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POCO M6 Pro für 229,90€ vorgestellt: Eine neue Ära für dieses Xiaomi-Smartphone!

Neben den sehr starken POCO X6 & POCO X6 Pro hat die Budget-Marke des Handyherstellers Xiaomi noch ein weiteres Budget-Handy im Gepäck. Das POCO M6 Pro bietet einen neuen Prozessor, ein 120 Hz AMOLED Display und schnelles Laden. Wirft man einen Blick auf die Vorgänger, läutet es eine neue Ära für diese Smartphone-Reihe ein. Bekannt kommt uns das Handy trotzdem vor.

POCO M6 Pro Farben

Technische Daten des POCO M6 Pro

Display6,67″ AMOLED (2400 x 1080p) @ 120 Hz
ProzessorMediaTek Helio G99 Ultra
Grafikchip
Arbeitsspeicher8/12 GB LPDDR4X
Interner Speicher256 GB UFS 2.2
Hauptkamera64 MP (OIS)
8 MP Ultraweitwinkelkamera 119°
2 MP Makrokamera
Frontkamera16 MP
Akku5.000 mAh, 67W Laden
KonnektivitätBluetooth, IR, USB-C, 3,5 mm Klinke, GPS, NFC, Hybrid-SIM
FeaturesFingerabdrucksensor unter Display, IP54
BetriebssystemMIUI 14 auf Basis von Android 13 (HyperOS per OTA-Update)
Abmessungen / Gewicht161,1 x 74,95 x 7,98 mm / 179 g

Neues Design, neues Display

Schon mit dem POCO M5S, denn ein POCO M5 Pro als direkten Vorgänger gab es nicht, hat der Hersteller sich etwas von dem unästhetischen Budget-Look der POCO Phones gelöst. Das POCO M6 Pro geht noch einen Schritt weiter und löst sich vom Plastikbomber-Image. Die Rückseite erinnert dank ihrer Two-Tone-Optik etwas an ein Google Pixel 2 und die Sensoren bohren sich einzeln heraus. Der POCO Schriftzug drängt sich mal nicht ganz so in den Vordergrund und die Farbvarianten Schwarz, Blau und Violett sind deutlich dezenter. Nicht nur die Optik, sondern auch Maße & Gewicht von 161,1 x 74,95 x 7,98 mm und 179 g erinnern uns an das Redmi Note 13 Pro 4G.

POCO M6 Pro Design Rueckseite

Das POCO M5S war das erste M-Handy des Herstellers mit AMOLED-Display. Die Vorgänger setzten zwar schon teilweise auf eine 90 Hz Bildwiederholrate, allerdings mit LCD-Panels. Dem M6 Pro spendiert Xiaomi dagegen ein 120 Hz AMOLED Display im 6,67″ Format. Die Auflösung verbleibt bei FullHD+, die Touch-Abtastrate liegt aber bei stolzen 2160 Hz und dank AMOLED-Panel ist sogar Platz für einen Fingerabdrucksensor unter dem Display. Geschützt wird das Panel dabei sogar noch von Gorilla Glas 5 und kann somit fast mit dem X6 Pro mithalten. Die Bildschirmränder fallen auffallend dünn aus und man verzichtet auf die Displayhalterung aus Kunststoff. Das sieht nicht mehr nach Budget-Handy aus!

POCO M6 Pro Display

POCO M6 Pro mit „Ultra“-Prozessor

Nicht nur optisch gibt es eine Evolution, auch auf der Platine hat sich einiges getan. Der Vorgänger arbeitete bereits mit dem MediaTek Helio G99 Chip, das POCO M6 Pro bekommt sogar den MediaTek Helio G99 Ultra. Tatsächlich finden sich dazu bisher keine bzw. kaum Benchmarks, weswegen wir den Leistungszuwachs noch nicht einschätzen können. Der Prozessor wurde aber noch im 6 nm Verfahren gefertigt und ist damit nicht so effizient wie die neue Dimensity-Reihe. Dafür stockt POCO auch den Speicher auf 8 oder 12 GB LPDDR4X und 256 oder 512 GB UFS 2.2 Speicher auf. Die X-Reihe bekommt hier noch die schnelleren Speicherstandards. Dafür ist der Speicher des POCO M6 Pro erweiterbar.

POCO M6 Pro Prozessor

Dafür implementiert man einen Hybrid-SIM-Slot mit Platz für zwei 4G Nano-SIMs oder einer 4G Nano-SIM und einer microSD-Karte. Aufgrund des Chips unterstützt das M6 Pro eben „nur“ LTE, natürlich auch das Band 20 in Europa. Bluetooth 5.2, ac-WIFi, ein IR-Blaster, Stereo-Lautsprecher, ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und NFC zum kontaktlosen Bezahlen per Google Pay. Der USB-C-2.0-Port verbindet den 5.000 mAh großen Akku mit dem in dem Lieferumfang enthaltenen 67W-Charger, der das Smartphone in knapp 45 Minuten komplett lädt. Das hängt auch von der Effizienz des MIUI 14 Betriebssystems ab, welches hier noch auf Android 13 basiert. Dafür verspricht der Hersteller 2 Jahre System-Updates und 3 Jahre Sicherheitsupdates sowie das Upgrade auf HyperOS per OTA-Update.

POCO M6 Pro Kamera

Nur bei der Kamera gibt es wenig Fortschritt zum POCO M5s. Es gibt eine Kamera weniger, aber auf den 2 MP Portraitsensor kann man gerne verzichten. Das gilt eigentlich auch für die 2 MP Makrokamera, die genau wie eine 8 MP Ultraweitwinkelkamera weiterhin mit von der Partie sind. Schön ist aber, dass der 64 Megapixel Hauptsensor auch optisch stabilisiert wird, was auch gerade in der low-light Fotografie helfen kann. Für Selfies steht eine 16 Megapixel Kamera zur Verfügung.

So läutet Xiaomi eine neue Ära ein

Da hat sich endlich mal was getan! Ein 120 Hz AMOLED Display, 67W schnelles Laden, ein „Ultra“-Prozessor, mehr Speicher, ein überarbeitetes Design und ein besserer Displayschutz? Das sind nicht nur starke Upgrades, sondern generell starke technische Eigenschaften für ein Smartphone, das für 229,90€ mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher in den Verkauf geht. Damit läutet Xiaomi für die M-Reihe und generell für die Budget-Smartphones eine neue Ära ein. Nicht nur die externe Konkurrenz wird sich damit messen müssen. Der Preis ist allein schon eine Ansage. Gerade wenn man berücksichtigt, dass das fast baugleiche Redmi Note 13 Pro 4G wohl 349,90€ kosten soll. Dafür bietet es „nur“ eine bessere Hauptkamera mit einem 200 MP Sensor, aber ist das einen möglichen Aufpreis von 120€ wert?

98425314425c414aa38feb80df1daac4 Hier geht's zum Gadget

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Profilbild von Thorben

Thorben

Mir haben es die China-Smartphones von Xiaomi, Huawei & Co angetan. Wenn ich kein Handy teste, pflege ich unseren Instagram-Kanal.

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Kommentare (9)

  • Profilbild von Gio2109
    # 12.01.24 um 21:16

    Gio2109

    Die Hersteller sollten die Handys endlich mal wieder kleiner machen, es gibt nur noch diese riesigen Knochen…nichts mehr unter 6 Zoll was brauchbar ist.

    • Profilbild von DerHocker
      # 13.01.24 um 08:38

      DerHocker

      Das sehe ich 100% genauso. Leider scheint das Gros des Marktes das anders zu sehen, denn es tut sich in die Richtung "kompakt" seit Jahren nichts. 6 Zoll und größer, abgesehen von ein paar Exoten (ZenFone).
      Immerhin wurde das Pixel 8 minimal kleiner zum Vorgänger…
      Aber grundsätzlich für mich persönlich sind Handys über 160mm erstmal raus.
      Vielleicht versuche ich mal was faltbares wie das Samsung Flip 5 oder das Moto Razr40 Ultra.

  • Profilbild von bouven
    # 14.01.24 um 08:49

    bouven

    Oh Mann… Endlich ein Handy für mich – dachte ich… Und dann kann es kein 5G…
    Gedanklich hatte ich schon zugeschlagen, das wäre genau das richtige für mich. Aber ohne 5G heutzutage natürlich witzlos.

    • Profilbild von Chilli
      # 14.01.24 um 10:04

      Chilli

      Wann benötigt man bitte mal 5G? LTE ist absolut ausreichend fürs Handy.

  • Profilbild von Nico
    # 15.01.24 um 14:33

    Nico

    Lieber das Poco M6 Pro oder das Redmi Note 13?

  • Profilbild von Ich_weiß
    # 15.01.24 um 16:23

    Ich_weiß

    Ist der Fingerabdrucksensor vom Power-Knopf wieder aufs Display gewandert?
    Wenn ja, würde ich es sehr schade finden, da es für mich optimal war.

    • Profilbild von Fla-65
      # 26.01.24 um 21:30

      Fla-65

      Yes. Das sehe ich genauso…der Fingerabdrucksensor unter dem Display sitzt zudem für mein Gefühl etwas zu tief .. Da braucht es je nachdem mit welchem Finger entsperrt wird entweder einen gelenkigen Daumen oder aber doch eine 2.te Hand ( Zeigefinger ). Das war bei dem Sensor in der seitlichen Taste alles kein Thema. Auch macht der Displaysensor bei mir etwas Zicken und spricht nicht wirklich schnell an. Mehr Schein als Sein.

  • Profilbild von Maximilian Musterfrau
    # 17.01.24 um 16:37

    Maximilian Musterfrau

    Dafür gibts doch das X6 Pro 5G … nur heute beim Hersteller mi.com noch mit 10% Rabatt für 342 € mit 12 GB/512 GB. Was mich eher stört, dass beides nur Hybrid-SIM sind.

  • Profilbild von Fionn
    # 17.01.24 um 19:14

    Fionn

    8GB RAM und OLED – genau wie Samsung im S23 Ultra, für 1000€ mehr. Ohne Hybrid-Slot natürlich.

    Samsung sollte sich nicht wundern, dass sie sogar vom Erfinder der Wucherpreise selbst, Apple, rechts überholt werden. Da kann man nur hoffen, dass die endlich mal den Schuss hören und ein bischen an sich und ihrer Produktgestaltung arbeiten.

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