Test

Tronsmart Spunky Pro wireless In-Ear Kopfhörer für 26,27€

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Nicht mal ein Jahr nach dem Release der ersten Generation gibt es mit den Tronsmart Spunky Pro einen Nachfolger der Tronsmart Encore Spunky Buds. Klanglich empfand ich den ersten Kopfhörer zu seiner Zeit solide, aus heutiger Sicht ist er jedoch abgeschlagen. Dafür machen Kopfhörer wie die Redmi AirDots ihren Job zu gut. Schon auf den ersten Blick gefällt mir das neue Design mit deutlich kleineren Hörern sehr viel besser! Ob die Spunky Pro eine Chance gegen Redmi & Co. haben, klären wir in diesem Test!

Tronsmart Spunky Pro wireless in-Ear

NameTronsmart Spunky Pro
Treiber2 x 6 mm Ø dynamische Treiber
Frequenzbereich20-20.000Hz
Impedanz
KonnektivitätBluetooth 5
Akkukapazität400 mAh in Ladebox; 35 mAh pro Hörer
Gewicht47,2 g; 3,3 pro Hörer
Maße19 x 15.5 x 21 mm
IP SchutzklasseIPX5
Empfindlichkeit108 ± 3dB
Bluetooth-ProfileA2DP, AVRCP, HFP, HSP
Audio Codec

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Verpackung und Lieferumfang

Schon die Verpackung der Tronsmart Spunky Pro ist deutlich kleiner als die des Vorgängers. Farblich bleibt Tronsmart seinen Marken-Farben aber treu, wie immer ist der Karton des chinesischen Herstellers in Weiß/Lila mit orangenen Akzenten. Dabei hat sowohl der Karton, als auch die Kopfhörer selbst, den weiten Weg aus Asien bis zu uns unbeschadet überstanden.

Tronsmart Spunky Pro lieferumfang

Im Inneren des Kartons findet man, neben den Kopfhörern selbst, eine Bedienungsanleitung auf Deutsch und Englisch, ein USB-C Ladekabel, sowie drei Paar Ohrpolster in verschiedenen Größen. Wie immer fehlt der Netzstecker, aber davon wird wohl jeder eine kleine Auswahl herumliegen haben.

Design & Verarbeitung mit Wiedererkennungswert

Verglichen mit ihrem Vorgänger sind die Tronsmart Spunky Pro deutlich kompakter geworden, was mir sehr gut gefällt. Während die Hörer der ersten Generation mit den Maßen von 2,5 x 2 x 1 cm ziemlich klobig sind, sind die Spunky Pro mit den Maßen von 1,9 x 1,5 x 1 cm auch im Vergleich zu den Redmi Airdots oder TaoTronics TT-BH052 winzig. Auch das Gewicht ist mit etwa 3,3 g pro Hörer weit unter dem Durchschnitt, welcher etwa bei 5 g liegt.

Tronsmart Spunky Pro Hörer

Dabei schafft es Tronsmart – trotz neuer Hörer und neuer Ladebox – einen großen Wiedererkennungswert zum Vorgänger herzustellen, was längst nicht jedem chinesischen Hersteller gelingt. Wie schon die Tronsmart Spunky Buds 1, sind auch die Tronsmart Spunky Pro in einem schlichten Schwarz gehalten und es gibt leider keinerlei Farbauswahl.

Ebenfalls bestehen bleibt der „Discokugel-Look“ auf der Oberseite der Ladebox sowie auf den Rückseiten der Hörer. Dabei schimmern die kleinen Vierecke je nach Lichteinfall etwas anders, was trotz der bedeckten Farbe auffällig wirken kann. Aufgrund der deutlich kleineren Hörer und der etwas kleineren Ladebox gefällt mir der „Discokugel-Look“ der Tronsmart Spunky Pro jedoch besser als beim Vorgänger. Dadurch, dass die Flächen, auf die das stylische Muster geprägt ist, kleiner ausfallen, wirkt das Ganze für meinen Geschmack weniger aufdringlich.

Tronsmart Spunky Pro Kopfhörer

Ebenfalls geblieben ist die Funktionsweise der Ladebox. Auf der Rückseite dieser befindet sich, wie schon beim Vorgänger, ein kleiner Knopf, mit dessen Betätigung die Ladeschale aufspringt und der Deckel zur Seite gedreht werden kann.

Abschließend lässt sich also sagen, dass Tronsmart es mit den Spunky Pro wireless In-Ear Kopfhörern geschafft hat, das Aussehen der Hörer fast komplett zu verändern, jedoch trotzdem einen großen Wiedererkennungswert zum Vorgänger zu wahren.

Im Bereich der Materialqualität und der Verarbeitung würde ich die Spunky Pro im Budget-Segment einordnen. Der Kopfhörer ist zwar insgesamt sehr solide Verarbeitet und es gibt keine Fertigungsfehler oder ähnliches, jedoch merkt man anhand des verwendeten Kunststoffes, dass der Tronsmart Spunky Pro nicht der teuerste wireless In-Ear ist.

Sound der Tronsmart Spunky Pro Kopfhörer

Die Spunky Pro wireless In-Ears sind jeweils mit einem 6 mm dynamischen Treiber ausgestattet. Dieser soll laut Hersteller für einen „überlegenen tiefen Bass“ und „Kristallklarheit“ in den Höhen sorgen.

Im Test der Tronsmart Spunky Pro kann der wireless In-Ear tatsächlich mit einem kräftigen Bass trumpfen. Dabei ist er in etwa mit dem der TaoTronics Soundliberty 53, Redmi Airdots oder der QCY T2S vergleichbar.

Der Mittelton geht allerdings etwas im Bassgewummer unter, dies ist bei den anderen genannten Kopfhörern meiner Meinung nach etwas besser optimiert. Insgesamt ist der Mittelton jedoch solide, Stimmen klingen kräftig und detailgetreu.

Im Hochton weist der Tronsmart Spunky Pro wie sein Vorgänger leider wieder Schwächen auf. Für meinen Geschmack klingt der Kopfhörer in diesem Bereich etwas dumpf und unsauber, dass kann die Konkurrenz leider besser!

Tronsmart Spunky Pro Hörer im Vergleich

Insgesamt ist der Klang für einen Kopfhörer in dieser Preiskategorie in Ordnung. Meinen persönlichen Geschmack treffen die Redmi Airdots, die TaoTronics Soundliberty 53 oder die QCY T2S jedoch eher. Sie alle sind mit einem ähnlich starken Bass ausgestattet, liefern aber im Mittel- und gerade im Hochton etwas besser ab. Dafür bieten die Tronsmart Spunky Pro aber andere Vorteile, die, die für den ein oder anderen Usecase ausschlaggebend sein könnten.

Tragekomfort

Mit einem Gewicht von nur 3,3 g und den Maßen von 1,9 x 1,5 x 1 cm sind die Hörer die kleinsten und leichtesten true wireless In-Ear Kopfhörer, die wir bisher im Test hatten. Wie immer ist der Tragekomfort eine individuelle Angelegenheit, ich kann euch hier nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Für mich bieten die Spunky Pro einen sehr angenehmen Tragekomfort. Aufgrund der geringen Größe und des geringen Gewichts, gibt es praktisch keine Hebelwirkung, die den Kopfhörer im Ohr verrutschen lassen. Er fühlt sich daher eher an wie ein leichter Gehörschutzstöpsel ohne Technik und zusätzliches Gewicht – sehr angenehm!

So hatte ich auch beim Sport, beziehungsweise beim Laufen keine Probleme mit herausfallenden Hörern. In diesem Bereich könnten sich auch andere Hersteller gerne eine Scheibe abschneiden, wobei es hier vermutlich gilt, den perfekten Mix aus kompakter, leistungsstarker Technik und Größe der Hörer zu finden.

Headset

Das Headset der Tronsmart Spunky Pro hat im Test leider durchwachsen abgeschnitten. Meine Gesprächspartner äußerten, dass man mich zwar grundsätzlich verstehen könnte, jedoch sei meine Stimme sehr dumpf und zudem seien auch Störgeräusche hörbar, die je nach Lautstärke das Telefonat beeinträchtigen. Dies fiel vor allem während der Tests in der Innenstadt auf.

In geschlossenen Räumen sind Störgeräusche zwar nicht so stark das Problem, jedoch äußerten meine Gesprächspartner auch, dass die Mikrofone dazu neigen, meine Stimme zu übersteuern, gerade wenn ich etwas stärker betone oder allgemein lauter spreche.

Somit eignet sich das Headset der Tronsmart Spunky Pro meiner Meinung nach leider nur für kürzere Telefonate. Eine bessere Alternative zum Telefonieren wären beispielsweise die TaoTronics TT-BH052.

Bedienung mit Touchknöpfen

Obwohl die Hörer der Tronsmart Spunky Pro so verdammt klein geraten sind, hat der chinesische Hersteller es trotzdem geschafft, Touchpanel in die kleinen Hörer zu integrieren. Somit ist die Bedienung angenehm und man verschiebt die Hörer trotz geringer Größe und Gewicht nicht im Ohr.

Funktionen der Knöpfe

Knopf1x2x3x2 Sek.3 Sek.5Sek.
linker HörerPlay/Pause; Anruf annehmen/beendenlauterleiserSprachassistent startenEinschaltenAusschalten
rechter HörerPlay/Pause; Anruf annehmen/beendennächster Titelvorheriger TitelSprachassistent startenEinschaltenAusschalten

Im Test funktionieren alle Funktionen – sowohl unter iOS als auch unter Android – ohne Probleme.

Pairing & Bluetooth-Reichweite

Das Verbinden per Bluetooth 5.0 ist wie gewohnt einfach. Nimmt man die beiden Hörer aus der Ladebox, verbinden sie sich zunächst untereinander und sind im Anschluss als ein Bluetooth-Gerät auffindbar.

Tronsmart Spunky Pro Ladebox mit USB-C
Die Ladebox kann auch mit Qi-Ladepad aufgeladen werden.

Gut gefällt mir, dass die Tronsmart Spunky Pro auch einzeln genutzt werden können. Dazu muss man einfach nur einen Hörer aus der Ladebox nehmen und diesen durch langes Gedrückthalten des Touchpanels in den Pairing-Modus versetzen. Die Bluetooth-Reichweite siedelt sich mit etwa 12 Metern auf freier Fläche im soliden Mittelfeld an. In geschossenen Räumen ist es wie immer etwas weniger.

Video-Streaming mit den Spunky Pro

Während der Tests mit Youtube und Netflix konnte ich keinen Versatz zwischen Bild und Ton feststellen. So eigen sich die Tronsmart Spunky Pro durchaus fürs Video-Streaming, sehr gut!

Akkulaufzeit

Während die meisten Hörer mit einer Akkukapazität von etwa 50 mAh pro Hörer ausgestattet sind, sind es bei den Tronsmart Spunky Pro nur 35 mAh pro Hörer. Ein Wert, der mittlerweile eher unterdurchschnittlich ist, jedoch ist die Laufzeit auch von der Energieeffizienz der einzelnen Komponenten abhängig.

Im Test haben die Hörer bei einer Lautstärke von 50%-70% etwa drei Stunden durchgehalten. Nicht die Welt, aber ausreichend. Dabei lassen sich die Hörer mit der Ladebox etwa dreimal vollständig aufladen. So kann man ohne Steckdose eine Laufzeit von etwa 12-14 Stunden erreichen. Ein ähnlicher Wert wie bei den Tronsmart Spunky Buds 1.

Fazit: Tronsmart Spunky Pro kaufen?

Die Tronsmart Spunky Pro sind insgesamt solide Kopfhörer, welche mit einer der kompaktesten Bauformen auf dem Markt punkten können. Mit dem Gewicht von nur 3,3 g pro Hörer bieten die Spunky Pro einen fast unschlagbaren Tragekomfort und machen sich im Ohr kaum bemerkbar.

Die Verarbeitung und die verwendeten Materialien sind für einen Preis von ~30€ in Ordnung. Man merkt im Vergleich zu den Anker Soundcore Liberty Air oder den Aukey Key Series EP-T10 schon, dass es nicht ganz so hochwertig ist, aber es reicht in jedem Fall aus.

Leider sind sie klanglich für meinen Geschmack etwas schwächer als beispielsweise die Redmi AirDots, TaoTronics Soundliberty 53 oder die QCY T2S. Obwohl sie in derselben Preiskategorie einzuordnen sind, bieten diese Kopfhörer meiner Meinung nach eine bessere Performance im Mittel- und Hochton-Bereich. Im Tiefton sind sie etwa gleichwertig.

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Tim

Gadget-Nerd bei China-Gadgets seit 2015 und immer auf der Suche nach günstigen, hochwertigen Audio-Alternativen.

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Kommentare (4)

  • Profilbild von jonatan91
    # 13.09.19 um 22:36

    jonatan91

    Oh nein Gott, endlich! Dankeschön. 🙂

    Hat ja echt Monate gedauert.

  • Profilbild von jonatan91
    # 13.09.19 um 22:44

    jonatan91

    Ich nutze sie mit Schaumstoff Aufsätzen, welche es für unter 10 euro bei Amazon für 3 Paare gibt. Dann hat man den besten Klang und dichtet das ohr komplett ab. 🙂

  • Profilbild von testo
    # 14.09.19 um 17:52

    testo

    Ich suche einen möglichst kleinen Bluetooth Kopfhörer mit gutem Klang (eher basslastig). Ich habe kleine Ohren und viele sehen einfach nicht gut aus. Gibt es kleinere als die Xiaomi air dots?

  • Profilbild von Jannip
    # 17.09.19 um 11:11

    Jannip

    Welche sind jetzt eigentlich die "besten" TWS in-ear Buds für unter 50€ die ihr jetzt schon getestet habt? Sind es wirklich die Redmi Air Dots?

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