Ninebot Max G3 Pro – Segway stellt das neue Flaggschiff mit vielen Verbesserungen vor
Segway veröffentlicht mit dem Ninebot Max G3 Pro ein Upgrade des Flaggschiff-Modells Max G3. Das bietet eine ganze Reihe an Verbesserungen, von Blinkern am Heck über Tracking für Android-Geräte bis hin zu echten 100 Kilometern Reichweite bei 20 km/h.
- Ninebot Max G3 Pro D
- bei Segway (1199€ | Verkauf nur über Fachhändler)
Inhalt
Technische Daten des Ninebot Max G3 Pro D
| Maximale Reichweite | 100 km |
| Maximale Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Maximales Transportgewicht | 130 kg |
| Batterie | 899 Wh |
| Motorleistung | 2300W Höchstleistung |
| Eigengewicht | 24,9 kg |
| Abmessungen (Länge/Höhe/Breite) | k.A. |
| Abmessungen (zusammengeklappt) | k.A. |
| Preis | 1199€ |
Die Fortsetzung von Segways beliebtesten E-Scooter
Am 7. Oktober hat Segway in Köln gleich zwei neue Modelle für den deutschen Markt präsentiert, die ab diesem Tag auch gleich erhältlich sind. Neben dem ZT3 Max D ist es vor allem der Max G3 Pro D, der für Aufsehen sorgen dürfte. Dessen Vorgänger, der Max G3 D, ist nicht nur einer von Segways erfolgreichsten E-Scooter sondern auch einer der meistverkauften in Deutschland. Seit Marktstart hat man laut eigenen Angaben über 100.000 Stück verkauft.
Mit den beiden neuen Modellen will Segway gleich ein ganz neues Kapitel der Unternehmensgeschichte starten und bietet einige Funktionen, die wir hier zum ersten Mal sehen. Der Kundensupport soll deutlich verbessert; ein deutschlandweites Händlernetzwerk aufgebaut und die Möglichkeit zur Reparatur für Kunden vereinfacht werden.
Blinker, GPS, Reifen – alles neu
Auch der Roller selbst zeigt einige Neuheiten auf. So gibt es nun erstmals Blinker auch am Hinterrad – das ist etwas, dass sich viele seit langem wünschen und das auch wir schon mehrfach angemerkt haben. Die Blinker im Lenker behält der Roller natürlich ebenfalls, nun wird aber die Sichtbarkeit von hinten deutlich verbessert. Eine Unternehmensneuheit ist das Konzept aber genau genommen nicht: Der bereits im Sommer angekündigte Max G3 Plus für den globalen Markt hat sie ebenfalls.
Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung von Find Hub. Damit können nun auch Besitzer von Android-Smartphones ihren Roller orten. Die Funktion war bisher iPhone-Nutzern vorbehalten, die Apple Find My („Wo ist“) nutzen konnten. Das ist beim Max G3 Pro auch weiterhin möglich.
Der Roller hat unterschiedlich große Reifen. Während das Vorderrad 12 Zoll im Durchmesser misst, hat das Hinterrad nur 11 Zoll. Die Bremsscheiben sind größer geworden und die Bremsen nutzen ein „intelligentes Bremssystem“, das ein Blockieren des Hinterrades verhindern soll.
Endlich Ehrlichkeit bei der Reichweite?
Die vielleicht erstaunlichste Entwicklung gibt es aber beim Akku und damit bei der Reichweite. Einerseits verspricht Segway-Ninebot, ab sofort bei allen neuen Modellen die Reichweitenangaben präziser zu formulieren. Man sei sich bewusst, dass die Angabe der Reichweite bei 15 km/h unter Testbedingungen wenig hilfreich sei, weshalb man bereits vor einer Weile dazu übergegangen ist, zusätzlich die Reichweite bei 20 km/h anzugeben. Nun geht man einen Schritt weiter.
Die Angabe soll sich nun auf echte Alltagsbedingungen beziehen, also Fahrten auf echten Straßen im Sport-Modus bei durchgehend 20 km/h. Außerdem endet der Test, sobald der Roller nur noch 60% seiner Höchstgeschwindigkeit erreicht; was wohl impliziert, dass man vorher immer die vollständige Entladung des Akkus als Grenzwert genommen hat.
Die Werte werden immer noch schwanken; zu sehr ist die effektive Reichweite vom Gewicht des Fahrers und dem individuellen Fahrverhalten abhängig. Dennoch ist das ein begrüßenswerter Schritt. Sollte Ninebot hier Ernst machen und nun wirklich annähernd präzise und damit ehrliche Reichweitenangaben machen, ziehen wir davor unseren Hut.
Und während man einerseits die tatsächlich Reichweite ehrlicher kommunizieren möchte, verpasst man dem Ninebot Max G3 Pro auch gleich einen größeren Akku mit ganzen 899 Wh Kapazität, rund 300 mehr als beim Max G3 D. Damit soll – selbst unter Verwendung der neuen Maßstäbe – eine Reichweite von 100 Kilometern möglich sein.

Gleichzeitig macht sich der deutlich größere Akku kaum beim Gewicht bemerkbar. Mit 24,9 kg ist der Roller nur 600 g schwerer als der Vorgänger. Damit ist er zwar kein Leichtgewicht mehr, aber weit entfernt von Modellen mit vergleichbarer Reichweite, die teils deutlich über 30 kg wiegen.
Mehr als ein einfaches Upgrade
Dass ein E-Scooter eine Pro-Version bekommt, ist mittlerweile überhaupt keine Besonderheit. Und doch ist der Max G3 Pro mehr als nur ein Standard-Update mit leicht verbesserten Specs. Zu lang ist die Liste an Veränderungen und Verbesserungen: Blinker am Hinterrad; größere Bremsen; größere (Vorder-)Reifen; deutlich größerer Akku bei minimal höherem Gewicht; mehr Motorleistung; Unterstützung von Android Find Hub.
Leider geht das auch mit einer deutlichen Preiserhöhung einher. Segway nennt eine UVP von 1199€ für den Ninebot Max G3 Pro D, was ein Aufschlag von 200 Euro gegenüber dem Max G3 D sind. Das könnte die Schmerzgrenze vieler potentieller Kunden dann doch überschreiten. Es bleibt abzuwarten, wie sehr das angenommen wird, zumal der Verkauf ja nun exklusiv über Fachhändler erfolgen soll.
Hier geht's zum GadgetWenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, erhalten wir oftmals eine kleine Provision als Vergütung. Für dich entstehen dabei keinerlei Mehrkosten und dir bleibt frei wo du bestellst. Diese Provisionen haben in keinem Fall Auswirkung auf unsere Beiträge. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem eBay und das Amazon PartnerNet. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.





Kommentar schreiben