Xiaomi Mitu Rover – DIY Roboter mit App-Steuerung aus 1000+ Teilen für 87,38€

Ein Test, auf den ich mich besonders gefreut habe, und zwar aus gleich mehreren Gründen. Der Xiaomi Mitu Rover ist a) ein Roboter, der b) aus über 1000 Teilen zum selber zusammenbauen besteht, und c) auch noch per App ferngesteuert wird. Fehlt eigentlich nur noch, dass er fliegen kann, um das Paket vollkommen zu machen. In ein paar Jahren sind wir auch da, da bin ich mir sicher.

Bis dahin schauen wir aber mal, was Xiaomi mit ihrem Lego-Imitat hier abliefern. Ist er eine Alternative zur Mindstorms-Serie? Die Ähnlichkeiten sind auf jeden Fall da. Wir haben direkt beide erhältlichen Modelle bekommen; Kristian hat zeitgleich den Mitu Roboter auf zwei Rädern aufgebaut und getestet. Schaut für seine Meinung auch in seinen Artikel dazu.

Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz

Modell Xiaomi Mitu Rover
Lieferumfang 1086 Einzelteile, Bau-Anleitung, Netzkabel
Funktionen Steuerung per Smartphone-App (Android/iOS), Programmierung, Sprach- und Neigungssteuerung

Die Verpackung

Schon beim Auspacken freut man sich wie ein kleines Kind. Erinnerungen an all die Weihnachten, an denen ich Ritterburgen und Piratenschiffe ausgepackt habe, sind auf einmal wieder da. Aber Schritt für Schritt. Aufgebaut habe ich übrigens bei mir zu Hause, abends, bei nicht ganz idealen Lichtverhältnissen. Entschuldigt deswegen die nicht ganz optimale Qualität einiger Fotos.

Zu meckern gibt es an der Verpackung übrigens nichts, wenn man von der wenig hilfreichen chinesischen Beschriftung absieht. Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz Karton

Unboxing und Lieferumfang

Under dem Deckel finden wir direkt die wichtigsten Bauteile des Roboters. Die beiden Motoren und das Herzstück mit Akku und Prozessor werden optisch ansprechend präsentiert. Vom Shop netterweise beigelegt wurde ein Adapter für das chinesische Netzteil, der bei uns lose in der Box lag (das Foto unten ist original der erste Blick, den ich in die Box geworfen habe).

Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz Karton
Das Herz des Roboters mit dem Mitu Logo.

Unter der Abdeckung findet man allerlei Plastiktüten mit den einzelnen Bauteilen. Ein System, nach dem die Teile verpackt wurden, ist nicht erkennbar. Trotzdem ist es beim späteren Aufbau hilfreich, dass die Teile zumindest sortiert sind, also kein einzelner Typ in mehr als einer Tüte zu finden ist. Aber dazu später mehr.

Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz Tüten
Das sieht nach viel Chaos aus – Weckt aber die Vorfreude auf den Aufbau.

Zwischen den verschiedenen Tüten liegt auch das Netzteil, das wie schon angedeutet einen chinesischen Netzstecker hat. Am Boden der Box liegt die Anleitung, die zwar ebenfalls auf Chinesisch ist, aber größtenteils ohne Text auskommt. Überhaupt ist die Sprache beim Aufbau überhaupt kein Hindernis, was bei einem chinesischen Produkt sehr erfreulich ist.

Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz Netzteil
Farblich passt auch das Netzteil zum Rest des Bausatzes.
Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz USB C
Alle Anschlüsse und Stecker entsprechen dem aktuellen USB Typ C.

Anleitung und Aufbau

Nach dem Auspacken geht es direkt an den Aufbau. Die Anleitung kommt wie gesagt größtenteils ohne Text aus und erklärt jeden einzelnen Schritt in Bildern. Ich denke an andere Lego-Imitate aus China zurück, deren Anleitungen daraus bestanden, einfach Ebene für Ebene die Anordnung der Steine zu zeigen, und das teilweise nur in schwarz-weiß. Hier sind alle verschiedenen Steine gut zu erkennen; die unterschiedliche Farbwahl hilft dabei extrem. Bei länglichen Elementen, wie den Stangen oder Balken, ist jeweils eine Schablone abgedruckt, um die richtige Größe einfacher zu finden.

Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz Aufbau Beginn
Seite 1, mein erstes Bauteil. Bleiben noch 167 Seiten.

Jeder hat natürlich seine Methode, solche Bausätze aufzubauen. So sorgt es zum Beispiel bei mir nur für Kopfschütteln, dass Kristian bei seinem Aufbau alle Teile auf einen Haufen gekippt hat. Ich habe zumindest die einzelnen Tüten nebeneinander ausgekippt, und wusste so nach einer Weile immer, in welcher Ecke gerade „diese blauen Dreier-Stecker“ und wo die „grauen, kleinen Zahnräder“ zu finden waren. Andere wühlen da lieber in dem ganz großen Berg aus Einzelteilen.

Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz Aufbau Fortschritt
Hier ist schon weit mehr als eine Stunde vergangen. Langsam zeichnet sich eine Form ab.

Die Verarbeitung der Steine ist übrigens sehr gut und steht der von Lego in nichts nach. Ja, in Einzelfällen brauchte eine der Kreuz-Stangen beim Schieben durch eine entsprechende Öffnung etwas viel Kraft, gleiches gilt für die wenigen „klassischen“ Bausteine, die nicht auf Anhieb einrasten. Aber das sind eine handvoll Steine unter eintausend. Bei keinem der einzelnen Elemente hält das wirklich auf.

Xiaomi Mitu DIY Roboter Bausatz Unterteil Basis
Das fertige Fahrgestell. Ungefähr drei Stunden Bauzeit sind hier schon vergangen…
Xiaomi Mitu Rover DIY Robot Oberteil
…und zwei Stunden später ist auch der „Oberkörper“ fertig.
Xiaomi Mitu Rover Bausatz
Die Arme lassen sich manuell verstellen.
Xiaomi Mitu Rover Bausatz
Der Antrieb des Rovers befindet sich unter einer Klappe, die sich öffnen lässt.
Xiaomi Mitu Rover Bausatz
Insgesamt vier Typ-C USB-Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite,

Als Fazit zum Aufbau kann ich sagen, dass hier einfach alles stimmt. Die Qualität der Steine ist sehr gut, die Anleitung jederzeit nachvollziehbar und der Aufbau beschäftigt einen für mindestens vier Stunden. Ich habe mehr gebraucht, und ärgere mich kein bisschen darüber. Da hier zwei Motoren sehr früh verbaut werden, und die natürlich am Ende auch etwas leisten sollen, darf man sich da natürlich keine Fehler erlauben (ein lose sitzendes Zahnrad etwa), sonst muss man viel wieder auseinander nehmen. Also arbeitet lieber gründlich. 🙂

Steuerung, Programmierung und mehr – Die App „Mi Robot Builder“

Getting started – Die Funktionen der App

Die chinesische App findet ihr nicht im Playstore oder bei iTunes, sondern müsst sie über eine externe Quelle beziehen. Bei mir (Android) klappte das problemlos durch das Scannen des QR-Codes in der Anleitung. Nach dem Start der App müsst ihr einen Xiaomi-Account anlegen, falls ihr noch keinen besitzt. In der Vergangenheit gab es dabei oft Probleme mit „.de“-E-Mail-Adressen (Mails kamen nicht an). Um auf Nummer Sicher zu gehen, verwendet eine „.com“-Adresse (z.B. Google Mail).

Xiaomi Mitu Rover App Hauptmenü
Das Menü ist übersichtlich und einfach zu bedienen.

Schaltet schon vor dem Start der App Bluetooth an eurem Handy ein. Über ein Bluetooth-Symbol oben links in der App könnt ihr dann eine Verbindung zum Rover aufbauen (den Rover ebenfalls einschalten). Dessen Name wird zwar in chinesischen Schriftzeichen angezeigt, da man aber nur einmal darauf tippen muss, ist das Verbinden hier kein Problem. Als erstes wird dann ein Update vorgenommen. Das dauert etwa fünf Minuten und bringt die Firmware des Rover auf den neusten Stand. Beachtet, dass das Handy dabei natürlich in der Nähe des Roboters bleiben muss.

Xiaomi Mitu Rover App Firmware Update
Das Updaten brauchte ein paar Minuten, klappte aber problemlos.

Die App ist komplett auf Englisch nutzbar; die Qualität der Übersetzung ist absolut in Ordnung. Das „Hauptmenü“ ist übersichtlich und selbsterklärend, allerdings fehlt aus unbekannten Gründen der Punkt „Route Planning“, sobald man den Rover verbindet. Beim Mitu Robot gibt es diese Funktion.

Xiaomi Mitu Rover App Controller Steuerung

Beim erstmaligen Nutzen jeder Funktion gibt es eine kurze Erklärung dazu, so dass eigentlich keine Fragen offen bleiben. Die Steuerung ist aber auch ohne Hilfe einfach zu verstehen. Zumindest bei mir gibt es eine leichte Verzögerung von etwa einer halben Sekunde bei der direkten Steuerung, was nicht sehr stört, aber doch negativ auffällt. Wirklich schnell wird der Rover aber ohnehin nicht, so dass man trotz der Verzögerung nicht dauern vor die Wand fährt.

Schwerer ist da die Steuerung per Gyro-Sensor, die oben rechts aktiviert werden kann. Die funktioniert theoretisch gut, hier macht sich die Verzögerung aber noch mehr bemerkbar. Bei fast jeder Mini-Drohne gefällt mir die Neigungs-Steuerung da besser. Und zu guter letzt gibt es noch eine Sprachsteuerung (ins Handy gesprochen), welche die englischen Begriffe „go“, „back“, „left“, „right“ und „stop“ versteht. In der Praxis klappt das leider nur in maximal 50% der Fälle, und man muss jedes Kommando in der Regel mehrfach wiederholen.

Xiaomi Mitu Rover App Modelle
Anleitungen zu weiteren Modellen können kostenlos über die App heruntergeladen werden – vorbildlich.

Über die App lassen sich auch die Anleitungen für die alternativen Modelle einfach und kostenlos herunterladen. Anschließend kann man die Anleitung Seite für Seite in der App betrachten. Das ist nicht auf die drei originalen Modelle beschränkt, es stehen auch eine handvoll Community-Kreationen zur Auswahl.

Xiaomi Mitu Rover App Anleitung
Seite für Seite kann man man die Anleitung ansehen und stufenlos heranzoomen.

„Programmieren“ mit der App

Dann gibt es natürlich die Programmier-Funktion, die deutlich komplexer als alles andere in der App ist. Auch hier gibt es für ganz Ahnungslose glücklicherweise ein paar Tutorials, in denen Schritt für Schritt die einzelnen Funktionen erklärt werden, indem man vorgegebene Programme nachbauen muss. Wer das nicht braucht kann aber direkt loslegen und selbst ausprobieren.

Links sind alle Befehle aufgelistet und werden per drag n‘ drop nach rechts gezogen und an den „On Start“-Befehl geheftet. Die Bewegungen können detailliert (Motor A für X Sekunden mit Geschwindigkeit Y) oder etwas vereinfacht (X Sekunden vorwärts fahren) geplant werden. Der Roboter kann auch Musik abspielen, dabei lassen sich eigene Melodien komponieren. Das erste Tutorial lässt euch etwa den Anfang von „Twinkle twinkle little star“ programmieren.

Xiaomi Mitu Rover App Programmierung

In der Grundversion ohne weitere Sensoren sind alle Programme auf die Bewegung des Rovers beschränkt. Das Erkennen und selbstständige Umfahren von Hindernissen ist ohne den Lichtempfindlichen Sensor nicht möglich, und konnte so auch von mir nicht getestet werden. Anders als Lego Mindstorms oder auch der von uns getestete Jimu Astrobot hat er auch keine Greifarme, komplexere Aufgaben sind also nicht möglich.

Wer einen wirklich smarten Roboter programmieren will, ist beim Mitu Rover leider ziemlich beschränkt, hier bietet der Jimu Astrobot deutlich mehr Möglichkeiten. Gerade für Kinder kann das aber schon ausreichen, und man kann auch so schon ausprobieren. Insgesamt, soviel sei meinem Fazit vorweggenommen, ist die Programmierbarkeit für mich nur ein Bonus zu einem so schon gelungenen Bausatz.

Unterschiede zum Mitu Robot

Wenn man vom Mitu Robot spricht und liest ist meistens nicht dieses Modell gemeint, sonder der Mitu aus Kristians Test. Mein Modell hier heißt im Englischen „Mitu Rover“. Manchmal findet sich zu beiden Robotern auch die Bezeichnung Bunny Robot. Das kommt daher, dass das Logo der Produktserie Mitu ein Hase ist, eine Art Xiaomi-Maskottchen. Das „Tu“ in „Mitu“ heißt im chinesischen auch einfach das: Hase.

Xiaomi Mitu Hase
Nur eine von vielen Versionen des Mitu-Hasen.

Aber zurück zu den Robotern. Für mich positiv ist beim Rover gegenüber dem Robot das Fahrwerk. Ja, dass letzterer auf zwei Rädern die Balance hält, ist beeindruckender, aber der Rover braucht keine Stütze, um auch ausgeschaltet aufrecht zu stehen. Mit dem Ketten ist er auch um einiges mobiler, und schafft auch kleine Stufen von ein bis zwei Zentimetern (je nach Oberfläche). Außerdem macht es Eigenkreationen deutlich einfacher. Im Zweifelsfall kann man sogar den Unterbau der Vorlage samt Ketten beibehalten, und einen eigenen Aufbau darauf setzen. Beim Robot muss man immer die Balance im Auge behalten, wobei gerade das für die Tüftler unter euch ja vielleicht reizvoll ist.

Xiaomi Mitu Rover VergleichXiaomi Mitu Rover Vergleich

Fazit

Absolut hochwertiger und spaßiger Bausatz

Ich bin der Meinung, man kann und muss den Mitu Rover aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachten und bewerten. Einmal ist es ein Bausatz, der nach Anleitung zu verschiedenen Modellen aufgebaut werden kann (und mit Kreativität und Zeit zu beine unendlich vielen Modellen). Als solcher bekommt er von mir 10 von 10 Punkten. Die Verarbeitung der Steine ist top, die Anleitung sehr leicht verständlich und das fertige Modell sieht verdammt gut aus. Zu sehen, dass am Ende alle funktioniert und der Rover fährt, ist ein schönes Gefühl nach einem mehrstündigen Aufbau. Und wer wirklich Spaß daran hat, nimmt halt alles auseinander und baut eines der anderen Modelle, was dank der Anleitungen in der App easy möglich ist. Der Preis von über 100€ erscheint zwar happig, ist gemessen an „anderen Marken“ *hust hust* immer noch günstig.

Schwächen bei der Programmierbarkeit

Daneben ist der Mitu Rover aber eben auch ein programmierbarer, „smarter“ Roboter, der ohne Zweifel in direkte Konkurrenz zu Legos Mindstorms Serie treten soll. Hier bleiben gleich mehrere Kritikpunkte. Zunächst einmal liegen nicht alle Sensoren dem Paket bei, sondern müssen einzeln nachgekauft werden. Xiaomi bleibt zwar günstiger, der Unterschied schrumpft aber etwas, wenn man das Zubehör noch dazukauft. Und in der Basisversion bleiben die Fähigkeiten, nun ja, überschaubar. Gerade jüngere Kinder dürften aber auch mit den vorhandenen Funktionen ausreichend beschäftigt sein. Und – da bin ich selbst noch Kind genug – ist das Aufbauen eh der schönste Teil.

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen, und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt, und verfolge alles rund um Quadrocopter mit Leidenschaft. Und mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

21 Kommentare

  1. Profilbild von Hagbard

    Könnt ihr auch nen link zu den anderen Sensoren mit reinsetzen?!

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von Dom

    @Mik160: steht doch ganz oben 😉 ca 87 bis 110 Euro, je nach Internetseite

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  3. Profilbild von Edizius

    Sind die Teile kompatibel mit Lego?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  4. Profilbild von DSLR

    Gerade wenn man das wirklich für Kinder kaufen will:
    Der mitgelieferte Adapter für den Netzstecker hat komplett unisolierte Steckkontakte. Hier besteht jederzeit die Gefahr, mit Netzspannung in Kontakt zu kommen. Der korrekte Eurostecker hat Pins die ungefähr zur Hälfte isoliert sind.
    Zusätzlich kann man eventuell auch bei nicht ganz auf das Netzteil aufgestecktem Adapter mit den flachen Pins des Chinasteckers in Kontakt kommen.

    Also bitte Vorsicht.

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Das ist ein guter Punkt und ich werde das in meinem kommenden Artikel ergänzen. Abhilfe wäre hier ein eigenes Netzteil/USB-Hub mit USB-C-Kabel. Immerhin verwendet Xiaomi hier kein „properitären Kabel-Mist“ 🙂

      LG

    • Profilbild von Hartmut

      das netzteil ist lebesgefährlich, gerade für kinder mit ihren kleineren fingern. ich kann leider nicht sehen was für ein stecker am ausgang ist, aber das netzteil ist auch mit dem adapter in d-land nicht zulässig !!!

  5. Profilbild von Dave

    Für mich sind solche Gadgets aus dem Rennen sobald die eine APP mit Zwangsregistrierung haben. Das geht gar nicht , und wird leider immer schlimmer. Auch wenn ich das Teil sehr sehr gerne kaufen würde!!! Das ist jedoch Einstellungssache, auf Basis diese verzichte ich auf einiges….

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Ronny

      Dave: Für mich sind solche Gadgets aus dem Rennen sobald die eine APP mit Zwangsregistrierung haben. Das geht gar nicht , und wird leider immer schlimmer. Auch wenn ich das Teil sehr sehr gerne kaufen würde!!! Das ist jedoch Einstellungssache, auf Basis diese verzichte ich auf einiges….

      Worin besteht das Problem sich einen Alias zuzulegen, quasi ein fake alter ego? Mailadresse iwo erstellt und los gehts…

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Genau das machen wir. Spam-Addy in 30sek anlegen (Alternativ geht auch sowas wie: „echter.name+spam+xiaomi@gmail.com“) und dann damit registrieren.

        Ist tatsächlich ein kleiner Makel und vom Hersteller ein bisschen zu kurz gedacht. Imho muss die App SO GUT sein, dass man sich freiwillig registrieren will. Ist aber kein Beinbruch.

        • Profilbild von Nicht der Dave

          So eine Registrierung an sich wäre nicht wirklich bedenklich, aber es steht ja im Raum, dass da mehr dahinter steckt. Welcher Zugriff entsteht hierdurch durch den Hersteller auf mein System? Was passiert, wenn er seine Clouddienste mal einstellt? Funktioniert dann das Produkt noch? Oder sagt es mir „Huhuhu, ich kann meinen Server nicht mehr erreichen, dann kannst du hier leider auch nicht mehr mit arbeiten!“ respektive “胡胡湖,我不能再到我的服務器,那麼不幸的是你不能再用它了!”? Vielleicht nicht sofort, aber nach 30 Tagen offline oder so? Oder zwingt es mich erst ein von mir nicht gewünschtes Update zu machen, bevor ich weiter machen darf? Oder zieht sich der Hersteller alle meine Programme und macht sie zu seinen? Das scheint mir in diesem Fall nicht geklärt zu sein. Wozu eine Registrierung, wenn man sie für den Einsatz nicht benötigt? Für Support oder Werbung könnte ja eine Produktregistrierung per eMail außerhalb des Programms gemacht werden.

  6. Profilbild von Frank

    Chef, unser RC-Modell verkauft sich nicht so gut.
    Okay, lasst den Controller weg, dafür gibts ne Handy-App und wir nennen das Ding Roboter. Preis verdreifachen!
    Aber Chef!?
    Keine Widerrede. Make it so.

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Eeehm. Und wie genau planst du auf dem Controller zu programmieren? (Abgesehen von den anderen Bedienungsanleitungen, Updates übers Smartphone, Routenplanung, etc) 😀

      LG

  7. Profilbild von Charly

    Gibt es die Möglichkeit eigene Programme auf dem Controller zu speichern, so dass nicht z.B. beim MiTu die Balance-Funktion startet wenn man den Roboter einschaltet?

  8. Profilbild von Simon

    Ist das der, der gerade bei gearbest im Sale ist?

  9. Profilbild von Michael

    wie siehts mit Bezugsquellen ohne Steuerprobleme aus?

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