Test: Geeetech A10 3D-Drucker (220 x 220 x 260 mm) – der bessere Ender-3 für 161,51€

Der noch immer gültige Gutschein GTECHA10DE erlässt euch in etwa die Versandkosten, so dass ihr den Drucker für 161,51€ bestellen könnt.

Der noch „relativ“ neue Creality3D Ender-3 ist mit 150€ eine echte Ansage. Er ist zwar nicht wirklich ein „Upgrade“ im Vergleich zum Ender-2, doch bietet einfach gute Druckergebnisse für möglichst wenig Euro. Der Geeetech A10 für 165€ ist nahezu identisch aufgebaut und kostet etwa gleich viel. Geeetech ist im 3D-Druck-Business auch schon ein älterer Hase, sodass ein Test für mich spannend war. Ist der etwas unbekanntere Geeetech A10 gar besser als der Ender-3? Mein Geeetech A10 Langzeittest über zwei Monate.Geeetech A10 3D-Drucker Testbericht

Ich muss natürlich ehrlich sagen: Geeetech stellt nicht unbedingt die weltbesten 3D-Drucker her, allerdings sind sie mir in ihrem Preismetier sehr sympatisch. Teilweise deutlich sympatischer als Creality3D – dazu später mehr. Da ich in den letzten Monaten nicht viel Zeit für das eigentliche Schreiben hatte, konnte ich mir wenigstens ausgiebig Zeit für viele Drucke und Firmware-Spielereien nehmen.

Geeetech A10: Verpackung, Versand & Zubehör

Bestellt haben wir bei GearBest. Nach durchschnittlichen 16 Tagen (inkl. Wochenende) ist das Paket bei uns eingetroffen. Äußerlich waren keine Schäden zu erkennen. Auch beim Öffnen und Herausnehmen der zwei Schaumstoffschichten gab es keine bösen Überraschungen. Beim eigentlichen Versand gab es auch schon seit Jahren keine größeren Probleme, dafür bekommen manche Hersteller (schönen Gruß an die letzten Tronxy 3D-Drucker) es nach wie vor nicht hin, ihre 3D-Drucker in dem Paket ordentlich zu sichern.

geeetech a10 verpackung
Geeetech A10 Verpackung: Keine Überraschung. In zwei Ebenen in Schaumstoff verpackt

Im Gegensatz zum Ender-3 fällt beim Auspacken direkt auf: Der Aufbau ist bereits vormontiert – letztlich muss man also nur die Basis, das Display, Netzteil und den Aufbau zusammenschrauben. Das Zubehör ist in einer Box einzeln und sicher verpackt.

geeetech a10 ausgepackt
Geeetech A10 ausgepackt: Zwei größere Bauteile (+ Netzteil), die zusammengeschraubt werden müssen.

Die knappe Bedienungs- bzw. Aufbauanleitung ist bebildert und absolut selbsterklärend. Ich brauchte diese nicht wirklich, da es eine übersichtliche Anzahl an Schrauben und Bauteilen – somit Optionen – gab ;-). Was mit direkt positiv aufgefallen ist: Die untere Abdeckung des Netzteils und die Hotend-Abdeckung ist aus wertigerem Metall, als beim Ender-3. Die Spaltmaße sind kleiner. Somit wirkt der Geeetech A10 ordentlich bzw. besser konzipiert, wo der Ender-3 eher als „Schnellschuss“ herüberkommt.

geeetech mauspad e1536908550539

Wie beim Geeetech A30 (Testbericht folgt – der druckt gerade fleißig Tests) liegt auch hier ein Mauspad bei. „Warum?!“ könnte man sich jetzt hier fragen – ich finde es irgendwie charmant. Einzig die Gummifüße sind mir negativ aufgefallen. Dies sind nur zugeschnittene Gummischeiben, die unter die Aluprofile geklebt wurden. 50% (d.h. zwei Stück) sind abgefallen. Eine schlechte Quote. 😉 Nun denn: Sekundenkleber drunter, 3D-Drucker wieder drauf stellen, kurz warten … Problem gelöst.

Gummifuß
Die Gummifüße sollten nochmals angeklebt werden.
Übrigens: Es gibt den A10 auch in verschiedenen Varianten bzw. Aufrüstskits. Optional lässt sich, je nach Shop, ein Filament-Sensor und/oder ein Autoleveling-Sensor hinzubestellen. Der A10M (für ~210€) ist die Dual-Extruder-Variante. Bei GearBest lässt sich auch zwischen der EU- und US-Variante wählen. Letztlich ist nur der Steckertyp ein anderer. Da es sich um ein übliches Kaltgerätestromkabel handelt, lässt sich hier noch einmal Geld sparen, in dem man ggf. die günstigere Variante kauft und das Kabel einfach auswechselt.

Das Zubehör ist nichts Großartiges: Ein paar Ersatzschrauben, eine SD-Speicherkarte (natürlich No-Name), bisschen China-Werkzeug (Maul- und Inbusschlüssel reichen für den Auf- und Abbau), ein paar Kabelbinder (denken nicht alle Hersteller dran) und ein USB-Kabel für den Betrieb eines Druckservers (z.B. Octoprint) oder z.B. das Aufspielen einer neuen/anderen Firmware.

Das mag bis jetzt vielleicht „heruntergeschrieben“ wirken, allerdings erwarte ich das inzwischen (2018) von jedem 3D-Drucker Hersteller aus China. Geeetech liefert bis hier gute Arbeit ab!

Der erste Druck

Im Gegensatz zu manch anderen 3D-Druckern aus China, kann man nach dem Zusammenbau tatsächlich direkt mit dem eigentlichen Drucken starten. Dennoch würde ich immer noch empfehlen:

  • Winkel checken: Kippelt der 3D-Drucker? Sitzt alles im 90°-Winkel?
  • Zahnriemen kontrollieren: Sitzen sie stramm, aber nicht zu fest? Sitzen sie gerade?
  • Lässt sich das Hotbed und Hotend leicht in alle Richtungen bewegen?

Dies konnte ich beim A10 alles bejahen. Also fix den 3D-Drucker angemacht und die Achsen manuell abfahren lassen. Check – passt. Auch das Autohoming klappte auf Anhieb. Nun noch das Leveln – check. So soll es sein – top.

Als nächstes habe ich den Mustercode (dog.gcode – s.u.) ausgedruckt. Im Ideallfall überlegt sich der Hersteller nämlich genau, was er beilegt und sliced den STL-Code möglichst perfekt für seinen 3D-Drucker (und vielleicht sogar für das beigelegte Filament).

geeetech erster druck

Ersteres ist definitiv der Fall. Das Druckergebnis ist out-of-the-box wirklich (Preis im Hinterkopf behalten!) beeindruckend. Besser als beim Ender-3. Der Ender-3 hat diese Druckergebnisse erst nach ersten Tweaks geschafft. Leider ist der Hund nur etwas zu groß geraten und die Filamentprobe reicht nicht im Ansatz. Bestellt also am besten gleich Filament bei GearBest mit oder schlagt bei Amazon zu. Ich kann z.Z. das Janbex Filament wieder empfehlen (auch wenn es mäßigere Chargen gab).

geeetech erster druck 2

Der Hund besitzt auch recht viele Details, aber dennoch kann man sich fragen, warum nicht ein klassischer Benchmark (z.B. abgewandelter Heattower, Benchy oder Calibration Cube) beigelegt wurde. Dies ist dann nochmals Aussagekräftiger – gerade für Einsteiger. Dennoch: Die Oberflächen sind sehr glatt, es gibt keine Blobs, die Überhänge sehen richtig gut aus.

In zahlreichen Drucken hat sich dies bestätigt. Egal ob 40mm/s, oder 70mm/s – die Druckqualität passt 1A.

Resultat:
Resultat: sehr gut (untere Hälfte). Allerdings zu wenig Testmaterial

Mittendrin habe ich also das Filament wechseln müssen, was nicht ganz perfekt geklappt hat. Manche Feederlösungen sind so verbuggt, dass man den PTFE-Schlauch abschrauben muss, um das neue Filament einzuführen. Beim A10 klappt das ohne viel Aufwand „recht“ gut, wobei andere Feeder- bzw. Stepperlösungen besser sind. Z.B. der Titan-Klon von TEVO.

Beim Entfernen des Druckobjektes habe ich mich gefreut: Die „Super Plate“ leistet genau so gute Arbeit, wie die viel gelobte „Ultrabase“ von Anycubic – man braucht keinen Spachtel, keine grobe Gewalt, kein Hebeln und keinen Kühlschrank. Apropos Kühlschrank: Mein Geheimtipp ist es ja eigentlich zu fest geklebte Stücke in den Kühlschrank/Eisfach zu stellen. Das Objekt zieht sich zusammen und springt manchmal sogar von alleine von der Platte.

Benchy auf dem A10
Benchy aus dem A10: Man achte auf das Bridging des Daches – sehr fein.

Die Super Plate ist hier beim A10 allerdings fest auf der Aluminiumplatte angeklebt – es gibt keine Klammern o.ä. Das ist schade. Die Punkte macht der A10 mit seiner Lautstärke wieder wett. Diese liegt beim Druck noch einmal deutlich unter der Ender-3-Lautstärke. Die Z-Spindel wird oben ordentlich am Rahmen gehalten und klappert nicht – wie etwa beim Alfawise U10 – umher. Auch das Hotend wirkt wertiger als beim Ender-3. Für einen Preis von deutlich unter 200€ bin ich wirklich sehr positiv überrascht gewesen!

Geeetech A10 Firmware-Update

Da ich eher selten über Firmware-Updates schreibe, hole ich das hier mal, stellvertretend für andere Geeetech 3D-Drucker, nach. Der Ablauf ähnelt sich stark und dank des offiziellen Forums dürftet ihr auch keine Probleme haben. Hier gibt es die Anleitung. Das Updaten ging einfach von der Hand, achtet nur darauf, eine ältere Arduino-Version zu verwenden (und ggf. die Z-Direction zu invertieren). Es geht aber auch erheblich aktueller:

Hierfür solltet ihr jedoch eine neue Arduino-Version – in meinem Fall 1.8.7. – verwenden! Einfach das beigelegte USB-Kabel einstecken (Strom nicht einstecken!), den richtigen COM-Port und Chipsatz (Arduino MEGA 2560) auswählen und die Firmware nach dem „Kompilieren“ überschreiben lassen.

Marlin auf Geeetech
Marlin 1.1.9 auf dem Geeetech A10 – innerhalb von 3-5 Minuten erledigt.

Der Ablauf ist, wie bei der oben verlinkten Anleitung, der gleiche. Fertig – in 3 Minuten. Cool: Das Geeetech-Mainboard „GT2560“ unterliegt Open-Source-Lizenzen.

Fazit: Geeetech A10 3D-Drucker kaufen?

Der A10 muss sich natürlich vor allem mit dem Creality3D Ender-3 messen. Beide sind fast gleichauf. Die Unterschiede sind meist Kleinigkeiten: Der Ender-3 hat bequem große Levelräder, der A10 ist besser verarbeitet (Netzteil-Abdeckung & keine Beulen im Heizbett). Der Ender-3 hat, vor allem durch Crealitys guten Job beim CR-10, die größere Community, doch auch Geeetech hat diverse Facebook-Gruppen und auch ein „offizielles“ Forum. In beiden Kanälen kommentiert die Firma offiziell wesentlich fleißiger als Creality mit. Beide Feeder sind nicht die besten, sind aber dennoch „OK“. Das Display ist beim Ender-3 etwas größer/besser. Der Aufbau geht beim A10 schneller. Die Druckqualität ist bei beiden 3D-Druckern für diese Preise sehr gut – das ist die Hauptsache.

Für mich sind die „Super Plate“, die geringere Betriebslautstärke und das Open Source Mainboard die ausschlaggebenden Punkte. Der Geeetech A10 ist (für mich) der bessere 3D-Drucker! Falls jetzt der Creality Ender-3 jedoch mal als Schnäppchen zu haben ist (bei mir wäre die Grenze etwa minus ~20-30%) kann man auch den Ender-3 wählen. Letztlich mögt ihr aber auch andere Aspekte höher oder geringer bewerten.

Als abschließende Alternative würde ich noch einmal den Anycubic I3 MEGA ins Spiel bringen. Der Bauraum ist ähnlich groß (210 x 210 x 205 mm), er kostet etwa 80€ mehr, bietet dafür aber auch noch einmal ein paar tolle Features (zwei Z-Achsen, Filament-Sensor & Touchscreen) mehr.

Der Geeetech A10 ist ein klasse 3D-Drucker. Ich bin gespannt, ob er von einem Geheimtipp zu einem Evergreen werden kann. Eure Einschätzung?

Kristian

Ich bin 31 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2010 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die Drohnen angetan.

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29 Kommentare

  1. Profilbild von tata

    Wieso kappieren nicht alle 3d Drucker Hersteller dass leveling Sensor das wichtigste ist???

    • Profilbild von Rechtschreibung bis zu Sinnverflaschung
      Rechtschreibung bis zu Sinnverflaschung

      tata: Wieso kappieren nicht alle 3d Drucker Hersteller dass leveling Sensor das wichtigste ist???

      Weil sie DICH nicht fragen?
      Weil Du kapieren nicht schreiben kannst?
      Das Wichtigste ist, dass man "“das Wichtigste"“ auch schreiben kann, sonst ist man nicht der Wichtigste!

      Satzzeichen können im Extremfall sogar Leben retten:

      Komm Opa, Essen!

    • Profilbild von Jan

      tata: Wieso kappieren nicht alle 3d Drucker Hersteller dass leveling Sensor das wichtigste ist???

      Diese Aussage tut so weh.

  2. Profilbild von Vollhonkhasser

    Passt doch! Der Sensor kostet Geld und ist hier als Option erhältlich.
    Du kannst Ihn so bestellen, wie DU Ihn brauchst, billig oder mit Sensor.

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Ganz deiner Meinung. Ich habe hier auch 3D-Drucker seit einem halben Jahr unbenutzt stehen, die ich "“damals"“ einmal händisch gelevelt habe und sie nun einfach so weiterdrucken.

      LG

  3. Profilbild von Flaterick

    Vielleicht weil es nicht das Wichtigste ist!
    Ich mach das nur alle ca. 10 Drucke mal. Und da nur minimal beim Skirt.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  4. Profilbild von SokSok

    Den Ender 3 gibts übrigens gerade für 152,57 € bei Gearbest aus EU-Lager. Also keine 20-30% billiger, aber dafür schnell da 🙂

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  5. Profilbild von SokSok

    So was blödes, das EU-Lager ist schon ausverkauft, sorry 🙂

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  6. Profilbild von plusquamfuturpräsenz
    plusquamfuturpräsenz

    lese ich da etwa raus, dass ich nur einen arduino mega brauche, die fw drauf flashe und mir quasi einen eigenen 3d drucker bauen kann?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  7. Profilbild von Sascha

    Ja, leider ausverkauft :/
    Hatte ihn gestern im Einkaufswagen, wollte aber noch warten – warum auch immer. Nun isser weg :/

  8. Profilbild von AlphaKira

    Hallo,
    ich bin absoluter Neueinsteiger im Bereich 3D druck, und habe mir den Geeetech A10 erworben.
    Über die Wertigkeit der Materialien die zum Bau verwendet wurden, erstaunen mich (z.B. sämtliche Schrauben der Güteklasse 10.9).
    Doch dem erstaunen folgte ernüchterung. Bereits beim Installieren der Treiber traten erste Probleme auf, der Hersteller hatte die falschen Treiber zum Download bereitgestellt. Desweiteren hatte ich einen Kabelbruch des Endschlters der X- Achse zu beklagen. Und zu guter letzt war meine Schrittmotortreiber vom Extruder zu lasch Eingestellt, welches für mich Tage gedauert hat dahinterzusteigen(Meine Fehlersuche konzentrierte sich eher auf den Slicer und meiner Fehleinstellungen).
    Als nächstes durfte ich feststellen dass der Drucker in fast keinem Slicer Vorkonfiguriert ist, dies ist grade für einen Einsteiger im 3D Druck sehr Hilfreich. Auch ein Deutschsprachiges Hilfe Forum, sucht man mit diesem Drucker vergeblich.
    Ich wollte meine Erfahrung mal Mitteilen, Rechtschreibfehler dürft ihr unentgeldlich gerne behalten 😉
    Dennoch gefällt mir der Drucker ganz gut, jetzt wo er Endlich läuft

    • Profilbild von Dirk

      AlphaKira: Hallo,
      ich bin absoluter Neueinsteiger im Bereich 3D druck, und habe mir den Geeetech A10 erworben.
      Über die Wertigkeit der Materialien die zum Bau verwendet wurden, erstaunen mich (z.B. sämtliche Schrauben der Güteklasse 10.9).
      Doch dem erstaunen folgte ernüchterung. Bereits beim Installieren der Treiber traten erste Probleme auf, der Hersteller hatte die falschen Treiber zum Download bereitgestellt. Desweiteren hatte ich einen Kabelbruch des Endschlters der X- Achse zu beklagen. Und zu guter letzt war meine Schrittmotortreiber vom Extruder zu lasch Eingestellt, welches für mich Tage gedauert hat dahinterzusteigen(Meine Fehlersuche konzentrierte sich eher auf den Slicer und meiner Fehleinstellungen).
      Als nächstes durfte ich feststellen dass der Drucker in fast keinem Slicer Vorkonfiguriert ist, dies ist grade für einen Einsteiger im 3D Druck sehr Hilfreich. Auch ein Deutschsprachiges Hilfe Forum, sucht man mit diesem Drucker vergeblich.
      Ich wollte meine Erfahrung mal Mitteilen, Rechtschreibfehler dürft ihr unentgeldlich gerne behalten 😉
      Dennoch gefällt mir der Drucker ganz gut, jetzt wo er Endlich läuft

      Für cura gibt es im geeetech forum ein slicer preset.

  9. Profilbild von Olgalein

    Hallo Kristian,

    Ich habe mir auf Grund von deinem Test den A10M gekauft. Leider habe ich unglaubliche Probleme mit Stringing. Egal wie ich mit der Retraction und der Temperatur rumspiele, es wird einfach nicht besser.

    Außerdem bin ich auf der Suche nach einer Ersatzdüse. Hier bin ich mir unsicher, welche Düse ich für den A10 nehmen kann. Ich wäre für jeden Tipp dankbar

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey Olgalein,

      ich hatte (leider) schon manchmal Filament, bei dem ich das Stringing nie ganz wegbekommen habe. Hast du anderes Filament für einen Test?

      Schau mal hier, die dürfte passen (und selbst wenn nicht ist das Risiko bei ~60 Cent gering :-)): https://www.gearbest.com/3d-printer-parts/pp_639462.html?wid=1433363#goodsDetail

      1,75mm Filament, 0,4mm Durchmesser brauchst du. Bin leider unterwegs, aber die dürfte passen.

      LG

      • Profilbild von Olgalein

        Hi,
        Vielen Dank für deine Antwort. Mittlerweile bin ich auch etwas schlauer. Die verlinkte Düse von dir dürfte für den A10 passen.
        Das Problem ist leider, dass ich mich für den A10M entschieden habe mit Dual Extruder. Dort ist ein anderes Hotend verbaut als im A10. Nur leider finde ich genau dazu keine Infos. Offenbar ist das Hotend ein Cyclops Nachbau, aber mit einer sehr speziellen Düse. Recht kurzes Gewinde und sehr flacher Kegel. Geeetech bietet diese Düse selber auch nur über den Support an.

        Spricht etwas dagegen Düsen mit dem gleichen Gewindedurchmesser aber längerem Gewinde und Kegel zu verbauen indem ich einfach den Z-Endstop hochsetze? Ich würde natürlich ein paar mm Bauraum verlieren, aber das wäre verkraftbar

  10. Profilbild von CyberHand

    Hallo,

    ich bin ein weiterer Neueinsteiger im 3d Druck und habe mich auf einen Bauraum von um die 25×25 cm festgelegt. Eigentlich standen bei mir der Ender 3 und der Anycubic i3 mega zur Auswahl, aber nach diesem Testbericht würde ich gerne wissen welchen der 3 (mit a10) für Einsteiger am besten ist. Für mich ist die Druckqualität sowie die Community sehr wichtig.
    Freue mich schon eure Meinungen zu hören:)

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey CyberHand,

      die YouTube-Videos von mir hast du angeschaut? Ich würds auch vom Preis abhängig machen. Wenn du das Geld hast und den "“Komfort"“ möchtest, nimm den Anycubic I3 MEGA. Andernfalls tendiere ich zum A10.

      LG

      • Profilbild von Armin

        Hi Kristian,

        offenbar sind zwischen I3 Mega, A10 und Ender 3 keine gigantischen Unterschiede.
        Mir fällt es auch furchtbar schwer mich zwischen A10 und I3 zu entscheiden 🙂
        Hatte bisher den Alfawise U10, und bin im Prinzip zufrieden, allerdings nervt mich das unebene Heatbed extrem da es immer mal wieder zu Problemen führt. Und ich habe gemerkt das ich die Fläche nicht benötige.

        Was noch hilfreich wäre in deinen Tests um die Entscheidung einfacher zu machen wäre wenn du mehr Dinge eingehst die man in der Praxis täglich spürt… z.B. :

        Was für ein Heizbett ist verbaut? 12V? 24v? 230V?
        Wie sind die Aufheizzeiten für PLA\PETG\ABS?
        Ist der Drucker deiner Meinung nach für alle 3 Filamentarten geeignet?
        (Der Alfawise U10 tut sich mit seinem Heizbett schwer sobald es um PETG oder ABS geht)

        Welchen wirklichen praktischen Mehrwert bietet das open source Board des A10, wenn man einfach nur drucken möchte? Es wird zwar als Vorteil genannt, und ich finde open source immer gut. Aber wenn der I3 mit der Firmware ab Werk super läuft, ist dann open source echt noch ein Mehrwert?

        Allgemein:

        Ich drucke auschließlich PETG und PLA, und mir wäre wichtig ein mögichst solides und ebenes Heizbett zu haben, das nicht allzulange braucht um auf Temperatur zu kommen.
        (Einfach möglichst unkompliziert und möglichst ohne Probleme schnell drucken quasi)

        Wäre da der I3 eher am Zuge oder der A10? 🙂
        Der Preisliche Unterschied ist für mich komplett irrelevant, ich hab mal so max 350€ eingeplant, notfalls auch mehr.

        Viel wichtiger ist Probleme zu minimieren, sprich die Qualität des Druckers.

        Würde mir auch einen CR10s gönnen, da 30×30 schon nett sind, aber da hab ich wieder die Sorge das man ein unebenes Heatbet hat und damit wieder eher Probleme auftreten…

        Falls du einen Tipp hast ob ich zum I3 oder A10 greifen sollte, oder gar zum CR10s oder anderen Modellen mit 30x30cm dann wäre ich Dir sehr dankbar.

        Danke, Gruß Armin

  11. Profilbild von Daniel

    Hallo,

    habt ihr euch auch schon den neuen Ender 3 Pro angeschaut?

    • Profilbild von JK

      Daniel: Hallo,

      habt ihr euch auch schon den neuen Ender 3 Pro angeschaut?

      Der ist sehr unnötig. Hat n MW-PSU, was ich als einzige wikliche Verbesserung anssehe. DAs magnetische Druckbett..naja somit entfällt ABS als Filamentoption, ob das so viel besser ist? Der Rest ist Spielerei von Creality. Die Y-Achse war schon immer stabiel und brauchte kein breiteres Profil^. Von den verbesserten Rollen und dem verbesserten Extruder merkt man genau nichts,

  12. Profilbild von Sven Heckmann

    Was man noch anmerken sollte ist: 24V Netzeil, daher schnellere Aufheizung des Druckbetts. Austauschbare Motortreiber (TMC 2130 einbauen und flüsterleise ist er). Für mich 2 wichtige Kaufgründe.

  13. Profilbild von Lars

    Hallo Kristian,

    schaust du dir noch den A20M oder A10M an??? In diesem Zusammenhang vllt eine kurze Meinung von dir, ob sich Dual-Extruder aktuell schon lohnen oder das noch ein zu großer Kompromiss ist.

    Danke 🙂

  14. Profilbild von CSA

    Ich bin die letzten zwei Wochen auch intensiv an der Recherche gewesen um die Anschaffung meines ersten 3d Druckers vorzubereiten. Nach etlichen reviews zu Dualextrudern, Delta Design und den communities hinter den druckern liege ich nun auf der Lauer und warte auf einen guten Preis für den Geeetech A10 oder den Creality Ender 4.
    Wobei es preislich eher auf den A10 hinauslaufen wird.

    Für den Ender 4 ist nicht zufällig in diesem Jahr noch ein CG review geplant???

    Gruß CSA

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