREEN Hub mit 60 Hz-Support anschauen. In meinem Setup hat der Lemorele 7-in-1 USB-C Hub konstant gute Arbeit verrichtet. Die Entscheidung kann man aber auch einfach vom Angebot abhängig machen.

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Kommentare (2)

  • Profilbild von Konsolero
    # 12.09.21 um 11:18

    Konsolero

    Sieht aus wie nahezu alle andren china billig USB-C Hubs.
    Interesannt wäre zu wissen wie hoch die Leistungsaufnahme von dem Teil ist und wie warm dieser bei Auslast wird. Denn das sind meistens die Hauptprobleme dieser china bilig usb-c hubs (oft sogar auch bei den teureren).

  • Profilbild von Rick
    # 12.09.21 um 15:09

    Rick

    Ich hab das Ding hier. Sieht in der Realität *weitaus* besser aus als auf den Fotos hier. Vom ästhetischen Gesichtspunkt aus gesehen stinkt der hier so schwärmerisch beworbene iVANKY klar dagegen ab.
    Den iVanky hatte ich auch, hab ihn aber verschenkt. War mir zu gross und zu hässlich.

    Das Aluiminiumgehäuse schliesst auf vier Seiten nahtlos ab, nicht wie hier beschrieben nur auf der Ober- und Unterseite. Von der hier beschriebenen Kunststoffumhüllung der Ports ist nicht zu sehen. Die einzig sichtbaren Kunststoffelemente sind der rückseitige Abschluss, dem das Kabel entspringt, sowie der Ethernet port auf der gegenüberliegenden Seite. Letzterer jedoch wird dadurch zum Akzent, der den Hub tatsächlich optisch aufwertet.

    Eine erwähnenswerte Wärmeentwicklung ist mir bisher nicht aufgefallen, wobei ich jedoch erwähnen sollte, das ich den Hub nicht regelmässig im Einsatz habe. Er dient meist als Begleiter für ein Teclast F5 2-in-1 convertible Notebook.
    Laden über USB-C PD funktionierte bislang ohne jeglichen Schluckauf bei allen verwendeten Geräten. Ich würde mir beinahe wünschen, die Durchsatzraten wären geringer, dann würden die Temperaturen der von mir verwendeten USB Sticks vielleicht unter dem Niveau der Kernschmelze bleiben.

    Ich habe eigentlich nur einen einzigen Kritikpunkt an diesem meiner Meinung nach ansonsten grundsoliden und schicken Hub…

    Der Name, der natürlich (wie sollte es auch anders sein) prominent auf der Oberseite plaziert ist: "Lemorele"
    Ausnahmslos alles, was sich da bei mir an Assoziationen auftut, ist eher peinlicher Natur. Ich denke da an so ziemlich alles von Damenbinden über probiotische Joghurts oder Margarine bis hin zu Duftkerzen. Cyberpunk Potenzial gleich null.
    Wenn mir als erstes "Amorelie" durch den Kopf schiesst, fühle ich mich noch gut bedient.

    So gesehen ist der Hub vielleicht das ideale Geschenk für die Partnerin.

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