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Samsung Galaxy Z Fold4: Neues Falt-Smartphone vorgestellt | mit 200€ Saturn Coupon

Nicht nur kann man dank Ankaufprämie beim Z Fold 4 weiterhin viel Geld sparen, jetzt gibt es nach dem Kauf (nach abgelaufener Widerruffrist) auch noch einen 200€ Saturn Coupon dazu. Aktuell bekommt ihr das faltbare Smartphone für 1799€ bei Saturn.

Beim kleinen Bruder, dem Z Flip 4 bekommt ihr zwar „nur“ einen 150€ Coupon nach dem Kauf, aber der ist trotzdem perfekt um sich die passende Smartwatch oder Kopfhörer zuzulegen.

Neben der Galaxy Watch 5 und dem Galaxy Z Flip4 hat Samsung auf dem mitteljährigen Unpacked-Event noch ein Falt-Smartphone vorgestellt: das Samsung Galaxy Z Fold4. Auch bei dem neuen Falter verfeinert Samsung das Grundrezept zum wahrscheinlich besten Foldable auf dem Markt.

Samsung Galaxy Z Fold4 Smartphone

Technische Daten des Samsung Galaxy Z Fold4

DisplayAußen: 6,2″ AMOLED, FullHD (2316 x 904 Pixel), 120 Hz LTPO
Innen: 7,6″ AMOLED, 2176 x 1812 Pixel, 1-120 Hz LTPO
Prozessor (CPU)Qualcomm Snapdragon 8+ Gen 1 @ 3,2 GHz
Grafikchip (GPU)Qualcomm Adreno 730 @ 900 MHz
RAM (Arbeitsspeicher)12 GB LPDDR5
Interner Speicher256/512 GB o. 1 TB UFS 4.0 (nicht erweiterbar)
Kamera50 MP f/1.8, OIS, Samsung GN5, PDAF
12 MP Ultraweit, ƒ/2.2 Blende, 123°
10 MP Tele mit 3x Zoom, f/2.4
Frontkamera10 MP, f/2.2 Blende
4 MP UDC, f/1.8 Blende
Akku4.700 mAh mit 25W, 10W kabellos, reverse wireless charging
KonnektivitätDual SIM, LTE Band 20, WLAN 6, BT 5.2, Dual GPS/Galileo/BDS/QZSS, GLONASS, USB-C 3.2 Gen 2
FeaturesFaltbar, NFC, Stereo Speaker,
BetriebssystemAndroid 12  mit OneUI 4.1 Oberfläche
Maße / GewichtGefaltet: 155,1 x 67,1 x 15,8 mm
Entfaltet: 155,1 x 130,1 x 6,3 mm
Gewicht: 263 g

Samsung Galaxy Z Fold4 jetzt noch robuster

Anders als bei dem Flip-Smartphone faltet das Fold4 nicht horizontal, sondern vertikal, ähnlich wie das Mix 4. Samsung hat mit dem ersten Fold mehr oder weniger die Blaupause für solche Foldables kreiert, die man nun immer weiter verfeinert. Klappt man das Smartphone auf, bekommt man ein 7,6″ großes Display mit einer Auflösung von 2176 x 1812 Pixeln, was in einer Pixeldichte von 372 ppi resultiert. Leicht unterdurchschnittlich für ein High-End-Smartphone, aber hoch für ein Tablet. Die Delle ist durch den Faltmechanismus zwar noch zu erkennen, das Ultra Thin Glas des Herstellers Schott ist aber bis zu 45% widerstandsfähiger.

Samsung Galaxy Z Fold 4 eingefaltet Farben

Zudem ist das neue Fold etwas kleiner, 3 mm spart man dadurch ein, das man die inneren Bildschirmränder verdünnen konnte. Dafür wächst das Fold4 auf eine Breite von 130,1 statt 128,1 mm, während es sogar etwas dünner wird. Aufgeklappt misst es gerade einmal 6,3 mm, zugeklappt sind es aber fast 1,6 cm. Insgesamt ist es so noch minimal dicker als das 6,28 mm dünne Vivo X Fold, das aktuell dünnste Smartphone auf dem Markt. Auch das Gewicht konnte man auf 263g reduzieren. Keine Kompromisse geht man bei dem Wasserschutz ein, das Samsung Galaxy Z Fold4 ist nach IPX8 gegen Wasser geschützt und auf der Rückseite kommt Gorilla Glas Victus Plus zum Einsatz.

Samsung Galaxy Z Fold 4 Unter Display Kamera
Die Frontkamera des Hauptdisplays sitzt unter dem Bildschirm.

Viele nutzen das Smartphone aber wahrscheinlich im eingeklappten Zustand, wie ein Smartphone eben. Das ist mit einer Bildschirmdiagonale von 6,2″ verhältnismäßig kompakt, die Auflösung wurde leicht auf 2316 x 904 Pixel gesteigert. Wie auch beim Hauptdisplay bekommt man hier ein 120 Hz AMOLED Display mit LTPO Technik, so dass die Bildwiederholrate adaptiv angepasst werden kann.

Samsung setzt nicht mehr auf eigenen Prozessor

Im Gegensatz zu den S22 Modellen setzen die Falt-Handys nicht auf Samsungs hauseigenen Exynos Prozessor, sondern auf den neuen Qualcomm Snapdragon 8+ Gen 1 Prozessor. Der Octa-Core-Chip mit 3,2 GHz Taktfrequenz und bis zu 10% besserer CPU- und GPU-Performance wird ironischerweise nicht mehr von Samsung, sondern wieder von TSMC hergestellt. Im Gegensatz zum Flip4 gibt es deutlich mehr RAM, ganze 12 GB LPDDR5 Arbeitsspeicher. Dazu kann man entweder 256 GB, 512 GB oder sogar 1 TB UFS 4.0 Massenspeicher auswählen. Theoretisch sind dadurch knapp 1,5 mal so schnelle Schreibgeschwindigkeiten möglich.

Samsung Galaxy Z Fold 4 Design 2

Auf dem Speicher vorinstalliert ist natürlich Samsungs eigenes OneUI 4.1 Betriebssystem auf Basis von Android 12. Dafür verspricht der Hersteller stolze vier Jahre System-Updates und fünf Jahre Security-Updates und damit das längste Updateversprechen auf dem Markt, nur Apple Support geht länger, aber eben ohne Versprechen. Vorinstalliert sind bekanntermaßen Samsungs eigene Apps, aber auch von Google und Microsoft, mit denen man anscheinend kooperiert. Neu ist das Dock bzw. die Taskleiste an der Unterseite, sobald man eine App öffnet. Die soll gerade Multitasking vereinfachen, ähnlich wie beim iPad kann man hier einfach ein Split-Screen-Multitasking mit bis zu vier Fenstern öffnen.

Samsung Galaxy Z Fold4 Taskleiste

Dank dem Prozessor unterstützt das Galaxy Z Fold 4 natürlich 5G auf beiden Slots des Dual-SIM-Fachs, auch eSIM ist möglich. Für lokales Internet steht WiFi 6 zur Verfügung, dazu kommen sogar UWB, A-GPS, NFC zum kontaktlosen Bezahlen und auch ein USB-C 3.2 Gen 2 Anschluss. Über den lädt man den 4.400 mAh Akku mit 25W per Kabel und mit 10W kabellos.

Mit verbesserter Unter-Display-Kamera

Wie auch schon im Vorgänger bekommt auch das Samsung Galaxy Z Fold4 eine Frontkamera unter dem Display. Die scheint nun noch unauffälliger positioniert zu sein und dürfte bei frontaler Ansicht quasi nicht zu sehen sein. Grund dafür ist die neue Subpixel-Anordnung des 4 Megapixel Sensors, der eine Blende von ƒ/1.8 bietet. Bei dieser Auflösung dürfte ein Selfie damit wohl aber nicht für besonders gute Resultate sorgen. Alternativ kann man auch die 10 Megapixel Selfie-Kamera im äußeren Display benutzen, die die gleiche wie im Vorgänger ist.

Samsung Galaxy Z Fold4 Kamera

Auf der Rückseite bringt man das Galaxy Z Fold4 auf das Level des Samsung Galaxy S22 und S22+. So bekommt die Hauptkamera ein Upgrade auf einem 50 MP Sensor mit ƒ/1.8 Blende und optischer Bildstabilisierung. Dazu kommt eine 12 Megapixel Ultraweitwinkelkamera mit 123° Aufnahmewinkel sowie eine 12 Megapixel Telekamera mit 70 mm Brennweite und somit 3-fach optischen Zoom.

Einschätzung

Das Samsung Galaxy Z Fold3 war wohl das erste Foldable-Smartphone, welches nicht nur für Enthusiasten, sondern für die breite Masse geeignet war. Das weiß auch Samsung und überarbeitet den grundsätzlichen Ansatz. Dabei scheint man an den richtigen Stellschrauben zu drehen: besserer Prozessor, bessere Kameras, leicht überarbeitetes Design und wichtige Software-Anpassungen. Für sich gesehen keine großen Änderungen, insgesamt dürften sie das Samsung Galaxy Z Fold4 aber zum besten Foldable auf dem Markt machen. Was unter anderem aber auch daran liegt, dass ein Vivo X Fold hierzulande leider nicht verfügbar ist, obwohl es schnelleres Laden, einen Alert-Slider und das bessere Kamerasystem bietet.

Dem Standing ist sich Samsung bewusst und schreibt dem Samsung Galaxy Z Fold4 1799€ auf das Preisschild, wenn man mit 256 GB auskommt. Die 1 TB Variante kostet stolze 2159€! Wer sich dafür interessiert und vielleicht sogar vom Fold3 oder S22 upgraden möchte, bekommt bis zu 720€ Altgerätprämie bei Saturn. Die teilnehmenden Geräte und alle weiteren Infos könnt ihr hier nachlesen, die Tauschaktion ist online und im Store möglich.

09b86182e6694fa6895bb3bf9730f58d Hier geht's zum Gadget
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Thorben

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Kommentare (12)

  • Profilbild von daniel123456
    # 11.08.22 um 20:11

    daniel123456

    ich bete jeden Tag das sie die Faltbaren Dinger nicht durchsetzten werden. 🙏

  • Profilbild von Gast
    # 11.08.22 um 20:25

    Anonymous

    Geil geil geil 👍

  • Profilbild von Old
    # 11.08.22 um 20:29

    Old

    Meine Oma faltet heute noch

  • Profilbild von Liesl (Grad nicht angem.)
    # 11.08.22 um 22:05

    Liesl (Grad nicht angem.)

    Nun, diesen Batzen Geld wäre ich nie bereit für ein Smartphone zu zahlen, auch wenn ich es mir ganz locker leisten könnte.
    Aber es gibt sicherlich Fans oder Technik-Freaks, die das fix kaufen werden.
    Jedem das seine …….

  • Profilbild von Karloma
    # 12.08.22 um 07:45

    Karloma

    ich weis ja nicht ob das wirklich für die breite Masse gedacht ist, die breite Masse hat denke ich eher Smartphones im oberen dreistelligen Bereich und nicht für das doppelte.

  • Profilbild von Daemonarch
    # 13.08.22 um 11:16

    Daemonarch

    Für das Geld hole ich mir lieber Autos

  • Profilbild von Dipnicker
    # 15.08.22 um 18:35

    Dipnicker

    an sich mit Stift und guter Software Unterstützung ein super mobiler Ersatz für Notebook oder Tablet. Aber das rechnet sich einfach nicht. iPad Mini mit LTE kostet aktuell 780 Euro, okay ich kann es nicht klappen und ja die Kameras sind schwächer. Oder die Kombi Realme Pad Mini für 200 plus Xiaomi Mi 11 Ultra importiert für 650. Dann ist es nicht 100% genauer Ersatz kommt aber dem Zweck Recht Nähe und ist viel viel günstiger. Wenn die Fold Geräte unter die 1.000 er Marke rutschen wäre es interessant aber wird sicherlich nicht passieren weil die Top Smartphones dann im ähnlichen Preisbereich wären. Einzige Chance ist also dass die Dinger Ladenhüter werden und man (=ich) ein Schnäppchen machen kann 😉

  • Profilbild von Andrew Wallmann
    # 16.08.22 um 11:59

    Andrew Wallmann

    Diese Teile haben nach wie vor einen schweren Stand. Für die breite Masse bis heute nicht gedacht. Selbst Samsungs neue Update Strategie ist da viel zu wenig.

    Diese Dinger wurden damals massenweise umsonst an Journalisten verteilt, die dann irgendwie die Folie auf,-ab gepopelt hatten. Genau für diese gut verdienende Klientel sind diese faltbaren Handys.
    Für den jugendlichen Masseneinsatz, die man überall tippend rum laufen sieht, sind sie nicht geeignet und ebenso finanziell unerreichbar.
    Selbst die Finanzkräftigen Silver Ager werden sich hier nicht angesprochen fühlen.
    Selbst Business Mann:innen, denen man dies als Firmen Inventar stellt, wird den Absatz auch nicht in die Höhe schnellen lassen, so lange die Fold – Phones nicht unter die 1.000 Euro Grenze schwappen.
    Hinzukommen, die schlechten wirtschaftlichen Zeiten seit Corona und die noch weiter steigende Inflationsrate.

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